Spezielle Biochemie
spezielle Biochemie
spezielle Biochemie
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Cartes-fiches
Was bedeutet Leben?
Bereitstellung von Energie aus Nahrung um Leben zu schaffen
der Entropie entgegen wirken
Je komplexer ein Organismus desti mehr Ordnung desto mehr Energie und desto mehr kann Organismus leisten
Was ist die Innere Energie?
Energie die in Materie steckt
Innere Energie u --> Energie pro Masse - bestehend aus
a) thermischer Energie (fühlbare und latente Wärme)
b) chemische Bindungsenergie
c) kernphysikalischer Energie
Enthalpie Definition
Enthalpie H --> Innere Energie + Arbeitsaufwand um Platz für das Volumen zu schaffen.
delta H --> gesamter Wärmeinhalt eines Reaktionssystems
> 0 --> exotherm (Wärme wird frei)
< 0 --> endotherm (nimmt Wärme auf)
Entropie Definition
Entropie S --> Grad an Unordnung Universium wird immer unordentlicher
! genauso möglich nur extrem unwahrscheinlich
2- Satz Thermodyn.: In einem geschlossenen System kann die Entropie niemals abnehmen
--> Ordnung fortdert Energie --> durch Nahrung (Leben: Ordnung schaffen durch Energieaufwand der in Nahrung steckt)
delta S > 0 Zunahme der Entropie
delta S < 0 Abnahme der Entropie
Gibbs Energie Definition
Anteil der Energie die bei Reaktion Arbeit leisten kann.
delta G > 0 endergon (nicht spotan - Energie muss zugeführt werden)
delta G < 0 exergon (spontan - Energie wird frei)
delta G = delta H - Temp x delta S
oder
delta G0 = - R x T0 x ln(k0eq) T in Kelvin, R = 8,315 J/molxK universelle Gaskonstante
Wie viel Energie aus einem ATP Molekül?
ATP + H2O --> ADP + Pi
--> delta G = -30,5 kJ/mol
Was ist die Aktivierungsenergie, warum so energiereich und wofür?
Energie die einer Reaktion zugeführt werden muss, damit sie ablaufen kann. Auch bei exergonen!!!
--> Damit auch exergone Reaktionen kontrolliert ablaufen.
Endergone Reaktionen laufen nur ab, wenn sie an exergone gekoppelt sind!
Aktivierungsenergie:
- Ausrichten von funktionellen Gruppen
- Umordnen von Bindungen
- Erzeugen vorübergehend instabilen Bindugen
Erklärung der Dynamik des Lebens
lebende Organismen erreichen niemals stabilen Zustand
Existenz von Aktivierungsenergie ermöglicht Leben
dynamisches Fließgleichgewicht
Prozesse erzeugen Entropie in der Umwelt (durch Abgabe von Wärme) --> Entropie nimmt zu
Was ist der Metabolismus
Soffwechsel - Netzwerk aus chem Reaktionen
bestehend aus Anabolismus: benötigt Energie --> Aufbau von Strukturen/ Schaffen von Ordnung
und Katabolismus: erzeugt nutzbare Energie aus Nahrung
Grundprinzipien des Metabolismus
- streng reguliert
- wenige gemeinsame Zwischenprodukte
- ATP als universelle Energiewährung
- energetisch gekoppelte Reaktionen
Erklärung energetisch gekoppelte Reaktionen
viele endergone Reaktionen mit wenigern exergonen Reaktionen gekoppelt
Endergone können nur mit exergonen ablaufen
Erklärung ATP universelle Energiewährung
Mensch synthetisiert 50kg ATP / Tag, 200g liegen ständig vor
--> Zentrale Reaktion der Biochemie: Übertrag des instabilen Zustands von ATP auf ein anderes Molekül durch P
ATP wird während Reaktion kovalent an Reaktionspartner gebunden --> instabiler Zustand
--> ATP bestehend aus Phosphatgruppen und Adenylat
- ADP + P ist resonanzstabiler als ATP
- ADP + P stabiler wegen H2O anlagerung
- ATP hohe elektrostatische Abstoßungen innerhalb des Moleküls
Weitere Elektronencarrier nennen
Oidation --> Beladen von e- | Reduktion --> entladen von e-
NAD+/NADH
FAD/FADH2
Coenzym A
Reihenfolge beim Katabolismus, Edukte und Produkte und dazugehöriger Ort und ATP Bilanz
Glykolyse Stufe 1: Glukose --> Fructose-1,6-bisphosphat - 2 ATP [Cytoplasma]
Glykolyse Stufe 2: Fructose-1,6-bisphosphat --> Pyruvat 2 x (1 NADH + 2 ATP) [Cytoplasma]
Oxidative Decarboxylierung: Pyruvat --> Acetyl-CoA 2 x NADH [Mirochondirenmatrix]
Citratzyklus: Pyruvat --> keine Produkte nur oxidierte e-Carrier 2 x (3 NADH + 1 FADH2 + 1 ATP) [Mitochondrienmatrix]
Oxidative Phosphorylierung --> kein Produkt reduzieren der e-Carrier um Protonengradient aufzubauen der für den Antrieb der ATP Synthase sorgt [innere Mirochondrienmembran]
Bilanz: 2,5 ATP pro NADH = 25 ATP
+ 1,5 ATP pro FADH2 = 3 ATP
28 ATP durch oxi. Phos.
+ 4 ATP aus Glykolyse und Citratzyklus
32 ATP pro Glukosemolekül
Erklärung Q10
Elektronencarrier
Q --> oxidiert Ubichinon
QH2 --> reduziert
Müssen den Transport in Membran übernehmen, da NADH und FADH2 hydrophil
Komplex I Erklärung - Was passiert?
ca. 40% Protonentransport der Atmungskette
Übertrag von 2e- (von NADH) auf Komplex --> Ubichinol
--> neg geladen --> Änderung pKs --> 4 H+ aus Matrix
Komplex II Erklärung - Was passiert
!! hier keine H+ Pumpfunktion!!
2x hydrophil und 2x hydrophob --> Teil des Citratzyklus (Succinat --> Furamat)
--> FADH2 wird beladen und belädt Q10 --> QH2
Komplex III Erläung - Was passiert?
nimmt e- aus Komplex I und II auf --> herauspumpen von H+
Q-Zyklus:
2 QH2 kommen an --> 2 e- auf 2 Cyc C laden --> 4H+ aus Matrix
--> 2 e- auf Q10 --> dabei 2H+ aus Matrix entfernt
Komplex IV Erklärung - Was passiert?
Katalysiert e- Transport von Cyc C auf O2 --> H2O
4 e- aus 4 Cyc --> 4 H+ aus Matrix + 4 H+ für H20 --> 8 H+ !aus Matrix !!
Komplex V Erkläung - Was passiert?
=> ATP Synthase
katalysiert ATP Synthese aus ADP und P durch protonenmotorische Kraft HYDROLASE!
Fo (hydrophob) und F1 (hydrophil) --> Katalytische Aktivtät, in Matrix
H+ möchten zutück in die Matrix --> dadurch wird Asp neutral geladen --> unterer F1 teil dreht sich um 30° --> Für 1 ATP muss F1 um 120° drehen,
6 Enzymklassen und Reaktionen
- Oxidation/Reduktion --> Oxidase/Reduktase --> Übertrag von e-
- Gruppentransfer --> Transferase --> Übertrag von funktionellen Gruppen
- Hydrolyse --> Hydrolase --> Spalten von Bindungen durch Addition von H2O (z.B ATP Synthase)
- Isomesierung --> Isomerase --> Umordnung von Atomen und Bindungen
- Addition/Abspaltung --> Lyase --> Addition frunktioneller Gruppen an Doppelbindungen oder Abspaltung
- Ligation --> Ligase --> Bildung neuer kovalenter C-C bindungen
Stoffaustausch zwischen Mitochndrienmatrix und Cytosol
äußere Membran: Durchgängig für kleine Moleküle und Ionen
Voltage dependent anion channel --> freier Transport von Anionen
innere Membran: für die meisten Substrate nicht permeabel
NADH/NAD+ (hydrophil) nicht möglich daher --> Transport von e-
--> Malat-Asparat oder Glycerin-3-phosphat
ATP/ADP --> Translokase
Regulation des Citratzyklus
Pyruvat Dehydrogenase gehemmt durch ATP, Acetly-CoA
Isocitrat Dehydrogenase gehemmt durch ATP und NADH
alpha-Ketoglutarat Dehydragenase gehemmt durch ATP/NADH und Succinyl-CoA
Warum Phosphorylierung von C6 ? Kostet ATP???
- Keine Rückdiffusion (durch Glukosetransporter)
- verhindert Diffusion durch Plasmamembran
- hält Glukosekonz aufrecht
- Erkennungszeichen für Enzyme
Warum Umwandlung von Aldose in Ketose?
Da der nächste Schritt (Phosphorylierung von C1) sonst ungünstig ablaufen würde
Bedeutung der PFK und was sie tut
Erneute Phosphorylierung der Fructose-6-phosphat zu Fructose-1,6-bisphosphat --> damit beide C3 später gleiche Voraussetzungen haben (ATP!)
Schrittmacherreaktion! (sehr langsame Reaktion), Regulationsschritt
--> Erst so spät da Glucose-6-phosphat nicht alleiniges Substrat der Glykolyse ist
hoher ATP Spiegel --> hemmt PFK
Einteilung von Lipiden?
- Ankerlipide --> Membrananke
- Funktionslipide --> Hormone, Cofaktoren
- Strukturlipide --> Membranlipide
- Speicherlipide --> Energiespeicher
6 + 2 Strukturklassen
- Fettsäuren z. B. Triacetylglycerine (Speicherlipide)
- Glycerolipide (Strukturlipide)
- Glycerophospholipide (Strukturlipide)
- Sphingolipide (Strukturlipide)
- Saccharolipide (Ankerlipide)
- Sterine z. B. Cholesterin und Gallensäure (Struktur- und Funktionslipide)
- Phenyllipide (Funktionslipide)
- Polyketide (Funktionslipide)
7. & 8. ähneln nicht im Aufbau sondern nur in der Biosynthese
Gemeinsamer Aufbau von Lipiden
Fettsäure (1-3) + Alkohol (Glycerol/Fettalkohol) [+ Verbinder] [+ Kopfgruppe]
Fettsäuren Information und Nomenklatur
- aus hydrophilem Kopf und hydrophilen Schwanz
- kann gesättigt und ungesättig (Doppelbindungen) vorliegen
- in der Natur gerade Anzahl an C-Atomen
3 Arten von Nomenklaturen
a) Angabe cis/trans | Position angefangen von COOH | griechisches Zahlenwort | -en/dien/trien,... | säure
b) Delta und Position angefangen von COOH | griecheisches Zahlenwort | en,dien,trien und säure
c) omega | Position Doppelbindung vom CH3 Ende | usw.
Eigenschaften von Fettsäuren
- je länger die Kette desto schlechter Wasserlöslich
- je mehr Doppelbindungen desto besser Wasserlöslich
- je mehr Doppelbindungen desto niedriger der schmelzpunkt (Öl hat viele Butter nicht)
--> Können sich nicht so dicht zusammen packen - je länger die Kette desto höher der Schmelzpunkt
Fettsäuretransport im Blut --> müssen an Proteine gekoppelt sein --> Cholesterin
Eigenschaften von Glycerolipiden & Wachsen
--> sind Neutrallipide ohne Gesamtladung
Fettsäure (1-3) + Alkohol/Aminoalkohol
- Wasserunlöslich
- Energiespeicher (Speicherlipide)
--> Triacylglycerine --> alle 3 OH Gruppen mit Fettsäuren verestert - bei Wachsen: Fettsäure mit langkettigen Alkohol
Triacylglycerine Infomrationen
- einfache Struktur
- Tri + Name der Fettsäure
- 3 Wertiger Alkohol und 3 Fettsäuren
- Öltröpfchen im Cytosol (Adipozyten)
- Speicherfunktion & Isolation
- Wasserunlöslich --> kein Hydratwasser --> leichter als Polysaccharidspeicher!!!
Warum hat Fett mehr Energie als Glukose
Glukose besitzt 3 C2 Moleküle (Acetyl-CoA9
Fett besitzt viele mehr
Fett --> Oxidationszahl II
Glukose --> Oxidationszahl 0
Was sind die strukturgebenden Lipide unf Aufbau?
- Glycerophospholipide
- Sphingolipide
- Saccharolipide
alle aus Fettsäure, Plattform, Phosohat/ Sphingosin und Alkohol
Erklärung zu Sphingolipiden
20-30% eurkaryotischer Plasmamembranen
Beeinflussen Membranfluidität, Signalübertragung druch Lipid Rafts
Zelluläre Erkennung
Welche Strukturtypen von Membranlipiden
Mizellen
Dollepschicht
Liposom
Eigenschaften von Doppelschichten
- für Ionen und polare Moleküle durchlässig
- H2O kann leicht passieren (Na & K benötigen viel länger)
- Raumstruktur duer Lipide beeinflussen Struktur --> 1 FS: Keil (Mizelle) --> 2 FS: Zylinder (Doppellipid Vesikel)
- Ladung der Lipide --> beeinflusset Anordnung der Doppellipidschicht von Vesikeln / Zellmembran & Funktion
- !!! Änderung der Lipidverteilung --> biologische Folgen
- ! Je länger FS desto höher Schmelztemperatur
- ! je höher Anteil an ungesättigten FS desto niedriger Schmelzpunkt. (weniger fluide)
- je mehr Doppelbindungen desto weniger Fluid
Synthese Membranlipide
- Glukose (wenn nicht aktiv benötigt) --> Dihydroacetonphosphat --> Glycerinphosphat --> Phosphattidat [ER]
- Triacylglycerin --> Glycerin --> Glycerinphosphat --> Phosphatidat [ER]
--> mit ALkohol --> Phospholipid --> Membranlipid
- Triacylgylcerin --> freie Fettsäure --> Triacylglycerin [Leber]
Aufnahme von Lipiden im Darm
- Triacylglycerine (wasserunlöslich) benötigen Gallensalze als Detergenzien
- Abbau in Fettsäuren & Monoglycerin (Lipasen)
- Transport durch Darmwand (Einbau als Mizellen in Gallensäure)
- Resynthese zu Triacylglycerin