BWL Lektion 1

Grundlegende Begriffe und Zusammenhönge

Grundlegende Begriffe und Zusammenhönge


L. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre (BWL) auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Sektoren, Dienstleistungen, Unternehmen, Systeme und Entscheidungsmodelle, wobei besondere Aufmerksamkeit auf die Vermittlung von komplexen Inhalten und deren Anwendung in der Praxis gelegt wird. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige, die ihr Verständnis von betriebswirtschaftlichen Prozessen vertiefen möchten, um fundierte Entscheidungen in verschiedenen Unternehmensbereichen zu treffen.
Karten
31
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
17.05.2021 / 02.10.2023

Lernkarten

Was ist ein Betrieb? 

Selbständig entscheidenede und unter eigenem Risiko handelnde Oranisation, deren Aufgabe die Herstellung von Gütern und Dienstleistungen zur Deckung von Bedarfen ist. 

Erkläre den Begriff Wirtschaften? 

Planmässige und effiziente Entscheidung über knappe Ressourcen zur bestmöglichen Bedürfnisbefriedigung 

 

Lehre

wissenschaftliche Vermittlung von Kenntnissen 

Betriebswirtschaftslehre

Erforschung und Vermittlung von Fähgikeiten und Kenntnissen, die wirtschafliche Handlungen in Betrieben im Zusammenhang mit der Herstellung von Gütern und Dienstleistungen mit dem Ziel effizienter Entscheidungen über knappe Ressourcen zur bestmöglichen Bedürfnissbefriedigung betreffen. 

Modell

Strukturgleiche oder strukturähnliche Abblidung eines Teilzusammenhangs

Stakeholder

Anspruchesgruppen, die mittelbar oder unmittelbar von den Entscheidungen und Aktivitäten eines Unternehmens betroffen sind

Die Allgemeine BWL 

  • Funktionelle Gliederung

Befasst sich mit verschiedenen Funktionsbereichen eines Betriebes

  •  Beschaffung
  • Produktion
  • Personalwesen
  • Finanzierung
  • Absatz
  • Rechnungswesen
  • Investition

 

  • Befasst sich mit übergreifenden Aspekten unternehmerischen Handelns

Die spezielle BWL

  • Institutionelle Gliederung

Beschäftigt sich mit einzelnen Wirtschaftszweigen

  • Industriebetriebslehre
  • Handeslbetriebslehre
  • Bankbetriebslehre
  • Versicherungsbetriebslehre

Unterteilung Betriebswirtschaftslehre

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Spezielle Betriebswirtschaftslehre
  • Die allgemeine Betriebswirtschaftslehre ist immer Teil der speziellen Betriebswirtschaftslehre (jede Bank (spezielle BWL) verfügt über den BereichPersonalwesen (allgemeine BWL)

Modelle zur Gewinnung, Formulierung, Überprüfung betrieblicher Erkenntnisse

  • Strukturgleiche bzw. strukturähnliche Abbildung eines Teilzusammenhang
  • Sollen komplexitätsreduzierende Funktion haben, durch eine Beschränkung auf ausgewählte Realitätsabschnitte
  • Es gibt Entscheidung-, Beschreibungs- und Erklärungsmodelle

Beschreibungsmodell

Beschreibung betriebswirtschaftlicher Erscheinungen z.B. Rechnungswesen erfasst

sämtliche im Betrieb entstehende Geld- und Leistungsströme

Entscheidungsmodell

Es werden Entscheidungsvariablen (beeinflussbare Größen durch den Entscheider)

eingesetzt, diese werden z.B. eingesetzt, um die Optimale Bestellmenge zu

ermitteln

Erklärungsmodell

Ursachen betrieblicher Sachverhalte zu erklären z.B. Bedarfserhebung in der Materialwirtschaft

Wirtschafts-  Sektoren

Primärer Sektor = Landwirtschaft

Sekundärer Sektor = Industrie (Weiterentwicklung der Rohstoffe)

Teritärer Sektor = Erbringung der Dienstleistung

 

1970 löste der teritäre Sektor (Dienstleistungen), den sekundären Sektor (Industrie) ab

Ursachen für den Aufstieg dies Dienstleistungenssektor:

  • Wachsende Komplexität sozialer und ökonomischer Dienstleistungen 
  • Grosser Anteil wissensorientierte Dienstleistungen 
  • Outsourcing = Bereich ausserhalb des Kernbereiches

Wettbewerbsfähigkeit

  • Absatz der Produkte / Dienstleistungen in den relevanten Märkten langfristig Gewinn erzielt
  • Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist abhängig von der Wettbewerbsfähigkeit

Strategisches Dreieck

es gibt 3 Kraftzentren: Unternehmen, Kunde, Konkurrenz

Strategischer Wettbewerbsfaktor

Entscheidende Wettbewerbsfaktoren sind:

  • Zeit
  • Kosten 
  • Qualität
  • Flexibilität

Wachsende Anforderungen an Unternehmen

  • Globalisierung und Internationalisierung der Märkte
  • Preisverfall und Kostendruck
  • Wissensmanagement
  • Werteandel / Wachsendes Umweltbewusstsein
  • Deregulierung des Wettbewerbs
  • Komplexität der Produkte und Produktionstechniken 
  • kürzere Produklebenszyklen
  • schnellere Technologische Entwicklung
  • Marktdynamik
  • steigende Ansprüche der Kunden 
  • Individualisierung der Produkte
  • Digitalisierung und Industrie 4.0

System

Mehrere interagierende Elemente zusammengestzes Ganzes, in dem ständige wechselwirkungen bestehen 

5 Fehler in vernetzten Systemen 

  • Falsche Zielbeschreibung
  • Unvernetze Situationsanalyse
  • Tendenz zur Übersteuerung 
  • Unbetrachtete Nebenwirkungen 
  • Irreversible Schwerpunktbildung

Ursachen für den Aufstieg des DL-Sektors

  • Wachsende Komplexität sozialer & ökonomischer Systeme
  • Verstärkte Arbeitsteilung 
  • Steigender Bedarf von Regelung, Vermittlung & Steuerung 

Arbeiten 4.0 

Räumlich dezentralisiertes Abreiten, Veränderung der Anforderungsprofile der MA & effiziente Kommunikation zwischen Unternehmen 

 

Systemkybernetik

Regelung & Steuerung dynamischer Prozesse 

Systeme  Offen, Dynamisch, Komplex

Offen = System hat Beziehungen nach aussen 

Dynamisch = System verändert sich mit der ZEit 

Komplex = System ist nicht vollständig überschaubar

 

Selbsreaktionsweise vernetzter Systeme

  • Rückkoppelungseffekte 
  • Schwellenwerte
  • Selbstregulation 
  • Umkippeffekte

Mustererkennung in Systemen 

  • Vorhersage Systemkybernetik mittels Wenn-Dann-Prognose
  • Für Prognosen sind Daten notwenig 
    • Gezielte Auswahl von Daten zur Erkennung von Muster der Informationen 

 

Wettbewerb

Der fortlaufende Prozess der Suche nach neuen und besseren Möglichkeiten zur Bedürfnissbefriedigung und zur Steigerung des eigenen Erfolges wird als Wettbewerb bezeichnet 

Outsourcing 

Unter Outscourcing ist die Verlagerung betrieblicher Aktivitäten eines Unternehmens auf andere Unternehmen, beispielsweies Zulieferer oder spezialisierte Dienstleister, zu verstehen 

Weiche Daten 

Qualitative Aspekte die nicht quantifizierbar sind, werden als weiche Daten bezeichnet. 

Mustererkennung (Definition)

Die Mustererkennung basiert auf der Erfassung der Schlüsselkomponenten 

Sektoren (Definition)

In diesem Kontext beschreiben Sektoren bestimmte Wirtschaftsbereiche.

Es gibt den primären, den sekundären und den tertiären Sektor. 

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