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Sache womer mues wüsse

Sache womer mues wüsse


J. P.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in psychologische Themen rund um das Sterben und Tod, insbesondere für Grundschulkinder. Sie behandeln verschiedene Aspekte wie Trauerphasen, das Verständnis von Kindern über den Tod, die Überbringung von Todesnachrichten und Suizidprävention. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Eltern, Pädagogen und Fachkräfte, die Kinder in schwierigen Situationen unterstützen und ihnen helfen möchten, den Tod und Verlust zu verarbeiten.
Flashcards
449
Students
46
Language
German
Created / Updated
26.07.2020 / 21.02.2026

Flashcards

Psychologie - Kommunikation - Aktives Zuhören

Erkläre Synchronisieren:

Es ist die Technik, sich ganz bewusst mit dem Gesprächspartner in Übereinstimmung zu bringen, indem man sich an seine verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation anpasst. Dies schafft eine nähere Verbindung zum Gesprächspartner und hilft dem Gegenüber, sich verstanden zu fühlen.

Bsp.
Eine Frau sitzt auf einer Bank und weint. Die Polizistin setzt sich zu ihr und fragt mit leiser Stimme, was denn passiert sei.

Psychologie - Kommunikation - Aktives Zuhören

Erkläre Paraphrasieren:

Es wird hierbei wiederholt, was von den Ausführungen des Gegenübers verstanden wurde. Dabei geht es darum, die zentralen Inhalte kurz und präzise zu formulieren, und nicht darum, wie ein Echo zu wiederholen.

Dieses Werkzeug ist sehr wichtig, denn dieses Umschreiben (Zusammenfassen) dient dazu, das Gespräch auf ein Thema zu fokussieren und es zu verlangsamen. Das Gegenüber fühlt sich ernst genommen und merkt, dass ihm zugehört wird. Es werden Missverständnisse verhindert und die Gesprächsinhalte von beiden Seiten besser verstanden.

Psychologie - Kommunikation - Aktives Zuhören

Erkläre Eindruck beschreiben:

Die bedeutet, dem Gegenüber einen Spiegel vorzuhalten und ihm zurückmelden, wie etwas wirkt. Es wird formuliert, welche Emotionen beim Gegenüber auf nonverbaler Ebene wahrgenommen wurden. Wie beim Paraphrasieren geht es um eine Rückmeldung dazu, was verstanden wurde, jedoch liegt hier der Fokus auf den Gefühlen des Gegenübers.

Bsp.
Polizistin Marie sagt am Ende der Einvernahme zur Auskunftsperson Daniel Rossi: "Sie sehen traurig aus. Möchten Sie, dass ich jemanden für Sie anrufe?"

Psychologie - Kommunikation

Welche drei Fragetechniken gibt es?

  • Offene Fragen
  • Geschlossene Fragen
  • Suggestivfrage
    • Haben Sie die Pistole gesehen?
    • Erzählen Sie, was der Flüchtende Täter gemacht hat?
    • War der Fahrer abgelenkt?

Psychologie - Kommunikation

Was ist beim Fragenstellen zu beachten? 3 Punkte

  • Geduldig sein -> eine Frage aufs Mal und Antwort abwarten.
  • Offene Fragen
  • Keine Warum-Fragen

Die Situation des Gegenübers klären

Eine wetere Funktion von Fragen ist, das Gegenüber anzuregen, die Perspektive des Polizisten zu übernehmen.
Bsp. "Stellen Sie sich vor, Sie wären an meiner Stelle und würden diese Kontrolle durchführen. Wie wäre es für Sie, wenn Sie so behandelt würden?".

Kommunikation - Feedback

Was sind die Regeln für die Person, die ein Feedback erhält: 4 Punkte

  • Zuhören, das Gegenüber ausreden lassen.
  • Bei unklaren Punkten nachfragen.
  • Sich nicht rechtfertigen, verteidigen oder erklären
  • Mögliche Verbesserungsvorschläge abholen.

Psychologie - Kommunikation

Welche Punkte sind beim Feedback geben zu beachten? 5 Punkte

  • Konstruktives Feedback:
    • Die Rückmeldung muss sich auf beobachtete Verhaltensweisen beziehen, denn Verhalten ist veränderbar, die Persönlichkeit aber nur schwer.
  • Eigene Wahrnehmung:
    • Ich Botschaft
  • Positive Aspekte erwähnen:
  • Feedback ist persönlich:
    • keine unnötig anwesenden Personen
  • Ziel des Feedbacks:
    • Sich erkläüren wieso man das Feedback gibt.

Psychologie - Kommunikation

Regeln für die Person, die ein Feedback gibt: 4 Punkte

  • Unmittelbar nach dem Ereignis, aber diskret.
  • Nur veränderbare Aspekte kritisieren: Verhalten beschreiben, keine Intepretationen
  • Ich- Botschaften (eigene Wahrnehmung erklären)
  • Eventuell Verbesserungsvorschläge geben.

Psychologie - Kommunikation

Welche zwei Dinge muss man über Lügen wissen?

  • Erkennen von Lügen ist nicht grundsätzlich möglich
  • Gleiches Verhalten kann verschiedene Ursachen haben

Psychologie - Kommunikation

Was sind die Indizien dafür, dass eine Person die Wahrheit sagt? 4 Punkte

  • Verbales und nonverbales Verhalten stimmen überein und treten gleichzeitig auf
  • Detailreiche Schilderung mit Nebensächlichkeiten und Gefühlen
  • Ergänzungen, Präzisierungen, Verbesserungen und Unsicherheiten
  • Möglicherweise unvorteilhafte Darstellung der eigenen Rolle

Psychologie - Kommunikation - Kinder

Was sind die Grundsätze bei der Befragung von Kindern? 4 Punkte

  • Offene Fragen stellen
  • Keine Fragen wiederholen
  • Nicht zum spekulieren auffordern
  • Keine Belohnungen oder Bestrafungen aussprechen.

Psychologie - Kommunikation - Kinder

Sollte Kindern etwas schlimmes passiert sein oder sollten sie dabei zugesehn haben, sind folgende Punkte hilfreich: 5 Punkte

  • Sicherheit geben (sich auf die höhe des kindes begeben)
  • Ernst nehmen 
  • Kontrolle zurückgeben (möchtest du tee oder wasser?)
  • Erklären, was passiert
  • Worte der Kinder brauchen (Auto anstatt Motorfahrzeug)

Psychologie - Kommunikation - Kinder

Welche Altersabstufung gibt es bei Kinder um ihre Aussagen zu beurteilen?

  • Bis 6 Jahren:
    • Teils bereits verwertbare Aussagen vorhanden
    • Wenig Informationen und Details enthalten
    • Je mehr nachgefragt wird, desto mehr falsche Antworten
  • 7-12 Jahren
    • Können verlässliche Angaben machen
    • Erzählstil sprunghaft und ungeordnet
    • Verwechlungen möglich (gestern/heute, früher/später)
  • Ab 12 Jahren
    • Weitestgehend genauso verlässliche Aussagen wie Erwachsene
    • Noch Probleme in der Gesprächsführung

Psychologie - Kommunikation

Was ist ein Erstsprecher?

Ein Erstsprecher ist diejenige Person, welche in einer Krisensituation bis zur Gesprächsübernahme durch Spezialisten (z.B. Verhandlungsgruppe) die ersten Gespräche mit der betroffenen Person führt.

Psychologie - Kommunikation - Erstsprecher

Welche Punkte sind wichtig? 5 Punkte

  • Persönliche Sicherheit
  • Spezialisten aufbieten
  • Stabilisierung der Lage (Beruhigung), Zeitgewinn: keine Bagatelisierung oder Dramatisierung
  • Möglichst viele Informationen sammeln
  • Keine Versprechungen/Zusagen machen

Psychologie

Was ist Kommunikation auf Bezug der Einsatzmittel?

Die Kommunikation ist das wichtigste Einsatzmittel.

Psychologie

Was kann Distress sein?

  • überfordernd
  • unterfordernd

Psychologie

Wie heisst gesunder Stress?

Eustress

Psychologie

Was sind mögliche psychische Reaktionen auf ein potentiell traumatisches Ereignis? 2 Punkte

  • Kontrollverlust
  • Emotionale Überforderung

Psychologie - Selbstkontrolle

Was ist die Definition von Selbstkontrolle?

Sein Verhalten kontrollieren (sich beherrschen), indem man emotional aufgeladen, impulsive, automatisch Reaktionen, die nicht mit einem wichtigeren Ziel vereinbar sind, unterdrückt

Psychologie - Selbstkontrolle

Emotionen stellen eine wichtige Informationsquelle für einen selbst und für andere dahr: 3 Punkte

  • Sie haben körperliche Auswirkungen (z.B. Anstieg der Herzfrequenz)
  • Sie können entschlüsselt werden (z.B. tendiert eine zornige Person unbewusst dazu, die Augenbrauen zusammenzuziehen, die unteren Augenlieder zu heben, den Kiefer nach vorne zu schieben, die Lippen aufeinanderzupressen usw. Diese wahrnehmbaren, häufig unbewussten Zeichen sind von Person zu Person leicht verschieden und geben dem Umfeld Informationen über den emotionalen Zustand der Person, auch wenn diese ihn zu verbergen versucht.
  • Sie drücken Bedürfnisse aus (z.B. Angst: beruight werden, Traurigkeit: getröstet werden, Wut: Wiedergutmachung erlangen, Freude: teilen usw.).

Psychologie - Die Verbindungen zwischen Gedanken, Emotionen und Körper

Durch was werden körperliche Empfindungen oder Auswirkungen eines emotionalen Ereignisses hevorgerufen?

Durch Hormone und andere neurochemische Substanzen

Psychologie - Selbstkontrolle

Welche Phase durchläuft man am Anfang eines emotionalen Ereignisses?

Refraktärzeit

Psychologie - Selbstkontrolle

Was passiert während der Refraktärzeit?

Während dieser Phase kann man neue Informationen nur verzerrt aufnehmen.

Psychologie - Selbstkontrolle

Wie lange kann die Refraktärzeit anhalten?

Diese Phase kann wenige Sekunden dauern oder über einen längeren Zeitraum erfolgen.

Psychologie - Selbstkontrolle

Aus der Wechselwirkung zwischen Gedanken, Emotionen und Körper ergeben sich zwei Arten von Techniken, um in der Praxis Einfluss auf die eigenen Emotionen zu nehmen:

  • Techniken der mentalen Selbstkontrolle
  • Techniken der körperlichen Selbstkontrolle

Psychologie - Selbstkontrolle

Nenne Techniken der mentalen Selbstkontrolle: 6Punkte

  • Mentale Vorbereitung
  • Lösungsorientiertes Denken
  • Reattribution (Neubewertung)
  • Selbstanweisung
  • Timeout
  • Mentale Entspannung (Ablenkung oder inneres Erleben)

Psychologie - Selbstkontrolle

Nenne Techniken der körperlichen Selbstkontrolle: 7 Punkte

  • Bauchatmung
  • Singen
  • Aktivierungsatmung
  • Entspannungsatmung
  • Wechselatmung
  • Progressive Muskelrelaxation
  • Marionette-Blitzentspannung

CP

Einige Präventionsberreiche, die spezielle Lagebilder und Massnahmen erfordern, werden zu Themengruppen zusammengefasst: 4 Punkte

  • Vermögensdelikte
  • Gewaltdelikte (Jugendgewalt/häusliche Gewalt)
  • Strassenverkehr
  • Digitale Medien

CP

Sachverhalt

Im Herbst und Frühwinter ist eine starke Zunahme von Einbruchdiebstählen zu verzeichnen. Mache zu Primäre, Sekundäre und Tertiäre Prävention jeweils ein Bsp.:

  • Primäre Prävention
    Durch Aktionen und Kampagnen wird die Gesamtbevölkerung aufgerufen und sensibilisiert, bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei zu rufen.
  • Sekundäre Prävention
    Erhöhung der Polizeipräsenz in Orschaften/Quartieren sowie zielgerichtete Beratungen in baulichen/technischen Bereichen.
  • Tertiäre Prävention
    Ergreifen von Massnahmen, welche zur Verhinderung von Rückfällen bereits straffällig gewordener Personen dienen. Im Bereich des Einbruchdiebstahls ist dies keine polizeiliche Aufgabe, im Bereich der häuslichen Gewalt jedoch schon.

Psychologie - Dreieck der Konflikbewältigung

Das Dreieck besteht aus Sache->Person->Beziehung

Was gehört in Person?

PolizistIn ist in jeder Situation mit eigenem Aufgabenverständnis, aktuellem Befinden und Emotionen beteiligt.

Vorbereitung mittels:

  • Informationen zur Situation sammeln
  • Ziel klären/bestimmen
  • Vorgehensweise und Rollen
  • mentale Vorbereitung

Psychologie - Dreieck der Konflikbewältigung

Das Dreieck besteht aus Sache->Person->Beziehung

Was gehört zu Beziehung?

Eine möglichst gute zwischenmenschliche Beziehung trägt zu einem einvernehmliche verlauf von polizeilichen Situationen bei.

Nonverbale Beiträge

  • Distanz
  • Blickkontakt
  • Neutraler Tonfall
  • Machtunterschied nicht betonen
  • Bereit sein für Eventualfälle, ohne sich dies anmerken zu lassen

Verbale Beiträge

  • Begrüssung/Vorstellen
  • Angepasste Wortwahl
  • Einsatzgrund möglichst früh nennen

Psychologie - Dreieck der Konflikbewältigung

Das Dreieck besteh aus Sache->Person->Beziehung

Was gehört zu Sache?

Ziele und Anliegen der Beteiligten. Auftrag der Polizei und Bedürfnis der betroffenen Person/en.

Problemlösung in drei Schritten:

  1. Interesse/Bedürfnisse des Gegenübers durch aktives Zuhören erfragen
  2. Problemlösung aushandeln (soweit als möglich beidseitige Interessen berücksichtigen)
  3. Abmachungen wiederholen (erhöht Verbindlichkeit)

Psychologie - Psychisch auffälliges Verhalten

Welche vier Kriterien gehören zu abnormalem oder krankhaftem Verhalten?

 

  • psychische Fehlfunktionen: Stimmung, Denkprozesse und/oder Gefühle, also das Erleben der Person ist gestört.
  • Persönliches Leiden: Person und/oder Umfeld leiden an Situation/Störung
  • Funktionelle Verschlechterung: Einschränkungen im Alltag/Leben durch Störung
  • Abweichung von der Norm: anders, ungewöhnlich, extrem -> Verhalten ist nicht so, wie es bei den meisten anderen Menschen ist.

Psychologie - Psychisch auffälliges Verhalten

Ursachen psychischen Störungen? 3 Punkte

  • Biologisch
    Genetisch Faktoren, prä- und perinatale Faktoren (Infektionen, Sekrete, Stoffwechsel, Gefässe)
  • Sozial
    Sozioökonomischer Status, Stabilität der Familie, Erziehung, sozialer Zusammenhalt, Bevölkerungsgruppe, Arbeit/Arbeitslosigkeit, Wertesystem
  • Psychologisch
    Beziehung zu Eltern und Geschwistern, persönliche Identität, Selbstwertgefühl, Anpassungsfähigkeit

 

Psychologie - Psychisch auffäliges Verhalten

Genügt eine Störung im "Bio-psycho-soziales Modell"?

Nein, eine einzige genügt nicht, um eine Störung zu erklären.

Psychologie - Psychisch auffälliges Verhalten -Bio-psycho-soziales Modell

Was sind Soziokulturelle Risikofaktoren? 5 Punkte

  • fehlende positive Beziehungen
  • wiederholte familiäre Konflikte
  • Tod von Elternteil während Kindheit
  • Traumatische Erlebnisse
  • Kritische finanzielle Situation

Psychologie - Psychisch auffälliges Verhalten

Was ist ein Hilfreiches Verhalten für alle psychischen Störungen? 5 Punkte

  • Den polizeilichen Auftrag ausführen, d.h. in erster Linie die Situation sichern und den Sachverhalt abklären.
  • Eine verständnisvolle Haltung einnehmen, da sich der Polizist gegenüber einer Person mit einer psychischen Störung und/oder in einer Notlage befindet.
  • Sich den unmittelbaren Bedürfnisse der Person annehmen (z.B. Frau Steiner fragen, wo sie sich sicherer fühlen würde).
  • Kontakt mit den zuständigen Instanzen aufnehmen, Fachkräfte beiziehen (z.B. Pikettarzt, Psychiater oder KESB) und ihnen die Beobachtungen mitteilen.
  • Die Angehörigen informieren, mit dem Einverständnis der Person.

Psychologie - Psychisch auffälliges Verhalten

Was ist unvorteilhaftes Verhalten mit Personen mit einer psychischen Störung? 3 Punkte

  • Diagnose erstellen
  • Situation vorschnell beurteilen
  • Intepretation vornehmen (diese können fehlerhaft sein: Urteilsverzerrung)

Psychologie - Sterben und Tod

Bergifferklärung "Tod":

 

"Tod" gemäss Schweizerischem Transplantationsgesetz Art. 9:
Der Mensch ist Tod, wenn die Funktionen seines Hirns einliesslich des Hirnstamms irreversibel ausgefallen sind.

Study