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Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die psychologischen Aspekte von Intelligenz, Persönlichkeit und Geschlechtsunterschieden. Sie decken Faktoren wie Intelligenztests, Persönlichkeitsmodelle nach Cattell, Geschlechtsunterschiede in Verhalten und Fähigkeiten sowie die Rolle von Umwelt und Ängstlichkeit ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Psychologie, die sich mit der Erforschung von Persönlichkeitsmerkmalen, Intelligenz und sozialen Verhaltensweisen auseinandersetzen.
Cartes-fiches
185
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Musique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
21.02.2020 / 21.02.2020

Cartes-fiches

Modell der fluiden& kristallisierten Intelligenz nach Cattell

g Faktor

hierarchisches Modell

gf (kognitive Fähigkeit, sich neuen Problemen/Situationen anzupassen) und gc (kognitive Fertigkeiten, in denen sich Lernerfahrungen kristallisiert und verfestigt haben) und gf(h) (lebensgeschichtlicher Vorläufer vo gf)

 

gf = fluide Allgemeine Intelligenz

•kognitive Fähigkeit, sich neuen Problemen/Situationen anzupassen
•keine Lernerfahrung erforderlich
•genetisch bedingt
•entwickelt sich im Kind schneller
Horn (1968)
•Primärfaktoren: Figurale Beziehungen, Gedächtnisspanne, Induktives Denken
•gemessen mit „kulturfreien“ (culture fair) Tests, deren Materialien für Mitglieder verschiedener Kulturen gleich gut vertraut sind

gc = kristallisierte Allgemeine Intelligenz

gc = kristallisierte Allgemeine Intelligenz
•kognitive Fertigkeiten, in denen sich Lernerfahrungen kristallisiert und verfestigt haben
•Voraussetzung: fluide Intelligenz
•Primärfaktoren: Verbales Verständnis, Erfahrungsgeleitete Bewertung, Semantische Beziehungen

gf(h) = gf historical

•Lebensgeschichtlicher Vorläufer von gf
•mehrere Primärfaktoren laden auf gf und gc
•> gemeinsame Varianz von gf und gc
•> Korrelation von gf und gc: r = .50
•> gemeinsamer (übergeordneter) Faktor gf(h)

Messinstrument für gf 

CFT 3 = Culture Fait test

SPM = Standard Processing Matrices

Entwicklung der gf

Zunahme der fluiden Intelligenz von Kindheit in Jugend

Abnahme über Lebensalter

Maxima grauer Substanz im frühen Jugendalter

 

fluide Intelligenz vor allem wo

präfrontale und parietale Teile des Gehirns

Fronto- parietale Hypothese

fronto- parietal: Arbeitsgedächtnis, gf, bewusste Verarbeitung

occipital und temporal: Ablage und Repräsentation, menge und Güte, gc

Gehirnvolumen positiv mit IQ korreliert

niedrigste Ebene= Primärfaktoren bei Cattell

Memory, Speed, Visualisierung aus üblichen IQ Tests und gf aus speziellen tests

zweite Ebene= Sekundärfaktoren bei Cattell

fluide und kritallisierte Intelligenz

dritte Ebene= höchste= Tertiärfaktoren nach Cattell

allgemeine Intelligenz gf(h)

Structure-of-Intellect Model nach Guilford

KEINE Hierarchie (otrhogonale Rotation)

Input, Output, Operation -> Quader-Modell

120 unabhängige Faktoren

Input beim Structure-of-Intellect Model nach Guilford

figural

symbolisch

semantisch

verhaltensmäßig

Operation beim structure-of-intellect Model nach Guilford

Kognition= Erkenntnisvermögen

Gedächtnis

divergente und kongruente Produktion

Evaluation

Output beim structure-of-intellect Model nach Guilford

Einheiten

Klassen

Beziehungen

Systeme

Transformationen

Implikationen

Berliner Intelligenzstrukturmodell nach Jäger

Synthese der Modelle von Spearman, Thurstone, Guilford

4 operative Faktoren

3 Inhaltsfaktoren

g- Faktor

was ist eine Faktorenanalyse

Methode für die Analyse von Zsmhängen

basiert auf Korrelationsrechnung

mittels Korrelation bestimmte Ähnlichkeit von Variablen wird bei Vorhandensein sehr vieler Variablen zur Vereinfachung genutzt

4 Arten von Faktorenanalyse

graphisch strukturell

graphisch räumlich

prozedural- softwaretechnisch

tabellarisch

Schritte bei tabellarischer Faktorenanlyse

Datenmatrix -> Korrelationsmatrix -> (Extraktionsmethode, Hauptkomponenten oder Hauptachsen) reduzierte Korrelationsmatrix (nicht erklärte Varianz wird entfernt) -> (Auswahl von Faktoren) Faktorladungsmatrix -> (Rotation) rotierte Faktorladungsmatrix -> (Interpretation und Schätzung von Faktorenwerten) Matrix der Faktorenwerte

Prozessmodell Intelligenz

Frage nach Prozessen, die der Leistung zugrunde liegen

-> Experiment: zB Mentale Rotation

Mentale Rotation- Experiment zum Prozessmodell

Aufgabe: sind beide Figuren gleich oder ungleich

UV: Rotationswinkel

AV: Reaktionszeit

- Reaktionszeit erhöht sich linear mit Rotationswinkel

Formung der Intelligenz durch ... (wo kommen Unterschiede her)

Anlage/ Erbgut

Umwelt

drei Säulen der Forschung bezüglich Verhaltensgenetik

Tierforschung

Quantitative Verhaltensgenetik

molekulare Verhaltensgenetik

Merkmalsänderunge bei Züchtung

MW der Züchtungsgruppen sinken bzw. steigen von Filial- zu Filialgeneration

Varianzen sinken von Filial- zu Filialgeneration

Experiment zu klugen und dummen Ratten: Umwelteinfluss

Kluge Ratten sind nur in normaler Umwelt deutlich überlegen

(nich tüberlegen in reicher oder verarmter Umgebung)

-> Wechselwirkung

Erblichkeitsschätzung mittels Varianz

Vp = Vg + Vu + Vf

(phänotypische V, genetosche V, Umwelt V, Fehler V)

Umweltvarianz

Vu = Vc + Ve

(Umwelt V, geteilte Umwelt v, nicht geteilte Umwelt v)

Erblichkeit/ Heritabilität

Vg/Vp

Untersuchungsdesigns zur qualitativen Verhaltensgenetik

1. getrennte EZ

2. EZ vs. ZZ

3. Adoptionsstudien

4. Heim-, Waisenkinder

equal environment assumption?

Umwelt bei MZ unterscheidet sich nicht grundsätzlich von DZ

Erblichkeit von IQ

0,52

IQ, Gehirn, Erblichkeit?

höhere Erblichkeit in frontalen Arealen, Wernicke

höheres Gehirnvolumen mit höherer Intelligenz korreliert

 

Probleme mit Falconer Formel?

- Vernachlässigung von genetischer Dominanz (Überschätzung)

- selektive Partnerwahl (Unterschätzung)

- Wenn EZ und ZZ doch andere Umwelten haben (Unterschätzung)

Heimkinder

vrringerter IQ bei Heimkindern

r im ittel = 0,5

bedeutsamer Umwelteinfluss

Umwelteinflüsse bei Intelligenz

Angemessenheit der Umwelt (ZB Spielzeug)

mütterliches Temperament (sozialer Affekt, kognitive Fähigkeiten)

elterliche Bindung und Erziehung

sozialer Status und Intelligenz

Erbeinfluss höher bei hohem Status

-> optimierte Umwelt, daher geringeren Effekt

Erbeinfluss niedriger bei niederem Status-> merh Umwelteinfluss

sozialer Status und Bildung

Steigerung des IQ durch Adoption in high SES oder high education context

Ethnizität und IQ

kaukasisch vs negroid

KEIN Unterschied in IQ

Geburtenreihenfolge

IQ sinkt mit Stellung in Geburtenreihenfolge (nicht, wenn ältere Geschwister gestorben!)

 

wie viele Gene hat der mensch?

30.000-40.000 Gene

Étudier