Biologie

Prüfung BKFH

Prüfung BKFH


C. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über biologische Grundlagen, insbesondere auf zellulärer Ebene. Sie behandeln Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Chromosomen, Genen und DNA, sowie die Rolle von Enzymen und Aminosäuren. Die Karteikarten decken auch die Struktur und Funktion des Blutes, die Mechanismen der Genaktivierung und die Bedeutung von Hormonen ab. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der biologischen Prozesse vertiefen möchten, insbesondere in den Bereichen Zellbiologie, Genetik und Physiologie.
Cartes-fiches
313
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
30.04.2021 / 01.04.2022

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Enzymreaktion

1) Substrat bindet sich an aktives Zentrum 

2) Substrat wird durch Katalysator in das Produkt überführt/umgewandelt

3)das Enzym steht für eine weitere Substratumsetztung bereit

Aktives Zentrum:

-> der Bereich eines enzyms, der für die katalytische Wirkung zuständig ist

-> Substrat = Stoff, der durch Enzym umgesetzt wird

Enzymaktivität

Ein Maß für die Wirksamkeit, wird dadurch definiert, wie viel Substrat in einer bestimmten Zeitraum umgesetzt wird. Spiegelöt somit die Reaktionsgeschwindigkeit der katalysierten Reaktion

=> umgesetze Substratmenge pro Zeiteinheit 

- je mehr Substrat vorhanden ist, desto höher die Geschwindigkeit der Reaktion

- wenn mehr Enzyme vorhanden sind, ist es egal, Enzymaktivität übersteigt nicht 

Aktivierungsenergie 

Die Aktivierungsenergie ist die Energie, die erforderlich ist, um ein Teilchen aus einem bestimmten Energieniveau (getrennte Energie) in ein höheres Energieniveau zu überführen, in dem ein Teilchen eine zuvor nicht gegebene "Aktivität" erhält.

Je niedriger die Aktivierungsenergie, desto schneller die Reaktion.

Enzymhemmung 

Was bedeutet Inhibitor?

 Eine Substanz, die chemische Vorgänge einschränkt oder verhindert.

 

Reversible Hemmung 

Enzymhemmung, kann wieder aufgehoben werden 

Irreversible Hemmung 

Enzym ist für den Organismus verloren und muss neu gebildet werden

kompetetive Hemmung 

ein Agonist und ein Antagonist konkurrieren um die Besetztung eines Rezeptors 

nichtkompetetive Hemmung (= allosterische Hemmung) 

Bindung des Inhibitors erfolgt nicht am aktiven Zentrum sondern am allosterischen Zentrum. Form wird so geändert, dass das Substrat sich nur noch schwer oder gar nicht an das aktive Zentrum des Enzyms binden kann.

Enzymhemmung 

Welche Arten gibt es? 

Enzymhemmungs arten 

Peptidbindung 

-> Die Carboxylgruppe der einen Aminosäure reagiert mit der Aminogruppe (Basengruppe) , der Anderen Aminosäure unter Wasserabspaltung (=Kondensation) zu einem Dipeptid. 

3 Aminosäuren -Tripeptid

2-10 AS - Ogliopeptid 

> 10 AS - Polypeptid

Hydrolyse 

Spaltung zweier Aminosäuren durch hinzufügen von Wasser 

Strukturformen von einem Protein 

 

 

 

1) Primärstruktur 

141 - 146 Aminosäuren 

2A) Sekundärstruktur α-Helix

- schraubenförmige Anordnung 

- sehr dehnbar, stabil und reißfest 

z.B. Federn, Haare, Sehnen

2B) Sekundärstruktur β- Faltblatt

- Antiparallele Faltblattstruktur 

- nicht dehnbar und nicht reißfest 

z.B. Naturseide 

 

3) Teritärstruktur 

- übergeordnete Raumstruktur 

-> Konformation ist abhängig von der Primärstruktur 

4) Quartärstruktur 

- mehrere Polypeptidketten  in Teritärstruktur können zusammen schließen um eine besondere biologische Funktion zu erfüllen 

= Hämoglobin -> 4 Polypeptidketten -> Transportmolekül für Sauerstoff 

 

Struktur von Proteinen 

1) Primärstruktur 

141 - 146 Aminosäuren 

2) Sekundärstruktur α-Helix

- schraubenförmige Anordnung 

- sehr dehnbar, stabil und reißfest 

z.B. Federn, Haare, Sehnen

3) Sekundärstruktur β- Faltblatt

- Antiparallele Faltblattstruktur 

- nicht dehnbar und nicht reißfest 

z.B. Naturseide 

 

4) Teritärstruktur 

- übergeordnete Raumstruktur 

-> Konformation ist abhängig von der Primärstruktur 

5) Quartärstruktur 

- mehrere Polypeptidketten  in Teritärstruktur können zusammen schließen um eine besondere biologische Funktion zu erfüllen 

= Hämoglobin -> 4 Polypeptidketten -> Transportmolekül für Sauerstoff 

homologe Chromosomen 

= Chromosomenpaar, das identisch ist in Größe, Bänderung und Lage des Zentromers 

Geschlechtschromosomen (Gonosomen) 

Chromosomenpaar, das das Geschlecht bestimmt 

männlich: XY

weiblich: XX

Autosomen

sind die 22 Chromosomenpaar die nicht das Geschlecht vorgeben 

diploid

Zelle mit doppeltem Chromosomesatz (Mensch -> 2n= 46) 

 

haploid

Zelle mit einfachem Chromosomensatz 

(= Eizelle oder Spermien) 

-> befruchtete Eizelle hat einen diploiden Chromosomen 1x haploid vom Mann und 1x haploid von der Frau = 2 haplide Chromosomen 

 

Chromosomensatz 

Gesamtheit aller Chromosomen in einer Zelle 

Gameten 

Geschlechtszellen ( = Eizelle oder Sperma) 

 

ŋ

bezeichnung für die Anzahl der Chromosomen, des haploiden Chromosomensatzes 

(Mensch: ŋ=23)

Leitstrang

"Neuer" Strang, der kontinuierlich synthetisiert wird

Folgestrang 

"Neuer" Strang, der diskontinuierlich ( in Okazaki-Fragmente) synthetisiert wird 

Matrizenstrang 

Vorlage zur Replikation 

 Aufbau eines Chromosom´s 

Chromosom

Lage des Chromosoms und einzelner Aufbau 

Chromosomenlage

Im Zellkern 

Bau der DNA

DNA = Desoxyribonukleinsäure

1) Basen: Guanin - Cytosin 

                                                   -> komplementäre Basen 

                  Thymin - Adenin 

Adenin / Guanin -> Purinbasen

Thymin / Cytosin -> Pyrimedinbasen 

 

2) Zucker (Pentase): Desoxyribose

3) Phosphat: P

Nukleotid 

Phosphat + Desoxyribose + 1 von 4 Basen

P       +      fünfeck         + Basensymbol 

Replikation 

Bevor die Meiose oder Mitose ablaufen kann, muss eine Zelle ihre DNA verdoppeln, dies geschieht durch die Replikation. Der elterliche Doppelstrang wird in seine zwei Einzelstränge geteilt, die als Kopiervorlage für die Synthese von jeweils einem komplimentären Tochterstrang dienen.

-> Semikonservativer Mechanismus 

1 Schritt der Replikation 

Topoisomerase -> Entspiralisierung 

Helicase -> öffnet den DNA-Doppelstrang durch auflösen der H-Brücken zwischen den komplementären Basen 

Primase -> bildet RNA-Primer ( Startpunkt der DNA- Polymerase III) 

2 Schritt der Replikation 

DNA-POlymerase- III: synthetisiert die Tochterstränge in dem die DNA-Bausteinee (Nukleotide) an den Elternstrang komplementär angeknüpft werden 

Polymerase arbeitet nur in 5´ - 3´ Richtung -> des neugebildeten Stranges 

3 Schritt der Replikation 

Ligase: verbindet die Okazaki-Fragmente 

DNA-Polymerase I -> ersetzt RNA- Primer durch DNA 

Neukombination 

Bei der 1. Reifeteilung werden diese homologen Chromosomen gepaart und als ganze Chromosomen auf die neuen Zellen verteilt. Da dies zufällig passiert gibt es 4 verschiedene Möglichkeiten.

n= 23 und 2 Chromosomen ( 1 Vater und 1 Mutter) = 223 = 8.388.608 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten 

-> Bei der Befruchtung verschmelzen Keimzellen auch wieder zufällig miteinander, dadurch ergeben sich ca. 35 Billionen Kombinationsmöglichkeiten 

-> Die Möglichkeiten können, jedoch durch Mutationen und Crossing-over nochmals erhöht werden.

 

Mutation 

Veränderung des erbgutes, häufig durch Mutagene ausgelöst 

Crossing-over 

Im Verlauf der Meiose ordnen sich die homologen Chromosomen eng gepaart in der Äquatorialebene an (= Tetraden). Dabei überlagern sich die Chromatiden der homologen Chromosomen. Während dieser Phase können Teile der Chromatiden abbrechen. Die Bruchstellen werden anschließend zum Teil "über Kreuz" (= crossing-over) wieder zusammengesetzt. Dadurch werden ganze Chromosomenbereiche zwischen zwei CHromosomen ausgetauscht.

-> zwei genetische Nachkommen zu zeugen ist, außer bei eineiigen Mehrlingen, nahezu unmöglich

Vergleich Mitose und Meiose 

Mitose und Meiose 

Meiose 

Prophase I 

- Erbmaterial spiralisiert sich zu Chromosomen 

-Kernhülle wird aufgelöst 

- Spindelapparat beginnt sich auszubilden 

-homologe Chromosomen bilden Chromatidentetrade 

Meiose 

Metaphase I

- Chromatidentetrade der homologen Chromosomen ordnen sich in der Äquatorialebene an 

Meiose 

Anaphase I 

- homologe Chromosomen werden voneinander getrennt und wandern zu den Polen 

Meiose 

Telophase I 

- Spindelapparat löst sich auf 

- Kernhüllen werden gebildet 

- die Cytokinese findet statt 

- zwei haploide Tochterzellen entstehen 

Étudier