Psych


L. B.
Diese Lernkarten behandeln psychotherapeutische Ansätze und Verfahren auf Universitätsniveau. Sie umfassen Themen wie Therapieprozesse, Konflikte, Modelle und Interventionen, wobei spezifische Methoden wie die Gesprächspsychotherapie (GPT), tiefenpsychologische Ansätze und Verhaltenstherapie im Fokus stehen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachleute, die sich mit psychotherapeutischen Techniken und deren Anwendung vertraut machen möchten, um Patienten gezielt zu behandeln und therapeutische Erfolge zu erzielen.
Karten
63
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
06.02.2020 / 08.02.2020

Lernkarten

Die Frage, was eine „psychische Störung“ an sich
ist, ist sinnlos, weil es keine Realität hinter den
verschiedenen Konstruktionen gibt. (tut)

Das SORCK Modell ist ein Beispiel dafür, dass
Diagnostik direkt in die Therapieplanung übergehen
kann. (tut)

Unter adaptiver Indikation versteht man die
Anpassung des therapeutischen Vorgehens an die
Möglichkeiten und Bedürfnisse des Patienten. (tut)

Bei der Indikation handelt es sich um eine
einmalige Ja-Nein-Entscheidung. (Tut)

Eine Voraussetzung für das Stellen von
Indikationsfragen ist die Zurückweisung des
Uniformitätsmythos. (tut)

Ein/e Therapeut/in entscheidet bei ihrem/seinem
Patienten am Selbstwertgefühl zu arbeiten.
Deshalb interveniert sie laut dem SORCK Modell an
der Komponente der Konsequenz (C). (tut)

An der Konsistenztheorie würde sich im Prinzip
wenig ändern, wenn man etwas andere oder eine
etwas andere Zahl von Grundbedürfnissen
unterschiede. (tut)

Niedriger Selbstwert kann mit Hinsicht auf die
Verbesserung der psychischen Verfassung
vollständig durch hohe self-compassion
ausgeglichen werden. (tut)

Im Rahmen der Psychotherapie sollte dem
Patienten geholfen ein möglichst realistisch
Selbstbild zu entwickeln, um seine vorhandenen
Ressourcen gut einschätzen zu können. (tut)

Die Therapie sollte ausschließlich
störungsspezifisch ausgerichtet sein, um das
Erleben von Inkonsistenz zu reduzieren. (tut)

Viele psychische Prozesse laufen simultan ab,
weshalb es nicht möglich ist das Inkonsistenzniveau
dauerhaft auf null zu senken. (tut)

Wesentlich für Konzepte der systemischen Therapie
ist, dass sich das Augenmerk mehr auf die
Zusammenhänge und Wechselbeziehungen als auf
individuelle Merkmale richtet. (tut)

Die in der systemischen Therapie postulierte
wechselseitige Verflochtenheit aller Systemmitglieder
impliziert gleichzeitig, dass Eltern und Kinder oder
Männer und Frauen theoretisch gleich viel Macht
haben. (tut)

Genogramm und Familienskulptur können als visuellmetaphorische
Techniken der Familiendiagnostik
betrachtet werden. Gleichzeitig geht hier die
Diagnostik fließend in die Intervention über. (tut)

In der systemischen Therapie geht man davon aus,
dass entscheidende Prozesse außerhalb der Sitzungen
selbst geschehen. Die Zeit zwischen den Sitzungen
sollte deshalb immer so kurz wie möglich gewählt
werden, um möglichst viele Prozesse auf einmal
anzustoßen. (tut)

Die Systemische Therapie nutzt erfolgreich lineare
Ursachen-Wirkungs-Beschreibungen, um die Dynamik
der familiären Umwelt abzubilden. (tut)

Metaanalysen zu Antidepressiva zeigen häufig
lediglich eine kleine Überlegenheit im Vergleich zu
Placebo-Behandlungen. (tut)

Verschiedene Lerntheorien sind durch den
Einbezug von Bereichen der Motivations- und
Kognitionspsychologie in der heutigen Zeit eher in
den Hintergrund gerückt. (tut)

„Die“ Verhaltenstherapie gibt es nicht. Vielmehr
subsumiert dieser Begriff vielfältige
Behandlungsmethoden, die sich bestimmten
Prinzipien verpflichten. (tut)

Joseph Wolpe, der erste Vizepräsident der
Association for the Advancement of Behavior
Therapy, gilt als zentrale Gründungsfigur der
Verhaltenstherapie. (tut)

Unter Prompting versteht man verbale oder
verhaltensbezogene Hilfestellungen, die die
Aufmerksamkeit des Lernenden auf das
gewünschte Verhalten lenken, z .B. das Einsetzen
eindeutiger Instruktionen. (tut)

Steht ein Patient auf einem hohen Verhaltensniveau,
ist es günstig, ihn jede Münze in der Token
economy unmittelbar eintauschen zu lassen. (tut)

Bei Operanten Verfahren werden Konsequenzen,
Kontiguitäts- und Kontingenzbedingungen
geändert. (tut)

Die genaue Erfassung des Belief systems ist wichtig
für den sokratischen Dialog (Disputation). (tut)

Beim ABC Modell sind vor allem die Situations- und
die Beliefkomponente von Bedeutung. (tut)

Laut der kognitiven Triade nach Beck ist eine
negative Sicht auf das Selbst mit Gefühlen von
Wertlosigkeit verbunden. (tut)

Die kognitive Therapie von Beck verfolgt einen topdown
Ansatz. Sie setzt zunächst an der
Veränderung zugrundeliegender dysfunktionaler
Grundannahmen (Schemata) an und erst später an
kognitiven Fehlern. (tut)

Sitzungen zur Reizkonfrontation enden immer nach
einem bestimmten Zeitintervall, unabhängig von
der angstauslösenden Situation (tut)

Die systematische Desensibilisierung ist kein
konfrontatives Verfahren, weil systematisch mit
Entspannung und Vermeidung gearbeitet wird. (tut)

Reizüberflutung (Flooding) wird in der Regel als
Einzeltherapie durchgeführt. (tut)

Das Aufstellen einer detaillierten Angsthierarchie
ist eine Voraussetzung für den Einsatz
respondenter Verfahren. (tut)

Die Metaanalyse „Psychotherapie im
Wandel“ von Grawe et al. (1994) hatte das
Ziel Aussagen über die differenzielle
Indikation psychologischer Interventionen zu
ermöglichen. (tut)

Bei der Effektstärkenberechnung in Interventionsstudien
gilt: Eine hohe Effektstärke deutet auf
einen klinisch bedeutsamen Unterschied hin. (tut)

Man bezieht sich gegenwärtig in der
Psychotherapie auf eine allgemein anerkannte
Theorie und Methodik. (tut)

Das sog. „dodo bird verdict“ postuliert, dass nur
allgemeine Wirkfaktoren in der Psychotherapie,
z.B. die Qualität der Patient-Therapeuten
Beziehung, wirken. (tut)

Psychologische Interventionen beziehen sich
ausschließlich auf das Verhalten von Patienten,
welches sie in eine bestimmte Richtung
beeinflussen wollen. (tut)

Eine gute wissenschaftliche Theorie sollte
falsifizierbar, explizit und ausführlich sein. (tut)

Der soziale Konstruktionismus sieht Umwelt und
Individuum als getrennte Identitäten, die sich auf
der gleichen Bewusstseinsstufe bewegen. (tut)

Die Frage, was eine „psychische Störung“ eigentlich
ist, ist sinnlos, weil es keine Realität hinter den
verschiedenen Konstruktionen gibt (tut)

Der Rationalitätsbeurteiler verfolgt die Ausführung
beider Seiten und kommst schließlich zu einer
Bewertung, die entweder die Entscheidung des
Praktikers billigt oder sie als unbegründet verwirft. (tut)

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