Biologie

Prüfung BKFH

Prüfung BKFH


C. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über biologische Grundlagen, insbesondere auf zellulärer Ebene. Sie behandeln Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Chromosomen, Genen und DNA, sowie die Rolle von Enzymen und Aminosäuren. Die Karteikarten decken auch die Struktur und Funktion des Blutes, die Mechanismen der Genaktivierung und die Bedeutung von Hormonen ab. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der biologischen Prozesse vertiefen möchten, insbesondere in den Bereichen Zellbiologie, Genetik und Physiologie.
Flashcards
313
Students
4
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
30.04.2021 / 01.04.2022

Flashcards

Nenne Faktoren die das Immunsystemschwächen(8)

  1. Unterernährung (Eiweißmangel / einseitige Ernährung (Vitamin C-Mangel)
  2. körperliche Erschöpfung 
  3. Unterkühlung 
  4. Dauerstress
  5. Gifte/ Drogen 
  6. Altersschwäche 
  7. genetische Faktoren (Blutgruppen)
  8. chronische Krankheiten (AIDS, Diabetes) 

Hormone

chemische Signalstoffe -> Botenstoffe 

  • Wo werden Hormone hergestellt?
  • Wie werden sie verteilt? 
  • Wie und wo wirken sie? 

  • werden in endorkinen Drüsen (Hormondrüsen)gebildet 
  • werden mithilfe des Blutstromes im Körper verteilt 
  • wirken ander sn spezifischen Rezeptoren, der Zielzelle -> veranlasst dort eine spezifische Reaktion 

Vergleich Nervensystem vs. Hormonsystem 

Informationsweiterleitung der Hormone ist  langsamer als bei den Nerven, jedoh hält die Wirkung deutlich länger an.

Eigenschaften von Hormonen 

  • nicht Artspezifisch 
  • sind wirkungsspezifisch 
  • werden über die Leber abgebaut 
  • werden über die Nieren ausgeschieden 
  • wirken in sehr geringer Konzentration (mg oder Mg) -> schwer nach zuweißen 

Hormone und Zielzellen 

Die Wirkung der Hormone ist nur bei Zellen mit passendem Rezeptor möglich

Was ist der Hypothalamus?

das oberste Steuerorgan des endokinen Systems -> liegt im unteren Bereich des Zwischenhirns 

Welche Organe bilden eine Funktionseinheit Funktionseinheit?

Hypothalamus + Hypophyse 

Welche Hormone hat der Hypothalamus?

  1. Releasing Hormone -> regen die Hormonproduktion der Hypophyse an = Liberine 
  2. Inhibiting Hormone -> hemmen die Hormonproduktion der Hypophye = Statine 

Erkläre den Weg der RH- und IH- Hormone 

Realising Hormone 

Inhibiting Hormone 

RH- und IH-Hormone gelangen über die Nervenbahnen und dann über ein Pfortadersystem (hypophysärer Portalkreislauf) aus dem Hypothalamus, über den Hypophysenstiel in den Hypophysenvorderlappen, um dort ihre Wirkung zu entfalten. 

Effektorhormone des Hypothalamuses

  • Adiuretin (Vassopressin) -> Steuerung des Wasserhaushaltes 
  • Oxytocin -> wichtig für den Geburtsprozess 
-> könne im Hypophysehinterlappen gespeichert werden -> wirken ohne die regulatorische Zwischenschaltung der Hypophyse in den Zielzellen 

Was ist die Blut-Hirn-Schanke und was tut sie?

 

  • schützt das Gehirn vor im Blut zirkulierenden Krankheiterregern, Toxinen und Botenstoffen 
  • stellt einen hochselektiven Filder dar, Gehirn bekommt die benötigten Nährstoffe zugeführt und die entstandenen Stoffwechselprodukte werden abgeführt 

Wo liegt die Hypophye ?

hängt wie ein Tropfen an dem Hypothalamus, die man auch als Hirnanhangdrüse bezeichnet 

Wie ist die Hypophysehinterlappen  aufgebaut und was sind seine Aufgaben? 

  • Hypophysenhinterlappen (Neurohypophyse) 

- bildet keine Hormone 

-Lager- und Abgabeorgan für Effektorhormone 

-keine endorkin tätige Drüse 

-besteht aus den Axonen der zwei Kerngebiete des Hypothalamus, die die Effektorhormonebilden -> anhängsel des Nervensystems 

Was ist der Hypophysevorderlappen, wie ist dieser aufgebaut und welche Aufgaben hat er?

  • Hypophyservorderlappen (Adenohypophyse) 
- bildet eine Vielzahl an Hormonen 

Horomone des Hypophysenvorderlappens

  • Produktion wird durch Hypothalamus gehemmt oder gesteigert
1) Glandotrope Hormone
  • Steuerhormone, regulieren die Hormonproduktion untergeordneter Hormondrüsen 
  • TSH oder Thyreotropin -> stimmuliert die Schilddrüse
  • FSH -> stimmuliert die Gonaden 
  • LH-> stimmuliert die Gonaden 
  • ACTH-> stimmuliert die Nebennierenrinde 
2) Effektorhormone
  • wirken direkt auf die Zielzelle 
  • Somatropin -> Wachstumshormon 
  • Melantropin: beeinflusst Hauptpigmentierung 

Schilddrüsen Hormone 

Thyroxin (T4) -> Steigerung des GRundumsatzes, Wachstum, Gehirnreifung 

Trijodthyronin (T3) -> Regelung des Mineralhaushaltes, Körpertemperatur und Tätigkeit anderer Hormondrüsen 

 

Bauchspeicheldrüsen Hormone 

Alpha-Zellen: Glucagon -> Steigerung des Blutzuckerspiegels; Glykogenabbau

Beta-Zellen: Insulin -> Senkung des Blutzuckerspiegels -> Glykogenbildung 

Nebennierenmark Hormone 

-> Adrenalin steigert Förderreflexe 

-> Noradrenalin 

Nebennierenrinden Hormone 

-> Corticosteroide 

-> Cortisol -> entzündungshemmend und immunsupprsiv, Erhöhung des Blutzuckerspiegels; aktiviert den Fettstoffwechsel 

Eierstock Hormone 

Östrogene -> Östoriol, Östron, Östradial -> Schleimhautaufbau der Gebärmutter; Heranreifen der Eizellen; Veränderung des Schleimpfropf bei Eisprung

Progesteron 

-> Zellen, Drüsen und Gefäße der Schleimhaut werden aktiviert 

-> Temperatur anstieg 

-> Verdichtung der Brustdrüsen 

 

Hoden Hormone 

Testosteron 

-> fördert Wachstum, Entwicklung und Funktion der Geschlechtsorgane; bestimmt Körperbau, Beeharungstyp

-> größe des Kehlkopfes und Aktivität der Talgdrüsen 

-> stimmuliert Muskelwachstum, Aggresionstrieb und Blutbildung 

Zirbeldrüsen Hormone

Melatonin -> Steuerung des Schlaf-Wach-Rhytmus 

Thymus 

Thymonsin 

-> Reifung von Zellen des immunsystems

Regulation 

Anpassung von Körperfunktionen

Negative Rückkopplung 

Je mehr ..., desto weniger ...

Je weniger ..., deso mehr ...

Positive Rückkopplung 

Je mehr ..., desto mehr ...

Je weniger ..., desto weniger ...

einfache Regulation 

vereinfachtes Schema 

Schilddrüsenüberfunktion 

Hyperthyrease 

  • Krankheitsbild: 

zu hohe Konzentration an Schilddrüsenhormonen -> Stoffwechselvorgänge werden beschleunigt 

  • Ursache: 

Morbus Basedow (Autoimmunerkrankung) -> ANtikörper binden an TSH-Rezeptor (Aktivität wird erhöht) und stimmuliert somit das Schilddrüsengewebe 

Autonome Schilddrüse -> gutartiger Knoten fördert übermäßige Hormonproduktion 

Welche Symptome hat eine Schilddrüsenüberfunktion? 

  • bei Kindern: Nervosität, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, erhöhter Puls, Bluthochdruck, ...
  • bei Älteren: Symptome häufig schwächer ausgeprägt oder sie fehlen komplett 

Wie kann man Schilddrüsenüberfunktion behandeln? 

1) Medikamentös: Schilddrüsenhemmer

2) Radiojodtherapie: Einsatz von radioaktiven Jod-Isotopen die von den Schilddrüsenzellen aufgenommen werden und diese zerstören 

Schilddrüsenunterfunktion  

(Hypothyreose)

  • Krankheitsbild:

zu geringe Konzentration an Schilddrüsenhormonen -> Stoffwechselvorgänge werden verlangsamt 

 

  • Ursache: 

- Schilddrüse fehlt teilweise oder ganz (häufig angeboren) 

-Entzündung der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoditis) 

-Hirnanhangdrüse stellt zu wenig TSH her 

Welche Symptome hat eine Schilddrüsenunterfunktion?

  • Gewichtszunahme ohne Änderung der Essgewohnheit 
  • verlangsamte Herzfrequenz 
  • niedriger Blutdruck 
  • Abneigung gegen Kälte 
  • Unfähigkeit zu schwitzen 

Wie kann man eine Schilddrüsenunterfunktion behandeln? 

  • häufig Einnahme von synthetisch hergestelltem Thyroxin in Abhänigkeit von der gemessen TSH-Konzentration 

Nervensystem vs. Hormonsystem 

Zielzelle: 

- Nervensystem: alle die mit dem Nerv verbunden sind 

-Hormonsystem: nur die mit passendem Rezeptor 

Peptidhormone 

-> Kette von 8-100 AS

  • Insulin 
  • Glucagon 
  • Parathormon 
  • Calcitonin 
  • Hormone von Hypophyse und Hypothalamus 
-> Lösilichkeit: lipidUNlöslich -> Bindungsort: extrazellulärer Rezeptor -> Ausnahme: Thyroxin 

Aminosäurederivate 

  • Adrenalin 
  • Noradrenalin 
  • Melatonin 
-> Löslichkeit: lipidUNlöslich -> Bindungsort: extrazellulärer Rezeptor -> Ausnahme Thyroxin 

Steroidhormon 

-> Abkömmlinge des Cholesterins 

  • Sexualhormone 
  • Corticoide
-> Löslichkeit: lipidlöslich-> Transport in Zelle: Diffusion errleichter -> Bindungsort: cytoplasmatischer Rezeptor  

Neurotransmitter 

chemisch z.T, mit Drüsenhormonen identsich, sie übetragen Informationen an den Synapsen 

Gewebshormone 

- Botenstoff

wirken nur im lokal umliegenden Gewebe 

Study