Stichwortverzeichnis


Patrick Holderegger
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die biologische Abwasserreinigung und Schlammbehandlung auf Universitätsniveau. Sie decken Verfahren wie Faulung, Reinigung und Trocknung von Schlamm sowie die Berechnung von Konzentrationen und Trockensubstanz ab. Besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit Abwassertechnik und Umwelttechnik befassen, da sie detaillierte Informationen zu Prozessen und Berechnungen liefern.
Cartes-fiches
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3
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
14.01.2020 / 10.06.2025

Cartes-fiches

Stagnationsphase

Sommerhalbjahr (Apr./Mai - Sep./Okt.)- Wasser gemäss Dichte geschichtet(Schichten: Epilimnion, Metalimnion, Hypolimnion),- kaum Sauerstoffaustausch,- Grosse Konzentrations-/Temperaturdifferenzensiehe auch: Zirkulationsphase

Stahl

Werkstoffe; hochlegierte Stähle

Standardabweichung

Betrag, um welchen die einzelnen Messwerte vom Mittelwert streuen. Die relative Standardabweichung (Variationskoeffizient) [%] dient dazu, die Streuung unterschiedlicher Messungen und Parameter zu vergleichen.

Stecker

trockene, feuchte, korrosions-, explosionsgefährdete Ort

Step-Screen-Rechen

Rechenanlagen; stufenförmig, automatisch, mit Rechengutpresse; Rechengut führt zu Siebwirkung auf den Stufen; Geruchsemission (bleibt liegen, verkrustet)

Stern-Dreieck Schaltung

Bei zwei verschiedenen Spannungen: höhere = SternSternschaltung: Anfahrstrom kleinStart: Sternschaltung; Betrieb: Dreieckschaltung

Steuerung

Sollwert-Vorgabe (soll/ist-Abgleich = Regelung)Beispiele: Heizkörper mit manuellem Regelventil, Siedlungsentwässerung:- Statische Steuerung: fix eingestelltes Drosselorgan (Leaping Weir)- Lokale Steuerung: Bauwerk steuert nur für sich (Regenbeckenentleerung AVM)- Regionale Steuerung: Bauwerke steuern unter Berücksichtigung anderer Werke- Verbundsteuerung: Kanalnetzbewirtschaftung

Stickoxide

NOx; Entstehen bei Verbrennungsprozessen und gelangen in die Luft und die Gewässer

Stickstoffanalytik

Laboranalysen (siehe auch Küvettentest undKjeldahl)

Stickstoffbilanz ARA

Elimination in VKB: C > NElimination durch:- Einbau in Biomasse (Schlamm)- Schlammentsorgung- Denitrifikation Rückläufe aus Schlammbehandlung relevant

Stickstoff-Gesamt

Summe aller an- bzw. organischen Stickstoffverbindungen (Eiweisse, Nitrat, Ammonium, Amine, Amide, evtl. industrielle Nitro-Verbindungen etc.). Im Küvettentest werden diese mit Peroxodisulfat in messbares Nitrat umgewandelt.Ntot = Kjeldahl (TKN) + NO3- + NO2- =Ntot = Norg + NH4+ + NH3 + NO3- + NO2- [mg/l]

Stickstoffkreislauf

Stickstoffeintrag in Gewässer: 20% ARA, 80% diffuse Quellen

Stoffwechsel Bakterien

Einteilung gemäss Energiequelle, C-Quelle,Stoffwechsel

STORM

Abwasseinleitungen in Gewässer bei Regenwetter; Richtlinie, die lokale Anforderungen an Abwassereinleitungen in Gewässer formuliert (immissionsorientiert).

Störungen, Abwasserreinigung

aufschwimmende Stoffe: Öl, Benzin, Lösungsmittelabsinkende Stoffe: FCKWwasserlösliche Stoffe: schädigen die biologische Reinigung

Stossfaktor

berücksichtigt die unterschiedliche Tagesfracht im Rohwasser (Tagesspitzen) bzw. den entsprechend unterschiedlichen Sauerstoffverbrauch.

Strahlungsenergie

entsteht durch elektromagnetische Wellen.Beispiel: Sonnenstrahlung bzw. Solarenergie

Strassenentwässerung

Siedlungsgebiet: via Schlammsammler in Kanalisation (Mischsystem) oder nur Hauptverkehrsachsen (Trennsystem bzw. modifiziertes System).Land: über die Schulter ins Kulturland; wenn nicht möglichin Kanalisation.Heute ist Strassenabwasser zwingend zu reinigen (SABA)

Stromnetz

Elektrischer Energietransport (Netz, Verteilung, Kabel)

Stundenteiler

Faktor, welcher zur Berechnung des max. Trockenwetteranfalls (QTWA) eingesetzt wird. Er beschreibt die je nach Einzugsgebiet charakteristischen Abflussschwankungen.

Summenparameter

Bezeichnung für eine Gruppe von Stoffen mit einer chemischen Gemeinsamkeit.Beispiele: CSB, BSB5, TOC, DOC, Ntot

SWOT-Analyse

Strategisches Instrument: Stärken/Schwächen + Chance/Gefahren ? Entscheidungsfindung

System

Systeme sind Gesamtheiten, welche aus mehreren, miteinander in geordneten Beziehungen stehenden Teilen besteht.

Tauchkörper

Biologische Reinigung; rotierende kreisförmige Scheiben mit Biofilm, welcher abwechselnd in Abwasser eingetaucht bzw. der Luft ausgesetzt wird.Verfahren: Scheiben- bzw. KreuzwickeltauchkörperDimensionierung: Umsatzleistung, Fläche (BA)BA normales Abwasser = max. 0.06 kg BSB5/m2*dBA angefaultes Abwasser = max. 0.04 kg BSB5/m2*dBiofilmfläche = BSB5 [kg/m3] * Q [m3/d] / BA [kg BSB5/m2*d]Drehgeschwindigkeit massgebend für die Leistung der Nitrifikation. Beste Einstellung: individuell, experimentell,Vorklärung nicht zwingend, Nachklärung oder Überschussschlamm mittels FiltrationVorteile: einfacher Bau/Betrieb (Personal, Steuerung), Nitrifikation/Denitrifikation möglichNachteile: Verstopfungen, Geruch, keine Eingriffsmöglichkeiten bzgl. StossbelastungBeispiel: ARA Ellikon am Rhein, ARA Lauterbrunnen

Tauchwand

Rückhalt von Schwimmstoffen in AbsetzbeckenEinbau: 20-30 cm unter Normalwasserspiegel

Team

eine Gruppe von Menschen, die mit hoher gegenseitiger Akzeptanz zielorientiert, koordiniert und planmässig arbeitet.

Tellerbelüfter

Gummimembranbelüfter

Temperatur

bezeichnet den Wärmezustand eines Körpers.Einheit: Grad Celsius [°C], Kelvin [K]Gefrierpunkt von Wasser 0°C = 273.15 KRaumtemperatur: 20°C = 293.15 KAbsoluter Nullpunkt: 0 K = -273.15°C

Temperaturmessung

Temperatur beeinflusst Messergebnis anderer Parameter.Verfahren: elektrische Berührungsthermometer (2 metallische Leiter), Widerstandsthermometer (elektrischer Widerstand von Metallen und Halbleitern).

Tenside

oberflächenaktive Substanzen (Waschmittel), die die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit oder die Grenzflächenspannung zwischen zwei Phasen herabsetzen, dh. Schaum stabilisieren (Blasen platzennicht mehr).Auf ARA werden deshalb Entschäumer eingesetzt.

Tertiärschlamm

Schlamm aus der chemischen Fällung (3. Reinigungsstufe)

Tiefenfilter

Raumfilter

Titration

In ein Teil der Lösung (Konzentration unbekannt) wirdmit einer genau bekannten (Normal-)Lösung bis Farbumschlag titriert. Anhand des Verbrauchs der Normallösung kann die Konzentration für die andere Lösung berechnet werden.cSäure [Mol/l] * VSäure [ml] = cLauge [Mol/l] * VLauge [ml]Beispiel: Bestimmung von Kjeldahl, org. Säuren, Kaliumpermanganat

TOC

Gesamter organischer Kohlenstoff [mg C/l]; zusammen mit dem gesamten anorg. Kohlenstoff (TIC) = Total Carbon (TC).Bestimmung durch: Küvettentest (homogenisieren), ausblasen, Verbrennung, messbar als CO2 in Indikator.

Totaloxydationsanlagen

aerobe Schlammstabilisierung; Durch Belüftung wird Überschussschlamm mineralisiert. Mikroorganismen werden unter Anwesenheit von Sauerstoff einemständigen "Hungerzustand" ausgesetzt, wodurch sie gezwungen werden, ihre Speicherstoffe als Nahrung zu verarbeiten (endogene Atmung).Alternative: anaerobe Schlammstabilisierung, Faulung

Tow-Bro-Räumer

Saugräumer

Toxikologie

Lehre von Giften und Vergiftungen, Lehre von schädlicher Wirkung giftiger Substanzen aufbiologisches Gewebe.Akut: kurzfristige Effekte, hohe KonzentrationChronisch: langfristige Effekte, niedrige Konzentration

Trägerbiologieverfahren

Biologische Reinigung mit festsitzender Biomasse

Transmission

Lichtdurchlässigkeit (Fotometrie); Verhältniszwischen austretender und eintretender Strahlung. Abhängig von Eingangslicht, Reaktionszeit, Inhaltstoffe und Sichtdicke (Probevolumen).

Treibhauseffekt

Treibhausgase (CO2, O3, FCKW) behindern natürliche Wärmeabstrahlung (infrarot)

Étudier