Verdauung Kleintiere
Medizin
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Flashcards
- Was können Folgen einer chronischen Hepatitis sein?
- Ursachen?
- Klinik?
- Diagnosestellung?
- Kann zur Leberfibrose und Zirrhose fortschreiten
- Zugrundeliegende Ursache oft nicht bekannt “idiopathisch”
- Klinische Zeichen unspezifisch, langsam progressiv
- Diagnose basiert auf
- Klinischen Zeichen
- Blutveränderungen
- Biopsie
- Histopathologie
- Messung des Kupfergehalts (kann primär und sekundär eingelagert werden)
Wie kann eine chronische Hepatitis entstehen?
- Canines Adenovirus, Leptospirose?
- Anticonvulsants?
- Immun-mediiert
- Dobermann Pinschers
- Cocker Spaniels
- Hepatitis mit Kupferspeicherung
- Primär: Bedlington terrier
- autosomal rezessive Mutation > gestörte Gallenausscheidung des Kupfers
- Sekundär zu chronischer Hepatitis
- Primär: Bedlington terrier
- Was geschieht bei einer Kupferspeicherung in der Leber?
- Wie wird die Diagnose gestellt?
- Progressive Kupferakkumulation führt zu oxidativer Schaden am Leberparenchym
- Akute Freisetzung von Kupfer von Hepatozyten -> Akute Lebernekrose, Hämolyse, Nierenversagen
- Diagnose
- Genetischer Test für Bedlington terriers
- Leberbiopsie
- Rubianic Säure Färbung
- Quantitative Messung des Kupfergehalts: > 2000 ug/g Lebergewebe (Trockengewicht) pathologisch
- Welche Tiere sind von einer Doberman Pinscher Hepatitis besonders betroffen?
- Was sind die Auswirkungen?
- Ätiologie?
- Mittelalte, weibliche Doberman Pinscher
- Schwere CH mit progressiver Fibrose
- Ätiologie
- Idiopathisch
- Kupferinduziert?
- Medikamenten induziert?
Wie behandelt man eine chronische Hepatitis?
Immunmodulation!
- Fälle mit mononucleären Leberinfiltraten nach Ausschluss von infektiösen Ursachen
- Corticosteroide
- Potentiell auch antifibrotisch und choleretische Effekte
- Cyclosporin
- Azathioprine
- Allein oder in Kombination mit Steroiden
- Nebenwirkungen: Knochenmarkssuprression, Lebertoxisch
- Nicht bei Katzen
Wie reduziert man eine allfällige Kupferakkumulation in der Leber? Wie funktionieren diese Methoden?
- D-Penicillamine/trientene
- Bindet extrazellulären Kupfer -> renale Exkretion
- Kontunierliche Exkretion des freien Kupfers vermindert intrazelluläre Kupferakkumulation
- Zink
- Reduziert Kupfer Absorption
- Induziert Metallothionein in Enterozyten à bindet Kupfer -> Sequestrierung und Ausscheidung mit seneszeten Enterozyten ins Darmlumen
Oxidativer Stress ist bei Lebererkrankungen oft in der Pathogenese involviert. Was sind Antioxidantien, welche hilfreich sein können?
- Antioxidatien können hilfreich sein bei Behandlung von Lebererkrankungen “Leberschutztherapie”
- S-adenosyl-L-methionine (SAMI)
- Cystein Vorläufer > Glutathione (wichtiges Redox-System)
- Milchdistel
- Erhöht Superoxide dismutase
- Verbesserter Oxidativer Schutz
- Vit E
- S-adenosyl-L-methionine (SAMI)
Wie helfen ursodeoxicholische Säuren bei der Leberbehandlung?
Wann dürfen sie nicht eingesetzt werden?
- Natürliche Gallensäure, hydrophil und nicht-toxisch (im Gegensatz zur körpereigenen)
- Positive Effekte
- Ersetzt toxische lipophile Gallensäuren
- Choleretisch (erhöht Gallenvolumen)
- Immunmodulatorisch
- Antioxidant
- Primäre Indikation ist chronische Hepatopathie mit intrahepatischer Cholestase
- Kontraindiziert bei extrahepatischer Gallengangsobstruktion
Was ist das Endresultat von chronischen Lebererkrankungen?
- Was ist die Klinik?
- Labor?
- US?
- Was kann zur Diagnosestellung herbeigezogen werden?
Leberfibrose oder -zirrhose
- Klinik: Anorexie/ Apathie, Erbrechen/Durchfall, PU/PD, Ikterus, Meläna, Aszites, Blutungstendenz, Encephalopathie
- Laborveränderungen: Hypoalbuminämie, AP schwach bis mittelgradig erhöht; ALT, AST nicht oder nur leichtgradig erhöht; selten deutlicher Ikterus, Gallensäuren erhöht, Ammoniak bei HE erhöht, Gerinnungsstörungen
- Aszites: Transsudat
- Ultraschall: Erguss, kleine höckrige Leber, keine Herzveränderungen, keine gestauten Lebergefässe
- Dx-Sicherung: Biopsie
- Prognose: schlecht
Leberfibrose: vermehrte BG-Einlagerungen in der Leber; Zirrhose: Vernarbung des Lebergewebes
Welche Neoplasien kommen in der Leber vor?
- Primär
- Hepatozellulär
- Noduläre Hyperplasie
- Hepatozelluläres Adenom
- Hepatozelluläres Karzinom (Bild)
- Cholangiozellulär
- Adenom
- Karzinom
- Gemischt cholangiozellulär und hepatozellulär
- Hepatisches Carcinoid
- Primär vaskulär und mesenchymal
- Hämangiosarkom
- Lymphom: diffus infiltrierend
- Hepatozellulär
- Sekundär: Metastatisch
Können sehr gross sein, das heisst aber nicht, dass sie inoperabel sind. Weil die Leber eine grosse Leberreservekapazität hat, kann man auch viel davon entfernen, ohne dass eine Leberinsuffizienz entsteht
Welche metabolischen Störungen der Leber sind bei Kleintieren besonders häufig?
- Steroid- oder Glykogenspeicherleber
- Amyloidose
- Feline hepatische Lipidose
- Was geschieht bei der Leberamyloidose?
- Bei welchen Rassen kommt dies häufiger vor?
- Was ist die Klinik?
- Serum Amyloidprotein A (=Akutphasenprotein): bei länger anhaltenden Entzündungen in Amyloid umgewandelt und in versch. Geweben (Niere, Leber) abgelagert
- Familiär bei: Abessinier, Shar Pei
- Klinik: brüchige Leber, mögliche Ruptur, Blutungen, wenig verlässliche Enzymerhöhungsmuster
- Prognose: schlecht bis absolut ungünstig
- Mögliche Tx: palliativ, ev. Colchizin
Welche Erkrankungen der Gallenblase und extrahepatischen Gallengänge (zus. = Gallenwege) können auftreten?
- Cholecystitis
- Cholelithiasis
- Gallenblasenmukozoele
- Gallengangsneoplasie
- Parasiten (Amphimerus pseudofelineus u.a.)
Welche Erkrankungen der Gallenblase und extrahepatischen Gallengänge (zus. = Gallenwege) können auftreten?
- Cholecystitis
- Cholelithiasis
- Gallenblasenmukozoele
- Gallengangsneoplasie
- Parasiten (Amphimerus pseudofelineus u.a.)
- Was ist eine Cholezystitis?
- Welche Tiere sind häufiger betroffen?
- Wie ist die Pathogenese?
- Symptome?
- Labor?
- Diagnosestellung?
- Entzündlich-Infektiös ohne Obstruktion
- v.a. Katzen und Shelties
- Aszendierende Infektion mit Bakterien aus dem Gastrointestinaltrakt (Dünndarm)
- Ikterus, Anorexie, Erbrechen
- ALAT und AP erhöht
- Diagnosestellung: Ultraschall, Aspiration und Kultur wichtig
- Bei welcher Tierart tritt der Cholangitis-Cholnagiohepatitis-Komplex häufiger auf? Was beschreibt dieser Begriff?
- Welche Formen gibt es?
- Cholangitis-Cholangiohepatitis-Komplex: gehört zu den entzündlichen Lebererkrankungen. Die Entzündung ist dabei nicht auf Gallenblase und -gänge begrenzt.
- Formen
- Neutrophil
- lymphozytär
- gemischt
- Was geschieht bei der neutrophilen Cholangitis?
- Katzen welchen Alters sind häufiger betroffen?
- Wann spricht man von einer Cholangiohepatitis? Welches Organ ist auch noch oft betroffen?
- Wie kann sie behandelt werden?
- Früher „suppurativ“ oder „exudativ“ genannt
- Vorwiegend neutrophile Infiltration im Gallengangslumen u/o Epithel
- Akute oder chronische Phase
- Eher mittelalte bis alte Katzen
- Cholangiohepatitis: Kann sich bis Leber ausdehnen
- Oft zusammen mit Pankreatitis (Teil von Triaditis - siehe Pankreatitis-Vorlesung)
- Oft aufsteigende bakterielle Infektion aus Darm → Behandlung mit AB
- i.R. ist Kultur von Galle positiv (meist gemischte Flora)
- Was ist die lymphozytäre Cholangitis?
- Kann eine Fibrose vorhanden sein?
- akut oder chronisch?
- Was ist die Ätiologie?
- Früher „nonsuppurativ“ genannt
- Infiltration von kleinen Lymphozyten um die Gallengänge herum, ausschliesslich in Portalregion, oft gleichzeitig portale Fibrose und Gallengangsproliferation
- Chronisch bis immunmediiert
- Nicht bakterieller Ursprung, Ähnlichkeit mit FIP
Tabelle: Vergleich neutrophile und lymphozytäre Cholangitis?
- Prädispositionen
- Klinische Präsentation
- Appetit
- Ikterus
- Ascites
- Lymphadenopathie
- Hepatomegalie
- Labor
- Neutrophilie
- Lymphopenie
- ALT, ALP, BIlirubin, Gallensäure, Globuline
- US
- Pathologie
- zelluläre Infiltrate
- Verteilung der Läsionen
- Fibrose
- Assoziation mit anderen Erkrankungen
- Behandlung
Es geht um die gemischte Form des Cholangitis-Cholangiohepatitis-Komplex.
- Diagnostik
- Therapie
- i.R. chronische v.a. neutrophile Entzündung
- schwierig klassifizierbar
- waxing and waning Symptome
- i.R. milderer Verlauf und mildere Laborveränderungen
- Therapie:
- wenn Kultur positiv: AB x 4-6 Wo, ev. später Steroide dazu
- wenn Kultur negativ: Steroide + 2-3 Wo AB
- Was ist die hepatische Lipidose?
- Wieviele % der Hepatozyten müssen betroffen sein, damit eine systemische Erkrankung entsteht?
- Welche Tiere sind häufiger betroffen? Wie entsteht die Krankheit?
- Akkumulierung von Triglyzeriden in Hepatozyten aufgrund übermässigere Lipidsynthese → fettige Vakuolisierung
- Lipidvakuolen in der Leber sind an und für sich keine schädlichen oder letalen Veränderungen
- Durch massive Fettablagerungen in mehr von 50% der Hepatozyten gekennzeichnet → starke Fettstoffwechselstörung
- Im Prinzip eine cholestatische Erkrankung
- Hohe Anfälligkeit gegenüber metabolischen Störungen in den Hepatozyten
- V.a. adipöse Katzen haben höheres Risiko
- Verursacht durch Anorexie oder nach Gewichtsreduktion (Diät)
- Oft im Zusammenhang mit Pankreatitis oder infolge anderer schwerer Grunderkrankung
- Potentiell letale Erkrankung (-40% Mortalitätsrate), komplett reversibel
- Was sind die Symptome bei einer hepatischen Lipidose?
- Wie wird die Diagnose gestellt?
- Symptome
- Schwäche
- Inappetenz
- Vomitus
- Gewichtsverlust
- Ev. Ikterus
- Dehydratation
- Symptome der unterliegenden Erkrankung
- Diagnose
- Hämato: Poikilozytose
- Chemie:
- AP ↑
- ALAT weniger stark ↑
- Bilirubin und GS oft ↑
- P und K↓
- Gerinnung: oft verlängert (Vitamin K!)
- Sowie Veränderungen kompatibel mit Grunderkrankung
- Ultraschall: Hyperechogen (sehr hell) (bei einem Lymphom ist sie hypoechogen)
- Feinnadelaspiration – Diagnose der Wahl
Wie therapiert man eine hepatische Lipidose?
- FÜTTERN! 40-60 kcal/kg/Tag, balancierte bzw. energiereiche Diät - ev. Ernährungssonde
- Hydratation korrigieren
- Elektrolyte/Säure-Basen-Haushalt korrigieren
- Vit. K supplementieren
- Ev. wasserlösliche Vitamine supplementieren (B-Komplex), ev. Taurin und Carnitin (für Katze essentiell)
- Grunderkrankung therapieren!
Wieso ist die Supplementierung von Vitamin K bei einer hepatischen Lipidose wichtig?
- Oft Mangel bei hepatischer Lipidose
- Aufnahme via Futter ↓
- Darmflora durch AB verändert
- Vit. K-Epoxidase-Zyklus durch Hepatopathie gestört
- Führt zu Koagulopathie
- Supplementieren
- vor grösseren Eingriffen (FNA, Oesophagussonde etc.) geben
Feline infektiöse Peritonitis
- Erreger?
- 2 Formen
- Symptome/Labor?
- Felines Coronavirus
- 2 Formen
- Feucht (Ergüsse in Bauch- und Brusthöhle oder Perikard)
- Trocken (pyogranulomatöse Entzündung in verschiedenen Organen)
- Oft Ikterus
- Hyperglobulinämie/Hypoalbuminämie
- Diagnose ante mortem schwierig
Was hat Insulin für eine Wirkung auf den Stoffwechsel?
- das wichtigste anabole Hormon
- Essentiell für die Speicherung von
- Glukose → Glykogen (Leber, Muskulatur, Fett (↑ glycogen synthase)
- Aminosäuren → Proteins (Muskulatur)
- Fettsäuren → Triglyzeride (Fett (↑ lipoprotein lipase))
- Hemmung von
- Gluconeogenese (AS und FS Katabolismus → Glucose)
- Lipolyse (↓ Hormon-sensitive Lipase)
- Kommt es z.B. postprandial zu einem Blutglukoseanstieg, kommt es zu einer Insulinausschüttung (aus den ß-Zellen, Pankreas).
Zu was führt einen absoluten oder relativen Insulin-Sekretionsmangel?
- Aufnahme von Glukose in die Zellen nimmt ab
- ↑ Glucogenolyse
- ↑ Gluconeogenese
- führt zu einer Hyperglycämie und Glycosurie (Hd> 10-11 mmol/L, Ktz > 15 mmol/L)
Was sind die typischen klinischen Zeichen von Diabetes mellitus und wie kommen sie zustande?
- Glykosurie → osmotische Diurese → Polyurie → kompensatorische Polydipsie
- ↓ Glukoseaufnahme durch das "Sättigungszentrum" und fehlende Hemmung des "Fresszentrums" → Polyphagie
- ↓ Glukoseaufnahme durch das Gewebe → Gewichtsverlust
Welche Typen von Diabetes mellitus gibt es? Welche Krankheiten können mit D.m. assoziiert/Auslöser von D.m. sein?
- Typ I D.m. (insulin-abhängig)
- irreversibler, vollständiger Verlust von ß-Zellen → absoluter Verlust der Insulinsekretion
- Lebenslange Abhängigkeit von exogenem Insulin
- Praktisch 100 % der diabetischen Hunde (selten bei Katzen)
- Typ II D.m. (nicht-insulin-abhängig)
- Dysfunktion (Abnahme) der β-Zellen & Insulinresistenz
- relativer Verlust der Insulinsekretion (reversibel)
- Schätzungsweise 80% der diabetischen Katzen (selten bei Hunden)
- andere Typen (spezifisch, sekundär)
- Assoziiert mit Cushing-Syndrom (Hypercortisolismus) → Insulinresistenz
- Assoziiert mit Hypersomatotropismus (Katze (Hirntumor in Epiphyse)) → Insulinresistenz
- Assoziiert mit Pankreatitis
- Assoziiert mit Medikamenten (Glukokortikoide, Progestagene...)
- Schwangerschaftsdiabetes
Insulinresistenz (Insulinwirkung in Leber, Muskulatur und Fettgewebe beeinträchtigt) -> führt zu Hyperglykämie
Welche Klinik haben Tiere mit D.m.?
- Uncomplicated diabetes mellitus : Stable patient in good general condition
- Diabetic ketoacidosis (DKA)
- Emergency
- Critical patient
- Polyuria, polydipsia, polyphagia (3 Ps) & weight loss
- Nocturia or urinates at home (dog)
- Blindness due to cataracts (dog)
- Lethargy
Was fällt bei der Untersuchung bei Tieren mit D.m. auf?
- Hepatomegalie
- Hepatische Lipidose (induziert durch Diabetes
- Diabetische Neuropathie (Ktz >> Hd) (PRÜFUNG)
- Schwäche Hinterhand (Schwierigkeiten beim Springen)
- Plantigrader Gang
- Schwäche Vorderhand/palmigrader Gang
- möglich, aber selten
- genaue Mechanismen müssen wir nicht können
- Linsentrübung (Cataract)
- häufiger bei Hunden, 75% von D.m-Hunden 1 Jahr nach Diagnose
- Akkumulation von Sorbitol und Fructose in der Linse
- Hydrophile Kraft → Wassereintritt (Linse) → Ödeme & Faserbrüche
- Sehkraft in 80-90% nach Linsenentfernung wiederhergestellt
- Krusenbildungen
- Trockenes, mattes Fell
Wie diagnostiziert man Diabetes?
- Klinik
- PU/PD
- Polyphagie
- Gewichtsverlust
- persistierende Hyperglycämie (>8mmol/L)
- Glucosurie
- Katzen
- Studie: Katzen haben oft durch Stress verursachte Hyperglyzämie (kann bei hohen Werten sogar Glucosurie verursachen)
- Darum: Serum Fructosamine messen! Entsteht bei einer irreversibeln Reaktion Glucose - Plasma Proteine und zeigt den durchschnittlen Blutzuckerwert der vergangenen 1-3 Wochen. Ist nicht durch eine Stress-Hyperglyzämie beeinflusst.
Beim Hund reichen die klinischen Zeichen, Hyperglykämie und Glukosuria. Bei Katzen reicht es nicht!
Welche Laborwerte prüft man nach der Diagnose mit D.m. noch?
- Hämatologie und Biochemie (Pankreatitis?)
- Lipase (DGGR) oder spez. cPL/fPL
- Hypercholesterolämie, ALP, ALAT
- Urinanalyse/-kultur
- Analyse: Glucosurie, Hämaturie, Pyurie, Bakturie (Immunzellen können auch nicht so gut arbeiten, weil ihnen der Zucker fehlt), Ketonurie (DKA, DK oder unkompliziert?)
- Kultur
- UTI 12-13% bei Diabetes-Büsi
- sogar wenn keine klinischen oder zytologischen Zeichen einer Infektion
- Fructosamine (Ktz)
- Blutdruck
Was kann noch abgeklärt werden bei D.m.?
- Pankreatitis
- Leberprobleme (Hypercholesterolämie, ALP, ALAT)
- Endokrinopathien (6-8w nach klinischem Verdacht)
- Hypercorticolismus (LDDST!)
- Acromegalie (Tumor in der Hypophyse bei Ktz, schüttet IGF-1 aus)
LDDST: low-dose dexametasone suppression test