Lernkarten

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Lernende 3 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 04.06.2020 / 31.01.2021
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Aufgabe und Funktion

Zielsetzung hat die Funktion der Handlungsleitenden Grundlagen
Wohin soll die Reise führen? Was soll wohin verändert werden? 

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Ziel muss...

Idee muss über einen bestimmten Zeit raum und intensität für den Betroffenen als bedeutungsvoll empfunden worden sein

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Ziel: Definition

Ziel= ein erstrebenswerten Zustand, also etwas dass man erreichen möchte, und was man zur Zeit als mangelnd empfindet.

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Ziele helfen...

Ziele helfen einen überblick zu gewinnen und Prioritäten zu setzen und das Handeln zu fokussieren.
Sie sind die Grundlage für die Interventionsplangung. 

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Anforderungen für die Professionellen im Schritt der Zielsetzung

- Prioritäten setzen und Setting berüksichtigen
- Kooperation (Ziele gemeinsam entwickeln)
- Transparentes und bedachtets methodisches Vorgehen
- hohe Kommunikative Fähigkeiten > Verständigung mit Klienten
- auf die Wünsche der Klienten in angemessener Form eingehen (nicht zu fest, sonst kann der Fokus verlohren gehen) 

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Ziele sollten...

- handlungsleitend sein (dienen als Grundlage für Kooperation und Intervention)
- Lösung- Ressourcenorientiert sein, also Empowerment fördern. (Blick in Zukunft)
- Motivierend sein...

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So sind Ziele Motivierend:

- Ziel selbst setzen und nicht vorgesezt bekommen
- Konkret formulieren und adressieren
- positiv formuliert sein
- Kopf Herz Hand Prinzip

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Hierarchisierung von Zielen 

1. Fernziel
2. Grobziel: BZ und UZ
3. Feinziel zu BZ und UZ (gehört erst in die Interventionsplangung) 

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Grobziel

basiert auf dem Fernziel
Anliegen die nach der Diagnose als relevant wahrgenommen wurden. 

Es gibt Unterstützungsziel und Bildungsziel

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Kriterien für Grobziele

- ist dem Klient wichtig
- bedeutsam
- motivierend
- auf Basis der Diagnose
- erreichbar
- akzeptiert

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Motivierende Ziele: 

 

Pendelbewegung zwischen Erkenntnissen aus Analyse und Diagnose und Veränderungsrichtung
Der Blick geht also zurück und nach vorne. 
Eingerahmt von professionellen Werten, und Auftrag/ Leitbild der Organisation. 

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Warum braucht es die Prozessschritte vor der Zielsetzung?

- Ziele sollten vor dem Hintergrund von Fachwissen erstellt werden.
- Grundsätzlich ermöglichen die Prozessschritte die systematische auseinandersetzung mit dem Fall.
- Erkenntnisse aus den Vorherigen schritten sollen miteinbezogen werden. 

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Unterschied Unterstützungs- und Bildungsziel

UZ: 
Wird von PSA formuliert. Unterstützen das BZ vom Klienten. 
Ermöglichen und unterstützen so die Entwicklung. 
Dienen als Handlungsorientierung 

BZ: 
Erkenntnisse und Prozess vom Klienten selbst. 
werden im idealfall mit ihm zusammen festgelegt. 

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Warum ist es sinnvoll mit Unterstützungszielen zu arbeiten? 

- sie können den Klienten motivieren, eigene Bildungsziele zu formulieren. 
- wenn der Klient keine BZ formulieren kann werden nur UZ formuliert > Handlungsorientierung

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Was ist der dialogische Aushandlungsprozess? 

Dialogisch = alle Sichtweisen einbeziehen und versuchen zu verstehen. 
Aushandlungsprozess= Lösungen finden die alle Sichtweisen einbeziehen.

Dadurch hat der Klient die möglichkeit sich aktiv zu beteiligen und seine Sicht fliesst mit ein. 
Er kann sich als mitgestaltend erleben und ist so auch später in der Intervention mit an Bord.