Verdauungssystem
Block 02 Careum
Block 02 Careum
-
- 1 / 120
-
Lernkarten
Was braucht es zur Stuhlbildung?
- Aufspaltung von zähen Nahrungsteilen durch Bakterien
- Wasser
- Darmepithelzellen
- Bakterien
- Unverdauliche Stoffe (z. Bsp. Zellulose)
Wie wird Vitamin K im Dickdarm gebildet?
Durch Bakterien
Wie wird Gas im Dickdarm gebildet und wieviel?
- Ca. 0.5l pro Tag
- Durch Bakterien
- Durch Diffundierte Gase aus dem Blut
Aus welchen Teilen besteht der After (Anus)?
- M. sphincter ani internus
- M. sphincter ani externus
- Hämorrhoidalzone
Aus was besteht der M. sphincter ani internus?
Ringmuskulatur, glatte Muskelfasern
Aus was besteht der M. sphincter ani externus?
Quergestreifte Muskulatur
Aus was besteht die Hämorroidalzone?
Blutgefüllter Schwellkörper zur Abdichtung
Aus welchen Teilen besteht der Pankreas und was ist ihre Funktion?
- Exokriner Teil: Produktion von Verdauungsenzyme
- Endokriner Teil: Produktion von Insulin und Glukagon
Aus was besteht der Pankreassaft und wieviel wird pro Tag produziert?
- 1,5l/Tag
- Bikarbonat zur Neutralisierung des Darminhaltes
- Proteasen
- Amylasen
- Lipasen
Vorgang Verdauung Kohlenhydrate
- Kohlenhydrate liegen in Form von Stärke (Mehrfachzucker) vor
- Sie werden im Dünndarm durch die Amylase in Zweifachzucker zerlegt
- Zweifachzucker sind: Maltose/Isomaltose, Laktose und Saccharose
- Amylase kommt vor allem vom Pankreas, aber auch von der Mundspeicheldrüse
- Dünndarm: Im Bürstensaum werden die Zweifachzucker von Enzymen in Einfachzucker umgewandelt
- Die Enzyme sind Maltase/Isomaltase, Laktase und Saccharase
- Einfachzucker kann dann ins Pfortaderblut resorbiert werden
- Einfachzucker sind Glukose, Fruktose und Galaktose
- Einfachzucker wird als Glykogen gespeichert oder zur Energiegewinnung abgebaut (Glykolyse)
Vorgang Eiweissverdauung
- Magen: Proteine werden durch den Magensaft verändert
- Dünndarm: Enzyme aus dem Pankreassaft zerlegen die Proteine in kurze Aminosäurenketten
- Bürstensaum werden die sie weiter gespalten und es entstehen einzelne Aminosäuren
- Aminosäuren gelangen durch die Pfortader in die Leber
- Funktion Aminosäuren: Aufbau Proteine und Neubildung Glukose
Vorgang Bildung lang-, mittel- und kurzkettigen Fettsäuren
- Hauptzellen im Magen bilden Lipasen
- Lipasen zersetzen Fette der Nahrung in langkettige Fettsäuren
- Pankreas bildet Lipasen und gibt diese in den Dünndarm ab
- Im Dünndarm zersetzen die Lipasen die langkettigen Fettsäuren
- Es entstehen kurz-, mittel- und langkettige Fettsäuren, die von den Enterozyten aufgenommen werden
Vorgang Verdauung von langkettigen Fettsäuren
- In den Enterozyten werden die langkettigen Fettsäuren zusammen mit Cholesterin und Monoglyceriden zu Mizellen verpackt
- Die Enterozyten bauen die Mizellen zu Triglyzeriden um
- Triglyceride werden ins Lymphsystem abgegeben und erreichen über den Milchbrustgang die obere Hohlvene und damit den systematischen Blutkreislauf
Vorgang Verdauung von mittel- und kurzkettigen Fettsäuren
- Die kurz- und mittelkettigen Fettsäuren sind wasserlöslich und werden von den Enterozyten ins Blut abgegeben
- Im Blut binden sie sich an Albumin und gelangen so über die Pfortader zur Leber
Länge der Gallenblase
8-11 cm lang
Dicke der Gallenblase
3-4cm dick
Fassungsvermögen der Gallenblase
30-60ml
Funktion der Gallenblase
- Speicherung Galle
- Konzentrierung der Galle
- Abgabe der Galle ins Duodenum
- Gallenblase und Gallengänge gehören funktionell zur Leber
Vorgang Abgabe der Galle ins Duodenum
Kontraktion der Gallenblase durch Cholezystokinin und Erschlaffung des M. sphincter Oddi
Zusammensetzung der Galle
- Wasser
- Elektrolyte
- Schleim
- Alkalische Phosphatase
- Bikarbonat
- Bilirubin
- Cholesterin
- Gallensäuren
- Lezithin
Funktion Bikarbonat?
Neutralisierung Magensaft
Was ist das Cholesterin?
Grundstoff der Gallensäure
Funktion Gallensäure
- Emulgation Fett
- Aktivierung Lipase
Was ist das Lezithin und was ist seine Funktion
- Phospholipid
- Emulgation Fett
Welche zwei Arten von einer gastroduodenale Ulkuskrankheit werden unterschieden?
- Ulcus ventriculi
- Ulcus duodeni
Was wissen Sie über das Ulcus ventriculi?
- Magengeschwür (meist im höheren Alter)
- SZ weniger bei Nahrungsaufnahme
Was wissen sie über das Ulcus duodeni?
- 12-Fingerdarmgeschwür
- 2-3 x häufiger
- Tritt in jüngeren Jahren auf
- Vermehrt bei Männern als bei Frauen
- SZ wird nach ein paar Stunden nach Nahrungsaufnahme weniger
Risikofaktoren einer Ulcuskrankheit
- Besiedelung mit Helicobacter pylori Bakterien
- Salzsäure und Pepsin
- Galle
- Stress
- Rauchen
- Medikamente (NSAR, Glukokortikoide)
- Familiäre Disposition (=Veranlagung)
Schützende Faktoren vor einer Ulcuskrankheit
- Gut durchblutende Magenschleimhaut
- Genügend Magenschleim
- Gute Motilität des Magens
Komplikationen einer Ulcuskrankheit
- Blutungen
- Perforation
Was ist eine Divertikulose?
Ausstülpung (Divertikel) der Darmwand
Was ist eine Divertikulitis?
Entzündung der Divertikel
Verlauf einer Divertukulitis
- Entzündung
- Verengung
- Blutungen
- Durchbruch
- FistelAbszess
Ursachen einer Divertikulitis?
- Ballaststoffarme Ernährung
- Obstipation
- Adipositas
- Bewegungsmangel
Therapie einer Divertikulitis
- Antibiose p.o.
- Antibiose i.v.
- Kolektomie (Entfernung des erkrankten Teiles)
Wo entstehen Hämorrhoiden?
Corpus cavernosum recti
- Arteriovenöses Gefässpolter
- Übergang Rectum-Analkanal
Hämorrhoiden 1. Grades
- Nicht tastbar
- Proktoskopisch als knotige, prall elastische Wülste sichtbar
Hämorrhoiden 2. Grades
- Prolaps bei Defäkation
- Anschliessend spontane Retraktion
Hämorrhoiden 3. Grades
- Prolaps bei Defäkation
- Keine spontane Retraktion
- Manuelle Reposition erforderlich
Hämorrhoiden 4. Grades
- Prolaps permanent fixiert
- Fibrotisiert und thrombotisiert
- Manuelle Reposition nicht mehr möglich