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(Ess, PS, Angst, Sucht)
(Ess, PS, Angst, Sucht)
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Flashcards
Zwangsstörungen gehören zu den Angststörungen im DSM-5
Falsch
nein, PTBS und Zwang getrennt von Angst
in der im Mai 2013 erschienenen fünften Auflage des „Diagnostischen Manuals psychischer Störungen" (DSM V) wird die Zwangsstörung nicht mehr wie in der Vorgängerversion den Angststörungen zugeordnet.
Borderline-Patienten zeigen verkleinerte Amygdala und Hippocampus Volumina
Richtig
Bei Borderline Patienten sinkt die Amygdala Aktivität nach emotionalen Stimuli, nachdem die sich sich geritzt haben deutlich ab
Richtig
Studie: Stressregulation von Borderline Persönlichkeitsstörung - Ritzen
- Innere Angespanntheit bei tatsächlichem und vorgetäuschtem (sham) Ritzen
- Stresssituiation: Borderline-Patienten vs. Kontrolleruppe
- UV: Ritzen oder vorgetäuschtes Ritzen
- AV: Stresserleben
- —> sobald das Ritzen angekündigt wird, senkt sich die innere Anspannung bei BPD
Verminderte Intelligenz ist nach dem SORCK-Modell der Organismusvariable (o) zuzuschreiben
Richtig
Zwanghaftes Verhalten kann ein Endophänotyp von Anorexia Nervosa sein
Falsch?
Zwangsstörungen als Komorbidestörung bei AN bis zu 25 %
Endophänotyp. Neurobiologische Krankheitskorrelate, die zeitlich
stabil und durch Gene beeinflusst sind. Annahme, dass psychische
Störungen nicht nur neurobiologische Korrelate aufweisen, sondern
neurobiologisch bedingt bzw. verursacht sind.
Komorbidität. Gemeinsames Auftreten verschiedener voneinander
abgrenzbarer psychischer oder somatischer Störungen in einem definierten
Zeitintervall.
Alkoholismus und Perfektionismus der Eltern sind Risikofaktoren bei Bulimia Nervosa
Falsch
Perfektionismus bei Anorexie, Diäten und Alkoholismus bei Bulemie
Nikotin bindet an nikotinerge Azetylcholinrezeptoren, die vor allem vermehrt im VTA vorzufinden sind.
Richtig
Die psychophysiologische Theorie der Panikstörung postuliert, dass eine psychophysiologische Behandlung angewendet werden muss
Richtig
Die antisoziale Persönlichkeitsstörung wird mit gewalttätigen und nicht-gewaltätigen Verbrechen assoziiert.
Richtig
Nicht alle Kriminellen sind antisoziale Persönlichkeiten und nicht alle antisozialen
Persönlichkeiten sind kriminell!
Die Borderline Persönlichkeitsstörung ist mit der bulimischen Form der Anorexia Nervosa komorbid
Richtig
Im DSM-5 gibt es für Soziale Phobie keine Subtypen
Falsch
DSM-5: Soziale Angststörung (Soziale Phobie)
Subtypen: 1. nur in Leistungssituationen
2. generalisierte soziale Phobie über alle Situationen hinweg
Panikattacken sind ein zentrales Kriterium bei allen Angststörungen
Falsch
Beispiel Spinnenphobie --> selten einhergehend mit Panikattacke
Kriterien von Generalisierten Angststörung (Konzentrationschwierigkeiten, Schlafprobleme, Reizbarkeit?)
Richtig
Delirium tremens kommen bei akuten Alkoholintoxikationen auf
Falsch?
tritt erst nach 48h Alkoholentzug
--> Es tritt zumeist im Rahmen des Alkoholentzuges auf, kann aber auch seltener durch einen Alkoholrausch selbst ausgelöst werden.
Borderline hat die höchste Suizidrate der PS
Richtig
Substanzmissbrauch ist am häufigsten bei der antisozialen Persönlichkeitsstörung
Richtig
Spezifische Phobien entstehen vor sozialen Phobien
Richtig
Soziale Phobien trreten anders als spezifische Phobien erst im Jugend- und frühen Erwachsenenalter auf
Soziale Phobie kann durch dominante Personen ausgelöst werden.
Richtig? Eine Soziale Phobie kann durch die Reaktion gegenüber eines dominanten Artgenossen ausgelöst werden. (Lerntheorie)
Lerntheorien
- Erleben (vermeintlicher) sozialer Niederlagen oder Demütigung:
- ca. 58% von Sozialphobikern erinnern direkte traumatische Erfahrungen
- ca. weitere 13% berichten stellvertretende Erfahrungen
- 92% erwachsener SP berichten Bullying-Erfahrungen in der Kindheit im Vergleich zu 35 %
von Zwangspatienten
Adipositas kann durch negative emotionale Umstände ausgelöst werden und gehört daher im DSM 5 zu psychischen Störungen.
Falsch
Zur medikamentösen Behandlung von Essstörungen werden Antidepressiva eingesetzt.
Falsch
werden nur eingesetzt, wenn eine Komorbidität mit Depression/Zwang vorliegt
Die anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung zeichnet sich durch Größenideen und übermäßiges Selbstwertgefühl aus.
Falsch:
beschreibt die narzistische Persönlichkeitsstörung
Bei der Borderline und der antisozialen Persönlichkeitsstörung sind mehr Frauen als Männer betroffen.
Falsch
Bei Antisozial mehr Männer, bei Borderline mehr Frauen
Körperliche und sexuelle Gewalt sind spezifische Risikofaktoren für Essstörungen.
Falsch
Lebensereignisse: sexuelle oder körperliche Gewalt sind allgemeine Risikofaktoren für alle 3 esstörungen und deshalb nicht spezifisch
Selektiver Mutismus ist eine Unterart der Depression
Falsch :
Selektiver Mutismus ist eine Kategorie von Angststörungen
Höchste Suizidrate bei dem Cluster B Persönlichkeitsstörungen.
Richtig
ja weil Borderline die höchste Suizidrate bei den PS hat
Zu Cluster A gehören paranoide, schizoide, schizotypische und narzisstische PS
Falsch
Narzistisch gehört zu Cluster B
Cluster A:
Paranoide Persönlichkeitsstörung
Schizoide Persönlichkeitsstörung
Schizotype Persönlichkeitsstörung
Laut DSM 5 hat Angststörung keine Subtypen
Falsch:
- Störung mit Trennungsangst
- Selektiver Mutismus
- Spezifische Phobie
- Soziale Angststörung (Soziale Phobie)
- Panikstörung
- Agoraphobie
- Generalisierte Angststörung
- Substanz-/Medikamenteninduzierte Angststörung
- Angststörung aufgrund eines anderen medizinischen
Angst und Furcht sind wie zwei Seiten einer Medaille: man kann sie nicht nebeneinander betrachten, sie aber auch nicht voneinander trennen.
Falsch:
Substanzmissbrauch geht nicht nur mit gewaltbezogenen, sondern auch mit nicht-gewaltbezogenen Verbrechen einher.
Richtig?
Hauptmotivator für den Konsum von Drogen ist nicht die Vermeidung von Entzugserscheinungen, sondern die Erwartung auf die positive Wirkung.
Richtig?
st der Hauptmotivator für den Konsum von Drogen die Vermeidung von Entzugserscheinung oder die Erwartung auf die positive Wirkung? s. Anreiz-Sensibilisierungs-Theorie: Grundlage der Abhängigkeit: nicht Wohlbefinden durch die Droge (liking), sondern Antizipation des Wohlbefindens (wanting) Verlauf: Beginn: Ausmaß Anreiz & hedonische Wirkung gleich Fortschreitender Konsum: Toleranz gegenüber hedonischer Wirkung, während Verlangen (wanting) sensitiviert/ gesteigert Positiver Anreizwert nimmt durch Drogenkonsum zu = wird sensitiviert
Bei einer sozialen Phobie sind traumatische Erlebnisse nicht relevant.
Falsch:
Lerntheorien
- Erleben (vermeintlicher) sozialer Niederlagen oder Demütigung:
- ca. 58% von Sozialphobikern erinnern direkte traumatische Erfahrungen
Angstsensitivität ist ein Prädiktor für Panikattacken, aber nur, wenn eine genetische Vulnerabilität vorliegt.
Falsch
Angstsensitivität als unabhängiger Risikofaktor
= einem Persönlichkeitsmerkmal ähnelnde Überzeugung, dass bestimmte körperliche Symptome negative Konsequenzen haben werden
- Beispiel: „Wenn ich merke, dass mein Herz schnell schlägt, habe ich Angst, eine Herzattacke zu bekommen.“
Angststörungen und Depressionen sind hochkomorbide.
Richtig
Zu den Diagnosekriterien der Antisozialer Persönlichkeitsstörung den Diagnosekriterien gehören: Impulsivität, nicht-Einhalten sozialer Normen und selbstverletzendes Verhalten
Falsch
Antisoziale Persönlichkeitsstörung
Missachtung und Verletzung der Rechte anderer Menschen: soziale Normen werden missachtet, Falschheit, Impulsivität, Reizbarkeit, Aggressivität, Verantwortungslosigkeit
Erhöhtes Risiko für antisoziale PS: Gene (niedrige MAO-A Aktivität) und Missbrauchserfahrung
Richtig
Genetische Hintergründe gibt es eher für Persönlichkeitsstile als für Persönlichkeitsstörungen.
Richtig
Risiko für Anorexie sind kindl. Adipositas und Diäten.
Falsch
Diät stimmt aber kindl Adipositas ist spezifischer Risikofaktor für Binge Eating
- Diäten: mehr als 50% junger Frauen machen eine Diät (Restrained Eating: gezügeltes Essverhalten, kognitive Kontrolle der Nahrungsaufnahme), Diäten als allgemeiner Risikofaktor mit unklarer Spezifität
Bei der Anorexia nervosa besteht die größte Diskrepanz zwischen dem gewünschten und aktuellen Körperbild.
Falsch
- An: Diskrepanz gleich groß wir bei KG!
- Bn: höhere Werte bei Selbstbild, gleiches Ideal; größere Diskrepanz
- BED: minimal größere Diskrepanz als KG
(KG= Kontrollguppe)
Agoraphobie geht nur mit Vermeidungsverhalten einher, Panikattacken sind nicht erforderlich.
Richtig
Sucht: Beim Gegensatz-Modell ist der Primärprozess hedonisch.
Richtig