IREB RE@Agile Primer

Lernziele gemäss Lehrplan und Studienleitfaden

Lernziele gemäss Lehrplan und Studienleitfaden


B. N.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in agile Methoden und deren Anwendung in der Softwareentwicklung. Sie decken Themen wie Anforderungsmanagement, Scrum, Produktentwicklung und Teamkommunikation ab, wobei Schwerpunkte auf Prinzipien wie "Inspect & Adapt", "Build, Measure & Learn" und "MVP" liegen. Agile Teams und Entwickler profitieren von diesen Karteikarten, um ihre Prozesse zu optimieren und effizienter zu arbeiten.
Cartes-fiches
108
Utilisateurs
27
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
05.04.2021 / 11.01.2026

Cartes-fiches

Glossar: Timebox 

A fixed, non-extendable amount of time for completing a set of tasks

Glossar: Upfront

Characterizes work or activities to be performed at the beginning of a development project, before ➔Agile development can start. 

Glossar: User story

A description of a need from a user’s perspective together with the expected benefit when this need is satisfied.

User stories are typically written in natural language using a given phrase template. In ➔Agile development, user stories are the main means for communicating needs between a ➔Product Owner and the ➔development team.

Glossar: Velocity (in agile) 

The development capacity of a team in terms of the average amount of work that the team can complete in an iteration.

Mögliche Prüfungsfrage: Was bedeutet “MVP”? 

Minimum Viable Product (MVP) aus Lean Startup: Validiertes Lernen über den Kunden bei geringstem Aufwand.

Der Zweck eines Minimum Marketable Products (MMP) ist es, sofort Wert zu schaffen. Viele Produkte können bereits in einer einfachen „Version 1" genutzt werden, ohne dass diese Version alle gewünschten Funktionalitäten und Qualitäten umfasst; so erzielt das Produkt bereits Umsatz, mit dem die kontinuierliche Verbesserung (das sog. Continuous Improvement) des Produkts finanziert werden kann. 

Mögliche Prüfungsfrage: Was bedeutet “Build, Measure & Learn”?

  • Basiert auf Lean Startup von Ries
  • Verwandt mit Design Thinking, aber mit Fokus auf Entwicklung von Geschäftsideen, insbesondere mit schnellem und häufigem Feedback
  • Der Produktentwicklungsansatz wird als „Build - Measure - Learn" (bauen, messen, lernen) bezeichnet, und der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf dem kontinuierlichen Lernen über die Bedürfnisse des Kunden. Mit Minimum Viable Product (MVP) ist sinngemäß eine Version eines neuen Produkts gemeint, die einem Team das Erfassen des maximal möglichen sogenannten validierten Lernens über Kunden bei geringstem Aufwand ermöglicht 

 Mögliche Prüfungsfrage: Was bedeutet INVEST? 

Product Backlog Einträge haben folgende Eigenschaften/ Qualitätsmerkmale:

I: „Independent of each other" - unabhängig voneinander

N: „Negotiable" - verhandelbar

V: „Valuable" - wertvoll, nützlich

E: „Estimable" - schätzbar

S: „Small enough to fit into one sprint" - klein genug für einen Sprint

T: „Testable" - testbar 

Mögliche Prüfungsfrage: Was bedeutet DEEP? 

Ein Backlog muss “DEEP” sein:

Detailed appropriately,

Estimated,

Emergent,

Prioritized

d. h. angemessen detailliert, geschätzt, dynamisch, priorisiert

Mögliche Prüfungsfrage: Was ist Design Thinking? 

Eine Haltung und eine Toolbox entlang fünf Phasen, um die Bedürfnisse und Probleme der Kunden besser zu verstehen:

  1. Hineinversetzen („Empathize"): In dieser Phase versetzt sich das Team in die Menschen, die das Problem haben, um ein Verständnis dafür zu entwickeln und das Problem zu lösen.
  2. Definieren („Define"): In dieser Phase formuliert das Team das Problem neu, um ein gemeinsames Verständnis der Details des zu lösenden Problems zu erhalten.
  3. Ideen finden („Ideate"): In dieser Phase konzentriert sich das Team auf die Generierung von Ideen. Das Ziel besteht hier nicht darin, die Idee zu entwickeln. Stattdessen entwickelt das Team so viele Ideen wie möglich. Am Ende dieser Phase wählt das Team die aussichtsreichsten Ideen für das Prototyping aus.
  4. Prototypen entwickeln („Prototype"): In dieser Phase erstellt das Team sehr einfache Prototypen (nicht notwendigerweise Software!) aus den entwickelten Ideen. Das zugrundeliegende Prinzip ist, dass der Prototyp so realistisch und kostengünstig wie möglich sein soll.
  5. Testen („Test"): In dieser Phase testet das Team den Prototyp mit realen Kunden, um Feedback zu deren Ideen einzuholen. Ein Hauptprinzip für diese Testphase ist „zeigen nicht darüber sprechen", d. h. der Prototyp sollte für sich selbst sprechen können, damit der Benutzer echtes Feedback abgeben kann. 

Mögliche Prüfungsfrage: Was bedeutet “Inspect & Adapt”? 

  • Inspect: Feedback möglichst früh und schnell (z.B. Review)
  • Adapt: Erkenntnisse sofort in den Prozess integrieren (Backlog Refinement, Sprint Planning, Massnahmen aus der Retrospektive) 

Mögliche Prüfungsfrage: Welche agile Methoden existieren?

  • Crystal ist eine Reihe von Methoden, die von Alistair Cockburn entwickelt wurden, die auf Projektgrösse und -komplexität angepasst werden können Crystal Clear kommt
  • XP (Extreme Programming) am nächsten Lean Development stammt aus der Automobilindustrie (Kanban u.a.) mit dem Ziel, Verschwendungen im Prozess zu minimieren
  • Scrum ist beinahe der Klassiker
  • TDD (Test Driven Development) bedeutet, dass man zunächst den Testfall spezifiziert und somit bereits einen “Negativtest” hat
  • XP (eXtreme Programming) ist der Vorgänger von Scrum und basierter auf direkter Kommunikation zwischen Entwickler und Kunde und vielen, heute gängige Prinzipien wie collective code ownership 

Mögliche Prüfungsfrage: Was ist ein Spike? 

  • Beste Möglichkeit, um Stakeholder-Bedürfnisse zu verstehen, ist die Demonstration am “echten” System mittels minimalsten Produktinkrementen
  • Horizontale Produktinkremente: mehr Varianten für die Validierung (“mehr von den richtigen Dingen tun")
  • Vertikale Produktinkremente: prüfen, ob der Entwicklungsansatz richtig ist (“das Richtige tun")
  • Demgegenüber ist der “Spike”
  • „Spike" wird in agilen Entwicklungsprozessen für eine Entwicklungsiteration verwendet, die den expliziten Zweck hat, einen Komplexitätsbereich (z. B. die Systemarchitektur) zu verstehen und so das Risiko zu verringern.
  • Es wird nicht zwingend ein produktives Produktinkrement geschaffen 

Étudier