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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 27.05.2020 / 10.06.2022
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Welche Probleme treten bei der Nutzung von Social Media auf?

  • Technisches Problem
    Web-Traffic: Die Qualität leidet aufgrund der immer grösser werdenden Datengrössen. Dieser Effekt wird v.a. durch Social Media beeinflusst (wie Netflix, Youtube etc.) 
     
  • Psychisches Problem
    Ständige Erreichbarkeit: Das Gefühl, man müsse ständig erreichbar sein, führt zu Stress.
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Wie lässt sich die Nutzung von Facebook mit dem Prinzip des Impression Managements erklären?

Impression Management (IM): bewusste oder unbewusste Steuerung des Eindrucks, den Personen von einem Individuum bekommen. Wie mein Gegenüber meine Selbstdarstellung aufnimmt (gilt auch als Nutzungsmotiv). Beim IM muss immer eine Interaktion erfolgen (nicht unbedingt in Form von Kommunikation, sondern bspw. in Form von Betrachtung).

So kann beim Nutzen von Facebook die Selbstdarstellung gesteuert werden. Falschinformationen bei der Selbstdarstellung sind leicht möglich (Alter, Grösse, besseres Erscheinungsbild... kann stark variieren). Ich gehe davon aus, dass andere Personen den Inhalt betrachten, nicht nur ich. So steure ich meinen Eindruck (Brücke: Motiv der Steuerung von Selbst- und Fremdwahrnehmung). Frage: Was poste ich, was interessiert die anderen (Betrachtung der anderer als Nutzungsmotiv).

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Was versteht man unter dem Warranting-Prinzip?

Den Eindruck, den sich Fremde über eine Person machen, wird stärker von Informationen (Pinnwand-Einträge oder Kommentare) beeinflusst, die die Zielperson nicht direkt selber kontrollieren kann.

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Warum gibt es bisher (relativ) wenig psychologische Forschung im Bereich Social Media?

Aufgrund der rasanten Entwicklung und schnellen Veränderung von Social Media. Wenn man beginnt zu forschen, dauert das relativ lange und dann ist dieser Social Media Trend schon vorbei und ein neuer Trend trifft ein.

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Was versteht man unter einem virtuellen Team?

Beschreiben Sie dabei die Chancen und Risiken virtueller Teamarbeit. 

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Als virtuelles Team werden flexible Gruppen standortverteilter und ortsunabhängiger Mitarbeitender bezeichnet, die auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen und Arbeitsaufträgen ergebnisorientiert geschaffen werden und mehrheitlich (> 50%) computergestützt interagieren.

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Skizzieren Sie drei psychologische Besonderheiten, die in virtueller Teamarbeit eine Rolle spielen können. 

Vertrauen: Gilt als Erfolgsfaktor für die Zusammenarbeit. Der Aufbau von Vertrauen ist in virtuellen Kontext erschwert. Es gibt drei Bausteine des Vertrauens, welche aber nicht trennscharf sind (überlappen sich): Systemvertrauen, kognitives Vertrauen und affektives Vertrauen.

Motivation: Vertrauen ist die Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit und führt somit zu Motivation. Durch die Anonymität wird die Zusammenarbeit nachhaltig beeinflusst (Motivationsgewinne sinken und Motivationsverluste steigen).

Interkulturelle Aspekte: Personen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen arbeiten zusammen. Diese Interkulturalität wirkt sich positiv wie auch negativ auf die Zusammenarbeit aus.

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Welche Formen von Vertrauen können in virtueller Teamarbeit unterschieden werden? 

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  1. Systemvertrauen: Vertrauen in die Technik, damit man es auch überhaupt einsetzt.
  2. Kognitives Vertrauen: Weiss, dass Technik geht, dann weiss man, dass Technik funktioniert (bspw. synchrone Kommunikation).
  3. Affektives Vertrauen: Vertrauen in die Person. Dieses Vertrauen dauert am längsten.
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Welche Motivationsgewinne und Motivationsverluste können bei Teamarbeit auftreten?

Wie verhalten sich diese Aspekte in einem virtuellen Kontext? 

Motivationsgewinne (treten in vT durch die Anonymität seltener auf - negativen Einfluss der Virtualität)

  • Soziale Kompensation (starkes Mitglied kompensiert schwaches)

  • Sozialer Wettbewerb (Vergleich mit anderen spornt an)

  • Köhlereffekt (schwache Mitglieder steigern Leistung)

 

Motivationsverluste (treten in vT häufiger auf unsichtbare eigene Leistung - positiver Einfluss der Virtualität)

  • Trittbrettfahren

  • Gimpeleffekt (durch Trittbrettfahrer)

  • soziales Faullenzen (Mitglied reduziert Leistung, da nicht identifizierbar)