Stichwortverzeichnis


Patrick Holderegger
Diese Lernkarten decken universitäre Themen der Biologie ab und konzentrieren sich auf Stichworte von G bis Q. Sie behandeln Themen wie Abwasser, Wasser, Energie, Messungen und verschiedene chemische Verbindungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich auf Berufsprüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der biologischen und chemischen Prozesse benötigen.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
14.01.2020 / 03.07.2025

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Klärgasbildung

Kohlenhydrate ? Zucker ? Alkohol ? Säure ? CH4= 790 ml Gas/g (50% CH4, 50% CO2),1.14 g CSB/g oTSLipide ? Fettsäure/Gyzerin ? CH4= 1'250 ml Gas/g (68% CH4, 32% CO2),2.46 g CSB/g oTSProteine ? Aminosäuren, CO2, NH3 ? CH4= 700 ml Gas/g (71% CH4, 29% CO2),1.43 g CSB/g oTS

Klärgasinstallationen

Grundsätzlich: Schutz von Gasspeicher und Faulturm, müssen gasdicht und beschichtet sein.Lüftung: 2/3 oben, 1/3 unten absaugen; weil Klärgasdichte variabelÜberdrucksicherung: Schieber geschlossen, Spitzen-produktion, ungenügende Entnahme/Verwertung;Unterdrucksicherung: Schlammentnahme Faulturm, RohrleitungsbruchGasentnahmedom: Schaumfalle (evtl. mit Anti-Schaum)Flammrückschlagsicherung: vor Gasverwerter (BHKW, Gasturbine), zwischen Gasspeicher und FaulturmLeitungen: mit Gefälle und Kondenswasserentnahme; kein feuerverzinkter Stahl, Kunststoff nur im Erdreich, Guss ok, am besten Chromstahl.

Klärgasmessung

wichtiger Indikator für Faulung.Turbinenzähler: mech. Messung; benötigt gleichmässiger Zustrom, Reibung führt zu UngenauigkeitenMassendurchflusssystem (AVM): therm. Messung; Gasmoleküle führen Wärme ab einem beheizten Sensor weg; je grösser die Strömung, desto mehr Wärme wird weggeführt, desto grösser der Durchfluss - das Deltaergibt die Gasmenge

Klärgasproduktion

Grundlage: Klärgasbildung1 Mol CH4 = 22.4 l = 64 g CSB1 kg oTSFrischschlamm ? 0.9 m3 Klärgas1 kg CSB ? 0.35 m3 CH4

Klärgasspeicherung

Energiespeicher; Speichermedium Klärgas. Soll Produktionsschwankungen (je nach Beschickung und Schlammzusammensetzung) ausgleichen, definiert den notwendigen Druck im Gasnetz.Bemessung notwendiges Speichervolumen:Theorie: 50-100% der TagesproduktionAVM: GAM = 1'200 m3, Tagesproduktion ? 5'000 m3Niederdruckspeicher: Nass-/Trockengasometer (Abdichtung); Volumenveränderlich mit Innendruck von 10-50 mbar, TagesspeicherHochdruckspeicher: Druckbehälter mit Innendruck2-200 bar, saisonaler Speicher, meist unterirdisch

Klärgasverwertung

Verfahren: BHKW, Gasturbine, Heizkessel, Gasfackel (Notventil), Verkauf als Biogas (Aufbereitung)

Kleinkläranlagen

abgelegen, Anschlusskosten unverhältnismässig ? - landwirtschaftliche Verwertung (ab 8 Grossvieheinheiten)- oder Stapelung und Überführung in ARATropfkörper, Belebtschlammanlage, SchwimmfilterNaturnahe Anlagen (Pflanzenkläranlage, Sandfilteranlagen

Koagulation

Zusammenballen von Schlammteilchen zu Mikroflocken

Kohlenhydrate

Zucker aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff

Kohlenstoff

Summenparameter: CSB, BSB5, TOC, DOC, SAK

Kohlenstoffbilanz ARA

Der grösste Teil der C-Fracht ist im FrischschlammElimination in VKB: C > NGleichgewicht zwischen VKB und BB wichtig:- zuviel C in VKB weg: schlecht für Biologie (MO)- zuviel C in BB weg: weniger Gas/EnergiegewinnAus Sicht Energie ist ein hohes Schlammalter nicht sinnvoll, aus Sicht Einleitbedingungen aber nötig.

Kolloide; kollodial

Als Kolloide werden Teilchen oder Tröpfchen bezeichnet, die im Dispersionsmedium (Feststoff, Gas oder Flüssigkeit) fein verteilt sind. Die Grösse der einzelnen Teilchen liegt typischerweise im Nanometer- oder Mikrometer-Bereich (mini-GUS).

Kolmation

Verschlammung der Gewässersohle und Verstopfung des Interstitial.

Kolorimetrie

visueller Farbvergleich der Analyselösungen; ungenauerals Fotometrie.Beispiel: Küvettentest, pH-Schnelltest

Kompaktanlagen

Rechenanlagen; Rechen oder Sieb kombiniert mit Längssandfang (Wanne) für kleinere ARA (5 l/s), ARA beschränktem Platz, Industrieanlagen, miesem Baugrund

Kompostierung

Mit Frisch- sowie Faulschlamm möglich, aber TS mind. 25%. Zudem benötigt ein optimaler Betrieb:- ausgewogenes Nährstoffangebot- gleichbleibende Feuchtigkeit- aerobe Verhältnisse (Umwälzung)- Zugabe von Baumrinde, Sägemehl, Papier möglich

Konduktometrie

Leitfähigkeitsmessung

Konflikt

Spannungszustand zwischen Menschen oder Gruppen, die unterschiedliche Meinungen haben, Verschiedenes wollen und dabei voneinander abhängig sind.

Kontrollschacht

nach max. 80 m, bei Richtungs-/Gefällsänderung, Material-/Kaliberwechsel, Kanalvereinigung

Konzentration

Menge eines gelösten Stoffes in einem bestimmten Volumen (Volumenprozent) / einer bestimmten Gewichtsmenge (Gewichtsprozent) einer Lösung.Beispiel: 1 kg Zucker inFass: 1 m3 = 1 g/l (Alkohol im Blut)Schwimmbecken: 1'000 m3 = 1 mg/l (Nitrat)Hüttnersee: 1 Mio. m3 = 1 µg/l (Phosphat im See)Bielersee: 1 Mia. m3 = 1 ng/l (Hormonaktive Stoffe)

Korrosion

Alterungsvorgänge an Werkstoffen mit teils Beschichtungen; Korrosionsschutzkonzept wichtig.Lochkorrosion: Angriff durch ChloridSpaltkorrosion: örtliche Angriffe in engen mit Flüssigkeit gefüllten Hohlräumen ohne SauerstoffzufuhrSpannungsrisskorrosion: Zugspannung und höhere Temüeratur verstärkt Korrosion durch ChloridKontaktkorrosion: Elektrokorrosion? Betonkorrosion, Eisenkorrosion

Kraft

Die Kraft (F) ist eine physikalische Grösse, die in einer bestimmten Richtung wirkt. Ursache für die Beschleunigung und/oder die Verformung eines Körpers.Einheit: Newton [N] = [kg*m/s2]F = m * a = m * g (g = 9.81 m/s2)

Kunststoff

Werkstoffe

Kupplung

Dienen der Kraftübertragung

Küvettentest

Wichtige Punkte: Farbreaktionen sind zeit- und temperaturabhängig, Lösung muss klar sein, Küvetten sauber, keine Luftblasen; siehe auch Fotometrie

k-Wert

heute: U-Wert

Lachgas

NO2; aus Landwirtschaft und Umwandlungsprozess von Stickstoff im Boden, auch in ARA (Denitrifikation)

Lager

Lager bezwecken die Reibungsverluste zu minimieren.Wälzlager: auf Wälzkörper; weniger SchmierungGleitlager: auf Gleitfläche (Schmierfett); etwas höhere Reibungsverluste als beim Wälzlager

Lamellenabscheider

Abscheideanlagen; Lamellen oder Platten parallel angeordnet und quer zur Fliessrichtung geneigt - für Schlamm (schwerer) und Schwimmstoffe (leichter)

Lauge

Substanz, die in wässriger Lösung OH--Ionenbildet/abgibt. Je mehr desto stärker die Lauge.Beispiele:Natronlauge, Kaliumhydroxid (stark)Ammoniak, Kalkmilch (schwach)

LD50

bezeichnet Giftigkeit: Letale Dosis in mg/kg Körpergewicht in best. Frist für 50% der Versuchstiere (unabhängig Todesursache oder Krankheiten bei Überlebenden). Umrechung auf Menschen

Legierungen

Chromnickelstähle (Bsp. V4a): Chloridhaltige Lösungen können auch hier zu Korrosion führen. Auch Verarbeitung (Schweissen und Nachbearbeitung) beachten.Kupferlegierungen: beständig in sulfid-/ammoniakfreiem Wasser. Achtung auf ARA/bei Abwasser:sulfidhaltiges, belüftetes Wasser ? Lochkorrosionammoniakhaltige Luft ? Spannungskorrosion

Leistung

Leistung = Arbeit pro ZeiteinheitEinheit: Watt [W]P [W] = W [Nm] / t [s] = W [J] / t [s] = W [Ws] / t [s]1 kW = 1.36 PS1 PS = 735.5 W = 0.74 kW

Leitbild

Mission (Funktion), Vision (Ziel) ? Strategie (+Struktur wie Einsatzpläne und Kultur wie Ethik)

Leitfähigkeit

Fähigkeit eines Stoffes bezeichnet, Energie oder Teilchen im Raum zu übertragen.

Leitfähigkeitsmessung

Messung der Konzentration der im Wasser gelösten Ionen (Salze, Säuren, Basen).Verfahren: konduktive Messung (Spannung zwischen zwei eingetauchten Platten), induktive Messung (Magnetfeld mit Spulen).

Leitungsnetze

von unten: Abwasser, Wasser, Gas, Elektrisch, Telefon

Liegenschaftsentwässerung

Gebäude- (innerhalb Gebäude) und Grundstücksent-wässerung (Ableitung Abwasser inkl. Platz etc.);SN 592 000Oberflächlich kein Abwasser auf öff. Grund.Unterhalt: 13/1/26

Limnologie

Süsswasserkunde: Grundwasser, stehende Gewässer und Fliessgewässer

Linearität

Fähigkeit einer Messmethode, proportionale Werte zu erhalten (Fotometrie).

Étudier