Biologie
Prüfung BKFH
Prüfung BKFH
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Lernkarten
Meiose (Bedeutung)
Bildung der Keimzellen = Geschlechtszellen für geschlechtliche Fortpflanzung
Reduktion des Chromosomensatzes
Durchmischung des Erbgutes
Mitose
Interphase
Ergebnis der Mitose
zwei genetisch identische Tochterzellen mit diploidem Chromosomensatz und Ein-Chromatid-Chromosomen
Ergebinis der Meiose
vier genetisch unterschiedliche Tochterzellen mit haploidem Chromosomensatz und Ein-Chromatid-Chromosomen
Ein-Gen-ein-Polypeptid-Hypothese
Ein Gen ist ein Abschnitt auf der DNA, der genau ein Polypeptid (Bestandteil eines Proteins häufig Enzym) codiert. Somit sind Gene für die Ausprägung bestimmter Merkmale verantwortlich. Veränderungen im Gen (Mutationen) führen zu Veränderung der Aminosäurekette, der Proteine und damit zum Ausfall entsprechender Enzyme.
Transkription
Im Zellkern
Umschreibung der genetischen Information eines Gens auf eine Boten-Nukleinsäure
Bei der Transkription werden die zur Proteinherstellung benötigten Informationen von der DNA in eine mRNA (messenger) umgeschriebn. Dies geschieht durch ein speziell dafür zuständiges Enzym, die RNA-Polymerase.
DNA -> mRNA
Translation
am Ribosomen
Übersetzung der Basensequenz der m-RNA in eine Aminosäuresequenz eine Proteins
mRNA + tRNA -> Polypeptidkette
Vergleich von DNA und RNA
DNA:
- lang (mehrere Gene)
- langlebig (so lange die Zelle lebt)
RNA:
- kurz ( i.d.R. nur ein Gen)
- kurzlebig
Initation (Transkription)
- Die RNA-Polymerase bindet sich an die Promoter-Region, danach entwinden sich die DNA Stränge und das Enzym beginnt mit der Ablesung des codogenen Strangs.
Elongation (Transkription)
- RNA-Polymerase bewegt sich von 3´ nach 5´ am codogenen DNA-Strang entlang, führt jeweils die zu DNA kolmplementären Nukleotide heran und verknüpft sie von 5´ nach 3´ zur mRNA. Hinter der Polymerase löst sich das RNA-Molekül von der DNA und die Doppelhelix schließt sich wieder.
Termination (Transkription)
nach dem Ablesen der Terminatorsequenz löst sich die Polymerase von der DNA uns setzt dadurch die mRNA entgültig frei
Genetischer Code
Der genetische Code ist eine Regel, nach der aufeinanderfolgenden Tripletts ( auch Codons genannt) der mRNA in Aminsäuren übersetzt werden. Um die Basentripletts den entsprechenden Aminosäuren zuordnen zu können, wird eine Code-Sonne verwendet.
- Triplett-Code (= Basen in Dreiergruppen)
-genetischer Code ist nicht überlappend ( benachbarte Tripletts codiert für benachbarte Aminosäuren)
-genetischer Code ist kommafrei
- genetischer Code ist degeneriert (61 Tripletts codieren 20 Aminosäuren. Für einige Aminosäuren steht mehr als ein Codon.)
- genetischer Code ist universell ( bei fast allen bekannten Organismen haben die Codons dieselbe Bedeutung)
Genexpression bei Eukaryoten
Die mRNA ist zunächst länger, als es das codierte Protein erfordern würde. Sie ist der Vorläufer (= prä-mRNA) und muss vor der Translation in eine funktionsfähige mRNA umgewandelt werden, dieser Vorgang läuft im Zellkern ab und wird als mRNA-Reifung oder als mRNA-Prozessierung zusammengefasst
Capping
Anhänge eines Nukleotids (methyliertes Guanin) als Kappe am 5´- Ende.
- Schutz vor enzymatischem Abbau
- Erleichterung zum Anbinden an das Ribosom
Splicing (= Spleißen)
Abschnitte ohne Informationen (= Intros) werden herausgeschnitten und die verbliebenen codierten Abschnitte (= Exons) werden zur reifen mRNA zusammen gefasst
Polyadenylierung
Anhängen eines Poly-A-Schwanzes aus ca 150 - 200 Adeninnukleotiden an das 3´- Ende
-Schutz vor enzymatischem Abbau
- erleichtert Export der mRNA im Cytosplasma
Elongation Teil 2 (Translation)
CD
C)
Aminosäure von der P-Stelle hat sich an die angelieferte tRNA angeknüpft
D)
tRNA ohne Aminosäure rutscht von der P-Stelle auf die E-Stelle und löst sich ab
tRNA mit der länger werdenden Peptidbindungskette rutscht von der A-Stelle auf die P-Stelle
-> widerholt sich bis zum Stoppcodon -> Peptidkette wird immer länger
Phänotyp
äußeres Erscheinungsbild (Summe aller Merkmale)
Genotyp
"Erbbild" = Summe der Erbanlagen
Gen
einzelne Erbanlage, die für die Ausbildung eines Merkmals verantwortlich ist
Allele
Variante eines Gens, z.B. das Gen für Erbsenfarbe tritt in zwei Allelen au: Allel für gelb, Allel für grün; wenn ein Gen in mehr als zwei Allelen (Varianten) auftritt, spricht man von multiple Allelie
reinerbig (=homozygot)
Von Vater und Mutter wurde für ein Merkmal das gleiche Allel vererbt
mischerbig (=heterozygot)
Von Vater und Mutter wurden verschiedene Allele eines Gens vererbt
dominant-rezessiver Erbgang
eines der beiden Allele setzt sich im Phänotyp allein durch, das andere Allel ist im Phänotyp nicht sichtbar
intermediärer Erbgang
beide Allele setzten sich im Phänotyp zu einer Mischung durch; z.B. weiß + rot -> rosa
kodominanter Ebgang
beide Allele setzten sich im Phänotyp duch, aber jedes für sich; z.B. weiß und rot -> rot-weiß-gepunktet
monohybrid
Erbgang in der ein Merkmal untersucht wird