VSA Berufsprüfung Stichworte G-Q
Stichwortverzeichnis
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Cartes-fiches
Chemie: Spaltung chemischer Verbindungen durch Wasser.Abwasser/Schlamm: 1. Stufe der Schlammfaulung. Durch Hydrolyse-Bakterien werden viele Biomoleküle (Proteine, Disaccharide, Polysaccharide oder Fette) in ihre Bausteine zerlegt, meist unter Katalyse durch ein Enzym (Hydrolase) ? Bausteine verfügbar für andere BakterienLangsamste Stufe der Faulung!
Wasserhülle, Süsswasser/Salzwasser: 1.38 Mrd. km3 Wasser auf Erde, davon 2.6% Süsswasser (inkl. Gletscher 77%), davon 1% nutzbar (400'000 km3)
Zentrifugalabscheider, u.a. gezielte Abtrennung von best. Korngrössen (einstellbar über Druck/Wasser-säule z.B. Schleifprozessen), Pumpen mit konstanterFörderleistung
ist im Wesentlichen vorbeugende Krankheitsbekämpfung bzw. Gesundheitsvorsorge.Entfernung von Bakterien/Keime aus Abwasser:- nach Mechanische Reinigung: 10-20%- nach Vorklärung: 25-75%- nach Nachklärung: 90-95%- nach Filter: >95%
Vorbeugen gegen Entstehung/Ausbreitung von krank machenden Einflüsse auf menschliche Lebensbereiche.War wichtig als Klärschlamm in Landwirtschaft ging (bis 2003, Ausnahmen bis 2008).Als hygienisiert gilt: ? 100 Darmbakterien/g Klärschlamm und keine ansteckungsfähigen WurmeierVerfahren: thermisch: Schlammtrockung, Schlammrotte (aerob-thermophil), Pasteurisierungchemisch: Kalk (CH), Ozon, Chlorgas, Hypochloritphysikalisch: Bestrahlung, Elektropasteurisation
Seetiefenwasser; ganzjährig kaltes Wasser
Einwirken von Luftvereinigungen, etc. auf Flora&Fauna
direkte Übertragung: Tröpfcheninfektion, Biss, Stichindirekte Übertragung: via Abwasser, Nahrung, Schlamm; Entwicklung, Abwehrmechanismen,Schutzmassnahmen
Hemmstoffe; plötzlicher Anstieg von NH4 oder NO2 in Biologie ist Anzeichen von Gift im Abwasser (Ausfall MO-Gruppe); in Faulraum analog Ansteig von Propionsäure
bedeutet wiederkehrend oder mit Unterbrechungen erfolgend bzw. auftretend (A/I-Verfahren)
führt NO3- nach der Nitrifikation zurück in die Denitrifikationszone ohne das NKB zu belasten.Förderung:- grosse Förderleistung bei geringer Förderhöhe- Förderung regelbar- schonend (Schlammflocken nicht zerstören)- hoher Wirkungsgrad, da dauernd in Betrieb- möglichst kein Sauerstoff einmischen (Denitrifikation)
Durchströmtes Substratlückensystem (Kies, Sand) im Fliessgewässer - relativ konstante Lebensbedingungen.Wichtig für die Selbstreinigung des Gewässers - funktioniert wie Festbettverfahren (Oberfläche). Anfällig auf Ablagerungen; verstopft die Räume (Kolmation)
Positiv oder negativ geladene Teilchen
Jahresarbeitszahl; Verhältnis von der abgegebenen Wärmemenge zur aufgenommenen elektrischen Energiemenge während einem Jahr.? Wärmepumpe
Einheit der Energie bzw. Arbeit [kg*m2/sec2]1 J = 1 Nm = 1 Ws = 0.00027 Wh = 2.7*10-7 kWh1 kWh = 3'600'000 J = 3'600 kJ = 3.6 MJ
KMnO4; Verbrauchsmessung dienten lange Zeit um die organische Belastung zu messen [mg O2/l]. Da nur ein Teil der Stoffe gemessen werden kann, wird heute der CSB erhoben.
Klärschlamm: Anheben pH-Wert nach Versäuerung (Achtung Ausfällungen), Desinfektion durch Erhöhung pH-Wert auf 12-13 werden Fäkalbakterien reduziert (pH-Schock).Faulschlamm: Gelöschter Kalk (Ca(OH)2), Faulschlamm, entwässert: Ungelöschter Kalk (CaO)
Benötigte Energie, um 1g Wasser um 1°C zu erwärmen1 cal = 4'186.8 J (1 cal ? 4 J)
Werkstoffe: Metallverbundrohre (PE-Alu-PE), Chrom-Nickel-Stahlrohre, Vernetzte Polyethylenrohre, verzinkte Stahlrohre, Kupfer (nicht auf ARA - NH3, Korrosion)Dämmung: Mech. Schutz, Schallschutz, Schwitzwasser
früher wurde gespitzt (Schäden), heute wird gebohrtSchacht: nicht empfohlen; zur Kontrolle, VerschmutzungKanal: Anschluss über Energielinie
regelmässige Reinigung verbessert die Betriebsbeding-ungen und verlängert die Lebensdauer der Anlagen.
heute: Kanal-TV
Vorgängig: Kanalreinigung, Kanal-TVEntscheidungsprozess: 13/1/22 (Ausschnitt aus QUIK)Sanierung: Massnahmen zur Wiederherstellung oder Verbesserung von vorhandenen Anlagen.Reparatur: Massnahmen zur Behebung von Schäden (Risse, undichte Muffen mit z.B. Roboter, Injektion, Quick-Loads mit Kunstharz).Lebensdauer: 20 JahreRenovierung: Massnahmen zur Verbesserung der aktuellen Funktionsfähigkeit mit ursprünglicher Substanz (manuell, Inliner).Lebensdauer: 50 JahreErneuerung: Herstellung neuer Anlagen mit gleicher Funktion.Lebensdauer: 80-100 Jahredanach: Dichtheitsprüfung
häufigstes Werkzeug zur Kontrolle der Kanalisation; vor Kanalunterhalt anzuwenden, Bilder sind fachlich zu prüfenfrüher: Kanalspiegelung
Bemessung:Grösse Einzugsgebiet, Entwässerungssystem, Kanalisationsgefälle, Niederschlag (befest. Flächen, 10-jähriges Regenereignis) Schmutzwasser, Kanalisationsmaterial? Kanalunterhalt
Kanalisation: Gefälle so gewählt, dass der Trockwetteranfall mit mind. 0.6 m/sec fliessen und so die Feststoffe abschwemmen kann (bei Anfangstrecken 8 Promille [‰] nicht unterschreiten).Beispiel:Abstand zwischen zwei Kontrollschächten: 100 mHöhendifferenz: 0.8 mGefälle: 0.8 / 100 = 0.008 = 0.8% = 8‰Merke: 1 cm Höhe auf 1 m (100 cm) = 1% Gefälle
Situationsplan der Kanäle und Bauwerke mit Lage, Höhen, Dimensionen, Material, Baujahr
Ortsbetonkanäle (Betonierung vor Ort), Spezialbetonrohre (vorfabriziert), Steinzeugrohre (keramischer Ton; gut geeignet, teuer), Kunststoff (PVC, PE, PP; Steckmuffen, geschweisst;
Kreis- (üblich), Ei- und Hauben- (günstige Fliessgeschwindigkeiten bei Trockenwetter) oder Haubenprofil
Katabolismus bezeichnet den Abbau von Stoffwechselprodukten von komplexen zu einfachen Molekülen zur Entgiftung des Organismus und zur Energiegewinnung. Katabolismus und Anabolismus sind Teile des Metabolismus.
bezeichnet einen Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeit durch die Senkung der Aktivierungsenergie einer chemischen Reaktion erhöht, ohne dabei selbst verbraucht zu werden.
Freie Elektronen wandern von der Anode zur Kathode.
Bildung und Auflösung von dampfgefüllten Hohlräumen (Dampfblasen) in Flüssigkeiten
Schlammverbrennung; Trockensubstanz: 15-90%;Verhältnis Schlamm/Kehricht: 1:10Vorteile: keine zusätzlich Verbrennung nötig, Durchsatzleistung KVA grösser, EnergienutzungNachteile: nicht perfekte Lösung (Verschleiss, Ausbrand, Rückstandsentsorgung, Korrosion)
Stein- und Kiesrückhalt; schützt die nachfolgenden Verfahrenseinheiten; min.Grösse: 1-2 m3Vertiefong/Beruhigungskammer/Fangkorb, periodische Leerung mit Saugwagen/PumpeSteine: 60-200 mm, Kies: 2-60 mm, Sand: 0.06-2 mmBemessung: Partikelgrösse, Menge, Betrieb (Leerung)
Bewegungsenergie, mechanische Energie
Umfasst den org. gebundenen Stickstoff (Eiweisse): Organischer Stickstoff + Ammonium (NH4/NH3)dh. Kjeldahl (TKN) = Norg + NH4+ + NH3oder TKN = Ntot - NO3- - NO2- [mg/l]Um messen zu können, werden die N-Verbindungen durch einen chemischen Aufschluss zu Ammoniak umgewandelt. Dies erfolgt mit Hilfe Titration.
entsteht bei Schlammstabilisierung bzw. Faulung? Klärgasbildung, Klärgasinstallationen, Klärgaspeicherung, Klärgasaufbereitung, KlärgasverwertungRichtwert Gasanfall:550 l Gas/kg CSBabgebaut ? 30 l Gas/E*dZusammensetzung: 68% CH4, 32% CO2 + N2, H2, H2SExplosionsgrenze: 5-16% MethanHeizwert: 1 m3 mit 60-70% CH4 = 6.3 kWh bzw. 23 MJHeizwert Erdgas: 1 m3 = 10 kWh bzw. 36 MJHeizwert Erdöl: 1 l = 9.96 kWh; 1 kg = 11.86 kWhHeizwert Klärschlamm, getrocknet: 8-14 MJ/kg
Richtwert Klärgasanfall:550 l Klärgas/kg CSBabgebaut ? 30 l Klärgas/E*d1 m3 Abwasser = 0.06 m3 Klärgas
Aufbereitung abhängig von Verwendungszweck.Kiesfilter: Entwässerung, GrobreinigungKeramikfilter: Feinfilterung (Schutz vor Verkleben und verstopfen der GasmessungenEntschwefelung: Schwefelwasserstoff kann bei pH<7 in der Faulung toxisch und korrosiv wirken. BeiFällung keine Entschwefelung notwendig (Schwefel bindet Eisen), Trockenverfahren mit Eisenhydroxid, Nassverfahren mit katalytischer Waschflüssigkeit