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(Ess, PS, Angst, Sucht)

(Ess, PS, Angst, Sucht)


A. D.
Diese Lernkarten behandeln psychologische Grundlagen, Diagnosekriterien und neurobiologische Aspekte von Angst-, Persönlichkeits- und Essstörungen sowie Substanzabhängigkeiten. Zentrale Themen sind Symptome wie Angst, Phobien oder Impulsivität, Diagnosesysteme wie DSM und ICD, sowie Risikofaktoren und Therapieansätze. Studierende der Psychologie profitieren von diesem Überblick, um klinische Zusammenhänge zu verstehen und Prüfungswissen zu vertiefen.
Flashcards
138
Students
4
Language
German
Category
Psychology
Level
University
Created / Updated
01.05.2021 / 03.09.2026

Flashcards

Zwangsstörungen gehören zu den Angststörungen im DSM-5 

Falsch

 nein, PTBS und Zwang getrennt von Angst

in der im Mai 2013 erschienenen fünften Auflage des „Diagnostischen Manuals psychischer Störungen" (DSM V) wird die Zwangsstörung nicht mehr wie in der Vorgängerversion den Angststörungen zugeordnet.

Borderline-Patienten zeigen verkleinerte Amygdala und Hippocampus Volumina

Richtig

Bei Borderline Patienten sinkt die Amygdala Aktivität nach emotionalen Stimuli, nachdem die sich sich geritzt haben deutlich ab

Richtig

Studie: Stressregulation von Borderline Persönlichkeitsstörung - Ritzen
- Innere Angespanntheit bei tatsächlichem und vorgetäuschtem (sham) Ritzen
- Stresssituiation: Borderline-Patienten vs. Kontrolleruppe
- UV: Ritzen oder vorgetäuschtes Ritzen
- AV: Stresserleben
- —> sobald das Ritzen angekündigt wird, senkt sich die innere Anspannung bei BPD

Verminderte Intelligenz ist nach dem SORCK-Modell der Organismusvariable (o) zuzuschreiben

Richtig

Zwanghaftes Verhalten kann ein Endophänotyp von Anorexia Nervosa sein

Falsch?
Zwangsstörungen als Komorbidestörung bei AN bis zu 25 %

Endophänotyp. Neurobiologische Krankheitskorrelate, die zeitlich
stabil und durch Gene beeinflusst sind. Annahme, dass psychische
Störungen nicht nur neurobiologische Korrelate aufweisen, sondern
neurobiologisch bedingt bzw. verursacht sind.

Komorbidität. Gemeinsames Auftreten verschiedener voneinander
abgrenzbarer psychischer oder somatischer Störungen in einem definierten
Zeitintervall.

Alkoholismus und Perfektionismus der Eltern sind Risikofaktoren bei Bulimia Nervosa 

Falsch

Perfektionismus bei Anorexie, Diäten und Alkoholismus bei Bulemie

Nikotin bindet an nikotinerge Azetylcholinrezeptoren, die vor allem vermehrt im VTA vorzufinden sind.

Richtig

Die psychophysiologische Theorie der Panikstörung postuliert, dass eine psychophysiologische Behandlung angewendet werden muss

Richtig

Die antisoziale Persönlichkeitsstörung wird mit gewalttätigen und nicht-gewaltätigen Verbrechen assoziiert.

Richtig

Nicht alle Kriminellen sind antisoziale Persönlichkeiten und nicht alle antisozialen
Persönlichkeiten sind kriminell!

Die Borderline Persönlichkeitsstörung ist mit der bulimischen Form der Anorexia Nervosa komorbid

Richtig

Im DSM-5 gibt es für Soziale Phobie keine Subtypen

Falsch

DSM-5: Soziale Angststörung (Soziale Phobie)
 Subtypen: 1. nur in Leistungssituationen
                   2. generalisierte soziale Phobie über alle Situationen hinweg

 

Panikattacken sind ein zentrales Kriterium bei allen Angststörungen

Falsch
Beispiel Spinnenphobie --> selten einhergehend mit Panikattacke

Kriterien von Generalisierten Angststörung (Konzentrationschwierigkeiten, Schlafprobleme, Reizbarkeit?)

Richtig

Delirium tremens kommen bei akuten Alkoholintoxikationen auf 

Falsch?
 tritt erst nach 48h Alkoholentzug

--> Es tritt zumeist im Rahmen des Alkoholentzuges auf, kann aber auch seltener durch einen Alkoholrausch selbst ausgelöst werden.

Borderline hat die höchste Suizidrate der PS

Richtig

Substanzmissbrauch ist am häufigsten bei der antisozialen Persönlichkeitsstörung

Richtig

Spezifische Phobien entstehen vor sozialen Phobien

Richtig
 Soziale Phobien trreten anders als spezifische Phobien erst im Jugend- und frühen Erwachsenenalter auf

Soziale Phobie kann durch dominante Personen ausgelöst werden.

Richtig? Eine Soziale Phobie kann durch die Reaktion gegenüber eines dominanten Artgenossen ausgelöst werden. (Lerntheorie)

Lerntheorien
- Erleben (vermeintlicher) sozialer Niederlagen oder Demütigung:
- ca. 58% von Sozialphobikern erinnern direkte traumatische Erfahrungen
- ca. weitere 13% berichten stellvertretende Erfahrungen
- 92% erwachsener SP berichten Bullying-Erfahrungen in der Kindheit im Vergleich zu 35 %
von Zwangspatienten

Adipositas kann durch negative emotionale Umstände ausgelöst werden und gehört daher im DSM 5 zu psychischen Störungen.

Falsch

Zur medikamentösen Behandlung von Essstörungen werden Antidepressiva eingesetzt.

Falsch

werden nur eingesetzt, wenn eine Komorbidität mit Depression/Zwang vorliegt

Die anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung zeichnet sich durch Größenideen und übermäßiges Selbstwertgefühl aus.

Falsch:

 beschreibt die narzistische Persönlichkeitsstörung

Bei der Borderline und der antisozialen Persönlichkeitsstörung sind mehr Frauen als Männer betroffen. 

Falsch
Bei Antisozial mehr Männer, bei Borderline mehr Frauen

Körperliche und sexuelle Gewalt sind spezifische Risikofaktoren für Essstörungen.

Falsch
Lebensereignisse: sexuelle oder körperliche Gewalt sind allgemeine Risikofaktoren für alle 3 esstörungen und deshalb nicht spezifisch

Selektiver Mutismus ist eine Unterart der Depression

Falsch :
 

Selektiver Mutismus ist eine Kategorie von Angststörungen

Höchste Suizidrate bei dem Cluster B Persönlichkeitsstörungen. 

Richtig
ja weil Borderline die höchste Suizidrate bei den PS hat

Zu Cluster A gehören paranoide, schizoide, schizotypische und narzisstische PS  

Falsch

Narzistisch gehört zu Cluster B

Cluster A:

Paranoide Persönlichkeitsstörung

Schizoide Persönlichkeitsstörung

Schizotype Persönlichkeitsstörung

Laut DSM 5 hat Angststörung keine Subtypen 

Falsch:

- Störung mit Trennungsangst
- Selektiver Mutismus
- Spezifische Phobie
- Soziale Angststörung (Soziale Phobie)
- Panikstörung
- Agoraphobie
- Generalisierte Angststörung
- Substanz-/Medikamenteninduzierte Angststörung
- Angststörung aufgrund eines anderen medizinischen

Angst und Furcht sind wie zwei Seiten einer Medaille: man kann sie nicht nebeneinander betrachten, sie aber auch nicht voneinander trennen.

Falsch:

Substanzmissbrauch geht nicht nur mit gewaltbezogenen, sondern auch mit nicht-gewaltbezogenen Verbrechen einher.

Richtig?

Hauptmotivator für den Konsum von Drogen ist nicht die Vermeidung von Entzugserscheinungen, sondern die Erwartung auf die positive Wirkung.

Richtig?

st der Hauptmotivator für den Konsum von Drogen die Vermeidung von Entzugserscheinung oder die Erwartung auf die positive Wirkung? s. Anreiz-Sensibilisierungs-Theorie: Grundlage der Abhängigkeit: nicht Wohlbefinden durch die Droge (liking), sondern Antizipation des Wohlbefindens (wanting) Verlauf: Beginn: Ausmaß Anreiz & hedonische Wirkung gleich Fortschreitender Konsum: Toleranz gegenüber hedonischer Wirkung, während Verlangen (wanting) sensitiviert/ gesteigert Positiver Anreizwert nimmt durch Drogenkonsum zu = wird sensitiviert

Bei einer sozialen Phobie sind traumatische Erlebnisse nicht relevant.

Falsch:

Lerntheorien
- Erleben (vermeintlicher) sozialer Niederlagen oder Demütigung:
- ca. 58% von Sozialphobikern erinnern direkte traumatische Erfahrungen

Angstsensitivität ist ein Prädiktor für Panikattacken, aber nur, wenn eine genetische Vulnerabilität vorliegt.

Falsch
 

Angstsensitivität als unabhängiger Risikofaktor
= einem Persönlichkeitsmerkmal ähnelnde Überzeugung, dass bestimmte körperliche Symptome negative Konsequenzen haben werden 
- Beispiel: „Wenn ich merke, dass mein Herz schnell schlägt, habe ich Angst, eine Herzattacke zu bekommen.“

Angststörungen und Depressionen sind hochkomorbide.

Richtig

Zu den Diagnosekriterien der Antisozialer Persönlichkeitsstörung den Diagnosekriterien gehören: Impulsivität, nicht-Einhalten sozialer Normen und selbstverletzendes Verhalten

Falsch

Antisoziale Persönlichkeitsstörung

Missachtung und Verletzung der Rechte anderer Menschen: soziale Normen werden missachtet, Falschheit, Impulsivität, Reizbarkeit, Aggressivität, Verantwortungslosigkeit

Erhöhtes Risiko für antisoziale PS: Gene (niedrige MAO-A Aktivität) und Missbrauchserfahrung

Richtig

Genetische Hintergründe gibt es eher für Persönlichkeitsstile als für Persönlichkeitsstörungen.

Richtig

Risiko für Anorexie sind kindl. Adipositas und Diäten.

Falsch
Diät stimmt aber kindl Adipositas ist spezifischer Risikofaktor für Binge Eating

  1. Diäten: mehr als 50% junger Frauen machen eine Diät (Restrained Eating: gezügeltes Essverhalten, kognitive Kontrolle der Nahrungsaufnahme), Diäten als allgemeiner Risikofaktor mit unklarer Spezifität

Bei der Anorexia nervosa besteht die größte Diskrepanz zwischen dem gewünschten und aktuellen Körperbild.

Falsch
- An: Diskrepanz gleich groß wir bei KG!
- Bn: höhere Werte bei Selbstbild, gleiches Ideal; größere Diskrepanz
- BED: minimal größere Diskrepanz als KG

(KG= Kontrollguppe)

Agoraphobie geht nur mit Vermeidungsverhalten einher, Panikattacken sind nicht erforderlich.

Richtig

Sucht: Beim Gegensatz-Modell ist der Primärprozess hedonisch.

Richtig

Study