Medizin


S. D.
Diese Lernkarten behandeln die Verdauung von Kleintieren auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf häufige Erkrankungen wie Hypercortisolismus, Pankreatitis und Lebererkrankungen, sowie deren Ursachen, Symptome und Diagnosemethoden. Tierärzte und Studierende profitieren von den detaillierten Informationen zu Tests wie LDDST, ACTH-Stimulation und UCCR, sowie den Behandlungsoptionen und klinischen Zeichen bei Katzen und Hunden. Die Karteikarten bieten eine umfassende Übersicht über die Diagnostik und Therapie von Verdauungsstörungen bei Kleintieren.
Karten
480
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
17.06.2021 / 21.07.2021

Lernkarten

Was ist "Konstipation"?

  • Infrequente oder erschwerte Entleerung des Enddarmes
  • Funktion nicht permanent verloren

Was ist "Obstipation"?

  • Hartnäckige, therapieresistente Konstipation
  • Permanenter Funktionsverlust

Wann spricht man von eienm "Megakolon"?

  • Endstadium der "Verstopfungsreihe".
  • Funktionsverlust der glatten Muskulatur (ev. durch Neurotransmitter?) durch starke Dilatation
  • Katzen häufiger betroffen als Hunde

Welche Ursachen kann eine Konstipation haben?

  • Diät (Knochen, ↓ Ballaststoffe, ↑Haare, ↑ unverdauliche Fasern) (Knochenkot-Bilder siehe PPP)
  • Haltung (Bewegungsmangel, ungewohnte Umgebung)
  • Schmerz (Prostatitis, Osteoarthritis)
  • Mechanische Obstruktion (Neoplasie, Prostatamegalie, Beckenkanalstenose, Perinealhernie)
  • Neurogen (ZNS- oder RM Probleme)
  • Metabolisch (↓ K+, ↑ Ca++, Dehydratation)
  • Medikamente (Anticholinergika), eher selten
  • Idiopathisch

Welche Therapie ist bei Konstipation angezeigt?

  • Je nach Schweregrad
  • Rehydrierung
  • Klistier (körperwarmes Wasser mit Gleitgel)
  • Falls nötig manuelles Ausräumen
    • nach Rehydratation und Stabilisierung
    • in Narkose
    • Körperwarmes Wasser + Gleitgel
  • Nach Entleerung
    • Therapie der Ursache
    • +/- Laxativa, Prokinetika

Megakolon.

  • Welche Katzen sind besonders häufig betroffen?
  • Symptome
  • Was können die Gründe sein?

  • mittleres Alter, ♂ > ♀
  • Symptome: Kotabsatz vermindert/abwesend/schmerzhaft
    • kleine +/- harte Kotballen
    • palpierbare hgr. Kolonanschoppung (pastös bis harter Kot)
  • Gründe
    • ~ 65% idiopathisches Megacolon
    • ~ 24% Beckenkanalstenose
    • ~ 1% Neoplasie
    • Rest v.a. neurologische Probleme

Megakolon.

  • erkläre die zwei Pathomechanismen
  • Inwiefern hilft das Rx bei der Diagnosestellung?

  • 2 Pathomechanismen
    • Hypertrophie meist sekundär zu Obstruktion (Neoplasie, Fk, Beckenstenose). Kann reversibel sein, wenn Ursache früh behoben wird, sonst Progression zu irreversiblem dilatativem Megacolon
    • Dilatation = Endstage Kolondysfunktion. Medikamentell +/- erfolgreich; Kolectomie$
  • Rx: Kolonbreite nicht länger als die Länge von L7

Megakolon Diagnose

  • Welche klinischen Untersuchungen werden gemacht?
  • Welche weiterführenden Untersuchungen?

  • Klinische Untersuchung:
    • Abdomenpalpation
    • Rektalpalpation
    • Neurologische Untersuchung (Dysautonomie, kaudales Rückenmark, N. pelvicus, Manx sacral spinal cord deformity)
  • Weiterführende Untersuchungen:
    • Hämatologie mit Differenzierung
    • Chemieprofil (K, Ca, T4)
    • Urinanalyse
    • Röntgen Abdomen (inklusive Becken) (Einengungen (extra-, intraluminal), FK)
    • (Ultraschall)

Welche Therapie wählt man bei einem idiopathischen Megakolon?

  • Diät (↑ Fasergehalt). Hilft aber bei fortgeschrittenem Megakolon nichts mehr, man schaut dann, dass es Futter ist, wo die Katze möglichst wenig Kot absetzen muss («Astronautennahrung»)
  • Klistier (P-haltige kontraindiziert bei Katzen)
    • Dioctyl sodium sulfosuccinate (Aufweichend)
    • Glycerin, Paraffin (Lubrikant)
    • Bisacodyl (Stimulierend)
  • Manuelle Extraktion bei Megakolon (nach Rehydratation und Stabilisierung)
  • Nach Entleerung
    • Laxativa
    • Prokinetika
  • Subtotale Colectomie (bei medikamenteller Therapieresistenz)

Welche Laxativa werden bei einem Megakolon angewandt? Wie wirken sie?

  • Rohfasern: Psyllium (Flohsamen), oder Weizenkleie, oder Kürbismark (z.B. Metamucil)
    • Schlecht- oder nichtverdauliche Fasern
    • Peristaltik ↑, Transitzeit↓
  • Lactulose (z.B: Rudolac)
    • Von Colonbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren fermetiert → osmotische Wirkung!

Bei einem Megakolon wird neben Laxative auch Prokinetika eingesetzt. Was sind das für Medikamente?

  • Cisaprid
    • 5-HT4 (= Serotonin) Agonist
    • Mittel der Wahl
    • Stimuliert glatte Muskulatur (gesamter MDT: Ösophagus bis Colon)
    • Nicht auf dem Markt wegen NW beim Mensch (Christoffelapotheke)
  • Ranitidin
    • H2-Antagonist

Was ist auf den Bildern ersichtlich?

Megakolon (Extremfall)

Nenne je mind. 3 rekto-anale Krankheiten.

  • Rektum
    • Proktitis
    • Perinealhernie
    • Neoplasien
    • Prolaps
    • Striktur
  • Anus
    • Perianalfisteln
    • Analbeutelentzündung
    • Analbeuteladenokarzinom
    • Perianale Adenome

  • Was ist eine Proktitis?
  • Wann kann sie auftreten?
  • Symptome?

  • = Entzündung der rektalen Mukosa
  • FK
  • Häufig zusammen mit Colitis
  • Tenesmus, Dyschezie, Hämatochezie
  • Diagnostik und Therapie wie bei Colitis

  • Was ist eine perineale Hernie?
  • Welche Tiere sind betroffen?
  • Symptome?
  • Therapie

  • ‚Gewebeschwäche‘ zwischen Bauchraum und Perineum
    • Vorfall Darmteile, Harnblase, Omentum, Prostata
  • V.a. bei mittelalten, intakten Rüden
  • Perianale Schwellung, Tenesmus, Dyschezie
  • Therapie: Herniorrhaphie

Welche Neoplasien können im Rektum entstehen?

  • Gutartige Polypen, können maligne transformieren
  • Adenokarzinom, Leiomyom & -sarkom, Lymphom, Fibrosarkom, Plasmazytom
  • Therapie und Prognose je nach Neoplasie

Prolaps (was ist das, welche Tiere und wieso, Therapie)

  • Prolaps der Rektumschleimhaut oder Rektalwand
  • Junge Tiere, oft 2° zu Tenesmus
  • Therapie:
    • Manuelle Reposition & temporäre Tabakbeutelnaht des Anus
    • Kolopexie
    • Rektumresektion wenn nicht reponierbar

Striktur beim Rektum

  • Ursache
  • Therapie

  • Einengung des Lumens (ähnlich wie beim Oesophagus) durch Verletzungen oder Entzündungen
  • Ballondilatation (Chirurgie) CAVE: Ruptur (wäre wegen MO extrem fatal, darum eher vorsichtig)

Perianalfisteln

  • Was ist das?
  • Rassenprädispositionen
  • Symptome
  • Ursache
  • Therapie

  • ‘‘anale Furunkulose‘‘; chronisch progressive ulzerierende Entzündung um den Analbereich
  • Deutscher Schäfer, Irish Setter, Labrador
  • Schmerzhaft, Tenesmus, Dyschezie, Hämatochezie, Lecken, Kotinkontinenz, Stinkender Analbereich
  • Ursache immunvermittelt?
  • Therapie
    • Rasieren und reinigen (schwierig, weil immer wieder durch Kot verschmutzt)
    • Cyclosporin +/- Ketokonazol
    • Topisch: Tacrolimus
    • Evt. Analgesie & Lactulose & Antibiose
    • Futter: ‘neues‘ oder hydrolysiertes Protein
    • Falls nötig Chirurgie

Wie behandelt man entzündete Analbeutel?

Symptomatik?

  • Sehr häufig beim Hund
    • Anschoppung
    • Entzündung
      • Manuelles Ausdrücken
      • Spülung (NaCL)
      • Antibiotika (Lokal +/- systemisch)
      • Abszess: spalten, spülen, Antibiose x 14 Tage
      • Chronisch-rezidivierend: chirurgische Entfernung der Analbeutel (nach medikamenteller Kontrolle)
    • Abszess (opportunistische bakt. Infektion)
  • Häufiges Lecken, Dyschezie, Schlittenfahren

  • Was ist die Problematik mit Analbeuteladenokarzinomen?
  • Diagnostik?
  • Therapie?

  • Problematik
    • maligne, lokal aggressiv
    • metastasiert früh (v.a. Sublumballnn, Leber, Milz, Lunge)
    • paraneoplastische Hyperkalzämie (PTHrp) → PU/PD
    • Tumorgrösse korreliert NICHT mit Metastasierung oder Hyperkalzämie
  • Diagnose
    • Blutbild, Thoraxröntgen,
    • Abdomenultraschall,
    • FNA, Biospsie
  • Therapie
    • Chirurgie (hohes Rezidiv) inkl. Lnn Exzision
      • + Bestrahlung
      • Rezidivrate 50%
    • +/- Chemotherapie
    • Hyperkalzämie: Kortikosteroide, Biphosphonate
    • Lactulose, Psyllium
  • Prognose vorsichtig bis schlecht

Perianale Adenome.

  • Welche Struktur ist betroffen?
  • Welche Tiere sind besonders betroffen und wieso?
  • Klinik?
  • Therapie?

  • Circumanal resp. hepatoide Zellen/Drüsen; Gutartig
  • Hormoneller Einfluss -> intakte Rüden
  • Klinik
    • Solitäre subkutane Masse perianal
    • Hepatoide Drüsen auch an Präputium, Innenschenkel, Inguinal, Schwanzwurzel
  • Therapie
    • Kastration
    • Chirurgische Exzision
  • Prognose sehr gut

Welche Faktoren erschweren die Leberdiagnostik?

  • Leber hat eine hohe Reservekapazität
  • klinische Anzeichen sind oft unspezifisch; Störungen treten erst auf, wenn nur noch 1/4 des intakten Lebergewebes vorhandne ist
  • keine pathogmonischen Zeichen
  • Einfluss von extrahepatischen Erkrankungen (z.B. endokrine Erkrankungen) und Medis auf Testresultate

Aufgrund der Anamnese. Was sind die typischen Tiere mit einer Leberproblematik?

  • Jung, kleinwüchsig (PSS (Gefässverbindung zw. portalem und systemischen Venensystem à Leber wird umflossen))
  • Aufnahme von hepatotoxischen Substanzen (z.B. Paracetamol, Fliegenpilze)
  • Impfstatus (Canine infectious hepatitis? Leptospirose?)
  • Auslandsanamese
  • Obese Katze, Stress, Anorexie (Leberlipidose? (Leberverfettung wenn Fett mobilisiert wird, weil weniger gefressen. Ist, wenn behandelt, vollständig reversibel))

Welche Rassenprädispositionen gibt es für Lebererkrankungen?

  • Portosystemischer Shunt: Irish Wolfhounds, Maltese, Cairn, Yorkshire terrier, Miniature Schnauzer, Labrador Retriever, Golden Retriever, Persians, Himalayans
  • Primäre Lebererkrankungen
    • Copper-associated disease: Bedlington Terriers, WHWT, Sky Terriers, Dalmatians (gibt inzwischen Gentest)
    • Chronische Hepatitis: Dobermans, Cocker spaniels, Standard Poodles, Labradors
    • Hepatische Amyloidose: Shar Pei, Abyssinians, Oriental, Siamese Cats (Amyloid lagert sich in der Leber und anderen Organen ab)

Was sind klinische Zeichen für eine Leberpathologie?

  • Gastrointestinal: Anorexie, Erbrechen, Durchfall, acholischer Kot, Melaena, Speicheln…
  • Neurologisch: Anfälle, Depression, Verhaltensänderungen wie head pressing, Krämpfe… (=hepatoencephales System: Entgiftungsfunktion nicht mehr gesichert, Dysfunktion des Gehirns durch Intoxikation)
  • Hämatologisch: Anaemie, Koagulopathie…
  • Harntrakt: Dysurie, Haematurie, Bilirubinurie…
  • Ascites, PU/PD (Polyurie/Polydypsie), Ikterus, braune Schleimhäute

ganz genau: Tabelle in PPP S. 6/7

Ikterus ist ein Symptom, welches durch eine Lebererkrankung entstehen kann.

  • Welcher Prozess beschreibt dieser Begriff?
  • Ein Ikterus kann in eine von drei Gruppen eingeordnet werden. Nenne diese drei mit jeweils einem kurzen Beschrieb.

  • abnormale gelbe Verfärbung der Haut, Schleimhäute und Plasme durch Akkumulation von Bilirubin (konjugiert und/oder unkonjugiert) im Blut und Ablagerung im Gewebe.
  1. prä-hepatisch: schwere Hämolyse, Leber ist gesund; kommt nicht nach mit dem Abbau
  2. hepatisch: hepatozellulär; gestörte Aufnahme, Konjugation oder Ausscheidung von Bilirubin
  3. post-hepatisch: obstruktive Verlegung von grösseren Gallengängen/Durctus choledochus

Wodurch kann ein prä-hepatischer Ikterus ausgelöst werden?

  • Hämolyse = Destruktion von RBCs
    • Immun-mediiert (Autoagglutinationstest)
      • Primär
      • Sekundär
    • Nicht immun-mediiert

Wodurch kann ein hepatischer Ikterus ausgelöst werden?

  • Cholangitis/Cholangiohepatitis
  • Neoplasie
  • Chronische Hepatitis
    • Rassespezifisch
    • Medikamente
  • Leberlipidose (Katze)
  • Infektionen FIP/ICH/Leptospirose
  • Sepsis

Funktionelle Störungen

Wie kann ein post-hepatischer Ikterus ausgelöst werden?

  • Pankreatitis
  • Neoplasie
  • Cholelithiasis/Mukozele (Organisation der Galle in der Gallenblase)
  • Ruptur Gallengang/Gallenblase z.B. nach Trauma

Wie kann ein prä-hepatischer Ikterus von einem hepatischen oder post-hepatischem Ikterus unterschieden werden?

  • Schleimhäute: gelb -> Zusammenhang mit Anämie; orange -> SH hat normale Farbe (=Durchblutung)
  • PCV (<20% Anämie)
  • sonstige Anzeichen einer Hämolyse
  • Leberenzyme:
    • ALT, AST (Enzyme von hepatozytären Schäden) vs AP, GGT (eher mit Gallengängen verknüpft)
  • Bildgebende Verfahren
    • Radiographie, Ultrasonographie
    • Hepatische Veränderungen
    • Obstruktionszeichen
      • Gefüllte Gallenblase
      • Dilatierte Gallengänge
      • Steine, Verdickung, Mukozele, …
    • +/- Biopsie
  • Exploratorische Laparotomie

Diagramm "canine Hyperbilirubinemia"

Diagramm "feline hyperbilirubinemia"

Die hepatische Encephalopathie ist ein typisches Symptom bei Lebererkrankungen. Wie kommt sie zustande? Was sind die auslösenden Faktoren?

  • Neurologische Zeichen durch Encephalotoxine aus dem Darm (NH3, Aromatische AS, Indole, endogene Benzodiazepine…)
  • Auslösende Faktoren
    • Erhöhte Produktion von NH3
      • Proteinreiche Nahrung, GI Blutung, Katabolismus
      • Konstipation, Azotaemie, Infektion
    • NH3 Diffusion (kann BSH durchqueren wenn nicht geladen)
      • Metabolische Alkalose
      • Hypokaliaemie (Erhöhte renale Ammoniakproduktion)
    • Ist aber nicht nur Ammoniak. Diesen kann man sehr einfach messen und darum spricht man oft nur von diesem.

Warum ist NH3 problematischer als NH4+?

Ammoniak kann als NH3 und NH4+ vorliegen. Wenn es ungeladen ist, kann Ammoniak Membrane und co sehr einfach durchqueren. Man versucht also, dass man möglichst viel Ammoniak als NH4+ im Darmlumen vorliegt.
Wenn man den Magen etwas ansäuert, liegt der Ammoniak eher in der protonierten Form vor und man kann die Symptome einer Leberinsuffizienz etwas lindern

Was sind die Symptome von HE?

  • Lethargie/Depression
  • Demenz
  • Stupor/Koma
  • Muskeltremor
  • motorische Ausfälle
  • Krampfanfälle
    Cave: prädisponierte Tiere haben erhöhte cerebrale Sensitivität auf Sedativa, Analgetika und Narkotika → kann letal sein

Wie behandelt man eine HE?

  • Nichts per os bei akutem HE
  • Leberdiät (qualitativ hochwertiges Protein, aber wenig in Menge; schmecken gut, wenig Kupfer) bei chronischem HE, damit möglichst wenig Ammoniak entsteht
  • Korrektur von Flüssigkeit, Elektrolyt und Säure-Basen
  • Reduktion von Darmbakterien (produzieren Ammoniak)
    • Einlauf
    • IV/Orale Antibiose
  • Laktulose
    • Nicht-absorbierbares Disaccharid
    • Von Kolonbakterien zu kleinen organischen Säuren metabolisiert
      • pH sinkt > NH3 > NH4+ - Ammonia trapping
  • Spezifische Behandlung der Grunderkrankung

Wann kann eine portale Hypertension entstehen?

Was sind die Folgen?

= Erhöhter Portalvenendruck

  • Entsteht durch erhöhten Blutfluss in der Portalvene oder - wichtiger - durch erhöhten Gefässwiderstand (=Durchfluss durch Leber gestört)
  • Ursachen:
    • Fibrose oder Zirrhose der Leber
    • posthepatische Abflusstörung
  • Folgen
    • Erworbene PSS (Gefässverbindungen (sind immer vorhanden) zw. portalem und systemischen Venensystem «Überdruckklappe der Leber». Hilft das portale Lebersystem zu entlasten, dadurch können die gleichen Symptome wie bei einem Welpen mit einem angeboren PSS entstehen)
    • Aszites (freie Flüssigkeit in Bauchhöhle, kann bei grossem Mengen auf das Zwerchfell drücken)

In welche drei Typen kann eine portale Hypertension eingeteilt werden? Wo liegt die jeweilige Problematik?

  • Prähepatische Hypertension: Im Bereich der Portalvene (vor Leber)
  • Intrahepatische Hypertension: chronische Lebererkrankungen, veno-occlusive Erkrankungen (Erkrankungen innerhalb der Leber)
  • Posthepatische Hypertension: Problem liegt hinter der Leber (Thrombus, Rechtsherzerkrankungen)

Was ist Aszites?

Akkumulation von Flüssigkeit (Transsudat = niedriger Proteingehalt) in Zusammenhang mit Leber oder Rechts-Herzversagen im Abdomen

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