Lernkarten

Simon Wigger
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Lernende 15 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 08.11.2020 / 14.11.2021
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Welche Voraussetzungen müssen für die Bewilligung für installationsarbeiten an besonderen 
Anlagen erfüllt werden? 

a. die Voraussetzungen für die Erteilung einer Bewilligung für Arbeiten an betriebseigenen 
Installationen (Art. 13 Abs. 1) erfüllen und drei Jahre praktische Tätigkeit in solchen 
Installationen unter Aufsicht einer fachkundigen Person oder einer Person nachweisen, welche 
die entsprechende Prüfung des Inspektorats bestanden hat; oder 
b. eine vom Inspektorat durchgeführte Prüfung bestanden haben und drei Jahre praktische 
Tätigkeit in solchen Installationen unter Aufsicht einer fachkundigen Person oder einer Person 
nachweisen, welche die entsprechende Prüfung des Inspektorats ebenfalls bestanden hat. 
(NIV Art. 14) 

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Für welche Arbeiten ist eine Person mit einer Bewilligung für installationsarbeiten an besonderen 
Anlagen berechtigt? 

Die Bewilligung berechtigt zu den in ihr aufgeführten Installationsarbeiten 
(NIV Art. 14) 

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Welchen Normen müssen elektrische Betriebsmittel entsprechen? 

NEV Art. 11 
Grundsatz 
Wer ein elektrisches Erzeugnis mit dem freiwilligen Sicherheitszeichen (Art. 16) in Verkehr bringen 
will, braucht eine Bewilligung der Kontrollstelle. Siehe auch NIN 5.1.1.2.2 (Betriebsmittel) Die 
Betriebsmittel müssen der Verordnung über elektrische Niederspannungserzeugnisse (NEV SR 
734.26) und den gültigen einschlägigen Normen entsprechen. Betriebsmittel, welche mit dem 
schweizerischen Sicherheitszeichen oder einem gleichwertigen Zeichen gekennzeichnet sind, 
erfüllen die Anforderungen. 

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Wie lauten die 5 Sicherheitsregeln und in welcher Verordnung oder Norm sind sie aufgeführt? 

NIV 
Vor Beginn der Arbeiten an elektrischen Anlagen muss die Arbeitsstelle nach den folgenden fünf
Sicherheitsregeln vorbereitet werden:  (Die 5 Sicherheitsregeln)   
a) freischalten und allseitig trennen; 
b) gegen Wiedereinschalten sichern; 
c) auf Spannungslosigkeit prüfen; 
d) erden und kurzschliessen; 
e) gegen benachbarte, unter Spannung stehende Teile schützen. 

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Welche Voraussetzungen müssen für die Anschlussbewilligung erfüllt werden? 

Die Anschlussbewilligung wird einem Betrieb erteilt, der zur Ausführung der Arbeiten 
Betriebsangehörige einsetzt, die: 
a. die Voraussetzungen für die Erteilung einer Bewilligung für Arbeiten an betriebseigenen 
Installationen (Art. 13 Abs. 1) erfüllen; oder 
b. eine vom Inspektorat durchgeführte Prüfung bestanden haben. 
(NIV Art. 15) 

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 Für welche Arbeiten ist eine Person mit einer Anschlussbewilligung berechtigt? 

Diese Bewilligung berechtigt zum Anschliessen und Auswechseln von den in ihr 
aufgeführten fest anzuschliessenden oder fest angeschlossenen elektrischen Erzeugnissen. 
(NIV Art. 15) 

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Wer ist noch für das Anschliessen von Geräten bei Reparatur- und Servicearbeiten berechtigt? 

Betriebsangehörige, die nicht in der Bewilligung aufgeführt sind, dürfen Service und 
Reparaturarbeiten an funktionsrelevanten, hinter einem Anlageschalter direkt an 
eine Steuerung angeschlossenen Komponenten von Anlagen der Sanitär-, Heizungs-, 
Kälte-, Lüftungs- und Klimatechnik ausführen, wenn sie einen vom Inspektorat 
anerkannten Kurs für solche Arbeiten an den jeweiligen Anlagen im Umfang von 
mindestens 40 Lektionen Elektrosicherheit im Betrieb oder bei einer qualifizierten 
Ausbildungsstätte absolviert haben. Die Arbeiten sind mit einer Kontrolle der ausgeführten 
Arbeiten abzuschliessen. Das Ergebnis dieser Kontrolle ist zu dokumentieren. 
(NIV Art. 15) 

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Für welche Tätigkeiten an elektrischen Installationen wird keine Bewilligung benötigt? 

Keine Installationsbewilligung benötigen fachkundige Personen nach Artikel 8, 
kontrollberechtigte Personen nach Artikel 27 sowie Elektroinstallateure EFZ für 
Installationsarbeiten in von ihnen bewohnten oder in ihrem Eigentum stehenden 
Wohnräumen und in den zugehörigen Nebenräumen. 

 

Keine Installationsbewilligung benötigen Personen, die: 
a. einzelne Steckdosen und Schalter in bestehenden Installationen in von ihnen bewohnten 
Wohnräumen und in den zugehörigen Nebenräumen hinter 
Verbraucherüberstromunterbrechern an einphasigen Endstromkreisen mit 
Fehlerstromschutzeinrichtungen für maximal 30 mA Nennauslösestrom installieren; 

 

b. Beleuchtungskörper und zugehörige Schalter in von ihnen bewohnten Wohnräumen und 
zugehörigen Nebenräumen montieren und demontieren.