Biologie

Prüfung BKFH

Prüfung BKFH


C. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über biologische Grundlagen, insbesondere auf zellulärer Ebene. Sie behandeln Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Chromosomen, Genen und DNA, sowie die Rolle von Enzymen und Aminosäuren. Die Karteikarten decken auch die Struktur und Funktion des Blutes, die Mechanismen der Genaktivierung und die Bedeutung von Hormonen ab. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der biologischen Prozesse vertiefen möchten, insbesondere in den Bereichen Zellbiologie, Genetik und Physiologie.
Karten
313
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
30.04.2021 / 01.04.2022

Lernkarten

Meiose

 Prophase II

- Kernhülle wird aufgelöst 

- Spindelapparat beginnt sich auszubilden 

Meiose 

Metaphase II

- Chromosomen ordnen sich in der Äquatorilebene an 

 

Meiose 

Anaphase II

- Chromosomen werden in Chromatiden getrennt, die zu den Zellpolen wandern 

Meiose 

Telophase II 

- Spindelapparat löst sich auf 

- Kernhüllen werden gebildet 

- die Cytokinese findet statt 

- vier haploide Tochterzellen entstehen; Chromosomen bestehen aus jeweils einer Chromatide 

Meiose (Bedeutung) 

Bildung der Keimzellen = Geschlechtszellen für geschlechtliche Fortpflanzung 

Reduktion des Chromosomensatzes 

Durchmischung des Erbgutes  

Mitose 

Interphase 

1) G1-Phase 

- Zellen wächst zur ursprünglichen Größe der Mutterzelle heran

-fädiges Chromatingerüst im Arbeitskern ohne erkennbare Struktur

 

2) S-Phase 

- Intensiver Stoffwechsel 

- Replikation: Herstellung des zweiten Chromatids 

-Verdopplung des Zentromers 

 

3) G2-Phase 

-Vorbereitung auf die Kernteilung 

Mitose 

Prophase 

- Chromatingerüst nimmt Struktur an: Chromatinfäden winden sich spiralförmig auf, verkürzen und verdichten sich 

- Auflösung von Kernmembran und Kernkörperchen 

-Zentrosomen trennen und bewegen sich zu den Kernpolen 

- Ausbildung der Spindelfasern 

Mitose 

Metaphase 

- maximale Spiralisierung der Chromosomen 

- Chromosomen orden sich in Äquatorialebene an 

- Spindelfasern verbinden sich mit Zentromer der Chromosomen 

Mitose 

Anaphase 

- Spindelfaser verkürzen sich 

- Trennung der Chromosomen in der Zentromerregion: 

die zwei Chromatiden eines Chromosoms bewegen sich jeweils entgegengesetzt zu den Zellpolen 

Mitose 

Telophase 

 

- Teilung der Zelle und Aufteilung des Zellplasmas 

- Chromosomen entspiralisieren sich:  Bildung des neuen Chromatingerüstes 

- Aufbau von Kernmembran und Kernkörperchen 

- Spindelfasern lösen sich auf 

Ergebnis der Mitose 

zwei genetisch identische Tochterzellen mit diploidem Chromosomensatz und Ein-Chromatid-Chromosomen 

Ergebinis der Meiose 

vier genetisch unterschiedliche Tochterzellen mit haploidem Chromosomensatz und Ein-Chromatid-Chromosomen 

Ein-Gen-ein-Polypeptid-Hypothese 

Ein Gen ist ein Abschnitt auf der DNA, der genau ein Polypeptid (Bestandteil eines Proteins häufig Enzym) codiert. Somit sind Gene für die Ausprägung bestimmter Merkmale verantwortlich. Veränderungen im Gen (Mutationen) führen zu Veränderung der Aminosäurekette, der Proteine und damit zum Ausfall entsprechender Enzyme.

Transkription 

Im Zellkern 

Umschreibung der genetischen Information eines Gens auf eine Boten-Nukleinsäure

Bei der Transkription werden die zur Proteinherstellung benötigten Informationen von der DNA in eine mRNA (messenger) umgeschriebn. Dies geschieht durch ein speziell dafür zuständiges Enzym, die RNA-Polymerase.

DNA -> mRNA

Translation 

 

am Ribosomen

Übersetzung der Basensequenz der m-RNA in eine Aminosäuresequenz eine Proteins

mRNA + tRNA -> Polypeptidkette 

Vergleich von DNA und RNA

DNA:

- lang (mehrere Gene) 

- langlebig (so lange die Zelle lebt)

 

RNA:

- kurz ( i.d.R. nur ein Gen)

- kurzlebig 

Initation (Transkription)

- Die RNA-Polymerase bindet sich an die Promoter-Region, danach entwinden sich die DNA Stränge und das Enzym beginnt mit der Ablesung des codogenen Strangs. 

Elongation (Transkription) 

- RNA-Polymerase bewegt sich von 3´ nach 5´ am codogenen DNA-Strang entlang, führt jeweils die zu DNA kolmplementären Nukleotide heran und verknüpft sie von 5´ nach 3´ zur mRNA. Hinter der Polymerase löst sich das RNA-Molekül von der DNA und die Doppelhelix schließt sich wieder.

Termination (Transkription) 

nach dem Ablesen der Terminatorsequenz löst sich die Polymerase von der DNA uns setzt dadurch die mRNA entgültig frei 

Genetischer Code 

Der genetische Code ist eine Regel, nach der aufeinanderfolgenden Tripletts ( auch Codons genannt) der mRNA in Aminsäuren übersetzt werden. Um die Basentripletts den entsprechenden Aminosäuren zuordnen zu können, wird eine Code-Sonne verwendet.

- Triplett-Code (= Basen in Dreiergruppen)

-genetischer Code ist nicht überlappend ( benachbarte Tripletts codiert für benachbarte Aminosäuren) 

-genetischer Code ist kommafrei 

- genetischer Code ist degeneriert (61 Tripletts codieren 20 Aminosäuren. Für einige Aminosäuren steht mehr als ein Codon.) 

- genetischer Code ist universell ( bei fast allen bekannten Organismen haben die Codons dieselbe Bedeutung) 

Genexpression bei Eukaryoten 

 

Die mRNA ist zunächst länger, als es das codierte Protein erfordern würde. Sie ist der Vorläufer (= prä-mRNA) und muss vor der Translation in eine funktionsfähige mRNA umgewandelt werden, dieser Vorgang läuft im Zellkern ab und wird als mRNA-Reifung oder als mRNA-Prozessierung zusammengefasst 

 

Capping 

Anhänge eines Nukleotids (methyliertes Guanin) als Kappe am 5´- Ende.

- Schutz vor enzymatischem Abbau 

- Erleichterung zum Anbinden an das Ribosom 

Splicing (= Spleißen) 

Abschnitte ohne Informationen (= Intros) werden herausgeschnitten und die verbliebenen codierten Abschnitte (= Exons) werden zur reifen mRNA zusammen gefasst 

Polyadenylierung 

Anhängen eines Poly-A-Schwanzes  aus ca 150 - 200 Adeninnukleotiden an das 3´- Ende 

-Schutz vor enzymatischem Abbau 

- erleichtert Export der mRNA im Cytosplasma 

Initation (Translation) 

Teil A

A) 

kleine RIbosomenuntereinheit und Methionin beladene Start-tRNA binden sich an das 5´- Ende der mRNA 

Komplex wandert in Richtunf 5´ -3´ bis es auf den Startcodon trifft 


 

Initation Teil 2 ( Translation) 

B) 

große Ribosomenuntereinheit wird angelagert 

Start-tRNA an der P-Stelle 

A-Stelle bereite nächste tRNA aufzunehmen 

Elongation (Translation) 

A)

an der P-Stelle t-RNA mit wachsender Peptidkettenbindung

neue tRNA kommt zu A-Stelle 

 

B)

Peptid von P-Stelle verbindet sich mit Peptid von der angelieferten tRNA auf der A-Stelle 

 

Elongation Teil 2 (Translation)

CD

C) 

Aminosäure von der P-Stelle hat sich an die angelieferte tRNA angeknüpft 

 

D) 

tRNA ohne Aminosäure rutscht von der P-Stelle auf die E-Stelle und löst sich ab 

tRNA mit der länger werdenden Peptidbindungskette rutscht von der A-Stelle auf die P-Stelle

 

 

-> widerholt sich bis zum Stoppcodon -> Peptidkette wird immer länger 

Termination (Translation) 

Teil A

A)

Translationspparat hat den Stoppcodon erreicht 

Freisetzungsfaktor (RF = Releasfaktor), bindet sich an die A-Stelle 

Termination Teil 2 (Translation)

B) 

Peptidkette löst sich von der letzten tRNA 

Peptidkette nimmt Raumstruktur ein 

 

C)

Komplex aus Ribosom und mRNA zerfällt

Freisetzungsfaktor löst sich von mRNA 

Phänotyp 

äußeres Erscheinungsbild (Summe aller Merkmale) 

Genotyp 

"Erbbild" = Summe der Erbanlagen 

Gen 

einzelne Erbanlage, die für die Ausbildung eines Merkmals verantwortlich ist 

Allele

Variante eines Gens, z.B. das Gen für Erbsenfarbe tritt in zwei Allelen au: Allel für gelb, Allel für grün; wenn ein Gen in mehr als zwei Allelen (Varianten) auftritt, spricht man von multiple Allelie 

reinerbig (=homozygot) 

Von Vater und Mutter wurde für ein Merkmal das gleiche Allel vererbt 

mischerbig (=heterozygot) 

Von Vater und Mutter wurden verschiedene Allele eines Gens vererbt 

dominant-rezessiver Erbgang 

eines der beiden Allele setzt sich im Phänotyp allein durch, das andere Allel ist im Phänotyp nicht sichtbar 

intermediärer Erbgang 

beide Allele setzten sich im Phänotyp zu einer Mischung durch; z.B. weiß + rot -> rosa 

kodominanter Ebgang 

beide Allele setzten sich im Phänotyp duch, aber jedes für sich; z.B. weiß und rot -> rot-weiß-gepunktet

monohybrid

Erbgang in der ein Merkmal untersucht wird 

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