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Lernende 4 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 26.04.2020 / 23.08.2020
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3GM09 Kommunikation in Gruppen:

Lesen sie die 3 Axiome des TZI durch.

Das existeniell-anthropologische Axiom

Der Mensch ist sowohl eine psychobiologische Einheit als auch ein Teil des Universums. Er ist darum autonom und interdependent. Die Autonomie des Einzelnen ist umso grösser, je mehr er sich seiner Interdependenz mit allen und allem bewusst wird

Das ethisch-soziale Axiom

Ehrfurcht gebührt allem Lebendigen und seinem Wachstum. Respekt vor dem Wachstum bedingt bewertende Entscheidungen. Das Humane ist wertvoll, Inhumanes ist wertbedrohend. Bewusstsein unserer universellen Interdependenz ist Grundlage humaner Verantwortung.

Das pragmatisch-politische Axiom

Freie Entscheidung geschieht innerhalb bedingender innerer und äusserer Grenzen. Freiheit im Entscheiden ist grösser, wenn wir gesund, intelligent, materielle gesichert und geistig gereift sind, als wenn wir krank, beschränkt oder arm sind oder unter Gewalt und mangelnder Reife leiden. Erweiterung dieser Grenzen ist möglich.

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3GM03 Palliative Care:

Welcher Sachverhalt herrscht bei einer Morphingabe im Bewusstsein dessen dass es die Lebenszeit verkürzt?

Indirekte aktive Sterbehilfe

Passive Sterbehilfe

Begleitender Suizid

Aktive Sterbehilfe

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3GM03 Palliative Care:

Was versteht man unter Passive Sterbehilfe?

Verzicht auf die Aufnahme oder den Abbruch von lebenserhaltenden Massnahmen (Beispiel: Ein Sauerstoffgerät wird abgestellt.)
Gesetzlich: Diese Form ist nicht ausdrücklich geregelt, wird aber als erlaubt angesehen.

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3PM06 Gesundheitskompetenz:

Welche Unterschiede haben die Gesundheitkompetenz und die Psychoedukation?

GK:

  • Konkret und klar
  • Bedeutende Information mit Bezug zum Alltag des Patienten
  • Kombination von Informationen in Text und Bild

Psy.edu:

  • Systematischer Aufbau über mehrere Treffen unter Betroffenen und in Leitung einer Fachperson
  • Manualisiertes Material, welches hinsichtlich Relevanz, Verständlichkeit und Validität geprüft worden ist
  • Psychoedukation schliesst den Gruppenprozess mit ein, welche im Kreis von Betroffenen ihre Wirkung tut
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3GM02 Forensische Psychiatrie:

Erklären sie den Unterschied zwischen Persöndlichkeitstäter und Situationstäter

Beim Persöndlichkeitstäter ist das Problem die Person

Risikorelevante Persönlichkeitsmerkmale (Prognostische Syndrome) --> Tatmotiv --> Tatausgangssituation --> Straftat

Beim Situationstäter ist das Problem die Situation

Tatausgangssituation --> Tatmotivation (weitgehend unabhängig von stabilen Persönlichkeitsmerkmalen des Täters) --> Straftat

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3GM03 Palliative Care:

Welche Interventionen lindern laut Bigorio Rasselgeräusche?

Hochlagerung des Oberkörpers

Absaugen

Auf den Rücken klopfen

Ventolin

Buscopan-Gabe

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3Gm01 Endokrinessystem:

Hypothyerose nenne die Ursache und die Symptome

Ursache: Entzündungen des Schilddrüsengewebes (Thyroiditis), häufig die autonomie verursachte Hashimoto-Thyroiditis, die zum Untergang von funktionstüchtigem Drüsengewebe führt.

Sympotme:

  • Gewichtszunahme
  • Teigig-verschwollenes Äusseres durch Verdickung der Haut
  • Verstopfung
  • Kälteempfindlichkeit
  • Müdigkeit
  • Geistige Verlangsamung
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3PM06 Zusammenarbeit im Team:

Geben sie ein Beispiel zu den verschiedenen Ebenen von Mobbing:

1. Persöndliche Ebene
2. Berufliche Ebene
3. Ökonomische Ebene

1. Persönliche Ebene: Arbeitnehmer ignoriert bzw. ausgrenzt

2. Berufliche Ebene: Durch unzureichende Weiterleitung von Infos wird dem Arbeitsnehmer Schaden zu gefügt

3. Ökonomische Ebene: Lohn des Arbeitnehmers ohne ersichtlichen Grund kürzen

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3PM06 Zusammenarbeit im Team:

Was sind Ursachen von Mobbing?

Organisationsstrukturen eines Betriebs

Gender ausgeglichenes Team

Überforderung bei gleicher Effizienz

Konfliktfähige Beteiliger

Führungsstiel

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3PM06 Zusammenarbeit im Team:

Massnahmen die man bei Mobbing ergreiffen sollte

Sich rächen

Nicht in der Opferrolle verharren

Hilfe holen

Privates beziehungsnetz nutzen

Denken das es anderen Menschen noch schilmer geht

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3PM06 Zusammenarbeit im Team:

Nenne die 4 Phasen des Burn-out (Verlauf)

  1. Begeisterung und hohes Engagement
  2. Ideale gehen verloren (Desilliuosierung
  3. Völlige Gleichgültigkeit kommen, Rückzug (auch privat) Arbeit reduziert sich aufs erledigen
  4. Fehlzeiten bei der Arbeit werden häufiger und länger
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3PM06 Zusammenarbeit im Team:

Nenne Massnahmen/Prävention bezgl. Burn-out

  • Primär die Verminderung von Stress
  • Die Behandlungsmethoden und Präventionsmassnahmen beinhalten Konzepte und Strategien, die den Einzelnen befähigen sollen, seine individuellen und sozialen Ressourcen zu nutzen und zu stärken, um Stressresistenter zu werden und damit das Burnout Risiko zu senken.
    -> Frühzeichen erkennen, Work-life Balance prüfen, Ruhepausen, Grenzen kennen, Delegieren, Hilfe holen, «Nein» sagen
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3PM09 Selbstvernachlässigung:

Nenne mögliche Risikofaktoren der Selbstvernachlässigung

  • Persönlichkeitseigenschaften, unfreundlich, eigensinnig, hohes Autonomiebedürfnis, distanziert.
  • Einsamkeit Isolation
  • Zurückgezogener Lebensstil
  • Körperliche Erkrankungen
  • Mangel an äusseren Reizen
  • Belastende Lebensereignisse
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3PM09 Selbstvernachlässigung:

Nenne mögliche Phänomene von Selbstvernachlässigung

  • Vernachlässigung des eigenen Körpers und des persönlichen Lebensraums
  • Ungeziefer in der Wohnung oder am Körper
  • Sammeltrieb
  • Grosse Zahl von Haustieren
  • Sozialer Rückzug
  • Abwehr jeder hilfreich gemeinter Intervention
  • Unfähigkeit sozialen Normen, Regeln und Verpflichtungen nachzukommen
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3PM09 Selbstvernachlässigung:

Zähle die verschiedenen Definitions Begriffe auf

  • Selbstvernachlässigung/ Verwahrlosung
  • Vermüllungs-Syndrom
  • Diogenes-Syndrom
  • Messie-Syndrom
  • ODS (Organisations-Defizit-Störung)
  • DSM 5 (Pathologisches Gorten)-> ICD 10 Diagnose als einzige
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3GM05 Zugangsproblematik Gesundheitsversogung:

Was wird bis 2030 gegen Armut gemacht?

  • Menschenwürdige Arbeit fördern
  • Gleichberechtigte Bildung gewährleisten
  • Geschlechtergleichstellung erreichen
  • Garantierter Zugang zu Gesundheitsleistungen
  • Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus
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Konflikte: Erklären Sie das 9 Stufen Model von Friederich Glasel

Stufe 1. Verhärtung
Stufe 2. Debatte
Stufe 3. Aktionen
Stufe 4. Gerüchteküche
Stufe 5. Gesichtsverlust
Stufe 6. Drohung
Stufe 7. Vernichtungschläge
Stufe 8. Zersstörunge
Stufe 9. gemeinsam in den Abgrund

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3GM02 Kinder und Jugendpsychiatrie:

Erklären sie die Pädagogischen Grundhaltungen von Rousseau, Durkheim und Pestalozzi.

Rousseau:
Idee einer natürlichen, möglichst unbeeinflussten Entwicklung der Kinder; Kind ohne Vorschriften leiten und durch Nichtstun alles tun

Durkheim:
Forderung nach einer Einprägung gesellschaftlicher Inhalte und Werte

Pestalozzi:
Im Vordergrunde steht Beziehung, sozialer Prozess und Selbständigkeit des Kindes; Kind begleiten und unterstützen

 

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Definiere ein Trauma

-Ereignis aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophartigem Ausmasses bei dem fast jeder eine tiefe Verzweiflung auslösen würde

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3GM03 Palliative Care:

Welche Form von Sterbehilfe ist das Verzichten von lebensverlängernden Massnahmen?

Indirekte aktive Sterbehilfe

Passive Sterbehilfe

Begleitender Suizid

Direkte aktive Sterbehilfe

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3GM09 Patienten-/Angehörigenedukation

Was verstehen sie unter einer Mikroschulung?

Unter Mikroschulung wird eine zeitlich begrenzte Lehr- und Lerneinheit verstanden, welche wiederholt und oder als Aufbaumöglickeit eingesetzt werden kann.

Schulungen verstehen sich immer als kleinschrittige, geplante und zielorientierte Unternehmungen, in der Regel findet am Ende eine Ergebnissicherung im Sinne einer Zusammenfassung oder einer „kleinen Prüfung“ statt – darin besteht ein wesentlicher Unterschied zu der ergebnisoffenen Information

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3GM03 Palliative Care:

Was ist eine Palliative Situation?

Eine Umfassende Betreuung, wo die Würde, Autonomie und die Akzeptanz von Krankheit, Sterben und Tod als Bestandteile des Lebens angesehen wird. Wo das Umfeld und der Wille des Patienten mit einbezogen wird.

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3PM01 Atmung/HI:

Was ist eine Herzinsuffizienz?

Ist die Unfähigkeit des Herzens, eine dem Bedarf der Peripheren und dem venösen Angebot entsprechende Leistung zu erbringen.

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3PM06 Multiprofessionelle Zusammenarbeit:

Definiere Multiprofessionelle Zusammenarbeit

«Erfordert eine gewisse Kommunikation zwischen den einzelnen Mitgliedern der Berufsgruppe. Die direkten Kontakte sind jedoch deutlich seltener als bei interprofessionellen Formen der Kooperation.»

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3GM01 Endokrinessystem:

Was sind Glanduläre Hormone?

Drüsenhormone: 

Werden in spezielleren endokrinen Drüsen (=Hormondrüsen) gebildet. Diese geben ihre Produkte in den umgebenden interstitiellen raum ab. Dort diffundieren sie schnell in die Blutkapillare und werden mit dem Blut zu ihrer Zielzelle transportiert. An den Zielzellen verstehen geeignete Rezeptoren die Botschaft der Hormoneà Schlüssel Schloss Prinzip

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3GM09 Konflikte:

Nenne die 9 Stufen von Friederich glasel

  1. Spannung und Verhärtung
  2. Debatte und Polemik
  3. Taten statt Worte
  4. Images und Koalitionen
  5. Gesichtsverlust
  6. Drohstrategien
  7. Begrenzte Vernichtung
  8. Zerplitterung
  9. Gemeinsam in den Abgrund
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3PM01 Motivierende Gesprächsführung:

Nenne die 6 Schritte des TTM

  1. Precontemplation
  2. contemplation
  3. Preperation
  4. Action
  5. Maintenance
  6. Terminal
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Was ist eine Intrusion?

-Trigger
-Ungewollte, wiederkehrende intensive Erinnerungen, Träume, Bilder, Gefühle, Gedanken an traumatische Erlebnisse

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Ordne die Begriffe der richtigen Schockform zu

- Blutung
- Ileus
- Verbrennung

Kardiogener Schock

Distributiver Schock

Hypovoläischer Schock

Obstruktiver Schock

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3PM01 Atmung/HI:

Erkläre kurz die Pathophysioloie der HI

Die Vorlast reduziert die Herzleistung. Der Körper versucht durch Tachykardie oder Herzhypertrophie und RAAS zu kompensieren.

RAAS = ist ein Regelkreis mit verschiedenen Hormonen und Enzymen der Niere. Bei HI gibt es eine Gefässkonstiriktion und Wasserretention, somit wird ein höheren BD erreicht à langfristig leidet das ohnehin schon geschädigte Herzt aber unter der erhöhten Vor- und Nachlast.

Bei einer Dekompensation gibt es eine Rückstauung in die Peripherie/Lungenkreislauf