Biologie

Prüfung BKFH

Prüfung BKFH


C. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über biologische Grundlagen, insbesondere auf zellulärer Ebene. Sie behandeln Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Chromosomen, Genen und DNA, sowie die Rolle von Enzymen und Aminosäuren. Die Karteikarten decken auch die Struktur und Funktion des Blutes, die Mechanismen der Genaktivierung und die Bedeutung von Hormonen ab. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der biologischen Prozesse vertiefen möchten, insbesondere in den Bereichen Zellbiologie, Genetik und Physiologie.
Flashcards
313
Students
4
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
30.04.2021 / 01.04.2022

Flashcards

dihybrid

Erbgang, in dem zwei Merkmale untersucht werden 

P-Generation 

Parentalgeneration = Elterngeneration 

F1-Generation 

1. Filialgeneration = Tochtergeneration -> Kinder 

F2-Generation 

2. Tochtergeneration -> Enkel 

1. Mendelsche Regel 

Uniformitätsregel 

-> alle Nachkommen sehen gleich aus 

2. Mendelsche Regel 

-> Spaltungsregel 

Bluterbgang 

Mutter: AA

Vater BB

-> Alle Kinder AB

Bluterbgang 

Mutter: A0

Vater: B0 

AB; A0; 00; B0 

AB; A;     0;  B 

Bluterbgang 

Mutter: A0

Vater: AB / B0 

AA/A0; B0

Das A-B-0-Sytem ist ein 

Rhesusu-System-Vererbung 

Mutter: Rh+ (Rh+ und Rh+)

Vater: Rh+ (Rh+ und rh-) 

-> Alle Kinder Rh+

  • Rh+ Rh+
  • Rh+ Rh+
  • Rh+ rh-
  • Rh+ rh-

Rhesus-System-vererbung 

Mutter: Rh+ (Rh+ rh-) 

Vater:  Rh+ (Rh+ rh-) 

  • Rh+ Rh+
  • Rh+ rh-
  •  rh- Rh+ 
  • rh- rh- 

Rhesus-System- Vererbung 

Mutter: rh- (rh- rh-)

Vater: Rh+ ( Rh+ rh-)  

  • rh- ( rh- rh-) 
  • Rh+ (Rh+ rh-)

Stammbaumanalyse 

Symbole 

Symbole 

Autosomale Erbgänge (Beschriftung) 

rot Krank 

schwarz gesund 

Gonosomale Erbgänge (Beschriftung) 

rot Krank 

schwarz gesund 

Wie muss der Stammbaum aussehen damit der Erbgang dominant ist? 

zwei kranke Eltern können ein gesundes Kind bekommen 

Wie sieht der Stammbaum aus, wenn der Erbgang rezessiv ist? 

gesunde Eltern, können ein krankes Kind bekommen 

Wird der Erbvorgang gonosomal oder autosomal vererbt? (dominant) 

-> Autosomal kann nich ausgeschlossen werden 

  • Gonosomal dominant: 

Kranker Vater, muss eine kranke Tochter haben 

Kranker Sohn muss eine kranke Mutter haben 

-> von Mann zu Frau 

 

Ist der Erbgang autosomal oder gonosomal vererbt worden ? (rezessiv) 

-> Autosomal kann nie ausgeschlossen werden 

  • Gonosomal rezessiv

kranke Tochter muss einen kranken Vater haben 

kranke Mutter muss einen kranken Sohn haben

-> von Frau zu Mann 

Genommutation 

 

verändert die Anzahl der Chromosomen (vermehrt oder vermindert) 

1) Polyploide (Chromosomsatz verdreifacht)  -> fehlende Ausbildung des Spindelapparats

2) Aneuploidie (Chromosomenpaar vermehrt/vermindert) -> unregelmäßigkeit bei der Zellteilung; fehlerhafte Trennung der Chromosomen 

      -> Trisomie 21

      -> Turnersyndrom 

      -> Klinefeltsyndrom 

Chromosommutation 

Strukturelle Veränderung eines Chromosoms 

-> erblich

-> Umwelteinflüsse und andere Einflüsse

1) Deletion -> Teilstück geht verloren (Mitte/ Ende) 

2) Duplikation -> Abschnitt ist doppelt vorhanden, Abgebrochenses Stück wurde in Schwesterchromatide eingegliedert 

3) Inversion -> nach einem Doppelbruch fügt sich das Stück umgekehrt wieder ein 

4) Insertion -> ein zusätzliches Teilstück 

5) Translokation -> bei einem Bruch gehen die Teilstücke verloren und werden an andere Chromatiden angeheftet 

Genmutation 

veränderung eines Abschnitts 

-> ein Gen verändert (Sichelzellenanemie) 

-> eine Base verändert, entfernt oder hinzugefügt 

1) Stille Mutation -> meist Dritte Base verändert -> keine Folgen 

2) Missense Mutation -> Austausch einer Base -> falsche AS -> Protein nicht funktionsfähig 

3) Nonsense Mutation -> austausch einer Base führt zu Stoppcodon -> AS wird beendet 

4) Raster Mutation -> Leseraster verschoben -> eine Base entfernt /hinzugefügt 

Modifikation 

durch Umwelteinflüsse hervorgerufene Veränderung, des Phänotyps, des Erscheinungsbildes eines Lebewesens

-> Gene werden NICHT beeinflust -> nicht vererbbar 

Mutagene

Teerstoffe, Antibiotika, UV-Strahlen, Röntgenstrahlen, Säure 

Pränataldiagnostik 

Pränantaldiagnostik klärt die Frage ob das noch ungeborene Kind an einer genetisch verursachten Krankheit leidet 

Karyogramm 

  1. Zweck 
  2. Wege 

 

  1. Zweck:   

    Untersuchung eines Embryos auf Chromosomenschäden oder falsche Chromosomenanzahl 

    Vorhersage des Geschlechts 

  2. Wege 
  • Amniozentrie (= Fruchtwasseruntersuchung) -> Zelle aus dem Fruchtwasser 
  • Choriozottenbiopsie -> Zelle aus der Plazenta 
  • Nabelschnurpunktion -> Zelle aus der Nabelschnur 

    

Humangenetische Beratung wird in anspruch genommen 

- Paare, die selbst oder in der Verwandschaft Erbkrankheiten haben 

- Eltern (gesund), bereits ein Kind mit Erbkrankheit haben 

- Eltern die miteinander Verwandt sind 

- Frauen, die Älter 35 Jahre sind 

Was ist Gentechnik? 

Gezielte veränderung des Erbgutes durch molekulargenetische Methoden 

Gentechnik ist möglich da...

Genetik ist möglich, da der genetische Code universell ist d.h. :

  • der genetische Code, dient als Bauplan von Organismen zur Replikation 
  • die Transkription, der genetischen Information zur mRNA dient als Prodktionsanweisung 
  • die Translation, der mRNA in ein funktionsfähiges Protein 
ist für alle Lebewesen gültig und wird von allen Lebensformen verstanden 

Was ist(macht)Gentechnik? 

  • Herstellung von Proteinen für medizinische und technische Zwecke 
  • Herstellung von transgenen Pflanzen und Tieren 
  • Gendiagnostik 
  • somatische Gentherapie 

Was ist Gentechnik NICHT?

  • klassische Züchtungsverfahren 
  • Extrakoporale Befruchtung 
  • Übertragung von Embryonen auf Leihmütter 
  • Zellbiologische Verfahren -> Herstellung von pflanzlichen oder tierischen Hybrieden 
  • Klonierung von Oganismen 
  • Embryotransfer bei Nutztieren 

Anwendungsgebiete der Gentechnik

1) Biotechnologie 

Mikroorganismen werden genetisch so manipuliert, dass sie erwünschte Produkte  hergestellt 

2)  Therapie bei  Erbkrankheiten

"Genreperatur" durch Einschleusung eines intakten Gens in erbkranke Zellen, z.B. Viren als "Genfähren"

3) Herstellung neuer Medikamente 

4)  Pflanzenzüchtung und Tierzüchtung (transgene Lebewesen) 

  • Transgene Tiere: Tiere mit eigeschleusten artfremden Genen ->  Lachs mit Frostschutz 
  • Transgene Pflanzen: Pflanze mit artfremden Genen -> Gensoja, Genmais 

Chancen der Gentechnik 

  • Heilung von Erbkrankheiten 
  • Herstellung von Medikamenten 
  • Höherer Ernteertrag, Welternährung verbessern 
  • Neue Tiere- und Pflanzenprodukte  (z.B. höherer Eiweißgehalt 
  •  Neue Diagnosemethode, Gentests

Risiken der Gentechnik 

  • Antibiotikaresistenz 
  • Entstehung neuer Allergien 
  • Qualzucht bei Tieren 
  • "Menschenzucht"
  • Gentransfer
  1. vertikaler Gentransfer: Übertragung der Gene an die Nachkommen -> besonders problematisch bei Pflanzen ( Pollenflug) 
  2. horizontaler Gentransfer: Übertragung von Genen außerhallb der geschlechtlichen Fortpflanzung (z.B. Transduktion bei Bakterien) bzw. über Atrgrenzen hinweg. Weitergabe von resistenzgenen an Bakterien im Boden/ Darm

Bennene das abgebildete Schaubild und benenne 1,2,3

1) Selektionmarker I 

  • zur Erkennung der gentechnischen veränderten Bakterien 
  • Antibiotikaresistenz oder Farbgebung 
-> enthält MCS= multible cloning site 
  •  hier wird Fremdgen eingefügt 
  • wenn an der MCs, das Fremdgen eingebaut wurde, wird Selektionsmarker I unbrauchbar 
2) Selektionsmarker II
  • zur überprüfung 
3) ori
  • Replikationsursprung -> sorgt für Vermehrung  
 

Schneiden eines Plasmidrings 

Jedes Restriktionsenzym besitzt eine spezifische Erkennungssequenz, an der die DNA geschnitten wir.

Prozess der Gen einsetzung in ein Plasmidring 

Insulinherstellung 

Spleißen 

1) DNA wird in prä-mRNA umgewandelt 

2) der prä-mRNA werden die Introns entfernt -> reife mRNA

3) reife mRNA wird durch reverse Transkriptase in eine intronfreie DNA (cDNA)  umgewandelt 

-> intronfreie DNA, die das menschliche Insulingen codiert 

Wie entsteht die Spannung von -80 mV?

Intrazellulär: hohe Konzentration K+ und A-

Extrazellulär: hohe Konzentration Na+ und Cl-

Die Zellmembran ist selektiv permeabel: 

Im Ruhezustand ist sie aufgrund der geöffneten K+-Kanäle für Kalium-Ionen durchlässig, für die Natriumionen hingegen ist sie nur gering und für die Protein-Anionen sogar undurchlässig. An der Membran diffundieren K+-Ionen entlang des Konzentrationsgefälles, durch die geöffneten Ionenkanäle nach außen. Außen entsteht so ein überschuss an positiver Ladung, innen ein Überschuss an negativer Ladung. 

-> eine elektrische Spannung tritt auf: -> Ruhepotential ca -70 bis -90 mV  

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