WestMed Diagnostik
WestMed 150 Prüfungsvorbereitung
WestMed 150 Prüfungsvorbereitung
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Lernkarten
Erkläre das Symptom Lähmung und nenne Ursachen.
Motorische Lähmungen sind Bewegungseinschränkungen oder -unfähigkeit durch motorische Aufälle von Nervenbahnen. Skelettmuskulaturstörung. (Parese, Paralyse)
- Zentrale, spastische Lähmung
- Periphere, schlaffe Lähmung
- Schlaganfall, Unfall
Erkläre das Symptom Sehstörung und nenne Ursachen.
Doppelbilder, Pupillenstörung, Nystahmus (Augenzittern)
- Diabetes, Lähmung Hirnnver lll, IV und VI, Tumor, MS, Enzephalitis
Erkläre das Symptom Gesichtslähmung und nenne Ursachen.
Faziallähmung, Lähmung der Muskeln einer Gesichtshälfte welche von dem N. facialis VII versogt werden. (peripher oder zentral)
- Peripher : viral Entzündung, DM, OP, Tumore
- Zentral : Schlaganfall, Ischämien
Erkläre das Symptom Sprechstörung (Dysarthrie) und nenne Ursachen.
Neurologische Sprechstörung, welche sich auf Atmung, Lautbildung, Tonlage, Sprechrhythmus und Artikulation auswirken kann.
- Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Parkinson
Erkläre das Symptom Gefühlsstörung und nenne Ursachen.
Sensibilitätsstörungen, Störung der Reizwahrnehmung betreff geschädigter Sinnesrezeptoren, gestörte Weiterleitung ins Gehirn, beeinträchtigte Verarbeitung im Hirn.
- Peripher : Durchtrennte, eingeklemmte periphere Nerven (Verbrennung)
- Zentral : Schädigung Zentralwindung oder Hinterstränge
Erkläre das Symptom Muskelstörung (Ataxie) und nenne Ursachen.
Gestörter Bewegungsablauf, mangelhafte Koordination der Muskeln. -> Schädigung Kleinhirn, Rückenmark oder peripherer Nerven.
- Tumor, MS
Def. Aphasie
Häufigste Werkzeugstörung. Sprachverlust durch zentralnervöse Störung, z.B. Schlaganfall
Auch Lesen und Schreiben sind betroffen wie ev. auch Mimik und Gestik.
Wie entsteht ein Schlaganfall und was ist der Unterschied zwischen einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) und einem Insult?
In den meisten Fällen ist eine Ischämie (Minderdurchblutung) des Gehirns, welche zu Nekrosen des Gehirngewebes führt der Grund.
Beim Insult ist eine Hirnarterie verschlossen (Arteriosklerose, Embolie), wobei bei der TIA "nur" eine vorübergehende Durchblutungsstörung vorliegt, bei welcher sich normalerweise die Symptome (z.B. Seh-/ Sensibilitätsstörung) innert 1-2h, max 24h zurückbildet. Aber Achtung, TIA = Warnzeichen für Hirnschlag
Nenne Symptome, Diagnostik und Therapie bei Epilepsie.
S : Tonisch-klonische Krampfanfälle, Muskelzucken, Bewusstseinsverlust
DX : EEG, MRI
TX : Antiepileptika (wenn mehrere Anfälle pro Jahr), Symptombekämpfung, OP bei symptomatischer Epilepsie (z.B. Tumor, Trauma)
Nenne Ursache, Leitsymptome, Diagnostik und Therapie bei Meningitis.
U : Bakteriell (Meninokokken, Pneumokokken, Hämophilus Influenza) / Viral (Herpes Viren, Masern)
S : Hohes Fieber, Kopf-SZ, Nackenstarre, Übelkeit, Lichtscheu, Hautblutung
DX : Blutuntersuchung, Liquorpunktion
TX : Elektrolyt- und Flüssigkeitersatz, Behandlung Krampfanfälle, Kreislauf & Hirndruck, Antibiotika od. Virustatika
Nenne Ursachen für eine Encephalitis (Gehirnentzündung).
ZNS-Infektion durch Viren direkt über Blutbahnen oder folglich einer anderen Infektionskrankheit wie Mumps, Influenza, Masern oder Windpocken.
Nenne Ursachen und Symptome bei Bandscheibenvorfall.
U : Vorwölbung der Bandscheibe, Protrusion, Prolaps
S : akute Rücken-SZ, Ausstrahlung ins Bein, ev. Sensibilitätsstörung/ Lähmung
DX : Dermatom Zuordnung, fehlende Reflexe, CT, MRI
Nenne Auswirkungen eines langjährigen hohen Blutzuckerspiegels und mögliche Folgeerkrankungen der Organe.
A : Schädigungen der Blutgefässe ( Arteriosklerose)
HBA1c -> glykosyliertes Hämoglobin / Blutzuckergedächtnis
F : Polyneurophatie, Diabetische Retinophatie, Diabetischer Fuss, Herzinfarkt, Schlaganfall
Nenne den Unterschied zwischen einer Migräne und anderen Kopfschmerzen, Abklärung und Therapiemöglichkeiten.
Migräne : meist einseitig, diffus, klopfend, Lichtscheu, Lichtblitze
Spannungskopf-SZ : beidseitig, dumpf -> Stressbedingt, Wetter, Alkohol
Vertebragener Kopf-SZ : Hinterkopf betont, Verspannung, Nackenmuskulatur -> Veränderung HWS, Schleudertrauma
Abklärung Neurologe beim Ersten Mal, sonst Tagebuch, Trinkmenge steigern, Ruhe, Massage
Erkläre die Schmerzentstehung und Verarbeitung wie das Prinzip der Schmerzanamnese und der Therapie.
Nozirezeptoren Reizung - Dorsalhorn Rückenmark - Voderseitenstrangbahn - Thalamus - ZNS = SZ-Wahrnehmung
Endorphine binden sich an Opioidrezeptoren - Dämpfung SZ-Übertragung
A : Lokalisation, Stärke, Qualität, Zeit
TX : Auslösende, verstärkende oder lindernde Faktoren meiden/ anwenden
Def. Olugurie
Leitsymptom eines akuten Nierenversagens. Verringerte Harnausscheidung, weniger als 200ml/m2 der Körperoberfläche.
Ursache, Prärenal : geringe Trinkmenge, Exikose, Hypovolämie, Nierengefässverschluss
Renal : Entzündung Nierengewebe, Zystennieren, Infektion
Postrenal : Harnwege verschlossen (Tumor, Steine)
Def. Anurie
Notfall !
Leitsymptom eines akuten Nierenversagens. Verringerte Harnausscheidung, weniger als 50ml/m2 der Körperoberfläche.
Ursache, Prärenal : geringe Trinkmenge, Exikose, Hypovolämie, Nierengefässverschluss
Renal : Entzündung Nierengewebe, Zystennieren, Infektion
Postrenal : Harnwege verschlossen (Tumor, Steine)
Def. Polyurie
Erhöhung der Urinmenge, mehr als 1500ml/m2 Körperoberfläche (10-20l täglich)
U : DM, Hyperkalzämie, globale Herzinsuffizienz, genetisch
Def. Dysurie
Erschweerte, ev. schmerzhafte Harnentleerung
U : Zystitis, Erkrank. Prostata, Nieren, Harnleiter oder Harnröhre
Def. Algurie
Schmerzen beim Wasserlösen
U : Zystitis, akute bakterielle Prostatitis, Spermatozystitis
Def. Nykturie
Nächtliches, den Schlaf unterbrechendes Wasserlassen
U : Herzinsuffizienz, Entz. untere Harntrakt, viel trinken vor dem Schlafen gehen
Def. Pollakisurie
Häufiger Harndrang mit jeweils nur geringer Urinmenge. Grunsätzlich aber total über 24h normale Menge
U : Zystitis, Erkran. Prostata, Reizblase (gleich wie Dysurie)
Def. Hämaturie
Blut im Urin (Makro- od. Mikrohämaturie)
U : Tumore, Steine, Entzündungen Niere und Blase
Def. Harninkontinenz
Unwillkürlicher Harnabgang aufgrund nachweisbaren Störungen (besonders ältere Leute, aber nicht nur)
U : Stressinkontinenz (Belastung), Urge-Inkontinenz (Drang)
Def. Nierenkolik
Leitsymptom Nierensteinleiden, akuter Fall -> Notfall
U : Einklemmung Stein, Konkrementbildung in ableitenden Harnwegen
Nenne zu den diagnostischen Verfahren die Erkankung der Harnwege.
Urin-Teststreifen, Sonographie, Röntgen-Kontrast, Kreatin-Wert
Urin-Teststreifen : Zystitis, DM
Sonographie : Niereninsuffizienz, Prostata Problematik
Röntgen-Kontrast : Nierensteine, Prostatavergrösserung
Kreatin-Wert : Infektion, Niereninsuffizienz
Nenne das Krankheitsbild, Symptome und Therapie der Niereninsuffizienz.
KB : Funktionsausfall der Nieren, meist durch Durchblutungsstörung. (Akut: plötzlich von gesund zu krank / chronisch: zunehmende Funktionstörung basierend auf Grunderkr. bis Verlust)
S : Oligurie, Anurie, Lungenödem mit Luftnot
TX : Dialyse, Transplantation
Nenne die Leitymptome, Diagnostik und Therapie bei einer Zystitis.
S : Pollakisurie, Dysurie, Blasentenesmen, Fieber
DX : Urinteststreifen
TX : Antibiotika, Trinkmenge erhöhen
Nenne Leitsymptome, Diagnostik und Therapie bei einer Pyelonephritis (Nierenbeckenentz.)
S : Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Rücken-SZ
DX : Urinkultur, Blut, körperliche Untersuchung
TX : Antibiotika, Trinkmenge erhöhen
Erkläre die Stress- und Dranginkontinenz (Urge).
Stressin. : Urinverlust ohne Harndrang (Husten, Niesen). Meist Frauen über 50, Beckenbodenschwäche, Östrogenmangel.
TX : Beckenbodentraining, Pressar, Creme
Drangin. : Plötzlicher, zwanghafter Harndrang meist mit Einnässen (zu spät auf WC). Meist die Folge von Entzündungen und Tumoren in Harnröhre, Blase od. kleinem Becken
Nenne zu den Untersuchungsmassnahmen jeweils eine Ursache des Verdauungsapparates.
Sonographie, Abdomen-Röntgen, Endoskopie, Biopsie, C13-Atemtest, Hämatokult, Bilirubin, Gliadin-Antikörper, Leberwerte (GOT, GPT, gamma-GT), Harnsäurespiegel, Blutzuckerspiegel, Glucose-Belastungstest, HBA1
Sonographie : Divertikulitis
Abdomen-Röntgen : Appendizitis
Endoskopie : Magengeschwür
Biopsie : Zöliakie
C13-Atemtest : Gastritis, Dyspepsie
Hämatokult : Karzinom
Bilirubin : Ikterus
Gliadin-Antikörper : Zöliakie
Leberwerte (GOT, GPT, gamma-GT) : Hepatitis, Gallensteine, Mukoviszidose
Harnsäurespiegel : Gicht, Nierensteine
Blutzuckerspiegel : DM, Tumore Nebennieremark / Hirnanhangdrüse
Glucose-Belastungstest : DM
HBA1c : Diabetes
Def. Dyspepsie und Ursache
Unspezifische Oberbauchbeschwerden mit der Nahrungsaufnahme verbunden
U : gastroösophagealer Reflux, Gastritis, Gallensteine (organische Erkr.) od. funktionell
Def. Diarrhoe und Ursache
Mehr als drei ungefomrte, flüssige Stuhlgänge am Tag
U : bakterieller od. viraler Magendarminfekt, Lebensmittelvergiftung, psychische EInflüsse
Def. Obstipation und Ursache
verminderte Darmentleerung mit geringer Stuhlmenge, harter/ klumpiger Stuhl -> Press-SZ
U : funktionell oder psychisch, Stress, geringe Trinkmenge, zuwenig Balaststoffe, Bewegungsmangel
Def. Teerstuhl und Ursache
Schwarz gefärbter, glänzender, klebriger Stuhl, Hämoglobinabbauprodukt
U : obere Gastrointestinale Blutungen (erosive Gastritis, Ösophagusvarizen)
untere Gastro. Blutungen (Hämorrhoiden, Darmpolypen)
Def. frisches Blut im Stuhl und Ursache
Leitsymptom, Sichtbares Blut folglich unterer gastrointestinaler Blutung
U : Darmpolypen, Magen-Darm-Infekt, Magengeschwüre
Def. Ikterus und Ursache
Gelbverfärbung der Haut, Skleren und Schleimhäute durch Bilirubineinlagerung
U : Übermässiger Zerfall von Erys durch Infektionen, Überreakt. IM
Def. ungewollte Gewichtsveränderung und Ursache
Zu- oder Abnahme des Körpergewichts von mehr als 2kg innert 4 Wochen bei gleicher Nahrungsaufnahme
U : Zunahme -> übermässige Kalorien, Alk / Abnahme : Ernährungsmangel, Tumorerkr., schwere Infektion
Def. akutes Abdomen und Ursache
Starke Bauchschmerzen mit massiver Abwehrspannung und einem schlechten AZ
U : Appendizitis, Cholezystitis, Ileus
Erkläre den Zusammenhang zwischen Hiatushernie und Gastroösophagealem Reflux.
Eine Hiatushernie kann zu einer Kardiainsuffizienz führen, weshalb der Übergang von Speisseröhre zum Magen sich unzureichend schliesst.
Bei einer Gleithernie kann es zu einer Refluxösophagitis kommen, welche aber nur selten entdeckt wird.