Epidemiologie

WIG K2 Epidemiologie

WIG K2 Epidemiologie


Y. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Epidemiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Krankheitsübertragung, Infektionsquellen, und verschiedene Studienarten, darunter Kohorten- und Fall-Kontroll-Studien. Die Karteikarten erläutern auch Kausalitätskriterien, Risikofaktoren und die Bedeutung von Validität und Reliabilität in der Forschung. Sie richten sich an Studierende und Fachleute im medizinischen Bereich, die ein tiefes Verständnis der Epidemiologie und ihrer Anwendungen erlangen möchten.
Karten
82
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin/Pharmazie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.04.2020 / 22.06.2025

Lernkarten

Rauchem Asbest und Lungenkrebs Zusammenhang

diese Beispiel zeigt, das auftreten einer Krankheit hängt nicht an 1 Faktor ab.. (3 faches so hohes Risiko bei Raucher+ Asbestexposition)

HIV/ AIDS

was ist der nutzen der Epidemiologie

durch Erkennen der Ursache/ Übertragungsmöglichkeit wie eine Eindämmung möglich

-> verwendung von Handschuhen beei Blutkontakt

Contergan/ Thaliodomid

war 1950 ein Schlafmittel, traten jedoch schwere Missbildungen bei NG auf

Arbeitssicherheit entwicklung der Epidemiologie

durch neue Gesetzte (Ohrschutz bei Lärm, Handschuhe) und sicherer Arbeitsplatz, niederige Belastung von chemikalien kaum mehr Todesfälle

Diagnosekriterien zu rheumatisches Fieber und was ist der Zusammenhang zur Epidemiologie?

Wenn 2 Hautpssymtoe oder ein Hautpsymptom und 2 Nebensymptome vorliegt. 

-> so kann die kann genau untersucht werden, wie häufig die Krankheit vorkommt, wie Therapie anschlagen

was verstehnen Sie unter "Risikopopulation"?

Teil der Bevölkerung die für bestimmte Krankheit anfällig ist

z.b an gewisssen Krankheiten können nur Frauen erkranken (Gebärmutterhalskrebs) und nur ein gewisses Alter

was ist Inzidenz un Prävalenz?

Inzidenz:  Anzahl der neuen Krankheitsfälle / risikopopulation

-> zählt wie viele Personen im Jahr 2018 neu an AIDS erkrankt wurden 

-> Influenza: wie viele Personen insgesammt an der Grippe erkrankt sind

 

Prävalenz: Anzahl der Krankheitsfälle / Anzahl der Risikopopulation zur bestim. Zeit

-> Wie viele Erkrankte zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden

-> Influenza: erfassung der Prävalenz macht wenig Sinn, da Krankhetisdauer kurz ist, schwammiger start und Ende. 

Rechenbeispiel zu Inzidenz: 

von 150 Pat. auf der Station A haben im Zeitraum Mai-August 27 einen HWI

27/150 x 100= 18%

was ist Letatlität?

Letalität ist das Mass für den Schweregrad einer Krankheit, wie viele erkrankhte versteben an der Erkrankung

 

bsp. in der CH erkranken pro Jahr 8 Personen an Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, jedes Jahr versteben 8 Personen aufgrund dieser Krankheit Letalität ist 100%

Rechnung vono Myokardinfarkten 

in St. Gallen 72 Menschen gestorben, 581 diagnostiziert

bei Männer 48 gestorben von 322 MI

72/581 x 100= 12.4%

 

Männer: 48/322 x 100= 14.9%

was ist die Mortalität?

Sterberate (Sterblichkeit); Todesfälle bezogen auf die Risikopopulation. 

Bsp. Ch hat 8 mio Einwohner, pro Jahr versterben 8 Menschen an CJK. Mortalität ist also bei 1 von 1mio. somit tiefe Mortalität 

altersspez. Sterberate was ist das?

spezifische Bevölkerungsgruppe 8definiert durch das Alter)

Anzahl Todefälle in sepz. altersgruppe / gesamtgrösse dieser Altersgurppe im selben Zeitraum

was ist die Säuglingssterblichkeit?

Sterberate von Kindern im ersten Lebensjahr

Anzahl der jährlichen Todesfälle bei Kinder <1 Jährig / Anzhal der Lebendgeburten x 100

Was ist die Kindersterblichkeit?

Anzahl der todesfälle bei Kinder  <5 Jährig

Müttersterblichkeit was ist das?

beschreibt das Risiko von Müttern aufgrund der SS oder Geburtskoplikationen zu versterben

Welshalb werden Frauen älter als Männer?

- gesündere Ernährung bei Frauen

- umgang mit Noxen

- höhere Risikobereitschaft bei Männer (besonders in jungen Jahren)

- Frauen haben ein ausgeprägeres Gesundheitsbewusstsein (sind darauf programmiert Krankheit bei Nachwus und sich selbst zu erkennen)

- fast welweit werden Frauen älter als Männer (ausser afrikanscihe Länder wegen hohen Müttersterblichkeit)

 

Morbidität

erfassen der Krankheitshäufigkeit

- Verlauf von Krankheiten (Monitoring)

-> macht voraallem Sinn bei Krankheiten, die nicht bald zum tod führen. Bsp. DM Typ2, Allergien. steigt Mortalität sollte man sich überlegen, was zu tun, das die Krankheit eindämmt. 

was ist die Risikodifferenz?

beschreibt den Unterschied z.b bei Schlaganfallrisiko zw. Raucher und nicht-Raucher

was ist das relative Risiko 

verhältnis zw. den Risiken

 

Auftreten einer krankheit bei Exposition und keiner Exposition 

grösseren Wert / durch den kleineren Wert. drückt das verhältnis der beiden Zahlen zueinander aus

was sind deskriptive Studien?

- "epidemiologische Beschreibung" der Gesundheitslage eine rBevölkerungsgruppe

- misst keine zusammenhänge zw. Exposition und Wirkung

- kostengünstig, aber unpräzise

Was sind ökologische Studien (Korrelationsstudien)? 

- Untersuchung von Korrelation ( RF und Erkrankungshäufigkeit in Population)

- kein Rückschluss auf ind. Krankheitsursache bei Individium

- einfach durchführbar

- eignen sich um Hypothesen aufzustellen

 

z.b Schadstoffe in Luft und wasser, Temperatur und Hitzewelle in Paris

Was sind Querschnittstudien (Prävalenzstudien)? 

- messen Prävalenz

- Exposition + Wirkung werden zur gleichen Zeit gemessen

- kostengünstig

- geben Info zu Exposition

- Bedarfsermittlung für med. Versorgungsleistungen

was ist eine Fall- Kontroll-Studie?

- retrospektiv

- einfach um Krankheitsursache festzustellen

- kostengünstig und einfach

- vergelichen das Auftreten möglicher Ursachen in Fall un dKontrollgruppen

- werden häufig Odds Ratio (OR) berechnet

was sind Odds Ratio (OR)?

verhältnis zw. der Expositionswahrscheinlichkeit der Fälle und der Expositionswahrscheinlichkeit der Kontrolle 

Erkrankte mit Exposition x Nicht erkrankte ohne Exposition / Erkrankte ohne Exposition x Nicht Erkrankte mit Exposition

Was ist eine Kohortenstudie?

- arbeiten mit Personen die nicht erkrankt sind und die entsprechend der Exposition gegenüber einer potentiellen Krankheitsursache in Subgruppen eingeteilt werden

- nachbeobachtung (prospektiv)

 

was sind experimentelle Studien?

sind randomisierte, kontrollierte Studien von Individuen, gesunden Menschen oder Bevölkerungsgruppen

randomized controlled Trail (RCT) was ist das?

- randomisierung, jenach Verfahren untersch. Durchführen ( verblindet, einfach, doppelt..)

- prosketiv, Kosten und Aufwand hoch

- kontrolliert

was sind Felduntersuchungen?

Datenerhebung " in the filed" an gefährdeten Personen z.b Pockenimfpung an Soldaten

- logistisch aufwändig, ethisch heikel und teuer

mögliche Fehler von Studien: 

zufällige Fehler: 

- stichprobenfehler

- Messfehler

- ind. biiologische Verfahren

 

Elimination der Fehler durch..

- gute Stichprobenauswahl

- ausreichende Stichprobengrösse

- Präzise Messinstrumente

was ist ein Confounder?

Ursache und Nebeneffekte werden verwechselt

 z.b Kaffee erhöht das Risiko für koronare Herzkrankheit

das Problem ist nich der Kaffee, sondern, dass Menschen die Kaffe trinkne häufig auch rauchen. Der Kaffe ist hier der Confounder

wie können Confounder erkannt und eliminiert werden?

durch Schichten: alle möglichen Dingen berücksichtigen (Sport, Ernährung..)

- randomisierung (Plannung)

- Restriktion (Plannung) recherchieren und im vorhinein Raucher ausschliessen

- matching: vorallem bei Fall-Kontroll-Studien, Personen die Raucher sind extra berechnen

was ist Validität?

ist die Gültigkeit bzw. das Mass der Übereinstimmung zw. Test und dem was gemmesen werden soll. 

- interne Validität: innerhalb einer Gruppe, bsp. Messgerät falsch geeicht, jedoch wird immer das selbse Messgerät verwendet, deshalb doch vergleichabr

- externe Validität, Messergebnisse können auch auf andere Bvölkerungsgruppen und Messgeräte übertragen werden

was ist die Reliabilität?

ist die Verlässlichkeit, bzw. REproduzierbarkeit der Messung

-> kann das Experimetn an einem anderem Ort, zur anderen Zeit unter denselben bedinungen durchgeführt werden und ergibt trotzdem gleiche Ergebnis?

Vorteil von Diagrammen

- einfach und klar

einprägsame Bilder

- möglichkeit zur Darstellung komplexer Zusammenhänge

ABER ACHTUNG: verzerrende DArstellung kann passieren

Vorteil von Tabellen?

- Komplexere Daten präzise und felxibel erstellen

- wenig Geschick/ Softwarekentnisse nötig

- benötigt wenig Platz

- auf einem Blick das wesentliche erkennbar jedoch Überblick verloren

ABER: benötigt eine best. Menge an Informationen

Kreisdiagramme

im Uhrzeigersinn die grösste Fraktion zuerst

Banddiagramme

wird verwendet, wenn es um 2 Komponente geht 

Punktkarte

zeigen geografische Unterschide bei Verteilung auf

Verhältniskarten

untersch. Situation werden dargestellt. 

Bsp. resistenzen in Europa

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