Außenhandel (EU + Wirtschaftskooperationen)
Betriebswirt: Außenhandel Klaus Fritsche
Betriebswirt: Außenhandel Klaus Fritsche
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Cartes-fiches
Erläutern Sie die Grundlage und Bedingungen (6) zur Währungsunion der EU. (1999/2002)
Maastrichter Vertrag
1) Neuverschuldung max. 3% vom BIP
2) Gesamtverschuldung von max. 60% vom BIP
3) Inflationsrate max. 1,5% über dem Durchschnitt der 3 preisstabilsten Länder
4) Zinsniveau max. 2% über dem Durchschnitt der 3 preisstabilsten Länder
5) 2 Jahre vor Beitritt stabile Wechselkursverhältnisse
6) Unabhängigkeit der Notenbanken
Nennen SIe die Voraussetzung der politischen Fusion innerhalb der EU und erläutern Sie den aktuellen Stand.
Voraussetzung: gemeinsame Verfassung
Vorstufe: Vertrag von Lissabon (2009)
1) Stärkung des EU-Parlaments
2) Einführung der "doppelten Mehrheit" bei Mehrheitsentscheidungen im Rat der EU
3) Präsident des EU-Rats
4) Außenminister
5) Ausbau der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
6) EU = eigene Rechtspersönlichkeit
7) EU-weites Bürgerbegehren
8) Verschärfung der Beitrittsbedingungen
9) Regelung des freiwilligen Austritts
Nennen Sie 4 Organe der EU
1) EU-Kommission
2) EU-Rat
3) EU-Parlament
4) Rat der EU = Ministerrat
Wer ist Mitglied des EU-Parlaments? Was sind die Aufgaben / Recht / Pflichten?
1) werden direkt von den Bürgern gewählt (705 Abgeordnete)
2) ernennt EU-Kommission + deren Präsident nach den Vorschlägen des EU-Rates
3) entscheidet über Gesetze
Wer ist Mitglied des EU-Rats? Was sind die Aufgaben / Recht / Pflichten des EU-Rates?
1) die Regierungschefs aller 27 Mitgliedsstaaten + Präsident der EU-Kommission + Präsident EU-Rat
2) Mitglieder wählen den Präsidenten des EU-Rates und schlagen EU-Kommission + deren Präsident vor
3) ernennen den Präsidenten der EZB
4) Festlegung allgemeiner politischer Zielvorstellungen und Prioritäten
Wer ist Mitglied des Ministerrates? Was sind die Aufgaben / Recht / Pflichten?
1) 27 Fachminister pro Ressort (werden jeweils von nationaler Regierung ernannt)
2) Entscheidet mit über Gesetze + ernennt europäischen Gerichtshof
3) Schlägt den Präsident der EZB vor
Wer ist Mitglied der EU-Kommission? Was sind die Aufgaben / Recht / Pflichten?
1) 27 Kommissare + Präsident
2) Präsident ist Mitglied im EU-Rat
3) schlägt Gesetze vor
4) Überwachung der Mitgliedsstaaten
Was macht die EZB und wer sind die Mitglieder?
Regelt alle Angelegenheiten rund um den Euro und die Wirtschafts- und Währungsunion
Besteht aus den Vertretern der nationalen Zentralbanken
Was macht der EUGH?
Rechtssprechung, Währung des Europarechts
Was macht der Europäische Rechnungshof?
Prüft die Einnahmen udn Ausgaben der EU
Was macht der Wirtschafts- und Sozialausschuss?
Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und andere Interessengruppen sind darin vertreten.
Beratende Institution zu wirtschaftlichem und sozialem Zusammenhalt mit Sitz in Brüssel.
Im EU-Recht wird zwischen Primär- und Sekundärrecht unterschieden. Was ist der Unterschied?
Primärrecht = Allgemeine Grundsätze der Gemeinschaft (Gründungs- und Rahmenverträge)
Sekundärrecht = EU-Verordnungen + EU-Richtlinien + EU-Entscheidungen + EU-Empüfehlungen
Welche Verträge/ Abkommen zählen zum Primärrecht?
EGKS: Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl
EAG: Europäische Atomgemeinschaft
Römische Verträge
Schengener Abkommen
Maastrichter Vertrag
Vertrag von Lissabon....
Was sind EU-Verordnungen?
- gelten direkt gegenüber allen Bürgern und Unternehmen des EU-Raumes
- stehen über den nationalen Gesetzen und Verfassungen
zB. EMAS (EU-Umweltmanagementsystem), FCKW-Halon-Verordnung
Was sind EU-Richtlinien?
- richten sich an alle Mitgliedsstaaten
- müssen innerhalb bestimmter Fristen in nationales Recht umgesetzt werden
- Ziele werden vorgegeben, die Wege zu den Zielen entscheiden die Mitgliedsstaaten
zB: Feinstaubrichtlinie
Was sind EU-Entscheidungen?
- richten sich nur an einzelne Mitgliedsstaaten, UN oder Bürger = nicht allgemein gültig
zB: kartellrechtliche Entscheidungen, Subventionsentscheidungen
Was sind EU-Empfehlungen?
- richten sich nur an einzelne Mitgliedsstaaten, UN oder Bürger = nicht allgemein gültig
- sind unverbindlich (diplomatischer Weg)
Bezüglich der Umsatzsteuerbehandlung innerhalb der EU gibt es eine Grund- und eine Sonderregel. Wodurch unterscheiden sie sich?
Grundregel: Ursprungsprinzip
Ort des Verkaufs ist für die Umsatzsteuerberechnung maßgeblich
Sonderregel: Bestimmungslandprinzip
USt. wird im Bestimmungsland erhoben. Gilt für alle UN, die in einem EU-Land zu USt veranlagt sind. Nachweis über USt-ID-Nr.