VSA Berufsprüfung Stichworte G-Q
Stichwortverzeichnis
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Cartes-fiches
Fette; Verbindungen aus Fettsäuren + Glycerin (Alk.),(Energie-)Speicherstoff, Abbau ergibt Säuren; H2, CO2
Gesteinsschicht
Verschiedene Zone abhängig von Wassertiefe (Sonne)
besteht aus gelöstem Stoff und Lösungsmittel; immerklar (homogen) bis Sättigungskonzentration.Mengenverhältnis = Konzentration
Bekämpfung an der Quelle: Vermeidbare Emissionen verhindern (Abluftbehandlung)Übermässige Immissionen beseitigen: Überwachung, wenn nötig Emissionsbegrenzungen
Bezeichnet wirbellose, tierische Organismen, die von Auge erkennbar sind: Fliegenlarven, Libellenlarven, Würmer, Egel, Schnecken, Muscheln, Krebse etc.Abbau von Algen usw., Nahrung für Fische;Beurteilung biol. Gewässerzustand (Modul-Stufen-Konzept)
Höhere (Wasser-)Pflanzen: Armleuchteralgen, FarneBieten Strukturvielfalt und Schutz vor Strömung - mässiger Bewuchs deshalb erwünscht.
Magnesium-Ammonium-Phosphat; schwarze Ablagerungen in Rohren.Das Eisen aus der Fällung bindet in der Faulung Schwefel, dabei wird Phosphorsäure frei, welche sich mit Ammonium und Magnesium zu MAP verbindet.Diese Reaktion wurde versuchstechnisch auch zur Ammonium-Fällung/-elimination eingesetzt.
Die Masse [kg] eines Körpers ist vom Messort unabhängig, also überall gleich gross (? Gewicht). Vergleich einer unbekannten Masse mit einer bekannten Masse von Wägestücken.
dienen zur Bestimmung des Wertes physikalischer Grössen; messen heisst vergleichen.
pot. Energie: W [J] = m [kg] * g [m/s2] * h [m]kinet. Energie: W [J] = 0.5 * m [kg] * v2 [m/s]
Zahlenreihe nach Grösse ordnen, zentraler Wert = Median, bei gerader Anzahl: Mittelwert der 2 zentralen Werte
Biologische Reinigung; durch im Belebtschlamm (Retentat) getauchte Membrane (Platten, Hohlfasern) mit kleinen Porenöffnungen (µm), wird mit Unterdruck das Wasser gefiltert ? Permeat.Dimensionierung:Aufenthaltszeit: 3 - 4 hSchlammalter: 20 - 25 dTrockensubstanz: 8 - 12 g/lPermeabilitätVorteile: kaum Platzbedarf (kein NKB nötig, Filtration inklusive), vollständige CSB-Elimination, einwandfreie und hygienisch einwandfreie Ablaufqualität (Permeat), Versickerung möglichNachteile: regelmässige Rückspülung notwendig (Energie), hohe Investitionen, hohe Betriebskosten (Austausch Membrane 5 - 10 a), komplexe Steuerung, Feinrechen erforderlichBeispiel: ARA Schwägalp, ARA Lauterbrunnen
Konzentrationsbereich, in dem eine Messung mit akzeptabler Präzision, Genauigkeit und Linearität möglich ist.
Messung, die mittels manueller Bedienung des Mess-systems durchgeführt wird.Beispiel: Küvettentests
Kontinuierliche Messung direkt in einer Leitung oder einem Bypass.Beispiel: TS, CSB (UV; neu), pH, Trübung, O2
Kontinuierliche Messung mit abgezweigtem Probewasser und separatem Analizer extern.Beispiel: PO43-, NO3-, NH4
Metabolismus bezeichnet die Gesamtheit der chemischen Prozesse in Lebewesen (Stoffwechsel). Dabei wandelt der Organismus chemische Stoffe in Zwischenprodukte (Metaboliten) und Endprodukte um.Beispiel: Biologie: NH4+, NO2-, Nonylphenol
Sprungschicht (See); zunehmende Tiefe = kühler
3. Stufe der Schlammfaulung.Methanbakterien wandeln H zusammen mit CO2 in Methan um (optimale Temperaturen: 15-40°C):4H2 + CO2 ? CH4 + CO2 + EnergieCH-COOH (Essigsäure) ? CH4 + CO2 + EnergieMethanbakterien reagieren empfindlich auf O2 (und Gifte!) und da keine grosse Vielfalt, kann der Prozess erheblichgestört werden ? Anstieg der Wasserstoff-/Essigsäurekonzentration
Magnetisch induktive Durchflussmessung; vollgefüllt.Magnetfeld, Messstrecke, bekannter Flussquerschnitt, homgenes Fluid, keine Ablagerungen oder Blasenbildung
Tierische, Pflanzliche und andere belebte Organismen, die kleiner als 0.1 mm sind (Reich der Bakterien); es werden Prokaryonten und Eukaryonten unterschieden.In Belebtschlamm 96% Bakterien, 4% Protozoen.
(Faden-)Bakterien, Amöben (junger Schlamm, Vahlkampfia), Geisseltierchen (Bodo), Glockentierchen (Vorticella), Wimpertierchen (stabiler Belebtschlamm: Sauginfusorie Tocophrya), Rädertierchen (hohes Schlammalter, Rotatoria), Fadenwürmer (Nematoden), Pilze
Zusammenspiel zwischen Wachstum, Abbau, Hydrolyse und Stofftransport.Beispiel: Bei einem typischen Abwasser nimmt die Biomasse in 2 Tagen um das 2.5-fache zu.Wachstum Nitrifikanten zu C-Abbauer = 1:4
sind Kunststoffpartikel (<5 mm);- primär: ursprüngliche Grösse (Zahnpasta)- sekundär: in Umwelt mit der Zeit verkleinert
organische Spurenstoffe, die in sehr tiefen Konzentrationen in den Gewässern vorkommen (Milliardstel- bis Millionstel-Gramm pro Liter) - einge-tragen durch Abwässer. Einige von ihnen können bereits in diesen tiefen Konzentrationen auf Wasserlebewesen schädlich wirken.Beispiele: Hormone (Pille), Pestizide, PAK, Medikamentenrückstände, FHKW, VOC, EDTA, Flammschutzmittel, Korrosion- und Brandschutzmittel.Reinigungsverfahren:- Adsorptiv: Pulveraktivkohle mit Filter (15 min)- Oxidativ: Ozonung mit biol. Filter oder GAK (10 min)- Physikalisch: Nanofiltration, Umkehrosmose
Abbau von organischen zu anorganischenVerbindungen
Rohrleitungssysteme aus hochlegierten Stählen und Armaturen aus Guss und unlegiertem Stahl.Sind diese Materialien elektrisch leitend verbunden und über einen Elektrolyten (Abwasser, Schlamm) inKontakt, liegt ein galvanisches Element vor, wobei der unedle Teil (Anode) aufgelöst wird.
Gemeinsame Ableitung von Schmutz- und Niederschlagsabwasser- nur ein Sammelkanal erforderlich- keine Fehlanschlüsse von Schmutzwasser- Mischwassereinleitungen- Abwässer von Störfällen werden gefasst
Varianten:Aus bekannter Konzentration verdünnen,mit Wasser (0%)Aus bekannter Konzentration aufkonzentrieren,mit Substanz (100%)Mischen zweier bekannter Lösungen, Ziellösung bekannt, bzw. gesucht
Summe der Wert / Anzahl der Werte
Minimale Letaldosis; kleinste für erwachsene Menschen tödliche Dosis.
Biologische Gewässeruntersuchung anhand Bioindikatoren. Keine Momentaufnahme da Lebenszyklus.
Anzahl Mole (Molekülmasse) einer gelösten Substanz in 1 l Lösung (1 Mol enthält 6.02?1023 Teilchen).Beispiel: eine ein-molare Kochsalz-Lösung (1 mol/l) enthält 1 Mol bzw. 58 g NaCl (23 g + 35 g) in 1 l Wasser.
Atommasse
A/I-Verfahren; Restnitrifikation, welche verhindert, dass NH4+ in den Ablauf gelangt.
nach biologischer Reinigung, rest. PhosphatFällung (Mischbehälter), Flockung (Flockungsbecken), Abscheidung (Sedimentation, Lamellenklärer) werden in einem der biologischen Reinigung nachgeschalteten Stufe betrieben. CH: vor FiltrationVorteile: gute Ablaufqualität, keine Rücksicht auf biologische Reinigung, separat regel-/steuerbarNachteile: hohe Investitions- und Betriebskosten (separates Becken)
Absetzbecken für gewachsene Biomasse in BB- Sbtrennung Belebtschlamm von Abwasser- Sammeln, Eindicken und Rückführen in BB- Zwischenspeicherung von Schlamm (hoher Zufluss)Eindick-, Speicher-, Trenn- und KlarwasserzoneBeckentyp bestimmt durch Schlammräumungssystem, Baugrund, Bau-/Betriebskosten, Stand der Technik;Einlauf-/Auslaufgestaltung, TauchwandBeckengeometrie (Rchteckbecken):Wegen Schlammräumung: Bereich von 4x10mmax. 50m lang wegen KettenbeanspruchungBeckengeometrie (Rundbecken):W mind.: 15-20 m, sonst KurzschlussströmungW max.: 50 m, sonst Walzenströmung, WindeinflussW opt.: 30-40 m, max. 5 m WassertiefeSchlammtrichter nicht zu gross - Schlamm soll nicht zulange liegen bleiben, Neigung: mind. 1.7:1Aufenthaltszeit: ca. 2.5 h;Oberflächenbelastung: ca. 1 m/h;nach Tropfkörper: ca. 1.5-2 h und ca. 1.5 m/h
AVM: Einlauf-/Verteilbauwerk, Trichter, Schlammräumer (Boden- und Schwimmschlamm), Tauchwände, Auslaufbauwerk
Einlauf-/Verteil- und Auslaufbauwerk längs, Saug(rohr)räumer, Tauchwände, kein Trichter