Allgemeine Grundlagen
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Flashcards
Kubische Epithelien
Sie bestehen aus Epithelzellen, deren Höhe und Breite annähernd gleich sind; Vorkommen z.B. Schilddrüsenepithelzellen Erwachsener, kleine Drüsenausführungsgänge, Nierenkanälchen, Plexus choroideus und Amnionepithel.
Prismatische Epithelien
Diese bestehen aus Epithelzellen, die erkennbar höher als breit sind
meist einschichtig.
n Bürstensaum (Resorption) oder Kinozilien (Bewegung von Flüssigkeit, Schleim oder Zellen); Vorkommen, z.B. innerste Schicht der Schleimhaut von Magen, Dünn- und Dickdarm, Gallenblase, Tuba uterina und Uterus. Sonderformen des prismatischen Epithels sind das mehrreihige Epithel, das aus unterschiedlich hohen Zellen besteht, die alle auf der Basallamina sitzen, aber nur in ausdifferenziertem Zustand die Epitheloberfläche erreichen (z.B. in den Atemwegen als respiratorisches Epithel), und das Übergangsepithel das die ableitenden Harnwege auskleidet und sich an das unterschiedlich weite Lumen der beteiligten Organe (z.B. der Harnblase) anpassen kann.
Was enthält der Interzellularraum von Epithelgewebe
Glykosaminoglykane
Arten von Drüsenepithelien
- endokrine Drüsen
- exokrine Drüsen
Wie treten Drüsenepithelien auf?
- in Verbänden
- als Organe
Proteine und makromolekulare Strukturen der Muskeln
Aktin- Myosinfilamente und Mikrotubuli
Arbeitsweise von Muskeln
Muskelzellen verwandeln chemische Energie aus der Hydrolyse von ATP in mechanische Arbeit, sie haben die Funktion eines Motors in einem Organ oder Organsystem. Die Verkürzung wird durch einen Reiz ausgelöst, der von einer Nervenendigung oder einem speziellen Schrittmachergewebe ausgehen kann.
3 Muskeltypen im Körper
- Skelett Muskulatur
- Herzmuskulatur
- Glatte Muskulatur
Karakteristik Skelettmuskulatur
- fast immer willkürlich
- Schnell grosse Kraftentwicklung, schnelle Ermüdung
Entwicklung Skelettmuskelzellen
Myoblasten verschmelzen zu Einheiten (Synzytien) → Myotuben → Reifung zu Skelettmuskelzellen
Querstreifung kommen woher beim Muskel
Myofibrillen: Sind verantwortlich für Kontraktion
Zellmembran der Muskelzellen?
Sarkolemm
Zytoplasma der Muskelzellen?
Sarkoplasma
T-Tubuli Muskelzellen
tubuläre Einstülpungen in Zellmembran
Abschnitt zwischen zwei Z_Streifen?
Sarkomer
Filamente im Sarkomer?
Aktin, Myosin
Muskelkontraktion?
Bei Kontraktion kommt es zu Kalziumeinstrom in Myofibrille à ATPase Aktivität im Myosinkopf nimmt Kontakt mit Aktin aufà Kontraktion
Weitere Proteine im Sarkomer?
Troponine, Tropomyosin, Nebulin
Übertragung Erregung Muskelzellen?
Erregung der motorischen Nervenzellen wird an motorischer Endplatte auf Skelettmuskel übertragen.
Die Erregung bewirkt, dass im Lumen des glatten ERs gespeichertes Kalzium die Zisternen verlässt und in die Myofibrillen einströmt, was hier den Beginn der Kontraktion auslöst.
Organellen der Skelettmuskulatur
- Mitochondrien mit Matrixgranula (Kalziumspeicher)
- mässig Entwickeltes RER
- kleine Golgi Apparate
- Zytosol mit Protein Myoglobin→ gibt Muskulatur die Färbung
Satellitenzellen
- Zellen innerhalb Basallamina der Skelettmuskelzellen
- Stammzellcharakter
- werden bei VErletzungen aktiviert
- Sind verantwortlich für Muskelwachstum (Training)
Myotendinöse Junktion
Muskel Sehen Übergang
Über diese Kette verschiedener Proteine wird die Kraft der Myofibrillen auf die extrazellulären Sehnenstrukturen übertragen.
Skelettmuskeltypen
- rote: langsam, oxydativ arbeitend, myoglobin und mitochondrienreiche Fasern
- weisse: schnell, kurzfristig hohe Kraftleistung, glykolytisch, anaerob
- intermediäre Fasern: schnell, relativ erdmüdungresistent
Herzmuskulatur
Die Herzmuskelzellen (Kardiomyozyten) sind miteinander über besondere Zellkontakte, die Glanzstreifen, mit Desmosomen, Fasciae adhaerentes und großen Nexus verbunden. Die Nexus dienen der elektromechanischen Koppelung der Herzmuskelzellen.
- Erregung durch Purkinje Fasern des Erregungsleitsystem.
- Keine Satelitenzellen
Wo ist die glatte Muskulatur?
Komponente der Wand schlauchförmiger Eingeweideorgane.
Für was ist die glatte Muskulatur?
Dient zur Weiterbeförderung des Inhalts
Wodurch kontrahiert die glatte Muskulatur?
einströmendes Kazium
Ablauf Kontraktion glatte Muskulatur?
- Kalzium bindet an das Protein Calmodulin (CM). Ca2+-CM fördert die Kontraktion durch
- Regulationsprozesse am Myosin II, was zu Aktivierung des Myosinkopfes führt und
- Regulation am Aktin. Hier bindet Ca2+-CM an das Protein Caldesmon, das sich daraufhin vom Aktin-Tropomyosin löst und das Aktin in die Lage versetzt mit dem Myosin zu interagieren.
Regulation von Kraft und Spannung (Tonusregulation) glatte Muskulatur
Tonuserhöhend sind zahlreiche Faktoren, z.B. Transmitter (z.B. Acetylcholin oder Noradrenalin), Hormone (z.B. im Uterus Progesteron, Östrogene und Oxytocin), oder andere Faktoren, in der Gefäßmuskulatur z.B. Angiotensin II. Depolarisierend können auch Dehnung oder Schrittmacherzellen wirken. Tonusmindernd ist u.a. ein Absinken des Kalziums, was auch therapeutisch genutzt wird (»Kalziumantagonisten «).
Single-Unit-Typ der glatten Muskulatur
In manchen Eingeweideorganen sind die glatten Muskelzellen durch Gap Junctions verbunden, sie sind elektromechanisch gekoppelt und die Erregung breitet sich in der Muskelschicht über die Gap Junctions aus. Die Zahl der Gap Junctions kann reguliert werden. Die Erregung ist nur z.T. abhängig von Nervenfasern und entsteht im Verband der glatten Muskelzellen, öfter durch Schrittmacherzellen, und sie ist oft spontan (myogener Tonus). Vorkommen: z.B. Darm, Harnblase,
Uterus, Blutgefäße.
Multi-Unit-Typ der glatten Muskulatur
Die meisten Zellen der glatten Muskulatur werden durch vegetative Nerven erregt; gap junctions fehlen weitgehend. Vorkommen: z.B. Iris, Ziliarkörper, Samenleiter, Arteriolen. Nicht immer ist es in glatter Muskulatur so, dass entweder ein Single- oder ein Multi Unit Typ vorliegt. Am Rande größerer Blutgefäße findet man z.B. meistens eine dichte vegetative Innervation.
Grösse Muskelzellen
- Skelettmuskelzelle: einige Zentimeter
- Herzmuskelzelle: ca. 100 µm
- glatte Muskelzelle: ca. 20 µm
Gestalt Muskelzellen
- Skelettmuskelzelle: lange unverzweigte Fasern
- Herzmuskelzelle: verzweigte kürzere Fasern
- glatte Muskelzelle: spindelförmige Zellen
Zellkontakte Muskelzellen
- Skelettmuskelzelle: keine
- Herzmuskelzelle: Glanzstreifen, Gap Junctions
- glatte Muskelzelle: oft Gap Junctions (Single Junit)
Gap Junction Typen (Muskeln)
- Single Unit
- Multi Unit
Balallamina Muskeltypen
- Skelettmuskelzelle: vorhanden
- Herzmuskelzelle: vorhanden
- glatte Muskelzelle: vorhanden
T-Tubuli Muskeltypen
- Skelettmuskelzelle: zahlreich, schmal
- Herzmuskelzelle: vorhanden, relativ weit
- glatte Muskelzelle: keine, dafür Caveolen
SR-System Muskeltypen (sarkoplasmatisches Retikulum)
- Skelettmuskelzelle: hoch entwickelt
- Herzmuskelzelle: eher spärlich
- glatte Muskelzelle: oft nur wenige Zysternen
Zellkern Muskelzellen
- Skelettmuskelzelle: zahlreich
- Herzmuskelzelle: meistens einer
- glatte Muskelzelle: einer
Quergestreifte Myofibrillen Muskelzellen
- Skelettmuskelzelle: vorhanden
- Herzmuskelzelle: vorhanden
- glatte Muskelzelle: fehlen