Beleuchtungstechnik
Fragen der Beleuchtungstechnik von der Vorbereitung auf die LAP Technologische Grundlagen
Fragen der Beleuchtungstechnik von der Vorbereitung auf die LAP Technologische Grundlagen
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Flashcards
1. Was versteht man unter Licht?
Licht ist Energie in Form von elektromagnetischen Wellen
2. Welchen Wellenbereich hat das für Menschen sichtbare Licht?
380nm-780nm
3. Wie gross ist die Lichtgeschwindigkeit?
300'000 km/s
4. Was versteht man unter infraroten Strahlen?
Es sind Wärmestrahlen, die für unser Auge nicht sichtbar sind.
5. Was versteht man unter ultravioletten Strahlen?
Sie sind zum Teil für unser Leben wichtig, aber auch gefährlich. Das UV-Licht steuert den Vitamin D Haushalt des menschlichen Körper und ist für den Bräunungseffekt verantwortlich.
6. Was versteht man unter
a) Reflexion
b) Transaktion
c) Absorbtion
a) Zurückwerfen von Strahlen b) Transmission c) Absorbtion
7. Warum kann man manche Stoffe, z.B. Textilien, bei Tageslicht besser unterscheiden als z.B. beim Lich von Leuchtstofflampen?
Das Tages-/Sonnenlicht enthält sämtliche Spektralfarben (Regenbogenfarben), Leuchtstofflampen nur ein Teil.
8. Welche eigenschaften muss eine Lichtquelle erfüllen, damit ein farbiger Körper in seinen Farben erkannt werden kann?
Die Lichtquelle muss Strahlungsanteile der Farben des Körpers enthalten.
9. Was versteht man in der Beleuchtungstechnik unter dem Begriff "Lichtstrom"?
Der Lichtstrom ist die gesamte, von einer Lichtquelle abgegebene Lichtleistung.
10. Bei welchen Wellenlängen ist das Menschliche Auge am empfindlichsten?
Tagessehen ca. 555nm, Nachtsehen ca. 507nm.
11. Was versteht man unter Farbwidergabe?
Gegenstände erscheinen in der Farbe, deren Licht reflektiert (zurückgeworfen) wird.
12. Was versteht man unter der Lichtstärke einer Lichtquelle?
Sie bewertet das Licht, das in eine bestimmte Richtung ausgestrahlt wird.
13. Was versteht man unter der Leuchtstärke einer Lichtquelle?
Sie ist ein Mass für die Helligkeit einer leuchtenden Fläche.
14. Welche Wirkung hat eine zu hohe Leuchtdichte auf das Auge?
Sie verursacht Blendung
15. Was versteht man unter der Beleuchtungsstärke?
Sie gibt an, wie viel Licht (in Lux) auf eine beleuchtete Fläche auftritt.
16. In welchem Zusammenhang stehen Beleuchtungsstärke und Entfernung der Lichtquelle?
-Bei punktförmigen Lichtquellen ändert die Beleuchtungsstärke umgekehrt quadratisch mit dem Abstand
-Bei Lichtbändern ändern sie etwas umgekehrt proportional mit dem Abstand
17. Welche mittlere Beleuchtungsstärke fordert man in der Praxis,
a) für Korridor,
b) für einen Wohnraum,
c) für ein Schulzimmer?
a) 100lx
b)200-300lx
c)500lx
18. Wie hängt die Beleuchtungsstärke, die Arbeitsleistung und die Ermühdungserscheinung einer Arbeitenden Person zusammen?
Die Leistung nimmt mit zuhnemender Bel.-Stärke bei Tätigkeiten mit hohen Sehanforderungen eher zu, die Ermühdung nimmt bei höheren Bel.-Stärken im Algemeinen ab.
19. Was versteht man unter der Lichtausbeute einer Lichtquelle?
Sie entspricht eigentlich dem "Lampen-Wirkungsgrad", also der Wirtschaftlichkeit.
20. Was kann man der Lichtverteilungskurve einer Lampe entnehmen?
Sie gibt die Lichtstärkeverteilung einer Leuchte in verschiedenen Raumrichtungen an.
21. Was versteht man unter dem Beleuchtungswirkungsgrad?
Wie viel vom ausgestrahlten Lichtstrom eines Bel.-Körpers tatsächlich am beleuchteten Ort auftrifft.
22. Von welchem Faktor ist der Beleuchtungswirkungsgrad abhängig?
Vom Leuchten- und Raumwirkungsgrad.
23. Wie wirkt sich dunkle Farben und rauhe Oberflächen von Decken und Wänden auf den Beleuchtungswirkungsgrad aus?
Sie wirken sich negativ auf den Bel.-Wirkungsgrad aus, da sie das Licht absorbieren.
24. Wodurch kann die Blendung herabgesetzt werden?
Wahl und Anordung der Leuchten sowie mittels Reflektoren, Blenden, Raster etc.
25. In welchen 2 grundsätzlichen Gruppen lassen sich Lampen unterteilen?
Temperaturstrahler und Entladungslampen.
26. Haben Glühlampen eine Gasfüllung, wenn ja ab welcher Leistung und welches Gas?
Glühlampen ab 40W mit einem Gemisch aus Stickstoff/Agron oder mit Krypton.
27. Wie gross ist der Wirkungsgrad von Glühlampen und wie teilt er sich auf?
Ca. 5-15% ist sichtbares Licht, der Rest von ca 85-95% ist Wärmeleistung.
28.Wie kann bei Glühlampen einer möglichst grosse Lichtausbeute erreicht werden?
Vergrösserung der Oberfläche des Wolframwendels, z.B. mit Doppelwendel.
29. Zählen Sie die verschiedenen Sockel von Glühlampen auf!
E10 Zwerg, E14 Mignon, E27 Edison, E40 Goliath, B15 Bajonett, B22 Bajonett.
30. Wie gross ist die Lebensdauer einer Glühlampe?
Im Durchschnitt ca. 1000 Brennstunden.
31. Wie wirkt sich eine zu hohe Spannung auf eine Glühlampe aus?
Bei ca. 10% Überspannung sinkt die Lebensdauer auf ca. 30%, der Lichtstrom steigt!
32. Welches Füllgas wir bei Halogenglühlampen verwendet?
Jod oder Brom
33. Zu welchem Zweck sind Halogenglühlampen mit Gas gefüllt?
Damit der Verdampfungsprozess des Wolframs verlangsamt wird.
34. Welches sind die Hauptmerkmale von Halogenglühlampen?
Kleine Abmessungen; grössere Lichtausbeute und höhere Lebensdauere als Glühlampe; empfindlich bei Überspannung, nicht von Hand berühren.
35. In welche Kategorien werden Entladungslampen unterteilt?
Hochdruck- und Niederdruckentladungslampen.
36. Nennen sie einige Beispiele für Niderdruck-Entladungslampen.
Leuchtstofflampen, Kompaktleuchtstofflampen, Hochspannungsleuchtröhren, Natriumdampf-Niederdrucklampe
37. Mit was ist eine Leuchtstofflampe (FL) gefüllt?
Gasfüllung aus Agron oder Krypton mit ca. 10-20mg Quecksilber.
38. Wieso brauchen Gasentladungslampen eine Drosselspule?
Um den Strom zu begrenzen, da ionisiertes Gas sehr gut leitet (kleiner Widerstand).
39. Welches sind die Eigenschaften von Fluorenzlampen?
Hohe Lichtausbeute; grosse Auswahl an Lichtfarben; sehr guter Farbwiedergabeeigenschaften; relativ niedrige Lichtdichte, gute Wirtschaftlichkeit.
40. Welche Lampenschaltung von FL-Lampen kennen Sie?
Starterschaltung mit ind. oder kap. Vorschaltgerät, DUO- Schaltung, Tandem-Schaltung, starterlose Schaltung, elektronische Starter. Sich.-Schnellstarter