Allgemeine Grundlagen

Allgemeine Grundlagen

Allgemeine Grundlagen


B. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Naturkunde, insbesondere im Bereich der Zell- und Gewebebiologie. Sie behandeln Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, Geweben und Organen, einschließlich Blut, Leber und Bindegewebe. Die Karteikarten beleuchten auch Krankheiten wie Leukämie, Lymphome und andere hämatologische Störungen, sowie deren Symptome, Diagnostik und Therapie. Ideal für Studierende und Fachleute in der Medizin und Biologie, die ihr Verständnis der menschlichen Anatomie und Pathologie vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
09.03.2020 / 27.04.2020

Flashcards

Kubische Epithelien

Sie bestehen aus Epithelzellen, deren Höhe und Breite annähernd gleich sind; Vorkommen z.B. Schilddrüsenepithelzellen Erwachsener, kleine Drüsenausführungsgänge, Nierenkanälchen, Plexus choroideus und Amnionepithel.

Prismatische Epithelien

Diese bestehen aus Epithelzellen, die erkennbar höher als breit sind 

meist einschichtig.

n Bürstensaum (Resorption) oder Kinozilien (Bewegung von Flüssigkeit, Schleim oder Zellen); Vorkommen, z.B. innerste Schicht der Schleimhaut von Magen, Dünn- und Dickdarm, Gallenblase, Tuba uterina und Uterus. Sonderformen des prismatischen Epithels sind das mehrreihige Epithel, das aus unterschiedlich hohen Zellen besteht, die alle auf der Basallamina sitzen, aber nur in ausdifferenziertem Zustand die Epitheloberfläche erreichen (z.B. in den Atemwegen als respiratorisches Epithel), und das Übergangsepithel  das die ableitenden Harnwege auskleidet und sich an das unterschiedlich weite Lumen der beteiligten Organe (z.B. der Harnblase) anpassen kann.

Was enthält der Interzellularraum von Epithelgewebe

Glykosaminoglykane

Arten von Drüsenepithelien

  • endokrine Drüsen
  • exokrine Drüsen

Wie treten Drüsenepithelien auf?

  • in Verbänden
  • als Organe

Proteine und makromolekulare Strukturen der Muskeln

Aktin- Myosinfilamente und Mikrotubuli

Arbeitsweise von Muskeln

Muskelzellen verwandeln chemische Energie aus der Hydrolyse von ATP in mechanische Arbeit, sie haben die Funktion eines Motors in einem Organ oder Organsystem. Die Verkürzung wird durch einen Reiz ausgelöst, der von einer Nervenendigung oder einem speziellen Schrittmachergewebe ausgehen kann.

3 Muskeltypen im Körper

  • Skelett Muskulatur
  • Herzmuskulatur
  • Glatte Muskulatur

Karakteristik Skelettmuskulatur

  • fast immer willkürlich
  • Schnell grosse Kraftentwicklung, schnelle Ermüdung

Entwicklung Skelettmuskelzellen

Myoblasten verschmelzen zu Einheiten (Synzytien) → Myotuben → Reifung zu Skelettmuskelzellen

Querstreifung kommen woher beim Muskel

Myofibrillen: Sind verantwortlich für Kontraktion

Zellmembran der Muskelzellen?

Sarkolemm

Zytoplasma der Muskelzellen?

Sarkoplasma

T-Tubuli Muskelzellen

tubuläre Einstülpungen in Zellmembran

Abschnitt zwischen zwei Z_Streifen?

Sarkomer

Filamente im Sarkomer?

Aktin, Myosin

Muskelkontraktion?

Bei Kontraktion kommt es zu Kalziumeinstrom in Myofibrille à ATPase Aktivität im Myosinkopf  nimmt Kontakt mit Aktin aufà Kontraktion

Weitere Proteine im Sarkomer?

Troponine, Tropomyosin, Nebulin 

Übertragung Erregung Muskelzellen?

Erregung der motorischen Nervenzellen wird an motorischer Endplatte auf Skelettmuskel übertragen.

Die Erregung bewirkt, dass im Lumen des glatten ERs gespeichertes Kalzium die Zisternen verlässt und in die Myofibrillen einströmt, was hier den Beginn der Kontraktion auslöst.

Organellen der Skelettmuskulatur

  • Mitochondrien mit Matrixgranula (Kalziumspeicher)
  • mässig Entwickeltes RER
  • kleine Golgi Apparate
  • Zytosol mit Protein Myoglobin→ gibt Muskulatur die Färbung

Satellitenzellen

  • Zellen innerhalb Basallamina der Skelettmuskelzellen
  • Stammzellcharakter
  • werden bei VErletzungen aktiviert
  • Sind verantwortlich für Muskelwachstum (Training)

Myotendinöse Junktion

Muskel Sehen Übergang

Über diese Kette verschiedener Proteine wird die Kraft der Myofibrillen auf die extrazellulären Sehnenstrukturen übertragen.

Skelettmuskeltypen

  • rote: langsam, oxydativ arbeitend, myoglobin und mitochondrienreiche Fasern
  • weisse: schnell, kurzfristig hohe Kraftleistung, glykolytisch, anaerob
  • intermediäre Fasern: schnell, relativ erdmüdungresistent

Herzmuskulatur

Die Herzmuskelzellen (Kardiomyozyten) sind miteinander über besondere Zellkontakte, die Glanzstreifen, mit Desmosomen, Fasciae adhaerentes und großen Nexus verbunden. Die Nexus dienen der elektromechanischen Koppelung der Herzmuskelzellen.

  • Erregung durch Purkinje Fasern des Erregungsleitsystem.
  • Keine Satelitenzellen

Wo ist die glatte Muskulatur?

Komponente der Wand schlauchförmiger Eingeweideorgane.

Für was ist die glatte Muskulatur?

Dient zur Weiterbeförderung des Inhalts

Wodurch kontrahiert die glatte Muskulatur?

einströmendes Kazium

Ablauf Kontraktion glatte Muskulatur?

  • Kalzium bindet an das Protein Calmodulin (CM). Ca2+-CM fördert die Kontraktion durch
  • Regulationsprozesse am Myosin II, was zu Aktivierung des Myosinkopfes führt und
  • Regulation am Aktin. Hier bindet Ca2+-CM an das Protein Caldesmon, das sich daraufhin vom Aktin-Tropomyosin löst und das Aktin in die Lage versetzt mit dem Myosin zu interagieren.

Regulation von Kraft und Spannung (Tonusregulation) glatte Muskulatur

Tonuserhöhend sind zahlreiche Faktoren, z.B. Transmitter (z.B. Acetylcholin oder Noradrenalin), Hormone (z.B. im Uterus Progesteron, Östrogene und Oxytocin), oder andere Faktoren, in der Gefäßmuskulatur z.B. Angiotensin II. Depolarisierend können auch Dehnung oder Schrittmacherzellen wirken. Tonusmindernd ist u.a. ein Absinken des Kalziums, was auch therapeutisch genutzt wird (»Kalziumantagonisten «).

Single-Unit-Typ der glatten Muskulatur

In manchen Eingeweideorganen sind die glatten Muskelzellen durch Gap Junctions verbunden, sie sind elektromechanisch gekoppelt und die Erregung breitet sich in der Muskelschicht über die Gap Junctions aus. Die Zahl der Gap Junctions kann reguliert werden. Die Erregung ist nur z.T. abhängig von Nervenfasern und entsteht im Verband der glatten Muskelzellen, öfter durch Schrittmacherzellen, und sie ist oft spontan (myogener Tonus). Vorkommen: z.B. Darm, Harnblase,

Uterus, Blutgefäße.

Multi-Unit-Typ der glatten Muskulatur

Die meisten Zellen der glatten Muskulatur werden durch vegetative Nerven erregt; gap junctions fehlen weitgehend. Vorkommen: z.B. Iris, Ziliarkörper, Samenleiter, Arteriolen. Nicht immer ist es in glatter Muskulatur so, dass entweder ein Single- oder ein Multi Unit Typ vorliegt. Am Rande größerer Blutgefäße findet man z.B. meistens eine dichte vegetative Innervation.

Grösse Muskelzellen

  • Skelettmuskelzelle: einige Zentimeter
  • Herzmuskelzelle: ca. 100 µm
  • glatte Muskelzelle: ca. 20 µm

Gestalt Muskelzellen

  • Skelettmuskelzelle: lange unverzweigte Fasern
  • Herzmuskelzelle: verzweigte kürzere Fasern
  • glatte Muskelzelle: spindelförmige Zellen

Zellkontakte Muskelzellen

  • Skelettmuskelzelle: keine
  • Herzmuskelzelle: Glanzstreifen, Gap Junctions
  • glatte Muskelzelle: oft Gap Junctions (Single Junit)

Gap Junction Typen (Muskeln)

  • Single Unit
  • Multi Unit

Balallamina Muskeltypen

  • Skelettmuskelzelle: vorhanden
  • Herzmuskelzelle: vorhanden
  • glatte Muskelzelle: vorhanden

T-Tubuli Muskeltypen

  • Skelettmuskelzelle: zahlreich, schmal
  • Herzmuskelzelle: vorhanden, relativ weit
  • glatte Muskelzelle: keine, dafür Caveolen

SR-System Muskeltypen (sarkoplasmatisches Retikulum)

  • Skelettmuskelzelle: hoch entwickelt
  • Herzmuskelzelle: eher spärlich
  • glatte Muskelzelle: oft nur wenige Zysternen

Zellkern Muskelzellen

  • Skelettmuskelzelle: zahlreich
  • Herzmuskelzelle: meistens einer
  • glatte Muskelzelle: einer

Quergestreifte Myofibrillen Muskelzellen

  • Skelettmuskelzelle: vorhanden
  • Herzmuskelzelle: vorhanden
  • glatte Muskelzelle: fehlen

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