VSA Berufsprüfung Stichworte G-Q
Stichwortverzeichnis
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Lernkarten
Kohlenhydrate ? Zucker ? Alkohol ? Säure ? CH4= 790 ml Gas/g (50% CH4, 50% CO2),1.14 g CSB/g oTSLipide ? Fettsäure/Gyzerin ? CH4= 1'250 ml Gas/g (68% CH4, 32% CO2),2.46 g CSB/g oTSProteine ? Aminosäuren, CO2, NH3 ? CH4= 700 ml Gas/g (71% CH4, 29% CO2),1.43 g CSB/g oTS
Grundsätzlich: Schutz von Gasspeicher und Faulturm, müssen gasdicht und beschichtet sein.Lüftung: 2/3 oben, 1/3 unten absaugen; weil Klärgasdichte variabelÜberdrucksicherung: Schieber geschlossen, Spitzen-produktion, ungenügende Entnahme/Verwertung;Unterdrucksicherung: Schlammentnahme Faulturm, RohrleitungsbruchGasentnahmedom: Schaumfalle (evtl. mit Anti-Schaum)Flammrückschlagsicherung: vor Gasverwerter (BHKW, Gasturbine), zwischen Gasspeicher und FaulturmLeitungen: mit Gefälle und Kondenswasserentnahme; kein feuerverzinkter Stahl, Kunststoff nur im Erdreich, Guss ok, am besten Chromstahl.
wichtiger Indikator für Faulung.Turbinenzähler: mech. Messung; benötigt gleichmässiger Zustrom, Reibung führt zu UngenauigkeitenMassendurchflusssystem (AVM): therm. Messung; Gasmoleküle führen Wärme ab einem beheizten Sensor weg; je grösser die Strömung, desto mehr Wärme wird weggeführt, desto grösser der Durchfluss - das Deltaergibt die Gasmenge
Grundlage: Klärgasbildung1 Mol CH4 = 22.4 l = 64 g CSB1 kg oTSFrischschlamm ? 0.9 m3 Klärgas1 kg CSB ? 0.35 m3 CH4
Energiespeicher; Speichermedium Klärgas. Soll Produktionsschwankungen (je nach Beschickung und Schlammzusammensetzung) ausgleichen, definiert den notwendigen Druck im Gasnetz.Bemessung notwendiges Speichervolumen:Theorie: 50-100% der TagesproduktionAVM: GAM = 1'200 m3, Tagesproduktion ? 5'000 m3Niederdruckspeicher: Nass-/Trockengasometer (Abdichtung); Volumenveränderlich mit Innendruck von 10-50 mbar, TagesspeicherHochdruckspeicher: Druckbehälter mit Innendruck2-200 bar, saisonaler Speicher, meist unterirdisch
Verfahren: BHKW, Gasturbine, Heizkessel, Gasfackel (Notventil), Verkauf als Biogas (Aufbereitung)
abgelegen, Anschlusskosten unverhältnismässig ? - landwirtschaftliche Verwertung (ab 8 Grossvieheinheiten)- oder Stapelung und Überführung in ARATropfkörper, Belebtschlammanlage, SchwimmfilterNaturnahe Anlagen (Pflanzenkläranlage, Sandfilteranlagen
Zusammenballen von Schlammteilchen zu Mikroflocken
Zucker aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff
Summenparameter: CSB, BSB5, TOC, DOC, SAK
Der grösste Teil der C-Fracht ist im FrischschlammElimination in VKB: C > NGleichgewicht zwischen VKB und BB wichtig:- zuviel C in VKB weg: schlecht für Biologie (MO)- zuviel C in BB weg: weniger Gas/EnergiegewinnAus Sicht Energie ist ein hohes Schlammalter nicht sinnvoll, aus Sicht Einleitbedingungen aber nötig.
Als Kolloide werden Teilchen oder Tröpfchen bezeichnet, die im Dispersionsmedium (Feststoff, Gas oder Flüssigkeit) fein verteilt sind. Die Grösse der einzelnen Teilchen liegt typischerweise im Nanometer- oder Mikrometer-Bereich (mini-GUS).
Verschlammung der Gewässersohle und Verstopfung des Interstitial.
visueller Farbvergleich der Analyselösungen; ungenauerals Fotometrie.Beispiel: Küvettentest, pH-Schnelltest
Rechenanlagen; Rechen oder Sieb kombiniert mit Längssandfang (Wanne) für kleinere ARA (5 l/s), ARA beschränktem Platz, Industrieanlagen, miesem Baugrund
Mit Frisch- sowie Faulschlamm möglich, aber TS mind. 25%. Zudem benötigt ein optimaler Betrieb:- ausgewogenes Nährstoffangebot- gleichbleibende Feuchtigkeit- aerobe Verhältnisse (Umwälzung)- Zugabe von Baumrinde, Sägemehl, Papier möglich
Leitfähigkeitsmessung
Spannungszustand zwischen Menschen oder Gruppen, die unterschiedliche Meinungen haben, Verschiedenes wollen und dabei voneinander abhängig sind.
nach max. 80 m, bei Richtungs-/Gefällsänderung, Material-/Kaliberwechsel, Kanalvereinigung
Menge eines gelösten Stoffes in einem bestimmten Volumen (Volumenprozent) / einer bestimmten Gewichtsmenge (Gewichtsprozent) einer Lösung.Beispiel: 1 kg Zucker inFass: 1 m3 = 1 g/l (Alkohol im Blut)Schwimmbecken: 1'000 m3 = 1 mg/l (Nitrat)Hüttnersee: 1 Mio. m3 = 1 µg/l (Phosphat im See)Bielersee: 1 Mia. m3 = 1 ng/l (Hormonaktive Stoffe)
Alterungsvorgänge an Werkstoffen mit teils Beschichtungen; Korrosionsschutzkonzept wichtig.Lochkorrosion: Angriff durch ChloridSpaltkorrosion: örtliche Angriffe in engen mit Flüssigkeit gefüllten Hohlräumen ohne SauerstoffzufuhrSpannungsrisskorrosion: Zugspannung und höhere Temüeratur verstärkt Korrosion durch ChloridKontaktkorrosion: Elektrokorrosion? Betonkorrosion, Eisenkorrosion
Die Kraft (F) ist eine physikalische Grösse, die in einer bestimmten Richtung wirkt. Ursache für die Beschleunigung und/oder die Verformung eines Körpers.Einheit: Newton [N] = [kg*m/s2]F = m * a = m * g (g = 9.81 m/s2)
Werkstoffe
Dienen der Kraftübertragung
Wichtige Punkte: Farbreaktionen sind zeit- und temperaturabhängig, Lösung muss klar sein, Küvetten sauber, keine Luftblasen; siehe auch Fotometrie
heute: U-Wert
NO2; aus Landwirtschaft und Umwandlungsprozess von Stickstoff im Boden, auch in ARA (Denitrifikation)
Lager bezwecken die Reibungsverluste zu minimieren.Wälzlager: auf Wälzkörper; weniger SchmierungGleitlager: auf Gleitfläche (Schmierfett); etwas höhere Reibungsverluste als beim Wälzlager
Abscheideanlagen; Lamellen oder Platten parallel angeordnet und quer zur Fliessrichtung geneigt - für Schlamm (schwerer) und Schwimmstoffe (leichter)
Substanz, die in wässriger Lösung OH--Ionenbildet/abgibt. Je mehr desto stärker die Lauge.Beispiele:Natronlauge, Kaliumhydroxid (stark)Ammoniak, Kalkmilch (schwach)
bezeichnet Giftigkeit: Letale Dosis in mg/kg Körpergewicht in best. Frist für 50% der Versuchstiere (unabhängig Todesursache oder Krankheiten bei Überlebenden). Umrechung auf Menschen
Chromnickelstähle (Bsp. V4a): Chloridhaltige Lösungen können auch hier zu Korrosion führen. Auch Verarbeitung (Schweissen und Nachbearbeitung) beachten.Kupferlegierungen: beständig in sulfid-/ammoniakfreiem Wasser. Achtung auf ARA/bei Abwasser:sulfidhaltiges, belüftetes Wasser ? Lochkorrosionammoniakhaltige Luft ? Spannungskorrosion
Leistung = Arbeit pro ZeiteinheitEinheit: Watt [W]P [W] = W [Nm] / t [s] = W [J] / t [s] = W [Ws] / t [s]1 kW = 1.36 PS1 PS = 735.5 W = 0.74 kW
Mission (Funktion), Vision (Ziel) ? Strategie (+Struktur wie Einsatzpläne und Kultur wie Ethik)
Fähigkeit eines Stoffes bezeichnet, Energie oder Teilchen im Raum zu übertragen.
Messung der Konzentration der im Wasser gelösten Ionen (Salze, Säuren, Basen).Verfahren: konduktive Messung (Spannung zwischen zwei eingetauchten Platten), induktive Messung (Magnetfeld mit Spulen).
von unten: Abwasser, Wasser, Gas, Elektrisch, Telefon
Gebäude- (innerhalb Gebäude) und Grundstücksent-wässerung (Ableitung Abwasser inkl. Platz etc.);SN 592 000Oberflächlich kein Abwasser auf öff. Grund.Unterhalt: 13/1/26
Süsswasserkunde: Grundwasser, stehende Gewässer und Fliessgewässer
Fähigkeit einer Messmethode, proportionale Werte zu erhalten (Fotometrie).