Kapitel 6, Breitbandtechnologie und VoIP

Vorbereitung für das Qualifikationsverfahren für Elektrofachleute 6.88 - 6.157

Vorbereitung für das Qualifikationsverfahren für Elektrofachleute 6.88 - 6.157


M. L.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Breitbandtechnologie und VoIP auf Berufslehre-Niveau. Sie decken Themen wie Kabel, Anschlüsse, Netzwerktopologien und Komponenten wie Switches und Router ab. Besonders relevant sind die universellen Kommunikationsverkabelungen (UKV), die für den Internetzugang und die Signalübertragung entscheidend sind. Die Karteikarten sind ideal für Elektrotechnik-Studierende und Berufslehrlinge, die sich auf Prüfungen oder praktische Anwendungen vorbereiten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Electrotechnique
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
06.02.2020 / 08.07.2023

Flashcards

88. Was ist Breitband-Internetzugang?

Internetzugang mit hoher Datenübertragungsrate bzw. grosser Bandbreite.

89. Wofür steht die Abkürzung ADSL?

Asymmetric Digital Subscriber Line

asymmetrische digitale Teilnehmerlinie

90. Was ist bei ADSL asymmetrisch?

Die Download-Geschwindigkeit ist grösser als die Uploadgeschwindigkeit.

91. Was versteht man under Download (downstream)?

Dies ist die englische Bezeichnung für den Datentransfer vom Internet zum eigenen Computer.

92. Was versteht man unter Upload (upstream)?

Dies ist die englische Bezeichnung für den Datentransfer vom eigenen Computer ins Internet.

93. Was versteht man unter VDSL (Very high bitrate Digital Subscriber Line)?

VDSL ist die heutige DSL-Variante. Provider bieten heute Download-Gschwindigkeiten von bis zu 1Gbit/s an.

94. Skizzieren Sie gedanklich auf einer Frequenzachse die verschiedenen Frequenzbereiche für die Telefonie und den Datentransfer.

0 - 138kHz : Telefonie

138 - 276kHz : Upload

276kHz - 2.2MHz : ADSL (Download)

2.2 -12MHz : VDSL (Download)

95. Wofür steht die abkürzung SDSL?

Bei SDSL ist die Übertragung mit symmetrischer Geschwindigkeit möglich. Das heisst: Up- und Downloadgeschwindigkeit sind gleich gross.

96. Wann sind bei der Breitband-Internetdose die beiden Brücken geschlossen?

Wenn kein Splitter eingesteckt wird.

97. Warum müssen bei der Breitband-Internetdose die beiden Brücken offen sein, wenn ein VDSL-Splitter eingesetzt wird?

Damit die hohen VDSL-Frequenzen nicht zu den analogen Telefonapparaten gelangen.

98. Was bewirkt ein VDSL-Splitter?

Am Phone-Anschluss sind nur noch die Sprechfrequenzen von 300 - 3'400 Hz vorhanden.

99. Was passiert mit dem hochfrequenten VDSL-Signal, wenn es an einen analogen Telefonapparat gelangen würde?

Für die hohen Frequenzen stellen gewisse analoge Apparate einen kleinen Widerstand dar. Die Signale werden damit stark abgeschwächt, was zu Störungen führt.

100. Welche minimale Kabelkategorie sollte bei einem VDSL-Internetzugang zur Breitband-Steckdose verwendet werden?

Mind. Kat. 6

101. Wofür steht die folgende Angabe "ADSL over Ports"?

ADSL-Internetzugang zusammen mit einem Telefonanschluss.

102. Wofür steht die folgende Angabe "ADSL over ISDN"?

ADSL-Internetzugang zusammen mit einem ISDN-Telefonanschluss.

103. Skizzieren sie gedanklich eine heute noch bestehende "ADSL over Ports"-Installation mit drei analogen Endgeräten und einem Router.

MF: Mikrofilter

104. Wofür steht VoIP?

Voice over IP (IP: Internet Protokoll) -> Internettelfeonie

105. Was versteht man unter SIP?

Das Session Initial Protocol (SIP) ist ein Netzprotokol zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern. (Initiation = Einführung eines Aussenstehenden)

106. Welche drei Hauptprobleme können die Sprachqualität einer VoIP-Verbindung beeinträchtigen?

- Laufzeit der Datenpakete

- Jitter

- Paketverluste

107. Wofür steht die Abkürzung QoS?

Quality of Service = Datenpriorisierung

108. Wofür braucht es QoS-Anschlüsse bei einem Router?

Für VoIP-Apparate. Die Sprachpakete für die VoIP-Verbindung müssen gegenüber den restlichen Daten priorisiert werden.

109. Reicht jedes VDSL-Abonnement, um über VDSL-Anschluss eine VoIP-Verbindung aufbauen zu können?

Bei VDSL-Abonnements muss die Upstream-Geschwindigkeit mindesten 100kBit/s betragen

110. Wofür steht die Abkürzung UKV?

Universelle Kommunikationsverkabelung

111. Was ist das Ziel einer UKV-Installation?

Ziel der UKV ist es, mit einem einzigen Kabeltyp und einem genormten Stecksystem alle Dienste betrreiben zu können.

112. Wie nennt man die einzelnen Verteiler der UKV?

Standortverteiler (Arealverteiler), Gebäudeverteiler und Etagen- oder Stockwerkverteiler

113. Wofür wird der Etagenverteiler verwendet?

Im Etagenverteiler enden alle Arbeitsplatzkabel. Diese werden auf einem Inatallationspanel aufgeschaltet und über Patchkabel mit den Aktivkomponenten verbunden (Switch, PBX usw.)

114. Von wo nach wo führt die universelle Kommunikationsverkabelung?

Vom Standortverteiler bis zur Telekommunikations-Anschlussdose

115. Zwischen welchen Verteilern befindet sich a) die Primär- und b) die Sekundärverkabelung?

a) Standort- und Gebäudeverteiler

b) Gebäude- und Etagenverteiler

116. Welches ist die Maximaldistanz für die Primärverkabelung gemäss RIT?

1500m

Die Primärverkabelung wird mittels LWL ausgeführt.

117. Welches ist die Maximaldistanz für die Sekundärverkabelung gemäss RIT?

500m

Die Sekundärverkabelung wird heute auch praktisch immer mittels LWL ausgeführt.

118. a) wo startet und b) wo endet die Tertiärverkabelung?

a) Beim Etagenverteiler

b) bei der Telekommunikations-Anschlussdose

119. Was ist ein Channel-Link?

Die gesamte Verbindung in einem Netzwerk, z.B. vom Switch bis und mit PC-Anschluss.

120. Was ist ein Permanent-Link?

Die tertiäre Installation - vom Anschluss im Verteiler bis zur Kommunikationssteckdose ohne Anschluss- und Patchkabel.

121. Weclhe maximale Länge darf der "Permanent-Link" haben?

90m

122. Weclhe maximale Länge darf der "Channel-Link" haben?

100m (90m + 2*5m Anschluss- bzw. Patchkabel)

123. Umschreiben Sie die Bezeichnung "asymetrische Kabel"

Kabel, bei denen die Signalrückführung über die Abschirmung erfolgt. Der Hinleiter beseitzt eine andere Impendanz als der Rückleiter.

124. Was bedeuten die Kabelbezeichnungen S-UTP und S-FTP?

S-UTP: Geflechtsschirm - ungeschirmt Twisted Pair

S-FTP: Geflechtsschirm - Folienschirm Twisted Pair

125. Wofür steht die Abkürzung SF-FTQ?

Geflechts- und Folienschirm - Folienschirm um verdrillte Vierer-Aderbündel

126. Wie lautet der b-Draht Farbcode für ein U72 5x4?

Blau

Orange

Grün

Braun

Grau

127. Wie wird der minimale Biegradius gemäss RIT für Cu-Kabel berechnet?

4 x Durchmesser im verlegten Zustand (8 x d bei Verlegung)

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