Pflanzenphysiologie 1
Altklausuren
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Flashcards
In welchem/welchen zellulären Kompartiment(en) erfolgt die Biosynthese der Gibberelline?
Cytoplasma
ER
Plastiden
Mit Hilfe des Lambert-Beerschen Gesetzes kann die Konzentration eines Stoffes – unter Kenntnis des Extinktionskoeffizienten – durch photometrische Messung der Extinktion einer Lösung bestimmt werden. Welche der folgenden Aussagen ist/sind richtig?
C) Bei einer Schichtdicke der Messküvette von 2 cm ist die Extinktion einer Lösung doppelt so groß wie bei einer Schichtdicke von 1 cm
E) Eine Extinktion von 1 entspricht einer Absorption von 90% der eingestrahlten Lichtintensität I0
F) Im sichtbaren Bereich des Lichtes (400-700 nm) absorbieren grundsätzlich nur solche Moleküle, die mindestens 6 konjugierte Doppelbindungen besitzen
Über welchen Mechanismus erfolgt die Übertragung von Anregungsenergie in den Antennen der beiden Photosysteme?
Resonanztransfer
Chlorophyll
Was gibt die Michaelis-Menten-Konstante an?
die Substratkonzentration, bei der die Umsatzgeschwindigkeit die Hälfte ihres maximalen Wertes erreicht
Welche Komponenten ist/sind am Elektronentransfer von Photosystem II (H2O) zu Photosystem I (NADP+ ) beteiligt?
Cytochrom f
Plastocyanin
Fe-S-Zentren
Ferredoxine
Phaeophytin
Plastochinon
Häme
Welche Antioxidanzien bzw. antioxidative Enzyme sind im Chloroplasten zu finden?
Superoxid-Dismutase
Glutathion-Reduktase
Tocopherole
Xanthophylle
Welche Aussagen sind im Einklang mit dem chemiosmotischen Modell des Auxin-Transports?
A) Der Transport der Auxine erfolgt von Zelle zu Zelle
D) Der Auxin-Efflux wird das Membranpotential angetrieben
F) Die Efflux-Carrier für das Pflanzenhormon sind am basalen Ende der Zelle konzentriert
Welche Aussagen sind richtig
A) Die für Diffusion benötigte Zeit ist proportional zum Quadrat der Entfernung
B) Die Oberflächenspannung von Wasser basiert auf der Kohäsion zwischen Wassermolekülen
C) Die Kohäsion von Wassermolekülen basiert auf Wasserstoffbrücken-Bindungen zwischen den Wassermolekülen
D) Das Wasserpotential von reinem Wasser (keine gelösten Stoffe) ist 0
Welche Aussagen sind richtig
A) Die für Diffusion benötigte Zeit ist proportional zum Quadrat der Entfernung
B) Die Oberflächenspannung von Wasser basiert auf der Kohäsion zwischen Wassermolekülen
C) Die Kohäsion von Wassermolekülen basiert auf Wasserstoffbrücken-Bindungen zwischen den Wassermolekülen
D) Das Wasserpotential von reinem Wasser (keine gelösten Stoffe) ist 0
Welche Aussagen über den Crassulaceen-Säuremetabolismus (CAM-Metabolismus) bzw. CAMPflanzen ist/sind richtig?
CAM-Pflanzen besitzen Zellen mit großem Zellsaftraum
Bei CAM-Pflanzen sind die Stomata nachts weiter geöffnet als am Tag
Viele CAM-Pflanzen sind fakultative CAM-Pflanzen, die zwischen CAM- und C3- Photosynthese wechseln können
Bei CAM-Pflanzen sind die Stomata nachts weiter geöffnet als am Tag
Der PH-Wert der Vakuole sink in der Nacht deutlich ab
Der CAM-Metabolismus ermöglicht auch bei hohen Lichtintensitäten keine hohe Biomasseproduktion
Bei CAM-Pflanzen erfolgt die CO2-Aufnahme überwiegend in der Nacht
CAM-Pflanzen zeigen im Vergleich mit C3- und C4- Pflanzen die geringsten Wasserverluste
CAM-Pflanzen zeigen nur eine sehr geringe Photorespiration
CAM-Pflanzen weisen im Vergleich mit C3-und C4-Pflanzen eine geringere Biomasseproduktion auf
Bei CAM-Pflanzen werden die Stomata während des Tages geschlossen
CAM-Pflanzen verlieren über Transpiration in der der Nacht mehr Wasser ab als am Tag
CAM-Pflanzen zeigen nur eine sehr geringe (oder gar keine) Photorespiration
Welche Aussagen über den pflanzlichen Nährstoff Kalzium ist/sind richtig?
C) Kalzium wird an der Oberfläche der Bodenkolloide gebunden
E) Kalzium ist ein wichtiger Botenstoff in Signaltransduktionsketten
Welche Aussagen über den pflanzlichen Nährstoff Schwefel ist/sind richtig? 3 Pkt.
A) Schwefel zählt zu den Makronährstoffen
B) Schwefel ist ein Bestandteil von Membranlipiden in Chloroplasten
D) Schwefel ist ein Bestandteil von Redoxfaktoren (Fe-S-Zentren) in Photosystem I
Welche Aussagen über die Ribulose-1,5-bisphosphat Carboxylase/Oxygenase (RubisCO) ist/sind richtig?
A) ist im Chloroplasten lokalisiert
B) macht einen großen Teil der gesamten Blattproteine aus
C) kann neben CO2 auch O2 als Substrat verwenden
I) wird durch CO2 und Mg2+ aktiviert
J) ist ein großes und langsam arbeitendes Enzym
N) verwendet Ribulose-1,5-bisphosphat und CO2 als Substrate
Welche Aussagen über Nährstoffe ist/sind richtig? 3 Pkt.
C) Ein Nährstoff wird als essentielles Element bezeichnet, wenn eine Pflanze in dessen Abwesenheit ihren Lebenszyklus nicht vollenden kann
D) Als kritische Konzentration eines Nährstoffs wird die Konzentration bezeichnet, die exakt unterhalb der Menge liegt, die für optimales Wachstum benötigt wird
K) Phosphat ist in vielen natürlichen Ökosystemen ein limitierender Faktor
O) Kalzium und Schwefel zählen zu den immobilen Nährstoffen und können daher nur schlecht mobilisiert werden
W) Bei Mangel an mobilen Nährstoffen finden sind Mangelsymptome zuerst an alten Blättern
Z) Der Mangel an einem einzigen Nährstoff kann das Wachstum einer Pflanze massiv begrenzen
D) Kalium ist meist das häufigste Kation in Pflanzen
Welche Aussagen zu Chloroplasten ist/sind richtig? 2 Pkt.
A) ist von zwei Membranen umgeben
D) ist ein semiautonomes Organell
Welche Aussagen zu den Eigenschaften von Proteinen ist/sind richtig? 3 Pkt. 3 mal
A) Überwiegen saure Aminosäuren im Protein, dann ist das Protein bei pH 7,0 negativ geladen.
C) Viele Proteine, die mit Ammoniumsulfat gefällt wurden, behalten ihre dreidimensionale Struktur. Die Fällung ist reversibel.
E) Starke Säuren (wie z.B. Perchlorsäure) denaturieren Proteine. Sie verlieren ihre Sekundärstruktur.
D) Ammoniumsulfat fällt Proteine, weil die Lösung den isoelektrischen Punkt erreicht ???
Welche Aussagen zum Calvin-Zyklus (CZ) ist/sind richtig? 3 Pkt.
C) Sedoheptulose-1,7-bisphosphat ist ein Intermediat des regenerativen Teils des CZ
D) Einige der am CZ beteiligten Enzyme werden durch das Thioredoxin-System im Licht aktiviert
F) Das fixierte und reduzierte CO2 wird in Form von Triosephosphat exportiert
H) Die Reaktionen des CZ laufen im Chloropasten ab
O) Fructose-1,6-bisphosphat ist ein Intermediat des CZ
Q) Der CZ wird durch das Thioredoxin-System reguliert
V) Die Aktivierung von 3-Phosphoglycerat erfolgt unter Verbrauch von ATP
A) Die Reduktion von 1 Mol CO2 zu 1 Mol Triosephosphat benötigt 3 ATP und 2 Mol NADPH
C) Das fixierte und reduzierte CO2 wird in Form von Triosephosphat im strikten Austausch gegen Phosphat exportiert
K) Die Reaktionen des CZ laufen im Chloroplastenstroma ab
N) Der CZ wird durch den Protonengradienten über der Thylakoidmembran aktiviert
R) Sedoheptulose-1,7-bisphosphat ist ein Intermediat des CZ
S) Der CZ wird im Dunkeln inaktiviert
Welche Aussagen zum Glutathion ist/sind richtig? 3 Pkt. Glutathion…
B) ist ein Tripeptid (Glu-Cys-Gly)
E) ist an der Reduktion von oxidiertem Ascorbat beteiligt
G) bindet an Antennenproteine
Welche Aussagen zum Glyoxylatzyklus sind richtig?
A) Der Glyoxylatzyklus ermöglicht die Umwandlung von Lipiden in Kohlenhydraten
D) Im Glyoxylatzyklus wird Isocitrat durch die Isocitrat-Lyase zu Succinat und Glyoxalat gespalten
Welche Aussagen zum Temperaturstress ist/sind richtig? 3 Pkt.
A) Die Photosynthese ist im Vergleich mit der Respiration empfindlicher gegenüber hohen Temperaturen
D) Ca2+ -abhängige Signalwege spielen eine wichtige Rolle in der pflanzlichen Antwort auf Hitzestress
E) Die Kälteresistenz von Pflanzen kann durch Änderung der Fettsäurezusammensetzung erhöht werden
Welche Aussagen zum Wasserpotential ist/sind richtig? 2 Punkte
A) Das Wasserpotential misst die freie Energie von Wasser pro Volumeneinheit
C) Das Wasserpotential für reines Wasser beträgt bei Standarddruck 0 MPa
F) Gelöste Stoffe erniedrigen das Wasserpotential
H) Wasser fließt entlang eines Wasserpotential-Gradienten von hohen zu niedrigen Werten
J) Das Wasserpotential beschreibt die Kapazität von Wasser Arbeit zu verrichten
K) Das Wasserpotential kann durch Erhitzen, unter Druck setzen, oder durch Anheben erhöht werden
L) Das Wasserpotential verringert sich durch gelöste Stoffe
M) Das Wasserpotential verringert sich durch Anhaftung an Oberflächen
Q) Das Wasserpotential ist eine Druckgröße
S) Positiver Druck erhöht das Wasserpotential und negativer Druck (sog) erniedrigt das Wasserpotential
Welche Aussagen zum Wasserstress ist/sind richtig? 2 Pkt.
F) Bei Wassermangel wird zunächst das Blattwachstum und erst später die Photosynthese vermindert
G) Änderungen des Turgors spielen eine wichtige Rolle bei der Anpassung von Pflanzen an Wasserstress
J) Abscisinsäure spielt eine wichtige Rolle bei der Signaltransduktion unter Wassermangel
L) Bei Wassermangel wird das Wachstum (z-B. der Blätter) sofort eingeschränkt
Welche Aussagen zur C4-Photosynthese ist/sind richtig? 3 Pkt.
E) Die Fixierung von 1 Mol CO2 durch C4-Pflanzen kostet 2 Mol ATP mehr als in C3-Pflanzen
G) In C4-Pflanzen ist Oxalacetat das erste CO2-Fixierungsprodukt
K) Die Evolution der C4-Photosynthese erfolgte unter Umweltbedingungen, welche die Potorespiration förderten
L) C4-Pflanzen zeigen einen deutlichen Chloroplasten-Dimorphismus
U) Die Evolution der C4-Photosynthese erfolgte unter Umweltbedingungen, unter denen keine Photorespiration möglich war
F) Im Vergleich mit der RubisCO besitzt die PEPCO einen niedrigeren KM-Wert für CO2 und zeigt keine Nebenreaktion mit O2
G) Der bei der C4-Photosynthese gebildete C4-Körper wird in die Bündelscheidenzellen transportiert und kann dort je nach Pflanzentyp durch ein Malatenzym oder die PEP Carboxykinase decarboxyliert werden.
I) Die C4-Photosynthese beruht auf der räumlichen Trennung von CO2-Vorfixierung durch die Phosphoenolpyruvat-Carboxylase (PEPCO) in den Mesophyllzellen und endgültiger Fixierung im Calvin-Zyklus durch die Ribulose-1,5-bisphosphat-Carboxylase/Oxygenase (RubisCO) in den Bündelscheidenzellen
J) Die C4-Photosynthese weist im Vergleich mit der C3-Photosynthese eine deutlich bessere Wasserbilanz (mol H2O pro mol CO2) auf und ist daher an warmen und trockenen Standorten gegenüber der C3-Photosynthese von Vorteil
Welche Aussagen zur Nährstoffassimilation ist/sind richtig? 3 Pkt.
A) Die Reduktion von Nitrat (NO3 - ) zu Nitrit (NO2 - ) findet im Cytosol statt und wird von der NitratReduktase katalysiert
F) Schwefel wird in Form von Sulfat (SO4 2- ) aufgenommen und überwiegend in Form von Cystein transportiert.
G) Stickstoff kann von Pflanzen in Form von Ammonium (NH4 + ) und Nitrat (NO3 - ) aufgenommen und verwertet werden
K) Die Reduktion von Nitrat (NO3 - ) zu Nitrit (NO2 - ) findet im Cytosol statt.
M) Stickstoff wird von Pflanzen aus dem Boden zumeist in Form von Ammonium (NH4 + ) und Nitrat (NO3 - ) aufgenommen
O) Die Eisenaufnahme erfordert spezielle Aufnahmemechanismen.
R) Fixierter Stickstoff wird im Xylem von vielen Pflanzen in Form von Aminosäuren transportiert
V) Die Fixierung von molekularem Stickstoff durch Knöllchenbakterien ist empfindlich gegenüber Sauerstoff
X) Fixierter Stickstoff kann im Xylem in Form von Asparagin transportiert werden
Y) Die Nitratreduktase ist im Cytosol lokalisiert, die Nitritreduktase im Chloroplasten
Z) Schwefel wird in Form von Sulfat (SO4 2- ) aufgenommen und in Form von Cystein transportiert.
Welche Aussagen zur Photosynthese bzw. dem photosynthetischen Elektronentransport ist/sind richtig? 3 Pkt.
A) Der photosynthetische Elektronentransport dient der Bereitstellung von ATP und NADPH + H+ für den Calvin-Zyklus
B) Bei der Photosynthese wird Lichtenergie in Redoxenergie umgewandelt
E) Plastocyanin ist ein Kupferprotein und in der Thylakoidmembran lokalisiert
K) Ferredoxin ist ein 2 Fe-2S Protein und fungiert als Elektronenakzeptor von Photosystem I
O) Plastocyanin ist ein Kupfer-bindendes Protein, das im Thylakoidlumen lokalisiert ist
P) Am Cytochrom b6/f Komplex werden Elektronen von Plastohydrochinon (PQH2) über Cytochrom f auf Plastocyanin übertragen
W) Das cytochrom b/f komplex ist als Dimer organisiert und überträgt Elektronen von Plastohydrochinon (PQH2) über cytochrom f auf Plastocyanin
X) Ferredoxin ist ein 2 Fe-2S Protein und im Chloroplastenstroma lokalisiert
Z) Am Elektronentransfer von Wasser (an Photosystem II) zu Ferredoxin (an Photosystem I) sind Cytochrome und Eisen-Schwefel-Zentren beteiligt
Welche Aussagen zur Rolle von Wasser in der Lichtreaktion der Photosynthese sind richtig?
F) Wasser wird im Lumen der Thylakoide an Photosystem II oxidiert
I) Wasser dient als Elektronen-Donor für Photosystem II
Welche der unten angeführten Fettsäure(n) ist/sind bei Raumtemperatur (20°C) flüssig?
A) Linolsäure (18:2)
C) Linolensäure (18:3)
D) Ölsäure (18:1)
Welche Entwicklungsbezogenen Prozesse werden durch Auxine kontrolliert? 2 Pkt.
A) Apikaldominanz
D) Zellstreckung und Zellteilung
E) Anlage von Seiten- und Adventivwurzeln
F) Differenzierung der Leitbündel
L) Entwicklung von Samen und Früchten
N) Hemmung des Blattfalls
Welche Entwicklungsbezogenen Prozesse werden durch Cytokinine kontrolliert?
A) Mobilisation von Nährstoffen
B) Blattalterung
D) Samenruhe und Samenkeimung
F) Zellteilung und Zelldifferenzierung
G) Apikaldominanz
L) Seneszenz
P) Blütenentwicklung
Welche Funktionen erfüllt Kaliumhexacyanoferrat bei der Messung des photosynthetischen Elektronentransportes an isolierten Thylakoidmembranen?
F) Es dient als Elektronenakzeptor an Photosystem I
Welche Parameter lassen/lässt sich aus einer Lichteffektkurve der Photosynthese ableiten? 3 Pkt.
B) Die Quantenausbeute der Photosynthese unter lichtlimitierten Bedingungen
D) Der Lichtkompensationspunkt
F) Die Rate der mitochondriellen Respiration im Dunkel
G) Die maximale Photosyntheserate
Welche Pigmente sind an Reaktionszentren und/oder Antennenproteine gebunden?
A) Violaxanthin
D) ß-Carotin
E) Chlorophyll
F) Phaeophytin
Welche Pigmente sind in der Thylakoidmembran zu finden? 3 Pkt.
D) ß-Carotin
F) Phaeophytin
I) Violaxanthin
Welche Prozesse können die Menge an aktiven Phytohormonen in der Pflanzenzelle kontrollieren?
A) Konjugation mit Zuckern oder Aminosäuren
B) Oxidation
C) Transport
D) Kompartimentierung
Welche Prozesse sind typische Blaulicht-gesteuerte Reaktionen in Pflanzen? 3 Pkt.
A) Akkumulation von Anthocyanen
C) Hemmung der Hypokotylverlängerung
E) Phototropismus
G) Chloroplastenentwicklung
J) Stomata-Öffnung
Welche Prozesse sind typische Reaktionen in Pflanzen, die durch Gibberelline kontrolliert werden?
C) Samenkeimung
D) Induktion von Fruchtreife und Fruchtwachstum
E) Längenwachstum
Welche Prozesse sind typische Rotlicht-gesteuerte Reaktionen in Pflanzen? 2 Pkt.
C) Chloroplasten-Orientierung
D) Samenkeimung
F) Blühinduktion
J) Regulation der Blattstellung