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R. 0.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die psychologischen Aspekte von Intelligenz, Persönlichkeit und Geschlechtsunterschieden. Sie decken Faktoren wie Intelligenztests, Persönlichkeitsmodelle nach Cattell, Geschlechtsunterschiede in Verhalten und Fähigkeiten sowie die Rolle von Umwelt und Ängstlichkeit ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Psychologie, die sich mit der Erforschung von Persönlichkeitsmerkmalen, Intelligenz und sozialen Verhaltensweisen auseinandersetzen.
Karten
185
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Musik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.02.2020 / 21.02.2020

Lernkarten

Alfred Binet Intelligenz 

„Intelligenzalter“ – Testleistung zum Alter in Beziehung gesetzt

William Stern Intelligenz

Einführung des Intelligenzquotienten, der Intelligenzalter und Lebensalter in Beziehung setzt

Intelligenz Quotient wie wir ihn kennen

Intelligenzquotient

= Intelligenzalter/ Lebensalter mal 100

bis zur Adolenz braucchbar, danach nimmt Intelligenz nicht mehr linear zu

David Wechsler Intelligenz

Einführung Abweichungs-IQ

Individueller Testwert wird am Mittelwert und der Streuung der Testwerte von vergleichbarer Altersgruppe standardisiert.

IQ = (Testwert- MW)/ Stabw   mal 15 plus 100

wahrscheinliche Intelligenzverteilung?

nicht normalverteilt

mehr Personen im unteren und oberen Ende

 

Erklärungen, wieso Intelligenz nicht normalverteilt?

•prä- und perinatale Schädigungen des Gehirns
•monogenetisch bedingte Stoffwechselstörungen (Phenylketonurie)
•Intelligenzdefekte (Mongolismus)
•gezielte Partnerwahl

Zwei-Faktoren-Theorie nach Spearman

Hypothese: Hinter der Ähnlichkeit der Leistung in verschiedenen Aufgaben steckt die Eigenschaft der Intelligenz, welche einen entweder befähigt beide gut oder beide schlecht zu lösen

Testscore = g + s+ e

g= general intelligence

s= spezifische Komponente (Gedächtnis, Schlussfolgern, ...)

e= Messfehler

Messinstrument bei Zwei-Faktoren- Theorie nach Spearman

SPM= Standard Progressive Matrices

von Raven

Schritte der Faktorenanalyse

- AUSWAHL der zu messenden Variablen

- Herstellen einer KORRELATIONSMATRIX der zu messenden Variablen

- BERECHNUNG aller Faktoren aus Korrelationsmatrix

- Festlegen der ANZAHL der zu extrahierenden Faktoren

- ROTATION der Faktoren (rechtwinklig oder schiefwinklig)

- INTERPRETATION der rotierten Faktorlösung

- SCHÄTZUNG der Faktorwerte

Modell mehrer gemeinsamer Faktoren nach Thurstone

7 Primary Mental Abilities:

•Memory
•Space
•Verbal comprehension
•Reasoning
•Number
•Perceptual Speed
•Word fluency

VERBIETET Aufsummieren verschiedener Test

-> Intelligenz nur als Testprofil der Primary mental Abilities

Messinstrument zum Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren nach Thurstone

Struktur-Intelligenz-Test = IST

Primary mental Abilities nach Thurstone (Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren)

Mein schlauer Vetter ringt nach passenden Worten

Memory

Space

Verbal Comprehension

Reasoning

Number

Perceptual Speed

Word fluency

Gruppenfaktormodell nach Burt, Vernon

hierarchische Struktur von Intelligenzfaktoren

g (Tertiärfaktor) - major group factors (Sekundärfaktoren) v:ed, k:m - minor group factors (Primärfaktoren) fluency, w=literarische, v= linguistische, numerical, inductive, perceptual

linke vs rechte!!! ( v:ed vs k:m)

Messinstrument beim Gruppenfaktorenmodell nach Burt, Vernon

Wechsler Intelligenztests

Skalen des Verbalteils beim Wechsler- Test für allgemeine Intelligenz

•Allgemeines Wissen (AW)
mündlich gestellte Wissensfragen
•Zahlennachsprechen (ZN)
mündlich präsentierte Ziffernfolgen nachsprechen
•Wortschatztest (WT)
mündlich präsentierte Wörter definieren
•Rechnerisches Denken (RD)
Kopfrechnen
•Allgemeines Verständnis (AV)
sich zu mündlich präsentierten Alltagsproblemen äußern
•Gemeinsamkeiten finden (GF)
zu 2 mündlich präsentierten Begriffen die Oberkategorie benennen

Skalen des Handlungsteils beim Wechsler- Test für allgemeine Intelligenz

•Bilderergänzen (BE)
auf Abbildungen ein fehlendes Detail identifizieren
•Bilderordnen (BO)
Bildergeschichte in richtige Reihenfolge bringen
•Mosaik-Test (MT)
nachlegen eines Musters mit mehrfarbigen Würfeln
•Figurenlegen (FL)
Puzzle
•Zahlen-Symbol-Test (ZS)
bestimmte Symbole unter eine Reihe von Zahlen zeichnen (Speed-Test)
•Symbolsuche (SS)
Reihe von Symbolen auf Wiederholungen untersuchen (Speed-Test)
•Labyrinth-Test (nur in HAWIK)

Modell der fluiden& kristallisierten Intelligenz nach Cattell

g Faktor

hierarchisches Modell

gf (kognitive Fähigkeit, sich neuen Problemen/Situationen anzupassen) und gc (kognitive Fertigkeiten, in denen sich Lernerfahrungen kristallisiert und verfestigt haben) und gf(h) (lebensgeschichtlicher Vorläufer vo gf)

 

gf = fluide Allgemeine Intelligenz

•kognitive Fähigkeit, sich neuen Problemen/Situationen anzupassen
•keine Lernerfahrung erforderlich
•genetisch bedingt
•entwickelt sich im Kind schneller
Horn (1968)
•Primärfaktoren: Figurale Beziehungen, Gedächtnisspanne, Induktives Denken
•gemessen mit „kulturfreien“ (culture fair) Tests, deren Materialien für Mitglieder verschiedener Kulturen gleich gut vertraut sind

gc = kristallisierte Allgemeine Intelligenz

gc = kristallisierte Allgemeine Intelligenz
•kognitive Fertigkeiten, in denen sich Lernerfahrungen kristallisiert und verfestigt haben
•Voraussetzung: fluide Intelligenz
•Primärfaktoren: Verbales Verständnis, Erfahrungsgeleitete Bewertung, Semantische Beziehungen

gf(h) = gf historical

•Lebensgeschichtlicher Vorläufer von gf
•mehrere Primärfaktoren laden auf gf und gc
•> gemeinsame Varianz von gf und gc
•> Korrelation von gf und gc: r = .50
•> gemeinsamer (übergeordneter) Faktor gf(h)

Messinstrument für gf 

CFT 3 = Culture Fait test

SPM = Standard Processing Matrices

Entwicklung der gf

Zunahme der fluiden Intelligenz von Kindheit in Jugend

Abnahme über Lebensalter

Maxima grauer Substanz im frühen Jugendalter

 

fluide Intelligenz vor allem wo

präfrontale und parietale Teile des Gehirns

Fronto- parietale Hypothese

fronto- parietal: Arbeitsgedächtnis, gf, bewusste Verarbeitung

occipital und temporal: Ablage und Repräsentation, menge und Güte, gc

Gehirnvolumen positiv mit IQ korreliert

niedrigste Ebene= Primärfaktoren bei Cattell

Memory, Speed, Visualisierung aus üblichen IQ Tests und gf aus speziellen tests

zweite Ebene= Sekundärfaktoren bei Cattell

fluide und kritallisierte Intelligenz

dritte Ebene= höchste= Tertiärfaktoren nach Cattell

allgemeine Intelligenz gf(h)

Structure-of-Intellect Model nach Guilford

KEINE Hierarchie (otrhogonale Rotation)

Input, Output, Operation -> Quader-Modell

120 unabhängige Faktoren

Input beim Structure-of-Intellect Model nach Guilford

figural

symbolisch

semantisch

verhaltensmäßig

Operation beim structure-of-intellect Model nach Guilford

Kognition= Erkenntnisvermögen

Gedächtnis

divergente und kongruente Produktion

Evaluation

Output beim structure-of-intellect Model nach Guilford

Einheiten

Klassen

Beziehungen

Systeme

Transformationen

Implikationen

Berliner Intelligenzstrukturmodell nach Jäger

Synthese der Modelle von Spearman, Thurstone, Guilford

4 operative Faktoren

3 Inhaltsfaktoren

g- Faktor

was ist eine Faktorenanalyse

Methode für die Analyse von Zsmhängen

basiert auf Korrelationsrechnung

mittels Korrelation bestimmte Ähnlichkeit von Variablen wird bei Vorhandensein sehr vieler Variablen zur Vereinfachung genutzt

4 Arten von Faktorenanalyse

graphisch strukturell

graphisch räumlich

prozedural- softwaretechnisch

tabellarisch

Schritte bei tabellarischer Faktorenanlyse

Datenmatrix -> Korrelationsmatrix -> (Extraktionsmethode, Hauptkomponenten oder Hauptachsen) reduzierte Korrelationsmatrix (nicht erklärte Varianz wird entfernt) -> (Auswahl von Faktoren) Faktorladungsmatrix -> (Rotation) rotierte Faktorladungsmatrix -> (Interpretation und Schätzung von Faktorenwerten) Matrix der Faktorenwerte

Prozessmodell Intelligenz

Frage nach Prozessen, die der Leistung zugrunde liegen

-> Experiment: zB Mentale Rotation

Mentale Rotation- Experiment zum Prozessmodell

Aufgabe: sind beide Figuren gleich oder ungleich

UV: Rotationswinkel

AV: Reaktionszeit

- Reaktionszeit erhöht sich linear mit Rotationswinkel

Formung der Intelligenz durch ... (wo kommen Unterschiede her)

Anlage/ Erbgut

Umwelt

drei Säulen der Forschung bezüglich Verhaltensgenetik

Tierforschung

Quantitative Verhaltensgenetik

molekulare Verhaltensgenetik

Merkmalsänderunge bei Züchtung

MW der Züchtungsgruppen sinken bzw. steigen von Filial- zu Filialgeneration

Varianzen sinken von Filial- zu Filialgeneration

Lernen