Allgemeine Grundlagen
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Flashcards
Erregung Muskekzellen
- Skelettmuskelzelle: neurogen, motorische Endplatte
- Herzmuskelzelle: myogen, durch erregungsbildendes und erregungsleitendes System
- glatte Muskelzelle: .T. neurogen, z.T. durch äussere Reize, z:t: Schrittmacherzellen
Spezifische Zellen des Nervengewebes?
- Nervenzellen (Neurone)
- Gliazellen
Was ist Nervengewebe?
Hochspezialisiertes Epithelgewebe
Aufbau einer Nervenzelle?
- Zellleib: Perikaryon: Some
- zwei Arten von Fortsätzen:
- Dendriten
- Axon
somatodendritische Kompartiment?
Funktionelle Einheit aus Dendriten und Perikaryon : nimmt Erregungen (Informationen ) auf
Dendriten
- signalaufnehmende Strukturen
- kann an Oberfläche tausende Synapsen ausbilden
Axone?
- rasche Weiterleitung von Erregung in Form von Aktionspotenzialen
Neurofilament?
Die Neurofilamente bilden das wesentliche strukturelle Gerüst der Axone, sie sind sowohl mit Mikrotubuli als auch Aktin verbunden
Wachstumskegel (Nerven)
Beim auswachsen von Axonen und Dendriten bildet sich an der Spitze Wachstumskegel
Verschaltung von Neuronen
- Konvergenz: Mehrere Neurone projiezieren auf ein Neuron
- Divergenz: Ein Neuron erreicht mehrere andere Neurone
- Rekurrente Hemmung: Neuron erreichtein hemmendes GABAerges Neuron
- Vorwärtshemmung: GABA Neuron hemmt nderes Neuron
- Disinhibition: Doppelte Hemmung hebt sich auf
PEriphere Nerven
Periphere Nerven bestehen aus Bündeln markhaltiger und markloser Nervenzellfortsätze, die oft gemeinsam in einem Nerven vorkommen, und aus typischen Bindegewebehüllen
Bindegewebehüllen Periphere Nerven....
- Endoneurium: feines retikuläres Bindegewebe das Axone und Marklose Fasern umspinnt, Matrixraum kommuniziert mit Subarachnoidalraum der Hüllen um das ZNS
- Perineurium: umhült von Endoneurium umsponnene Axone (ca. +0- 100+), dient der ehaltung eines konstanten Ionenmilieus, verhindert eindringen von Toxinen à Lokalanästhetika müssen diese Barriere überwinden.
- Epineurium: äussere Hülle des Nervs.
Synapsen
Kontaktstelle für die Übertragung der Erregung von Nervenzellen
Neuromuskuläre Synapse (Motorische Endplatte)
- Synapse zwischen einem α-Motoneuron und einer Skelettmuskelzelle.
- Grösste Synapse im Körper.
- Sie enthält Mitochondrien und zahlreiche rundliche synaptische Vesikel mit Acetylcholin.
Ursachen einer Entzündung
- Fremdantigene: Bekterien, Viren etc.
- Gewebedefekte: Verletzungen, Nekrosen, Toxine
Pathophysiologie der Entzündung
Führt zu Mehrdurchblutung des Gewebes, Durchlässig werden der Wandung von Kapillaren und direkt folgenden postkapilären Venolen.
Körpereigene Übermässige Freisetzung durch Histamin durch?
- entzündlichen
- allergischen
- toxische Prozesse
- Koffein
- Medikamente
- Alkohol
- Bei disponierten Patienten
- Hitze, Kälte
- Berührung
- Wasser
Krankhafte Reaktionen durch Histamin können zum Beispiel verursacht werden durch:
- Erhöhte Freisetzung infolge Zinkmangels oder mangelnder Bindungsfähigkeit an Heparin
- Die Einwirkung freier Radikale, thermischer oder mechanischer Einflüsse
- Verminderten Histaminabbau durch einen Mangel an histaminabbauenden Enzymen (z.B. durch Alkohol oder Zigarettenrauch)
- Eine erhöhte Histaminzufuhr durch stark histaminhaltige Nahrungsmittel
- Medikamente (z.B. Opiate, Muskelrelaxantien)
- Röntgenkontrastmittel
- Nahrungsmittelzusatzstoffe, welche die Histaminausschütung anregen, wie beispielsweise Tartrazin (Farbstoff in Gummibärchen) oder Tyramin (in Käse, Hefe Schokolade)
- Stress
Was dient zur Verminderung der Mastzellaktivierung
Vitamin D3
Zusammensetzung Eiter
- entzündliches, fibröses Exsudat
- nekrotischen Zellen
- intakten und abgestorbenen Neutrophilen
- Makrophagen
- bakteriellen Überreste
Besondere Formen der Eiterbildung
- Erysipel( in Oberhaut), Phlegmone (Organe): flächige Eiterbildung durch Streptokokken und weitere Bakterien
- Steptokokken produzieren Enzyme wie Hyaloronidase mit dem sie die Grundsubstanz auflösen können.
- Furunkel, Karbunkel, Schweissdrüsenabszess und Abszesse innerer Organe: meist durch Staphylokokken verursachte umschriebene, unter Gewebseinschmelzung entstehende, durch bindegewebige Umhüllungen isolierte Eiterhöhlen
- Empyem: Eiterbildung durch Staphylokokken in präformierten Hohlräumen (Pleuraspalt, Gallenblase, Harnblase)
- Nicht Bakteriell verursachte Eiterbildung v.a. durch Fremdkörper oder Pilze
Was ist ein Granulom
Granulome sind Gewebeknötchen und sind Teil der zellvermittelten Imunabwehr. Daran beteiligt sind Makrophagen, Epitheloidzellen, mehrkernige Riesenzellen, T-Lymphozyten.
Ein Granulom entsteht meist als Reaktion auf einen chronischen Entzündungsreiz, wenn die Makrophagen ein Antigen (z.B. Krankheitserreger, Fremdkörper oder Immunkomplexe) nicht abbauen können. Der Zweck des Granuloms besteht darin, das Antigen gegenüber dem umgebenden Gewebe zu isolieren.
Spezifische Granulome kommen vor bei...
- Tuberkulose : Tuberkulomen
- Listeriose : etc.
- Syphillis
- Brucellose
- Lepra
- Typhus abdominalis
- Morbus Crohn
Amyloidose
Amyloidosen sind Eiweiß-Ablagerungserkrankungen. Von „normalen“ Körpereiweißen unterscheidet sich Amyloid durch seine abnorme Struktur. Amyloid lagert sich als fadenförmige (fibrilläre) Struktur an und um die Körperzellen ab. Dabei können entweder örtliche Ablagerungen entstehen (lokale Amyloidose) oder mehrere Organe (systemische Amyloidose) betroffen sein
Amyloidose Merke
Amyloidosen sind in der zweiten Lebenshälfte relativ häufige Erkrankungen. Oftmals geht es v.a. darum, überhaupt an diese Möglichkeit zu denken. Besonders dringend wird dies bei ursächlich unklaren Erkrankungen von Herz und Niere, bei Magen-Darm-Störungen, Makroglossie und einem Karpaltunnelsyndrom bei älteren Menschen
Definition Tumor
Tumor ist ein Geschwulst bzw. Schwellung von Gewebe. Umschriebene, zusätzliche oder neu gebildete Ansammlung von Gewebe.
Es kann gutartig (Benigne), bösartig (maligne) oder halb Bösartig (semimaligne) sein.
Benigne Tumore bleiben oft unbemerkt. Ausser sie verdrängen oder Schädigen nervale Strukturen wie z.B. das Gehirn. Manche Tumore bilden Hormone oder biogene Amine die trotz Benignität systemische Wirkung entfalten können. Teilweise können benigne Tumore auch entarten und sich zu einem malignen entwickeln. à Dickdarmkarzinome
Benigne Neubildungen
- Hypertrophie : vermehrte Beanspruchung
- Hyperplasie : vermehrte Stimulation durch Wachstumsfaktoren z.B. Hormone, Leber Neubildung
- Zuordnung gilt nicht ausnahmslos : Oberhaut reagiert mit Hyperplasie, Lymphozyten können grösser werden oder sich teilen
Atrophie
- Rückbildung von Gewebe oder Organ : z.B. nicht beanspruchte Muskulatur
- Wird aber auch ergänzt durch Hormone und Wachstumsfaktoren
- Physiologische Atrophie:
- Endliche Teilungsfähigkeit von Zellen
- à Ablagerungen
- Schlechtere Durchblutung
- Pathologische Atrophie
- Ischämie
- Mangel an Nahrungsfaktoren
- Druckatrophie
- Nervale Versorgung
Benigne Tumore
Tumore haben die Endung –om : Fibrom : Fibrozyten im Bidegewebe
Ursachen
Meist unklar
Tumor Merkmal Wachstum
- Benigne: langsam
- Maligne: meist langsam
Tumor Merkmal lokale Ausbreitung
- Benigne: solide, scharf Begrenzt, Umgebung verdrängend
- Maligne: unscharf Begrenzt, Umgebung infiltrierend
Vorstadien Maligner Tumor
- Dysplasie: Im Zusammenhang mit Tumoren versteht man unter einer Dysplasie die atypische Zellproliferation in einem Gewebe. Sie hat noch nicht zu einer Tumorbildung im engeren Sinn geführt, stellt aber die Vorstufe eines malignen Tumors (Präkanzerose) dar
- Metaplasie: Unter Metaplasie versteht man eine Umwandlung (Differenzierung) einer Zellart in eine andere. Es handelt sich dabei um eine qualitative Änderung von Körperzellen, die zunächst keine Veränderung der Zellzahl nach sich zieht. Durch die Metaplasie kommt es zu einer veränderten, meist minderwertigeren Zellleistung.
Maligne Tumore Ursachen + Risikofaktoren
- radioaktive (ionisierende) Strahlung, UV-Strahlung
- chemische Umweltgifte: u.a. Benzol, Tabakrauch, Asbest, Ruß
- Umweltgifte: Aflatoxine, Nitrosamine
- Hemmung der Zellteilung, z.B. durch Zytostatika
- angeborene oder erworbene Schwächen des Immunsystems
- familiäre Belastungen, z.B. durch sog. Onkogene („Krebsgene“)
- angeborene Chromosomenanomalien, z.B. Trisomien
- chronische Infektionen durch einzelne Viren, z.B. mit Epstein-Barr-Virus, Hepatitis-B-Viren und HPV-Viren
- chronische Entzündungen und Reizzustände: Kolitis, Gastritis, Zöliakie, Hepatitis, Bronchitis
- Ernährungsfaktoren: fettreich, Mangel an Obst, Gemüse und Ballaststoffen
- Mangel an körperlicher Aktivität
- Adipositas als Risikofaktor für die Karzinome von Darm, Mamma, Ovar und Prostata
Hämoglobin
- Eiweissmolekül
- Bei Kleinkindern kann das Hämoglobin besonders viel Sauerstoff binden.
Häm
- Enthält zweiwertiges Eisen à Bindet in der Lunge aufgenommenen Sauerstoff
- Livide Verfärbung signalisiert Sauerstoffmangel
Zellmembran
- Besteht aus Phospholipiden, Cholesterin und eingelagerten Proteinen
Aufgaben Blut
Transportfunktion, Pufferung, Blutgerinnung, Wärmeverteilung
Monozyten (unspezifisch)
Schwimmen im Blut. Sobald sie an ihren Bestimmungsort gelangen werden sie zu Makrophagen. Sie sind Fresszellen die Fremdantigene oder Fehlerhafte Strukturen phagozytieren. Sie machen eine Fremdantigen präsentation für die Lymphozyten welche nur dann das Fremdantigen erkennen.
- Grösster Leukozyt
- Verbleiben im Strömenden Blut ca. 2-6 Tage bevor sie anhand der Diapedese[BS1] ins Gewebe wandern und dort zu Makrophagen werden.
- Können Form verändern und mit amöboiden Bewegungen durch Gewebe wandern.
- Wird nur im Gewebe aktiv
- Produzieren Interleukine, Tumornekrose Faktor, Lysozym, Komplementfaktoren, Chemotaktische Stoffe.
- IL-1 und TNF sind u.a. Pyrogene, welche im Hypothalamus Fieber erzeugen
- Haben Bedeutung bei der Wundheilung
- Antigenpräsentation von Überresten aus der phagozytose und helfen somit der spezifischen Imunabwehr
Wann eine Monozytopenie
- Erhöhter Cortisolspiegel bei Stress, Formen der Leukämie, immunsuppressiver Therapie
- Teiweise kommt es bei bakteriellen Infektionen in den ersten Tagen zu einer Monozytopenie
Wann Monozytose
- Bei bakteriellen Infekten kommt es zwischen dem 4 + 7 Krankheitstag zu einer Monozytose
- Eine anhaltende Monozytose als Folge gesteigerter Knochenmarksproduktion besteht bei granulomatösen Erkrankungen wie Tuberkulose, Bruccelose etc.
Albumin
Wird überwiegend in der Leber produziert wie die meisten Plasmaproteine. Überwiegend bestimmt es durch seine Durchmesser den onkotischen (kolloidosmotischen) Druck. Besitzt eine grosse Hydrathülle und bindet so grosse Mengen an Wassermolekülen.
Albumin dient im Blut als Transportprotein für viele kleinmolekulare Verbindungen, zum Beispiel:
Onkotischer Druck
- Teil des osmotischen Drucks
- die Höhe des Drucks wird durch die Anzahl der in der Flüssigkeit gelösten Teilchen bestimmt
- wirkt dem hydrostatischen Druck entgegen
- Absinken des kolloidosmotischen Drucks: durch zu wenig Albumin im Blut tritt vermehrt Flüssigkeit ins Gewebe aus, das nicht wieder aufgenommen werden kann (Ödeme)
- Erhöhung des kolloidosmotischen Drucks: durch Gabe von onkotisch (Volumenzunahme bewirkende) wirkenden Infusionen (z.B. HAES) kommt es zur Erhöhung des kolloidosmotischen Drucks, Wasser wird aus dem Gewebe ins Blut gezogen, der Kreislauf stabilisiert