VSA Berufsprüfung Stichworte R-Z
Stichwortverzeichnis
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Flashcards
Schmutz- und Niederschlagsabwasser getrennt- kleiner Schmutzwasserkanal notwendig- keine Mischwassereinleitungen- höhere Baukosten (+Meteorwasserkanal)- Fehlanschlüsse
Identifikation der Stoffe, sachgemässe Entsorgung
dient zur Unterteilung von längsdurchströmten Becken.- Öffnungen ungleichmässig verteilt, aussen- Öffnung unten vorsehen (Beckenentleerung)- nicht über Wasseroberfläche (Schwimmschlamm)
Natürlich belassenes oder aufbereitetes Wasser zum Trinken und Kochen (Lebensmittel).Hausanschluss: 4-10 bar; im Haus: 4 bar1 km3/a CH, 40% Quellwasser, 40% Grundwasser, 20% See-/Flusswasser
Nur bei spezieller Nutzung, Bewilligung
Anteil Material eines Schlamms (mit gelösten Stoffen), Rest ist Wasser [%]TR [%] = (mTiegel+Rückstand-mTiegel [g]) / Einmass [g] * 100
Anteil Material eines Schlamms (ohne gelöste Stoffe; gehen durch Filter), Rest ist Wasser [g/l]Beispiel:TS = 30% (Faulschlamm, entwässert): 300 kg/m3TS = 3 g/l (Belebtschlamm): 0.3% Schlamm, 99.7% Wasser, 3 kg/m3TS = 6% (Frischschlamm eingedickt): 60 kg/m3TS [g/l] = (mFilter+Rückstand-mFilter [g]) / Einmass [ml] * 1000
Abwasserzufluss (Q) einer ARA bei Trockenwetter (TW). ARA muss den zweifachen maximalen Trockenwetteranfall (2xQTWA,max) behandeln bzw. darauf dimensioniert werden: QTWA,max [l/s] = Q [m3/h] / n (Stundenteiler)170 l/E*d ohne bzw. 250 l/E*d mit FremdwasserJe grösser das EZG desto ausgeglichener das Q.
Schlammtrocknung: KonvektionstrocknungTrockensubstanz: >90%Verfahren: Schlamm aus Schlammentwässerung wird mit Rückführgut gemischt, in drehende Trommel(Umschichtung) gegeben und mit heissen Rauchgasen behandelt. In Trommel: Erhitzungs-, Verdampfungs- und NeutralisationszoneVorteile: Durchsatzleistung, grosser Regelbereich der Rauchgastemperatur (150-1'000°C)
Abwasser fliesst über Trägermaterial (früher Steine, heute Kunststoff) mit biologischem Bewuchs (Stoffwechsel). Dieser Biofilm löst sich von Zeit zu Zeit, abhängig von:Oberflächenbeschickung = Q [m3/h] / Grundfläche [m2]Folgende Beschickung ermöglicht das Ausschwemmendes gelösten Biofilms bzw. des Schlammes:Kunststoff: 1.5 m3/m2*h (?Oberflächenbelastung [m/h])Steinfüllung: 0.8 m3/m2*hAufbau über Rost: Belüftung von unten;bedingt gut funktionierende VK sonst Verstopfung.Aufenthaltszeit: ca. 1.5 hRaumbelastung: 0.4 - 0.6 kg BSB5/m3*d,Nitrifikation <0.4 kg BSB5/m3*dVorteile: kaum Unterhalt, einfacher Betrieb, kein Blähschlamm, weniger Energie, für Teilreinigung von Industrieabwässer möglichNachteile: keine Denitrifikation, Verstopfungen, grosse Oberfläche nötig, Stossbelastungen ungut, Eisbildung und teurer (falls gedeckt), Geruch (falls nicht gedeckt)Beispiel: erste/alte ARA Hofen
Verfahren: Durchlicht, Streulicht
Abwasser aus Entwässerungsanlagen für Frisch-/Überschussschlamm (Voreindicker, Zentrifugen)
Spezielle Art eines Schraubenverdichters
Schlamm aus der Nachklärung oder Biologie, der über die Vorklärung oder direkt dem Frischschlamm zugegeben wird (Schlammproduktion).Glühverlust (org.): 22 g TS/E*d (55%)Glührückstand (anorg.) : 18 g TS/E*d (45%)C = 30-40% pro g ÜberschussschlammN = 5-9% pro g ÜberschussschlammP = 1-4% pro g ÜberschussschlammFörderung:- Messung TS + Durchfluss erforderlich (Schlammalter)- schonend (Absetzung Schlammflocken)- lange Stapelzeit führt zu Rücklösung von P und N
anaerobes, anoxisches, dann aerobes Becken (Bio-P)
Belebungsbecken mit einem internen Kreislauf
Rechenanlagen; mehrere Harken laufen um den Rechen herum, kontinuierliche Reinigung; Spaltweite individuellGerinnegrösse: bis 2 mBeispiele: AVM, ARA Altenrhein
Bandtrockner
beschreibt die Umsatzleistung der Reaktoroberfläche a(Träger) zur Dimensionierung von Biologischen Reinigungsverfahren mit festsitzender Biomasse (Biofilm).BA [kg/m2*d] = BSB5-Fracht [kg/d] / a [m2] (Trägerfläche)= QBB [m3/d] * BSB5 [kg/m3] / (a [m2/m3] * VBB [m3])Vergleichbar mit Schlammbelastung aus Verfahren mit suspendierter Biomasse (Belebtschlammbiologie).Festbettverfahren: 1 m2 pro Einwohner (120 g CSB)
beschreibt die Umsatzleistung eines Reaktorvolumenszur Dimensionierung von Biologischen Reinigungsverfahren.BR [kg/m3*d] = BSB5-Fracht [kg/d] / VBB [m3]= QBB [m3/d] * BSB5 [kg/m3] / VBB [m3]
Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen, ihre Lebensgemeinschaften und Lebensräume gegen schädliche oder lästige Einwirkungen.Vorsorgeprinzip, Bekämpfung an der Quelle, Verursacherprinzip, Kooperationsprinzip
obligatorische Versicherung (SUVA)Arbeitgeber muss Massnahmen treffen, die- nach Erfahrung notwendig (Risikoabwägung)- nach Stand der Technik (Geländer, Maschinen)- nach gegebenen Verhältnissen (Rettungsring)Arbeitnehmer zur Mitwirkung verpflichtet (PSA)Von SUVA ermächtigt: ESTI, SVTI, TISG, SVS
Wärmedurchgang z.B. einer Hauswand: Je kleiner der Wert, desto weniger Heizenergie wird benötigt.Einheit: [W/m2*K]Abhängig von Wärmeübertragung (Hauswand beiSturm, Luftkühlung eines Motors), Wärmeleitung (Wärmeleitfähigkeit des Dämmmaterials, Löffel in heissem Kaffee) und Luftpolster (Luft zwischen zwei Hauswänden).
Standardabweichung
Durchflussmessung im offenen Gerinne; weit verbreitet.Venturikanal (Engpass), Wartungsintensiv, Platz notwendig
Regenüberlaufbecken; Kombination von Fangbecken und DurchlaufbeckenBeispiel: RB Rinderweid (AVM)
müssen angewendetet werden, wenn:- die Konzentration des gesuchten Parameters über dem Messbereich liegt.- die Störungen in der Probe zu gross sind und reduziert werden müssen.Hilfsmittel: Messkolben, Pipetten, deion. WasserVorgehen:erwartete Konzentration / Oberer Messbereich Küvette = min. Verdünnungsfaktor (VF)erwartete Konzentration / Unterer Messbereich Küvette = max. Verdünnungsfaktor (VF)Beispiel: Phosphat 4 mg/l, LCK 349 (0.05-1.5 mg/l PO43--P)VFmin. = 4 mg/l / 1.5 mg/l = 2.7VFmax. = 4 mg/l / 0.05 mg/l = 80gewählter VF = 5, Mischverhältnis = 1:5
Verdünnungsfaktor = Endvolumen / AusgangsvolumenFaktor sollte max. 100 betragen, sonst mehrmals verdünnen und Faktoren zu Faktortot multiplizieren.mögliche VF: 2, 4, 5, 10, 20, 25, 50Beispiel:10 ml Probe wird auf 100 ml aufgefüllt (1:10).Verdünnungsfaktor = 100 / 10 = 10Die im Fotometer gemessene Konzentration muss anschliessen mit 10 multipliziert werden.
Brechen von Abflussspitzen (Regen, Gewässer)1 m über Grundwasserspiegel, durchlässiger Boden, keine beeinträchtigung Nachbarparzelle, Bewilligung
Nachteilige physikalische, chemische oder biologische Veränderung des Wassers.
physikalische, chemische und biologische Prozesse, die die Lithosphäre abbauen. Mineralien werdenfreigesetzt
Diagnose-Ohr, Sach-Ohr, Beziehungs-Ohr, Appel-Ohr
Kapsel mit Erbsubstanz; 0.02-0.2 µm gross, braucht WirtKinderlähmung, Hepatitis A+B, (AIDS, Masern, Tollwut)
Bezeichnung für die Zähigkeit einer Flüssigkeit; innere Reibung der Teilchen (?; 1 Poise = 1 g / cm*sec)Newtonische Flüssigkeiten: Wasser, Öl, AlkoholStrukturviskose Flüssigkeiten: Joghurt - je schneller man rührt desto dünnflüssiger wird er.Je höher die Viskosität des Schlammes bei gleichbleibendem TS, desto schwieriger ist die Entwässerung - mehr Flockungsmittel nötig.
Flüchtige organische Verbindungen; Siedepunkt beimax. 240°C (Lösungsmittel, Treibstoffe und Zusätze wie MTBE und BETX).
Anwendung bei Flüssigkeits- und Gasgemischenml gelöstem Stoff / 100 ml Lösung
Beispiel Klärschlamm: 7.5 Mio. EW (Schweiz 2003) produzieren 2.5 l Frischschlamm pro Tag.18'750 m3/d = 4% TS (Frischschlamm)12'500 m3/d = 6% TS (Faulschlamm) - Abbau?3'000 m3/d = 25% TS (Faulschlamm, entwässert)833 m3/d = 90% = 750 t TS/d (Faulschlamm, getrocknet)
Titration
vor biologischer Reinigung (Sandfang), Phosphor-elimination, div. Stoffe.Entlastung Biologie durch Mitfällung von organischen Stoffen: Nitrifikation besser, Denitrifikation schlechter.Zudem mehr Frischschlamm, weniger Sauerstoffbedarf
Absetzbecken; entfernen von absetzbaren org./mineral. Abwasserinhaltsstoffen (Frischschlamm), eindicken von Überschussschlamm und sammeln in Trichter. Reduktion 30% der Schmutzfracht (ungelöste Feststoffe)Einlauf-, Absetz-, Speicher- und AuslaufzoneAufenthaltszeit: ca. 1 hOberflächenbelastung: ca. 2 m/hBeckengeometrie: AbsetzbeckenLeistung abhängig von nachfolgenden biol. Verfahren:Tropf-/Tauchkörper: weitgehende Abtrennung von suspensierten Stoffen beugt Verstopfungen vor.Belebtschlammverfahren: Primärschlammflocken sind nützlich in der Nachklärungzu hohe Aufenthaltszeit bzw. zu grosse Reinigungsleistung führt zu Mangel an Organik für Denitrifikation. Fäulnisprodukte (Schwefelwasserstoffe) - schlecht für BiologieWirbelbettverfahren: Schlamm kann Biofilm bedecken (behindert Stoffwechsel, beschwert Tägermaterial).Festbettverfahren: weitgehende Abtrennung von suspensierten Stoffen beugt Verstopfungen vor (Tropf-/Tauchkörper). Schlamm kann Biofilm bedecken.