Leib-Seele Problem

René Descartes (1596-1650)

René Descartes (1596-1650)


S. G.
Diese Lernkarten behandeln das Leib-Seele-Problem auf Universitätsniveau. Sie beleuchten die Grundpositionen des Dualismus und Monismus, einschließlich Trilemmata und Sichtweisen wie Interaktionismus, Parallelismus und methodischem Dualismus. Die Karteikarten erklären die Eigenschaften von Geist und Körper sowie deren Wechselwirkungen. Sie eignen sich für Studierende der Psychologie, die sich mit den philosophischen und wissenschaftlichen Aspekten des Bewusstseins und der Materie auseinandersetzen.
Karten
19
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Psychologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
10.02.2021 / 15.07.2025

Lernkarten

Welche Kombination von Sätzen liegt hier vor? 

Kein Unterschied zwischen mentales und physischen Geschehen. Mentales ist dem physischen untergeordnet und komplett darauf zurückführbar. 

Welches Trilemma ergibt sich? 

Welche Grundpositionen gehören zum Monoismus (=Es gibt nur eine Identität)? 

Welche Grundpositionen gehören zum Dualismus (=Beide Entitäten gleichberechtigt vorhanden)?

Es gibt nur das physische und das psychische ist daraus ableitbar 

 

Was gehört dazu? 

Es gibt nur das Psychische und das Physische ist daraus abgeleitet

 

Was gehört dazu? 

Es gibt eine noch nicht benannte Entität, die sich dann entweder physisch oder psychisch zeigt und beiden zugrundeliegt 

 

Was gehört dazu? 

Physische und Psychische beeinflussen sich gegenseitig

 

Was gehört dazu? 

Es gibt keine gegenseitige Beeinflussung von Physischem und Psychischen 

 

Was gehört dazu? 

Beeinflussung kann und muss nicht wissenschaftlich beantwortet werden, weil beides als gegeben angenommen werden muss 

 

Was gehört dazu? 

Lückentext: 

Komplementarismus ist ______. Die Existenz der beiden ist __________. 

Es ist die Weiterführung aus dem _________ ____________ bzw. dem ___________ ______________ . Es sind nur zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. 

(Wörter mit Komma getrennt, außer zusammengehörende Begriffe) 

Neutral, ungeklärt, neutralen Monismus, methodischen Dualismus

Hat der Mensch einen Freien Willen? 

 

Was macht die Forschung mit dieser Frage? 

 

  • Der Körper gibt vorher schon Bereitschaftspotenzial ab, um den Körper darauf vorzubereiten, dass man bald reagieren wird. Man kann immer noch „nein“ sagen.->  freier Wille
  • in unseren Aktivitäten eventuell vorherbestimmt (z. B. durch Hirnstromaktivitäten), können immer noch diese Aktivitäten mit unserem Geist unterbrechen.

 

  • es wird versucht mit Hilfe biologischer Messungen psychische Prozesse zu erklären.
  • physiologischen/ neurophysiologischen Maße als Korrelate (Zusammenhangsmaße) für die psychischen Vorgänge.
  • bedeutet nicht unbedingt, dass die Fähigkeit/ Aktivität o.ä. dort den Ursprung hat, sondern dass es einen Zusammenhang gibt.

Lernen