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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 15.09.2020 / 22.09.2020
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Definition „Gesundheitsförderung“

„Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.“

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Kernziele sowie theoretische und praktische Inhalte des Gesundheitssports

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Effekte eines gesundheitsorientierten Krafttrainings auf das aktive Bewegungssystem:

  • Krafttraining führt zu einer Steigerung der Maximalkraft, der Muskelmasse und der Kraftausdauer.
  • Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination

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Effekte eines gesundheitsorientierten Krafttrainings auf das passive und aktive  Bewegungssystem

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1. Trainingseffekte auf Knochen:

 

  • Regelmäßige und ausreichend hohe Belastungen füh- ren zu einer erhöhten Kollagensynthese und verstärktem Kalziumeinbau. Dies führt zu einer Dickenzunahme der Substantia compacta (kompakte Knochenrinde) sowie zu ei- ner Verstärkung der Knochenbälkchenstruktur

  • Die positiven Auswirkungen eines Krafttrainings auf die Knochendichte stellen eine sehr gute Osteoporose-Prophylaxe (Vorbeugung) dar. Das Thema Gesundheitssport bei Osteoporose wird ausführlich in Kapitel 8.3 behandelt.

 

2. Trainingseffekte auf Bänder, Knorpel und Sehnen:

 

  • sondern auch zu einer Verstärkung aller im Prozess der Kraftübertragung beteiligten Strukturen. Hier sind in erster Linie die Sehnen, aber auch passive Struktu- ren des Bewegungssystems wie Bänder, Faszien, Knorpel und die Gelenkkapsel zu nen- nen.

  • Kurzfristig kommt es zu einer Dickenzunahme des Gelenkknorpels durch eine verbesserte Flüssigkeitsaufnahme. Dynamische Kompressionsreize führen zu einer er- höhten Produktion von Synovialflüssigkeit, dies wird als wesentlicher Faktor für die Ernährung und den Erhalt des Knorpels vermutet. Diese Synovialflüssigkeit weist auch einen erhöhten Gehalt von Wachstumsfaktoren (IGF) auf.

  • Anpassungserscheinungen sind vorstellbar in Bezug auf Knorpeldicke, qualitative Zu- sammensetzung der Knorpelmatrix (Kollagenfasern, Knorpelgrundsubstanz) sowie Größe der aufnehmenden Gelenkfläche.

  • Ein stärkerer Muskel überträgt höhere Kräfte auf den Knochen, entsprechend reagiert der Körper mit einer Verstärkung der kraftübertragenden Sehnen.

  • Es kommt zu einer erhöhten Einlagerung von Kollagenmaterial (Bindegewebseiweiß), weiterhin erhöht sich die Stoffwechselrate der Sehnen

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Effekte eines gesundheitsorientierten Krafttrainings auf das Herz- Kreislauf-System

  • eine verbesserte Kapillarisierung sowie aerobe Enzymaktivität und eine Zunahme von Größe und Anzahl der Mitochondrien (
  • verbesserung V02max
  • Abnahme der Ruheherzfrequenz und des Blutdrucks ist nachweisbar

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Effekte eines gesundheitsorientierten Krafttrainings auf den Stoff- wechsel:

 

1. Trainingseffekte auf den Energieverbrauch und die Körperzusammensetzung:

  • Der Aufbau von 1 kg reiner Muskelmasse erhöht den Grundumsatz eines Fitness- und Gesundheitssportlers um ca. 16-18 kcal pro Tag
  • Krafttraining trägt nicht nur langfristig dazu bei, das Körpergewicht bzw. den Körperfettgehalt zu kontrollieren, sondern steigert sowohl während der Belastung, als auch durch den sog. Nachbelastungseffekt den Kalorienverbrauch

2. Trainingseffekte auf den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel:

  • Auch auf den Glukosestoffwechsel hat Krafttraining positive Effekte.

  • Studien haben ergeben, dass regelmäßig durchgeführtes, gesundheitsorientiertes Krafttraining, ähn- lich wie Ausdauertraining, Kohlenhydratstoffwechselstörungen entgegenwirken kann.

  • dass auch Krafttraining den Blutzuckerspiegel senkt, die Anzahl der Insulinrezeptoren erhöht sowie die Insulinwirkung verbessert

 

 

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Effekte eines gesundheitsorientierten Krafttrainings auf die Psyche und den Gehirnstoffwechsel:

  • Dynamische Muskelarbeit steigert die Durchblutung im gesamten Körper. Damit kann sich auch die Gehirndurchblutung um bis zu 50 % erhöhen

  • Die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen wird somit durch moderates, gesundheitsorientiertes Krafttraining positiv beeinflusst

  • Krafttraining beeinflusst sowohl kurzfristig als auch langfristig das psychische Wohlbe- finden.

  • Langfristig führt ein regelmäßig durchgeführtes Training zu einem verbesserten Kör- perkonzept, durch positiv verstärkende Erlebnisse wird das Selbstwertgefühl des Trai- nierenden erhöht, es vermittelt Selbsterfahrung und letztlich Selbstbewusstsein

  • In einigen Fällen hat sich Krafttraining als gute Alternative zur medikamentösen The- rapie bei schweren Depressionen erwiesen

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Biomechanische Untersuchungsmethoden – Dr. Wolff Back-check®

Die biomechanische Kraftanalyse zielt in erster Linie auf die Registrierung von so ge- nannten Kraft-Zeit-Kurven ab. Hieraus lassen sich je nach Testverfahren verschiedene Muskelleistungen oder Einflussgrößen der unterschiedlichen Kraftdimensionen ablei- ten:

  • isometrische Maximalkraft

  • exzentrische Maximalkraft

  • Start- und Explosivkraftverhalten

  • dynamische submaximale Kraft

  • Kraft-Zeit-Verläufe im Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus