OM 1.
OM 1. Semester
OM 1. Semester
-
- 1 / 148
-
Lernkarten
Wie äussert sich Variabilität?
•A. Starving (‘Verhungern’):
- Der Prozess kann nicht fortgesetzt werden, weil kein Input vorhanden ist.
•B. Blocking (‘Blockierung’):
- Der Prozess kann nicht fortgesetzt werden, weil der Output nicht weitergeben werden kann. (Die bearbeitete Einheit belegt die Prozessressourcen und blockiert sie somit.)
- Starving und Blocking wirken sich typischerweise negativ auf die Leistung eines Prozess-Netzwerks aus:
- Reduktion der Produktionsrate (Throughput, TH)
- Verlängerung der Durchlaufzeit (Cycle Time, CT)
- Erhöhung der Ware-in-Arbeit (Work In Process, WIP)
Was sind Puffer?
- Zur Reduktion (bzw. Vermeidung) von Starving und Blocking können zwischen den einzelnen Prozessen Puffer eingeführt werden.
- Beispiele von Puffern: Zwischenspeicher, Lager, Warteraum, ...
- Puffer können als spezielle Transformationsprozesse aufgefasst werden, welche zur ‘zeitlichen Transformation’ (Lagerung) dienen.
- Mehrstufige Prozesse sind in der Praxis oft gepuffert.
- Ein Puffer ist hier typischerweise ein (meist beschränkter) Lagerplatz zwischen zwei aufeinander folgenden Stufen (Prozessen).
- Der Puffer nimmt den Output der vorangehende Stufe auf, bevor das Objekt zur nächsten Stufe geht
- Für Puffer wird in Prozessdiagrammen (v.a. in Flussdiagrammen) häufig ein spezielles Symbol in Form eines Dreiecks verwendet.
Formel von Little
- Betrachte einzelnen Prozess (Subprozess) als Blackbox, welche Input zu Output transformiert (→Transformationsprozess)
- Annahme: Nur ein Typ von Flussobjekten (Flusseinheiten) fliesst durch den Prozess
Formel von Little: N = lambda x W
- Fundamentaler Zusammenhang in der quantitativen Prozessanalyse!
- Gültig unter sehr allgemeinen Bedingungen
- Das "Ohm'sche Gesetz" der Prozessanalyse: Wichtig und nützlich.
- Wichtige Bedeutung auch im Operations Management:
TH: (Mean) Throughput ("(mittlerer) Durchsatz", "(mittlere) Produktionsrate")
WIP: (Mean) Work in Process ("(mittlere) Ware-In-Arbeit, WIA")
CT: (Mean) Cycle Time ("(mittlere) Durchlaufzeit, DLZ")
WIP = TH x CT
Erkläre den Begriff Kapazität
- Kapazität als Leistungsvermögen einer Ressource (eines Prozesses): auch "Output-Kapazität" genannt
- Kapazität als zeitliche Verfügbarkeit einer Ressource (eines Prozesses): auch "Faktoren-Kapazität" genannt
Erläutere Kapazität als mengenmässiges Leistungsvermögen
- Immer bezüglich eines einzigen Objekttyps (Produkt) gemessen
- Die Kapazität K eines Prozesses (Ressource) bezüglich eines bestimmten Objekttyps (Produkt) entspricht der maximal möglichen Ausbringungsmenge (Output) für diesen Objekttyp in einem bestimmten Zeitraum.
- Unter Verwendung des Begriffs des Throughputs ergibt sich folgende Definition.
Definition Kapazität
Die Kapazität K eines Prozesses (Ressource) bezüglich eines bestimmten Objekttyps (Produkt) entspricht dem maximal möglichen (mittleren) Throughput lambdamax des Prozesses bezüglich des Objekttyps: K = lambdamax
- Masseinheit der Kapazität: [Anzahl Objekte / Zeiteinheit]
- Es gilt also per Definition immer: lambdamax ≤ K (= lambdamax)
- Wobei lambda = TH den Throughput (bzw. die Ankunftsrate) bezeichnet.
- Beachte: Falls mehrere Objekttypen i ∈ I durch einen Prozess fliessen (bzw. falls eine Ressource mehrere Produkte bearbeitet):
Kapazität Ki = maximal möglicher Throughput bzgl. i
Zusammenhang von Kapazität und Bearbeitungszeit
- Häufig werden als Prozesse sogenannte Single-Server Systeme betrachtet, welche aus einem einzigem Server (Bearbeitungsstation) und einer (möglicherweise leeren) Queue (Warteschlange) bestehen, wobei angenommen wird, dass der Server maximal ein Objekt gleichzeitig bearbeiten kann.
- Sei Tau die (mittlere) Bearbeitungszeit eines Servers (Single-Server System)
- Dann ist die Kapazität gegeben durch K = 1/Tau = lambdamax
- Beachte: 1/Tau ist die Bearbeitungsrate des Servers. Diese wird häufig auch bezeichnet als mu, womit die Bearbeitungszeit gegeben ist als Tau = 1/mu
Erläutere Auslastung
- Auch: Auslastungsgrad, Kapazitätsauslastungsgrad (engl. utilization)
- Berechnung: Genutzte Kapazität / Nutzbare Kapazität
- Masseinheit für Auslastung: einheitslos (z.B. %)
- Beachte: Auslastung kann interpretiert werden als der Anteil der verfügbaren Zeit, zu welchem eine Ressource genutzt wird.
- Unter Verwendung des Throughputs ergibt sich folgende Definition:
- Die Auslastung ("rho") eines Prozesses (Ressource) bezüglich eines bestimmten Objekttyps (Produkt) ist gegeben durch roh = lambda / K = lambda / lambdamax
- Da lambda <= lambdamax, gilt immer roh <= 1
Wofür braucht man Produktplanung
- Produktplanung spielt wesentliche Rolle in der Stützung der eingesetzten Wettbewerbsfaktoren
- Kosten, Qualität, Verfügbarkeit, Flexibilität
Nenne die Ziele der Produktplanung
- Erfüllung der Kundenbedürfnisse
- Kundenbedürfnisse und -erwartungen verstehen
- Marktbeobachtung, Umfragen
- Customer Relationship Management
- Qualitätssicherung
- Künftige Kundenbedürfnisse erkennen
- Zukunftsprognosen (Kundenverhalten, Technologie, ...)
- Kundenbedürfnisse in Produktmerkmale "übersetzen"
- Kundenbedürfnisse und -erwartungen verstehen
- Möglichst kurze Zeit bis zur Produkteinführung: Time-to-Market
- Vergrösserung bzw. Haltung des Marktanteils
- Vorteile als Erstanbieter in der Preisgestaltung
- Ausgewogenes Produkteportfolio
- Palette von Produkten:
- in verschiedenen Phasen ihres Lebenszyklus
- mit verschiedener Rentabilität
- Palette von Produkten:
- Kosten beeinflussen
- In der Produktplanung werden in wesentlichem Mass die zukünftigen Kosten für die Produktion festgelegt
- Kundenbedürfnisse treffen:
- Quality Function Deployment (siehe z.B. [JCA09, p. 103 - 105])
- Value Analysis (siehe z.B. [JCA09, p. 104 - 105])
- Design for Manufacturing and Assembly (DFMA):
- Die Fertigung und Montage beim Produktentwurf berücksichtigen
- Ziele:
- Leichter und kostengünstiger fertigen und montieren
- Weniger Teile
- Weniger Arbeitschritte
Nenne die Phasen der Produktplanung
- Markteing and Sales
- Product Development
- Manufacturing
Was versteht man unter Concurrent Engineering?
- Organisatorischer, systematischer Ansatz:
- zur integrierten Entwicklung des Produkts und der zur Herstellung benötigten Prozesse
- unter Berücksichtigung des ganzen Lebenszyklus des Produkts
- Projektorganisation:
- Bildung von Entwicklungsteams mit Mitgliedern aus verschiedenen Funktionen
- Koordination zwischen:
- den Teams
- den verschiedenen Funktionen im Unternehmen
- den Lieferanten
- den Pilotkunden
- Gemeinsames digitales Modell:
- Alle Beteiligten arbeiten am gleichen digitalen Modell des Produkts (-> CAx-Technologien)
Für was sind CAx-Technologien?
- Computergestützte Technologien für
- Produktentwurf und -entwicklung
- Prozess- und Fertigungsplanung
Nenne die CAx-Technologien (3 Arten)
- CAD: Computer Aided Desing
- CAE: Computer Aided Engineering
- CAM: Computer Aided Manufacturing
Was sind die Vorteile der CAx-Technologien?
- Bessere und zuverlässigere Planung der Produkte
- Bessere und kostengünstigere Produkte
- Auf der Ebene des Produktentwurfs (CAD):
- Mehr Wissen und Knowhow wird akkumuliert und bereitgestellt
- Mehr verschiedene Lösungen können evaluiert werden
- Beherrschung der Komplexität
- -> Förderung der Kreativität
- Auf der Ebene der Konstruktion (CAE):
- Mehr Analysemöglichkeiten
- Experimente am Modell (virtuelles Produkt)
- Vermeiden teurer Prototyp-Entwicklung und Testexperimente
- -> Grössere Funktionalität und Zuverlässigkeit des Produkts
- Auf der Ebene der Fertigung (CAM):
- Adäquate Präzision der Verarbeitung
- Optimierung der Verarbeitungszeiten
- Optimierung der Prozesse
- Einsparung bei den Rohmaterialien
- -> Höhere Qualität der Endprodukte, günstigere Fertigung
Erläutere das virtuelle, digitale Modell
- Geometrische Darstellung des Objekts
- Modell, in dem möglichst realitätstreu die verschiedenen Bedingungen des Realisierungsprozesses abgebildet werden können
- Berechnungen: Deformationen, Dauerfestigkeit, ...
- Visualisierung ("synthetische Bilder")
- Simulationen:
- Dynamisches Verhalten
- Fertigungsabläufe
- Heute vorwiegend 3D-Modellierung
- Breite Palette von Software-Paketen Unterschiede z.B. in:
- Umgang mit komplexen Formen
- Integrationsgrad mit weiteren Entwicklungsmodulen (z.B. Analyse)
- Integrationsgrad mit externen Modulen (z.B. Produktionsplanung)
Welche Vorteile hat das digitale Modell?
Information: Kommunizieren, der richtigen Information, in der richtigen Form, am richtigen Platz, zur richtigen Zeit
Produkt: Optimieren, Form, Funktion, Fertigung
Entwurfsprozess: Ändern, was man will, wen man will, wie man will
Welche Entscheide und Vorgehen stehen in der Prozess- und Anlageplanung an?
- Wie das Produkt herstellen?
- Vielfältige Entscheidungen über
- Prozesstyp
- Layout
- Grad der vertikalen Integration, Make or Buy, Outsourcing
- Anlageplanung (Automatisierungsgrad, Wahl der Anlagen/ Anlagenkonfiguration, Dimensionierung)
- Stücklisten und Arbeitspläne
- Personalanforderungen
- Typischer Ansatz heute: Concurrent Engineering
- Produkt- und Prozessplanung gleichzeitig, in enger Zusammenarbeit
- "concurrent": gleichzeitig, simultan
Welche Kriterien gibt es zum Beispiel für die Klassifizierung von Porzesstypen?
- Produkttyp
- Flussmenge
- Anordnungsprinzip
- Layout
- Anlagenauslastung
- Flexibilität
- Ware in Arbeit
- Anz. Produktionsstufen
- Aktivierungs- und Bevorratungsart (Make-to-Order / Make-to-Stock)
- Art der Stoffverwertung
- Mechanisierungs- und Automatisierungsgrad
- verwendete Technologie
Nenne 2 Typen von Prozess-Layout
Produkt- und Prozessorientiertes Layout
Erläutere Produktorientiertes Layout
- Anordnung der Anlagen (Arbeitsstationen, Maschinen, Abteilungen, ...) gemäss dem Materialfluss (d.h. den Fertigungsschritten des Produkts)
- v.a. für kontinuierliche und quasi-kontinuierliche Prozesse
- Bsp: Montage von Massenprodukten in Elektronik- und Automobilindustrie
Erläutere Prozessorientieres Layout
- Anordnung der Anlagen (Arbeitsstationen, Maschinen, Abteilungen, ...) gemäss gleichartigen Funktionen
- v.a. für diskontinuierliche Prozesse (Job Shop)
Nenne die 4 hauptsächlichen Prozesstypen
- Job Shop
- Batch Shop
- Production Line / Assembly Line
- Continous Flow Production
Erläutere Job Shop (Werkstattfertigung)
- viele verschiedene Produkte
- kleine Auftragsmengen (Lose, Batches)
- jedes Produkt erfordert unterschiedliche Menge/Reihenfolge von Bearbeitungsschritten
- -> diskontinuierlich
- Bsp: Druckerei, Flugzeugherstellung, Werkzeugmaschinenbau, ...
Erläutere Batch Shop
- "standardisierter Job Shop"
- stabiles, konstantes Produktsortiment
- periodische Aufträge (Kunden- oder Lageraufträge)
- alle Produkte haben (ungefähr) identische Menge/Reihenfolge von Bearbeitungsschritten ("Flow Shop")
- -> diskontinuierlich
- Bsp: Schwermaschinen (Bagger, ...), elektronische Geräte, Spezialchemikalien, ...
Erläutere Production Line / Assembly Line
- Produktion von diskreten Teilen, welche mit gegebener Produktionsrate von Arbeitsstation zu Arbeitsstation geleitet werden
- Vorgegebene Reihenfolge der Arbeitsstationen gemäss Arbeitsgängen des Produkts
- Assembly Line: Spezielle Produktionslinie, wo nur montiert wird.
- manuell oder (teil-)automatisiert
- -> quasi-kontinuierlich
- Bsp: manuelles Zusammensetzen von Spielwaren oder Haushaltgeräten, automatisiertes Bestücken von Halbleiterplatten
Erläutere Continous Flow (Fliessproduktion)
- Verarbeitung/Weiterverarbeitung von undifferenziertem Material
- Vorgegebene Folge von Arbeitsgängen
- Kontinuierlicher Materialfluss (im Gegensatz zu Production/Assembly Line)
- I.a. hoch automatisiertes, integrales Produktionssystem
- Shut-Downs und Setups teuer und selten (24 Std. Betrieb)
- -> kontinuierlich
- Bsp: Erdöl, Chemie, Bier, ...
Was ist Fertigungsindustrie?
(diskrete Prod.einheinten): Job Shop, Batch Shop, Prod./Assembly Line
Was ist Prozessindustrie?
(kontinuierliche Prod.einheiten): Continuous Flow Production
Erläutere Vertikale Integration
- Produktion (vgl. "Value Chain"):
- Transformationsprozess von Rohmaterialien über Zwischenprodukte zum Endprodukt
- Grad der vertikalen Integration:
- Wieviel des Gesamtprozesses soll im eigenen Unternehmen durchgeführt werden?
- "Outsourcing": Auslagerung von internen Teilprozessen an Drittfirmen, Auswärtsvergabe
- "Make-or-Buy": Welche Teile/Komponenten selber fertigen, welche einkaufen?
- Trend: Flexible Aufteilung in Teilprozesse
- "Offshoring" (Delokalisierung):
- Verlagerung interner Teilprozesse an andere, firmeneigene Standorte, oft in "Billigländern".
- Outsourcing
- Strategische Allianzen mit Lieferanten
- Joint Ventures mit Partnerfirmen
- Joint Venture: "Kooperation von Unternehmen", i.a. in Form einer neuen, rechtlich Selbständigen Geschäftseinheit, an der Stammunternehmen mit Kapital beteiligt sind. (Abstimmung von Kooperations- und Autonomiebedürfnissen)
- "Offshoring" (Delokalisierung):
Nenne Vor- und Nachteile der automatisierten Fertigung
- Vorteile:
- Höhere Produktionsraten, höhere Produktivität
- Weniger Lohnkosten
- Weniger Arbeitszeitrestriktionen (z.B. 24 Std.-Betrieb möglich)
- Höhere Qualität, höhere Zuverlässigkeit
- Weniger Variabilität in den Bearbeitungszeiten
- Nachteile:
- Höhere Investionen
- Mehr Fachausbildung und –qualifizierung beim Personal notwendig
- Aufwendigere Steuerung
Erläutere Automatisierte Fertigung
- Nutzung der Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnologie:
- Robotik, Machine Vision, Netzwerke
- Automatisierung:
- Erlaubt Übergang von der Massenfertigung zu Kleinserienfertigung ("Mass Customization": kundenindividuelle Massenfertigung)
- Von dedizierten Anlagen (Eignung für ein Produkt bzw. eine Funktion) zu flexiblen Systemen
Beispiele für Anlagen der Automatisierten Fertigung
- Computergesteuerte Bearbeitungs- und Handlingmaschinen/-systeme:
- CNC-Maschinen: Bearbeitungsvorgänge für die zu bearbeitenden Werkstücke vorgängig programmiert (Computerized Numerical Control)
- DNC-System: Verbund mehrerer CNC-Maschinen mit einem Rechner (Direct Numerical Control)
- Roboter:
- Computergesteuert, frei programmierbar
- Mehrere Bewegungsachsen, mit Werkzeugen, Greifern
- Werkzeughandhabung (Bsp.: Schweissen, Lackieren)
- Werkstückhandhabung (Bsp.: Beschicken von Maschinen, Be-/Entladen von Transportbänder)
- Diese und weitere Komponenten werden zu Systemen zusammengeführt, um mehr Flexibilität (und Produktivität) zu erzielen
Was ist ein Bearbeitungszentrum?
- Bearbeitungszentrum:
- eine CNC-Maschine (häufig Universal-Werkzeugmaschine: Bohren, Fräsen, Drehen, Gewindeschneiden, ...)
- Werkzeugspeicher und -wechseleinrichtung
- Werkstückpuffer (klein) und –wechseleinrichtung
Was ist eine Flexible Fertigungszelle?
- Flexible Fertigungszelle:
- Bearbeitungszentrum
- Spannstation (Fixieren der Werkstücke auf Spannvorrichtungen)
- Werkstückstransportsystem
Was ist ein Flexibles Fertigungssystem?
- Flexibles Fertigungssystem (FFS):
- Englisch: FMS, "Flexible Manufacturing System"
- Mehrere Bearbeitungszentren
- Spannstation
- Werkzeugspeicher (auch maschinenunabhängig)
- Werkstückspeicher, maschinenunabhängig
- Zusatzmaschinen (waschen, messen, usw.)
- Transportsystem für Werkstück und Werzeugversorgung (Roboter, Transportfahrzeuge)
Nenne Kriterien der Anlagebeschaffung
Investition, Produktionsleistung, Output-Qualität, Betriebliche und Personelle Anforderungen, Flexibilität, Rüstanforderungen, Unterhalt, Veralterung, Ware in Arbeit, Auswirkungen auf Produktionsprozess
Methoden zur Entscheidungsunterstützung in der Anlagebeschaffung
- Verfahren der Investitionsplanung/Investitionsrechnung:
- Break-even Analyse (in einfachen Fällen):
- Vergleich verschiedener Investitionsalternativen in Abhängigkeit von Produktionsvolumen
- Bei welcher Ausbringungsmenge weisen zwei Alternativen die gleiche Kostenhöhe aus?
- Für welches Produktionsvolumen ist welche Alternative optimal?
- Vergleich verschiedener Investitionsalternativen in Abhängigkeit von Produktionsvolumen
- Leistungsanalysen:
- Analytische Modelle (u.a Warteschlangen / Warteschlangenetze)
- Simulationsmodelle
- Mathematische Optimierungsmodelle:
- Gebiet des Operations Research
Welche wichtigen Daten ergeben sich aus Produkt- und Prozessplanung?
- CAD-Konstruktionsdaten, CNC-Steuerprogramme
- Stücklisten
- Arbeitspläne
Erläutere Stammdaten
Stücklisten und Arbeitspläne bilden Stammdaten
- Stammdaten sind Basisdaten für die Produktionsplanung und -steuerung! (vgl. OM2)
- Für jedes Endprodukt wird eine Stückliste erstellt
- Für jede Komponente (inkl. Endprodukte) wird ein Arbeitsplan generiert