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(Ess, PS, Angst, Sucht)

(Ess, PS, Angst, Sucht)


A. D.
Diese Lernkarten behandeln psychologische Grundlagen, Diagnosekriterien und neurobiologische Aspekte von Angst-, Persönlichkeits- und Essstörungen sowie Substanzabhängigkeiten. Zentrale Themen sind Symptome wie Angst, Phobien oder Impulsivität, Diagnosesysteme wie DSM und ICD, sowie Risikofaktoren und Therapieansätze. Studierende der Psychologie profitieren von diesem Überblick, um klinische Zusammenhänge zu verstehen und Prüfungswissen zu vertiefen.
Karten
138
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Psychologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
01.05.2021 / 03.09.2026

Lernkarten

Person die erwarten, dass Alkohol Stress reduziert, trinken mehr

Richtig

Alkohol wirkt nicht immer spannungslösend

Richtig

Alkohol wirkt auf GABA-Rezeptoren im ZNS

Richtig

Ein wesentliches Kriterium für Substanzmissbrauch ist die Toleranzentwicklung

Richtig

Diagnostik Kriterien nach dem DSM-5
1. Wiederholter Substanzgebrauch, der zum
Versagen bei wichtigen Verpflichtungen in
der Schule, bei der Arbeit oder zu Hause
führt.
2. Wiederholter Substanzgebrauch in Situationen, in denen es aufgrund des Konsums zu einer
körperlichen Gefährdung kommen kann.

3. Fortgesetzter Substanzgebrauch trotz ständiger oder wiederholter sozialer oder
zwischenmenschlicher Probleme
4. Toleranzentwicklung charakterisiert durch ausgeprägte Dosissteigerung oder verminderte
Wirkung unter derselben Dosis
5. Entzugssymptome oder deren Linderung bzw. Vermeidung durch Substanzkonsum
6. Einnahme der Substanz in größeren Mengen oder länger als geplant
7. Anhaltender Wunsch oder erfolglose Versuche, den Substanzgebrauch zu verringern oder zu
kontrollieren
8. Hoher Zeitaufwand für Beschaffung und Konsum der Substanz oder um sich von ihren
Wirkungen zu erholen
9. Aufgabe oder Einschränkung wichtiger Aktivitäten aufgrund des Substanzkonsums
10. Fortgesetzter Konsum trotz körperlicher oder psychischer Probleme
11. Craving, das starke Verlangen nach der Substanz

 schädlichste Droge gemäß Nutt et al. (2010)? --> Alkohol?

Richtig

Unter 20% der Weltbevölkerung trinken mehr als 80% des konsumierten Alkohols auf der Welt

Richtig?

Alcohol policy and public health

Erhöhte Bindung von Alkohol an Glutamatrezeptoren ist für den gesteigerten Tatendrang verantwortlich

Falsch:

Alkohol verlangsamt dein Gehirn durch die Bindung an die inhibierenden GABA-  und NMDA-Rezeptoren.

NMDA-Rezeptoren gehören zu einer Gruppe von Rezeptoren des Neurotransmitters Glutamat. Die Bezeichnung bezieht sich auf die selektive Erregbarkeit durch das artifizielle Glutamatanalogon N-Methyl-D-aspartat (NMDA). Diese Verlangsamung führt dazu, dass Worte verwaschen, Gedächtnis und Müdigkeit abnehmen.

Binge Eating komorbid mit affektiven Störungen

Richtig

Binge Eating komorbid mit Zwangsstörungen

Falsch

Komorbiditäten (Begleiterkrankungen): Die Binge-Eating-Störung ist vermehrt mit affektiven Störungen wie Depressionen (50-60 %) und Angststörungen (20-50 %) vergesellschaftet.

--> Zwangsstörungen komorbid mit AN

Amenorrhoe: endokrine Störung der Hypothalamus-Hypophysen-Gonade-Achse

Richtig

Nur BN ist kulturell bedingt, AN nicht

Richtig

Panikstörungen durch intrinsische und extrinsische Auslöser

Falsch

nur intrinsisch

SORCK Modell: Stimulus, Organismus, Reaktion, Kontingenz, Konsequenz

Richtig

Komponenten der Entstehung einer Angststörung laut Mowrer: Reizgeneralisierung, Reiz-Differenzierung/Diskriminierung

Falsch ->  abhängig von der formulierung der frage 
Zwei-Faktoren-Modell von O. H. Mowrer:
- 1. Komponente: klassische Konditionierung
- 2. Komponente: operantes Vermeiden

ABER

Spielen die Konzepte Reizgeneralisierung und -diskriminierung in Mowrers Zwei-Faktoren-Theorie eine Rolle? Reizdiskrimination= Erkennen von Unterschieden zwischen Reizen mit der Folge von unterschiedlichem Verhalten auf unterschiedliche Reize Reizgeneralisierung= Ausweitung der gelernten Reaktion auf ähnliche Reize zu finden bei Klassischer & Operanter Konditionierung 

 

Panikstörungen häufiger bei Männern

Falsch
Häufiger bei Frauen

Affektive Störung immer Folge von Essstörungen, nicht umgekehrt

Falsch

vor, während und als Folge der Essstörung

Anorexie tritt häufiger bei weißen als bei schwarzen Frauen auf 

Richtig

bei PTBS und generalisierter Angststörung erhöhte Schreckhaftigkeit

Richtig

Die Borderline Persönlichkeitsstörung ist mit der bulimischen Form der Anorexia Nervosa komorbid

Richtig

Wenn alle Kriterien für eine Panikattacke erfüllt wurden muss zumindest als zweite Diagnose eine Panikstörung gestellt werden

Falsch

Gleich viele Männer und Frauen erkranken an Borderline, aber Frauen haben eine bessere Prognose

Falsch

70-77% aller Borderliner sind Frauen

12-Monats-Prävalenz in Deutschland bei Angststörung und Depression >12%

Falsch

Depression alleine Prävalenz in Deutschland bei 8,2%

Angststörungen  bei 16, 2% ( Stand 2017)

Menschen mit Antisozialer Persönlichkeit haben keine kognitive Empathie

Falsch

fehlende emotionale Empathie
- kognitive Empathie —> Verstehen mentaler Zustände, Theory of Mind
- emotionale Empathie —> emotionale Reaktion auf den Gemütszustand eines Anderen

Kriterium der Generalisierten Angststörung: keine Kontrolle mehr über Sorgen und Ängste

Richtig

Generalisierte Angststörung: im DSM gelistete Kriterien: Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Schlafstörung

Falsch
Niedergeschlagenheit nicht

C: Die Angst und Sorge sind mit mindestens drei der folgenden 6 Symptome verbunden
(wobei zumindest einige der Symptome in den vergangenen 6 Monaten an der Mehrzahl der
Tage vorlagen). Beachte: Bei Kindern genügt ein Symptom.
- 1. Ruhelosigkeit oder ständiges "auf dem Sprung sein"
- 2. leichte Ermüdbarkeit
- 3. Konzentrationsschwierigkeiten oder Leere im Kopf
- 4. Reizbarkeit
- 5. Muskelspannung
- 6. Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafschwierigkeiten oder unruhiger, nicht erholsamer Schlaf)

Verglichen mit allen anderen Persönlichkeitsstörungen ist die Chance auf eine Komorbidität mit Alkohol bei der antisozialen Persönlichkeitsstörung am größten.

Richtig?

Abstinenz: Auch ein Jahr nach PT zu wahren, sofern Behandlungsbedürfnis besteht

?

Atypische Anorexie tritt vermehrt bei Männern auf.

Falsch

Von einer atypischen Anorexie gingen die Ärzte aus, wenn das Gewicht über diesem Grenzwert lag, die Patienten jedoch mehr als 10 Prozent ihres prämorbiden Körpergewichts verloren hatten

80% der Menschen mit Agoraphobie ohne Panikstörungen leiden unter Panikattacken.

? Richtig?

Panikanfälle treten bei fast allen Angststörungen auf
–
Über 80% der Menschen mit einer anderen Angststörung erleben auch
Panikattacken, aber nicht so häufig, dass man eine Panikstörung
diagnostizieren könnte

Agoraphobie oft mit Panikstörung

Richtig

Anorexia Nervosa = Körpergewicht 15% unter Durchschnitt?

Richtig

Zwei Typen von Anorexie: restriktiv, bulimisch

Richtig

 Bulimia Nervosa: Patienten sind typischerweise normalgewichtig (oder leicht übergewichtig)

Richtig

Anorexie komordbid mit Zwangsstörungen

Richtig

soziale Phobie als Nebenprodukt von Dominanzhierarchien

Richtig

(Evolutionäre Perspektive)

Antisoziale Persönlichkeit: erhöhte MAO- Aktivität + Misshandlung

Falsch

erniedrigte MAO-Aktivität + Misshandlung = Risiko

Panikattacke: Pessimistische Interpretation körperlicher Symptome: werden mit Gefahr assoziiert

Richtig

Angststörung: erhöhte Schreckhaftigkeit als Merkmal

Richtig

Agoraphobie geht nur mit Vermeidungsverhalten einher, Panikattacken sind nicht erforderlich.

Richtig

Furcht: spezifisch -> Bewältigung

Richtig

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