Biologie

Prüfung BKFH

Prüfung BKFH


C. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über biologische Grundlagen, insbesondere auf zellulärer Ebene. Sie behandeln Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Chromosomen, Genen und DNA, sowie die Rolle von Enzymen und Aminosäuren. Die Karteikarten decken auch die Struktur und Funktion des Blutes, die Mechanismen der Genaktivierung und die Bedeutung von Hormonen ab. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der biologischen Prozesse vertiefen möchten, insbesondere in den Bereichen Zellbiologie, Genetik und Physiologie.
Flashcards
313
Students
4
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
30.04.2021 / 01.04.2022

Flashcards

Kann am Zellkörper ein Aktionspotential entstehen? 

Nein, das keine spannungsgesteuerten Na+-Kanäle vorhanden sind. Es entstehen PSP, die unter Abschwächung zum Axonhügel wandern. 

Was entscheidet ob ein Transmitter erregend oder hemmend ist? 

Dies hängt oft von der Reaktion des Rezeptors mit dem Transmitter ab. 

unspezifische Immunabwehr (Makrophagen)

  1. Makrophage phagocytiert Erreger 
  2. Makrophagen präsentiert Antigene auf der Zelloberfläche 
  3. T-Helferzelle bindet an die präsentierten Antigene -> wird aktiviert 
  4. T-Helfergedächtniszelle ist entstanden 

Zelluläre Immunantwort 

1) Erreger mit Antigen tritt in Körperzelle ein 

2) Infizierte Körperzelle präsentiert Antigen 

3) Ruhende T-Lymphozyten bindet an Antigen und wird aktiviert 

4) T- Helferzelle stimmuliert T-Lymphocyten über Cytokine 

5)T-Lymphozyt differenziert sich zu T-Killerzelle 

6) T-Killerzelle schüttet Perforin aus 

7) Perforin durchlöchert infizierte Körperzelle (verliert Cytoplasma und stirbt ab)  -> infizierte Körperzelle wird zerstört 

8) T-Killerzelle entwickelt sich zu T-Killergedächtniszelle 

 

Humorale Immunabwehr 

1) Erreger mit Antigen tritt in Körper ein 

2) B-Zellen werden durch freie Erreger aktiviert, Antigene werden von der B-Zelle präsentiert 

3) T-Helferzelle stimuliert B-Zelle über Cytokine (Botenstoffe)

4) B-Zelle wird zur Plasmazelle 

4.1) B-Zelle wird zur B-gedächtniszelle 

5)Plasmazelle produziert Antikörper 

6) Antikörper verbinden Erregrer und verklumpen so mit ihnen (Agglutination) 

7) Makrophage phagocytiert den Antigen-Antikörper-Komplex 

Unspezifische Abwehr (=Resistenz) 

Die unspezifische Immunabwehr (Resistenz) umfasst angeborene Mechanismen, die sofort wirken, ohne, dass das Abwehrsystem den Erreger vorher kennt.

-> angeboren 

-> unspezifisch 

-> kein Gedächtnis 

Resistenz 

unspezifische angeborene Abwehr von Erregern, z.B. Lysozym oder Fresszellen 

Natürliche Barrieren (1. Schranke) 

1) chemische Barrieren (vernichtet Erreger) 

  • Lysozym in Tränenflüssigkeit und Nasenschleim (zerstört Bakterienzellwände) 
  • Hautsäure-Schutzmantel (Milchsäure pH 3-5)
  • Magensäure (=Salzsäure pH 1-2), 

2) Mechanische Barrieren (verhindert das Eindringen) 

  • Haut: elastisch, verhornt, wasserdicht 
  • feuchter Nasenschleim 
  • Hust- und Niesreflex
  • Schmutz-Transport durch Flimmerhäarchen 
  • hautfalten: Augenlider, usw. 

 3) biologische Barriere 

  • Haut- / Mund- und Darmflora: harmlose Bakterien und Hefen als konkurrierende mikrobielle Abwehr 
  • natürliche Killerzellen: ausschüttung zerstörender Substanzen 

Infektionsmöglichkeiten 

1) Austausch von Körperflüssigkeiten 

  • Erreger befinden sich in den Körperflüssigkeiten 
  • Speichel, Urin, Geschlechtsverkehr, gemeinsame Nutzung von Spritzen, Bluttransfusion
2) Tröpfcheninfektion 
  • Erreger befinden sich in kleinsten Flüssigkeitstropfen 
  • Niesen, Husten, Pusten, Sprechen, Pfeifen 
3) Kontakt- oder Schmierinfektion 
  • Erreger befinden sich in Stoffwechelprodukten
  • Wundsekret, gemeinsame Nutzung von Spritzen, Blut, Urin, Kot 

4) Blutsaugende Insekten 

  • Aufnaheme des Erregers mit dem Blut, Vermehrung des Erregers im Insekt, schließlich Übergang auf ein anderes Lebewesen bei nächster Nahrungsaufnahme 
  • Insekten 
 

2.Schranke unspezifische Immunabwehr 

  • Phagocytose durch Fresszellen: Aufnahme und Verdauung eingedrungener Erreger 

Entzündungsreaktion 

  1. Makrophagen phagocytieren Bakterien -> geben Cytokine ab -> Erweiterung von Blutgefäßen (Rötung) 
  2. Mastzellen geben Histamine ab -> erhöhte Durchlässigkeit der Kapillarwände -> Blutplasma tritt vermehrt aus (Schwellung) -> Druck auf Nervenenden (Schmerz)
  3. Makrophagen können mehrere Bakterien phagocytieren, Granulocyten gehen dabei oft zu Grunde -> abgestorbene Granulocyten bilden den Hauptbestandteil des Eiters 

Allergie 

  1. Polenenkontakt -> B-Plasmazellen bilden IgE als Reaktion auf Pollenantigene -> pollenspezifische Antikörper binden an Mastzellen 
  2. Polenkontakt -> Antigen bindet an Mastzelle mit pollenspezifischen Antikörpern -> akute Entladung vos Mastzellvesikel -> Allergische Reaktion (Heuschnupfen) 

 Antigene (Allergene) dringen in den Körper durch die Schleimhäute ein und rufen eine Immunreaktion mit Bildung von Antikörpern hervor. Die Antikörper aktivieren Mastzellen aus Bindegewebe und Schleimhaut. Bei erneutem Kontakt mit dem gleichen Antigen, werden noch weitere Antikörper an die Mastzellen gebunden. Sie werden zum Platzen gebracht; Entzündungsauslösende Stoffe werden freigesetzt wenn sich Antigene und Antikörper auf den Mastzellen verknüpft.

Welche schutzmechanismen gehören zu 1-10?

1) Lysozym in Sekret 

2)  Antikörper im Schleim 

3) Sekrete der Talgdrüse

4) 

5) Milchsäure (Vagina); Spermin (Penis) 

6) Husten; Niesen 

7) Flimmerepithel der Luftwege 

8) Magensäure 

9) Darmbakterien 

10) Urin 

Makrophagen 

Riesenfresszelle umschließt den Erreger mit seinem Plasma und zerlegt ihn in den Nahrungsbläschen in die Bestandteile.

T-Helferzelle 

... wird durch Antigene aktiviert gibt Botenstoffe ab, die die eigene Vermehrung fördert und aktiviert spezifische T-Killerzellen und B-Zellen 

T-Killerzellen 

werden durch Botenstoffe von einer Helferzelle aktiviert. Dockt an infizierte Körperzelle, die das bestimmte  Antigen desErregers tragen und zerstören diese durch Membran auflösende Stoffe.

B-Zelle 

wird aktiviert und differenziert sich, dann zur Plasmazelle mit spezifischen Antikörpern. Werden diese freigesetzt, verklumpen sie mit dem Erreger, bilden so Antige-Antikörper-Komplexe.

Antikörper Aufbau 

  • Antigen-Haftstelle 
  • variabler Anteil 
  • leichte Kette 
  • konstanter Anteil 
  • Disulfidbrücken
  • schwere Kette 

Antigen Typen 

  • Typ 1: 

-> Immunsystem: IgE

-> Effektor: mastzelle 

-> Beispiele: Heuschnupfen, Nahrungsmittel-, Tierhaar-, Insektengiftallergie 

 

  • Typ 2

-> Immunsystem: IgG

-> Effektor: Komplementproteine

-> Beispiele: Penicillinallergie 

 

  • Typ 3

-> Immunsystem: IgG

-> Effektor: Komplementproteine 

-> Beispiele: Serumkrankheit 

 

  • Typ 4

-> T-Helferzellen 

-> Effektor: Fresszellen 

-> Nickelallergie, Allergie gegen Kosmetika 

Die fünf klassen der Antikörper 

5 Klaasen 

Blutvererbung 

AB0-Sytem 

Blutzusammensetzung 

1) Feste Bestandteile -> zellulär (45%)

  • rote Blutkörperchen  (Erythrozyten) 
  • weiße Blutzellen ( Leukozyten)
  • Blutplättchen (Thrombozyten) 

2) Blutplasma ( 55%) 

  • Gerinnungsfaktor (Fribrinogene) 
  • Blutserum 

- Wasser 

- CO2/ O2

- Nährstoffe 

-Abbaustoffe

-Bluteiweiß

- Hormone 

- Elektrolyte

 

-> Die gesamte Blutmenge eines Menschen beträgt ca. 8% seines Körpergewichts 

Rote Blutkörperchen 

  • Form: runde, von beiden Seiten eingedellte Scheiben 
  • Produktionsort: Knochenmark 
  • Aufgabe: Hämoglobin transpotiert Sauerstoff und Kohlendioxid 

weiße Blutkörperchen 

  • Form: farblos, großer Zellkern, unregelmäßig 
  • Produktionsort: Knochenmark
  • Aufgabe: Immunabwehr 

Blutplättchen

  • Form: kleine Zellteile, linsenförmig aktiviert: Scheinfüßchen 
  • Produktionsort: Knochenmark 
  • Aufgabe: Blutgerinnung 

Aufgaben der zellulären Blut Bestandteile 

1)Transportfunktion 

  • Transport von O2 und Nährstoffen zu den Zellen 
  • Transport von CO2 und Stoffwechselabfallprodukten  von den Zellen zur Lunge/ Nieren 
  • Transport von Hormonen, Enzymen und Vitaminen 
2) Abwehrfunktiom 
  • Bekämpfung von Krankheitserregern und anderen körperfremden Zellen, durch weiße Blutkörperchen 
 3) Wärmeregulation 
  • Durch die Blutzirkulation wird eine konstante Körpertemperatur von ca. 37°C aufrecht erhalten 
4) Pufferfunktion 
  • Durch im Blut enthaltene Puffersysteme, werden Schwankungen des pH-Werts ausgeglichen 
5) Wundverschluss durch Blutgerinnung 

 

Aktive Immunisierung 

-> Schutzimpfung 

Verabreichung von abgeschwächten oder abgetöteten Erregern (= Antigene) an gesunde Menschen. Die Erreger, regen den Körper an, in einer aktiven Immunantwort spezifische Antikörper (bzw. Gedächtniszellen) zu produzieren.

  • Vorteile: Vorteile, Langzeitschutz 
  • Nachteile: Impfrisiko, wirkt nicht sofort 

Passive Immunisierung 

-> Heilimpfung 

Zuführung körperfremder Antikörper zur Bekämpfung einer akuten Infektion ( heute auch als kurzfristige Urlaubs-Immunisierung genutzt).

  • Vorteile: schnelle Heilwirkung, kurzfristiger Impfschutz 
  • Nachteile: allergischer Schock, kein Langzeitschutz 

Hämatopoese 

-> Blutbildung 

Die Hämatopoese ist die Bildung der Zelle des Blutes ( Blutkörperchen) aus den blutzellbildende Stammzellen und wird auch als Blutbildung bezeichnet.

Blutgerinnung 

  1. Wände des verletzten Gefäßes ziehen sich zsm.
  2. Thrombocyten haften sich an die Bindegewebsfasern der Wundränder 
  3. Diese geben ein Protein ab, sogenannte Blättchenfaktoren
  4. Dieser Faktor veranlassst, dass sich weitere Thrombocyten anlagern -> Pfropf verschließt Wunde 
  5. Blutstillung 
  • Blutgerinnung wird gleichzeitig aktiviert 
  • Durch Gerinnungsfaktor ausgelöst, freigesetzt von der verletzten Epithelzellen in den Blutgefäßwänden und den Thrombocyten des Pfropfes
  • Durch den Gerinnungsfaktoren entsteht aus Prothrombin das Enzym Thrombin 
  • Dieses Enzym wandelt Fibrinogen in Fibrin um 
  • Das Fibrin bildet ein Netz aus elastischen Eiweißfaser -> verschließt die Wunde von außen 
  • Pfropf wird abgebaut und die Wunden durch Bindegewebe verschlossen 

Thrombose

Innerhalb eines Gefäßes entsteht ein Blutgerinsel (Thrombus) und verschließt dieses. Eine Thrombose tritt vermehrt in Venen aus.

 

Was begünstigt eine Thrombose? 

  • Schäden der Gefäßwand 
  • Erhöhter Gerinnungsfaktor
  • verlangsamter Blutfluss (Reisethrombose)

Was ist eine Embolie?

Löst sich der Thrombus oder ein Teil davon und verschließt, dadurch eine vom Entstehungsort, entferntes Blutgefäß spricht man von einer Embolie. 

Was ist die Diastole? 

Entspannung und Füllung des Herzens mit Blut 

a) Entspannungsphase 

das Blut strömt aus den Venen in die beiden Vorhöfe, dabei sind alle Klappen geschlossen. Hier ist der zweite (laute) Herzton (-> Schluss der Taschenklappen -> Ende der Systole, beginn der Diastole) zu hören.

 

b) Füllungsphase 

Die Muskulatur der Herzkammer erschlafft und es herrscht ein niedriger druck in den Herzkammern. Die Segelklappen zwischen Vorhof und Kammer öffnen sich, während die Taschenklappe geschlossen bleibt. Das Blut aus den Vorhöfen fließt in die Kammern, indem sich die Vorhöfe zusammen ziehen.

Was ist die Systole?

Anspannung uns Austreibung 

 

a) Anspannungsphase

Die Muskulatur der Herzkammer kontrahiert. Da die Taschenklappen weiter geschlossen bleibe, steigt der Druck in den Herzkammern an und die Segelklappen schließen sich ebenfalls. Hier ist der erste (leise) Herzton (Anspannung der Kammermuskulatur -> Vibration; fällt zeitlich mit dem Verschluss der Segelklappen zusammen) zu hören.

b) Austreibungsphase

Durch den erhöhten Druck in den Herzkammern öffnen sich jetzt alle Taschenklappen. Das Blut wird aus der linken Herzkammer in den Lungenkreislauf ausgetrieben. 

Wie sind die Blutgefäße aufgebaut? 

  • 1. Schicht -> einschichtiges Plattenepithel (Endothel) -> innere Grenzschicht 
  • 2. Schicht -> Mittlere Schicht aus glatten Muskelzellen ( nicht willkürlich steuerbar) -> kann durch Kontraktionen das Blutgefäß verengen 
  • 3. Schicht -> äußere Bindegewebsschicht -> gewährleistet Elastizität 

Aterie 

-> transpotiert das Blut vom Herz weg 

-> hat eine dicke Muskelschicht 

-> Das Blut fließt schnell und mit hohem Druck -> Druckstoß wird durch die Dehnbarkeit aufgefangen ( bei der Systole werden die Aterienwände kurzzeitig gedehnt 

Puls

systolischer Blutdruck 

messbar am Handgelenk oder Hals 

Ruhepuls 60-80 Schläge die Minute 

Vene

  • transpotiert das Blut zurück zum Herzen 

-Muskelpumpe der flankierenden Skelettmuskulatur 

-Aterienpumpe durch Pulswelle benachbarter Aterien 

-Venenklappe (Rückschlagventil) 

-Saugkraft des Herzens (-> Saug-Druck-Pumpe)

.Muskelkontraktion (schwach) der Venenwand 

  • Blut fließt langsam und mit geringem Druck 
  • Venenwände sind elastisch, aber nur schwach muskulös 

Welche Möglichkeiten hat der Erreger um dem Immunsystem zu entgehen? 

  • veränderung der Antigene 
  • Tarnung durch Schleimkapsel 
  • Abwerfen der Antigene
  • Schwächung des Immunsystems 
  • Produktion von Giften 

Study