EFA

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Alexander Wurm
Questo flashcard set è rivolto a studenti delle scuole medie che vogliono approfondire l'analisi fattoriale esplorativa (EFA) in agricoltura. Copre concetti chiave come fattori, variabili, varianza, e tecniche di rotazione come PCA e obliqua. Gli studenti imparano a determinare il numero di fattori, le condizioni per l'EFA, e le differenze tra rotazioni ortogonali e oblique. Questo set è utile per chi vuole comprendere meglio l'interpretazione dei dati e l'applicazione pratica dell'EFA nel contesto agricolo.
Flashcards
36
Students
0
Language
Italian
Category
Agriculture
Created / Updated
15.06.2020 / 15.06.2020

Flashcards

Kriterien für die Faktorextraktion:

  • Inhaltliche Vorüberlegungen
  • Eigenwertkriterium größer eins
  • Scree-Test nach Cattel
  • Parallelanalyse nach Horn
  • Minimum-Average-Partial-Test (MAP-Test)

Was bedeutet das Eigenwertkriterium? --> ist ein schlechtes Kriterium, besser sind die anderen Kriterien

Idee: Ein Faktor sollte mehr Varianz aufklären als ein einzelnes Item an Varianz besitzt

  • Kriterium: Interpretation derjenigen Faktoren, deren Eigenwert größer als 1 ist
  • Probleme: Extraktion von zu vielen Faktoren (bei großer Anzahl an Variablen)
  • Eigenwerte stellen nur Populationsschätzer dar -->  KI sollten berücksichtigt werden

Scree-Test nach Catell

Idee: Substantielle Faktoren sollten Eigenwerte haben, die sich deutlich von denen der anderen unterscheiden.

  • Vorgehen: Es wird ein Diagramm („Screeplot“) des Eigenwertverlaufs der Faktoren erstellt und inspiziert
  • Kriterium: Diejenigen Faktoren extrahieren, die links vor einem „Knick“ im Eigenwertverlauf liegen
  • Problem: Eigentlich kein „(statistischer) Test“, sondern ein Verfahren der visuellen Inspektion, daher oftmals Subjektivität der Beurteilung.

Vorgehen bei der Parallelanalyse nach Horn:

Vorgehen:
(1)aus einer Population, in der die Variablen unkorreliert sind, wird eine Zufallsstichprobe gezogen (hinsichtlich i und Personenanzahl selber Umfang wie in der tatsächlichen Stichprobe)
(2)die Korrelations-Matrix dieser Stichprobe (alle Zusammenhänge zwischen den Variablen sind nur zufällig) wird einer EFA unterzogen
(3)Der Verlauf der Eigenwerte dieser Analyse („Zufallseigenwerte“) wird in einem Diagramm mit den Eigenwerten der EFA der tatsächlichen Stichprobe abgetragen

 

Kriterium: Diejenigen Faktoren sind bedeutsam (über Zufallsniveau), deren Eigenwerte über dem Schnittpunkt der beiden Eigenwertverläufe liegen.

  • Einwand: Warum werden Faktoren, die knapp über der Linie liegen, extrahiert und diejenigen, die knapp unter der Linie liegen, nicht?

 

  • Aber: Führt in den meisten Fällen zu einer angemessenen Extraktion, insgesamt zu empfehlen (Fabrigar et al., 1999).

 

  • Praktische Durchführung: Die Zufallsdaten können selbst erzeugt werden, dies ist jedoch zunächst noch nicht in SPSS verfügbar, sondern erfordert ein Makro (s. Tutorial)

Wie funktioniert/läuft der MAP-Test (ab)? Minimum-Average-Partial-Test

Minimum-Average-Partial-Test (MAP-Test)
Schritt 1:

  • Nach Durchführung einer PCA wird die erste Hauptkomponente aus der Korrelationsmatrix herauspartialisiert Residualmatrix
  • Berechnung der mittleren quadrierten Partialkorrelation -->  Mittel aus den quadrierten Korrelationen der Residualmatrix (so heißt, die, die noch verbleibt, quasi der Rest vom Schützenfest)

Schritt 2:

  • Aus der Residualmatrix wird die zweite Hauptkomponente herauspartialisiert#
  • Berechnung der mittleren quadrierten Partialkorrelation berechnet

Weitere Schritte:

  • Wiederholung dieser Schritte bis die mittlere quadrierte Partialkorrelation ein Minimum erreicht -->  Extraktion der Anzahl der Komponenten an diesem Minimum (die mittlere quadrierte Partialkorrelation erreicht ein Minimum, steigt dann aber wieder an und alles am Minimum wird extrahiert)

Vorgehen bei der Maxmimum-Likelihood-Faktorenanaylse

Modelltestung unter Verwendung eines Likelihood-Quotienten-Tests (Χ2−Test)

 Probleme der Interpretierbarkeit einer "Anfangslösung" (d.h. erstes Ergebnis der PCA oder PAF)

Oftmals sind die Ergebnisse einer Faktorenanalyse, unabhängig von dem verwendeten Verfahren (z.B. PCA oder PAF), inhaltlich nicht interpretierbar

  • Zum Beispiel ist in Folge der Eigenschaft der Vorgabe, dass die extrahierten Faktoren sukzessiv maximale Varianz erklären, dass viele Variablen hoch auf dem ersten Faktor laden und niedrig(er) auf allen weiteren Faktoren

 

  • Aus diesem Grund folgt in der Regel nach Extraktion der Faktoren eine erneute Rotation dieser Faktoren, um die Lösung zu optimieren

warum ist eine Rotation der Anfangslösung zulässig?

Die Anfangslösung stellt eine von (unendlich) vielen möglichen Lösungen dar

  • Dies liegt daran, dass das Modell nicht identifiziert ist und man bestimmte (und eben unterschiedliche) Festlegungen (Restriktionen) vornehmen muss (Identifikationsproblem)

 

  • Eine solche Festlegung ist durch das Kriterium der sukzessiven maximalen Varianzaufklärung (und auch Orthogonalität der Faktoren) vorgenommen worden

 

  • Ausgehend von dieser Anfangslösung kann aber nun nach besser interpretierbaren, aber (mathematisch) äquivalenten Lösungen gesucht werden

Welche alternative Lösung ist besser interpretierbar? (nach Roation)

Ziel der Rotation ist eine sog. Einfachstruktur Ladung der Variablen auf den Faktoren ist hoch oder nahezu Null

  • Diese rotierte Lösung stellt eine mathematisch äquivalente Rotationstransformation dar, die allerdings besser zu interpretieren ist

 

  • Zwei generelle Klassen von Rotationstechniken
    • Orthogonale Rotationen (Unabhängigkeit der Faktoren wird beibehalten)
    • Oblique (schiefwinklige) Rotationen (Korrelationen zwischen den Faktoren werden zugelassen)

 

  • Unabhängig von der Rotationsart gilt: Zwar ändern sich die Faktorladungen, die erklärte Gesamtvarianz bleibt jedoch gleich

Beispiel für eine orthogonale Rotation:

hier

Beispiel oblique Rotation:

hier

Arten der orthognalen Rotation:

Transformation der Faktoren, die gewährleistet, dass die Faktoren auch nach der Rotation noch unkorreliert sind

  • Wenn die Faktoren tatsächlich unkorreliert sind, lässt sich das neue Ladungsmuster gut interpretieren
  • Verschiedene Rotationstechniken: VariMax, QuartiMax, EquaMax

 

VariMax-Rotation

  • Gebräuchlichste orthogonale Rotationstechnik
  • Hintergrund: das Einfachstrukturkriterium verlangt, dass pro Faktor einige Variablen möglichst hoch u. die anderen möglichst niedrig laden
  • dies ist mit der Forderung gleichzusetzen, dass die Varianz der quadrierten Faktorladungen pro Faktor möglichst groß ist

Zielkriterium:

  • die Faktoren werden orthogonal so rotiert, dass die Varianz der quadrierten Faktorladungen pro Faktor maximal ist

Weitere orthogonale Rotationsverfahren

  • QuartiMax: Summe der vierten Potenzen der Faktorladungen wird maximiert, was einen generellen, dominierenden Faktor eher zulässt

 

  • EquaMax: Kombination aus VariMax und QuartiMax.

Prinzip der obliquen Rotation

Oblique (schiefwinklige) Rotation

  • Transformation, die korrelierte Faktoren zulässt
  • Dadurch wird oftmals eine Einfachstruktur der Ladungen (noch) besser erreicht und die Interpretierbarkeit erleichtert
  • Zudem ist die Annahme der Korreliertheit oft theoretisch plausibel
  • Da die Faktorladungen nicht mehr den Korrelationen zwischen einem Faktor und Item entsprechen, stellt die Lösung zwei Matrizen bereit:
  • Mustermatrix (Ladungsmatrix): enthält die Faktorladungen zur Interpretation
  • Strukturmatrix: enthält die Korrelationen zw. den Faktoren u. Items

Nach obliquer Rotation sollten zusätzlich die Korrelationen zwischen den Faktoren angegeben werden

zentrale Techniken: Oblique Rotation

Benötigen Richtwerte für die Stärke der Faktorenkorrelationen.

  • ProMax: Transformation der Lösung einer orthogonalen VariMax-Rotation unter Zulassung von Korrelationen zwischen Faktoren

 

  • ObliMin, direkt: Die Kovarianz der quadrierten Ladungen, die zu verschiedenen Faktoren gehören, wird minimiert

 

  • QuartiMin, direkt: Spezialfall der ObliMin-Rotation (Delta-Parameter wird auf 0 gestellt); hat vorteilhafte Eigenschaften, ist insgesamt als Technik der obliquen Rotation zu empfehlen (Fabrigar et al., 1999)

Vergleich zwischen orthogonaler und obliquer Rotation:

Vergleich zur unrotierten Lösung

Orthogonale (rechtwinklige) Rotation

  • Die Faktorladungen und die Summe der quadrierten Faktorladungen pro Faktor (Eigenwerte) ändern sich
  • Die Kommunalitäten der Items sowie die Summe der Eigenwerte und damit auch der Anteil der insgesamt aufgeklärten Varianz (Summe der Eigenwerte geteilt durch die Itemanzahl i) sind identisch mit der unrotierten Lösung

 

Oblique (schiefwinklige) Rotation

  • Die Faktorladungen ändern sich
  • Die Faktorladungen entsprechen zudem nicht mehr den Korrelationen zwischen dem jeweiligen Faktor u. Item
  • Die Summe der quadrierten Faktorladungen pro Faktor ändert sich ebenfalls, sie entspricht zudem nicht mehr der durch den Faktor erklärten Varianz (Eigenwert)
  • Die Kommunalitäten der Items sowie der Anteil der insgesamt aufgeklärten Varianz sind identisch mit der unrotierten Lösung, sie können jedoch nicht mehr nach den vorgestellten Formeln berechnet werden

Voraussetzungen für die EFA

  • Intervallskalenniveau (es gibt aber auch faktorenanalytische Modelle für ordinale und dichotome Variablen)

 

  • Ausreichende Interkorrelation der beobachteten Variablen

Prüfkriterien:

  • 1.Kaiser-Meyer-Olkin(KMO)-Kriterium zeigt an, inwiefern die beobachteten Variablen zusammenhängen und eine Faktorenanalyse daher sinnvoll ist: .9 (sehr gut); .8-.89 (gut); .7-.79 (mittel); .6-.69 (mäßig); .5-.59 (schlecht); < .5 (ungeeignet für EFA)
  • 2.Bartlett-Test auf Sphärizität überprüft die Nullyhypothese, dass alle beobachteten Variablen in der Population unkorreliert sind --> d.h. Bartlett-Test sollte signifikant werden, wenn man eine EFA durchführen will
  • Maximum-Likelihood-Faktorenanalyse: Items sollten multivariat normalverteilt sein

benötigte Stichprobengröße für die EFA

Mind. vier Indikatoren pro erwartetem Faktor, besser sechs, wenn Unsicherheit gegeben ist über die Anzahl an Faktoren

Stichprobengröße

  • N=100 ausreichend, wenn Kommunalitäten hoch (>.70 --> in der Praxis selten) und vier bis fünf Indikatoren pro Faktor vorhanden sind
  • Bei moderaten Kommunalitäten (z.B. .40-.70) und moderater Überdeterminiertheit der Faktoren, sollte das N mind. 200 sein
  • Bei suboptimalen Bedingungen (niedrige Kommunalitäten, wenige Indikatoren pro Faktor) sollte das N>400 sein

Welche Methode der Faktorenanalyse sollte verwendet werden?

  • Ziel ist maximale Varianzaufklärung bzw. Informationsreduktion -->  PCA

 

  • Ziel ist Identifizierung interpretierbarer Konstrukte, die die Korrelation zwischen manifesten Variablen erklären --> EFA

 

  • In der EFA werden daher die Faktoren auch nicht alleine daran bemessen, wie viel Varianz sie erklären. Vielmehr ist hier das Kriterium, wie sehr ein Faktor dazu beiträgt, dass Muster an Zusammenhängen zwischen den manifesten Variablen zu erklären

 

  • EFA also in vielen Fällen adäquater, allerdings gibt es auch hier eine Einschränkung: Wenn a priori Annahmen bestehen über Anzahl an Faktoren und man spezifizieren kann, welche Indikatoren auf welchem latenten Faktor laden, sollte die CFA verwendet werden

Welche Kriterien zur Bestimmung der Anzahl an Faktoren?
 

Welche Kriterien zur Bestimmung der Anzahl an Faktoren?

  • Entscheidung hat immer eine subjektive Komponente

 

  • Verwendet werden sollten die Parallelanalyse und/oder der MAP-Test in Kombination mit inhaltlichen Erwägungen (Interpretierbarkeit/Erwartbarkeit) der Lösung

 

  • Nicht verwendet werden sollte das Eigenwerte größer eins – Kriterium (Kaiser-Guttman-Kriterium)

 

  • Wenn Lösungen uneindeutig, dann sollten verschiedene (rotierte) Lösungen miteinander verglichen werden

Welche Klasse von Rotationstechniken?

Welche Klasse von Rotationstechniken?

Oblique vs. orthogonale Rotation

  • Ziel ist immer die Generierung einer Einfachstruktur Variablen laden (vom Betrag her) hoch auf einem Faktor und niedrig bzw. gar nicht auf den restlichen Faktoren

 

  • Annahme unkorrelierter Faktoren meist unwahrscheinlich

 

  • Daher immer sinnvoll, oblique Rotation anzuwenden, zumal gilt…

--> Wenn tatsächlich orthogonale Faktoren eine optimale Einfachstruktur erzeugen, resultiert eine orthogonale Lösung auch bei Verwendung einer obliquen Rotationstechnik (Korrelationen werden zugelassen, müssen aber nicht zwangsläufig auftreten)

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