VSA Berufsprüfung Stichworte G-Q
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis
-
- 1 / 234
-
Flashcards
Zentraleinlauf: Fluss radial nach aussen, Schlammtrichter zentral unter Einlauf, Rundräumer. Turbulent/WirbelRandzufluss (Rim-Flo-Becken): Einlauf von Rand undberuhigt - nicht wie zentral, Tauchwand, Saugräumer,Auslauf zentral
Trichterbecken, Dortmundbecken: Einlauf zentral, oben via Tauchwand nach unten, Tauchwand, Schlammtrichter mit Abzug mittels Wasserüberdruck. Kleine AnlagenKein mech. Schlammräumersystem notwendigKann mit Misch- und Flockungsraum ergänzt werden
Kleinste Konzentration einer Probe, die noch nachgewiesen werden kann.
sind kleinste, synthetische Festkörper (<100 nm) aus wasserabweisenden Textilien, Beschichtungen.
Abwasser gelangt via Regenüberlauf in das Becken dh. der Trockenwetterzulauf verläuft nicht durchs Becken.
Kennzeichnendes Merkmal (NW) zueinander passenden Rohrteile
eine sehr fortschrittliche Technologie zur biologischen Reinigung auf Basis des SBR-Verfahrens, welche die Vorteile des aeroben granulierten Belebtschlamms nutzt.
erforderlich bei möglicher Gefährdung des Trinkwassers; Ursachen, Faktoren, Anforderungen,Massnahmen
Regenwasser, das auf betrachtetes Einzugsgebiet fällt. 113'000 km3/a (Erde), 60 km3/a (CH), je 1/3 verdunstet, versickert, fliesst ab? Regenwasserabfluss
Ortsnetz; 3-Polleiter (L1, L2, L3 - Phasen) + Nullleiter;Hausinstallationen: TN-S Netz und TN-C NetzVoltmeter zwischen Polleiter und Nullleiter: 230 V,Voltmeter zwischen Polleiter L1 und L2: 400 VStrom fliesst über Polleiter (L) zu Verbraucher und über Nullleiter (N) retour.
NO3-; aus Landwirtschaft, kommunalen, gewerblichen&industriellen AbwässernMessung: Küvettentest (Reagenzien für messbaren Stoff (via Nitrit) beigeben), potentiometrisch (nitratselektive Membran)
NO2-; Zwischenprodukte bei Nitrifikation im Wasser oder Boden; für ARA nur kleine Bedeutung.Messung: Küvettentest (Reagenzien für messbaren Stoff (analog Nitrat ohne 1. Teil) beigeben)
Stickstoffoxidation: Zusammenfassend für die zweistufige Oxidation von Ammonium (NH4+) via Nitrit (NO2-) zu Nitrat (NO3-). Damit wird verhindert, dass NH4+ in die Gewässer gelangt und sich unter erhöhten pH-Werten (Temperatur) vermehrt zu Ammoniak (NH3) umwandelt (Fischgift).Voraussetzungen: NH4+, O2, Pufferkapazität, Biomasse1. Stufe: Nitritation, Ammonium-OxidationNH4+ + 1.5 O2 g NO2- (Fischgift) + H2O + 2 H+ (Säure)2. Stufe: Nitratation, Nitrit-OxidationNO2- + 0.5 O2 g NO3-Total: NH4+ + 2 O2 g NO3- + H2O + 2 H+Umwandlung wird durch aerob (> 2 mg O2 /l) autotrophe Bakterien ausgeführt (Nitrifikanten).NH4+-Oxidierer: Nitrosomonas, langsames Wachstum (Schlammalter)NO2--Oxidierer: Nitrobacter, vermehren sich schneller (NO2- normalerweise schnell weg), aber empfindlicher gegenüber Temperatur, pH-Wert, Zulaufschwankungen.Hinweise auf schlechte/gehemmte Nitrifikation:Tagesmittelwert NH4+-N > 2 mg/lTagesmittelwert NO2--N > 0.3 mg/lReinigungsleistung NH4+-N < 80%weil z.B. O2 < 2 mg/l oder pH < 6.8
Allylthioharnstoff (ATH)
Bakterien mit langen Verzweigungen (Mycel), welche Blähschlamm verursachen können.
Eine Normallösung enthält in 1 l Lösung 1 Mol des gelösten Stoffes geteilt durch seine Wertigkeit.
glockenförmige Verteilung um den Mittelwert nach Gauss, 2/3 der Werte liegen innerhalb der Standardabweichung.
Teil der Endenergie, welcher vom Endverbrauchereffektiv verwendet wird.Beispiel: Licht (Wirkungsgrad Leuchtmittel)
Entscheidungshilfe
Oberflächenbeschickung mit einer Fracht [kg/m2*h]:Fracht [kg TS/m2*d] / Oberfläche [m2]
Dem Absetzvorgang entgegenwirkende Strömung [m3/m2*h]Zufluss / Beckenoberfläche: Q [m3/h] / A [m2] oderWassertiefe / Aufenthaltszeit: h [m] / tA [h]Die Beschickungswassermenge pro Oberfllächeneinheit darf nicht grösser sein als die Sinkgeschwindigkeit des zu absetzenden Feststoffteilchens. D.h. max. zulässige Oberflächenbelastung = Sinkgeschwindigkeit des kleinsten, noch auszuscheidenden Korn.Beispiele:- Längsbecken vor Belebtschlamm/Fällung: 4-5 m3/m2*h(bedeutet mehr C in BB, heute C in Faulung ? tiefer)- Längsbecken vor Tropfkörper: 1.5-3 m3/m2*hRundbecken tiefere Werte als Längsbecken
Flächenfilter
Strukturelle Gegebenheiten im und am Gewässersowie deren Bewertung bezüglich Funktion des Gewässers als Lebensraum (Sohle, Pflanzen, Abfall, Verbauungen, etc.)
Aufbau (Struktur) und Ablauf (Prozesse)
Chemie des Kohlenstoffs
Bildung während Faulung (2. Phase: Säurebildung); Indikator für Faulturmbetrieb - bei >500 mg/l Anzeichen für Ungleichgewicht (Pufferkapazität aufgebraucht).cSäure [mg/l] = (Vtitriert [ml] * MolSäure [g]) / EinmassProbe [l]Bestimmung durch: Küvettentest (filtrierte Probe, Zugabe Alkohol, 10min kochen, Reaktion zu Estern, Eisenkomplexe fotometrisch messbar), Titration, Wasserdampfdestillation, ChromatographieAVM: 100-200 mg/l
Organische Verbindungen mit Halogenen aus anthropogener Herkunft (Industrie).Halogene: Fluor, Chlor, Brom, Jod, Astat (ein e- fehlt)Eingebaut in organische Verbindungen ergeben sich toxische Verbindungen: DDT, Chlorofrom, etc.Beispiele: FHKW, FCKW, chlorierte Pestizide, AOX
Elektronenabgabe (Oxidationszahl grösser), Gegenreaktion = Reduktion (siehe Redox-Reaktionen)Früher Reaktionen mit Sauerstoff; Verbrennung
Atome im elementaren Zustand haben immer die Oxidationszahl 0 (O2). Bei einatomigen Ionen entspricht die Oxidationszahl der Ionenladung (Cu2+ = +2).
BSB5-Bestimmung; Respirometrische Methode
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe; schlecht abbaubar. Bildung aus organischen Stoffen, welche Temperaturen von mehr als 700°C ausgesetzt wurden (Verbrennungsprozesse, Vulkanausbrüche).
Protozoen
Chromstahl: Chromanteil bildet mit Sauerstoff eine widerstandsfähige Deckschicht (0.3 µm).
Verfahren zum Entkeimen/Haltbarmachen von Milch etc.Bei Klärschlamm = Hygienisierung: Erhitzen auf 70-80°C und 30min in Reaktor.Vorpasteurisierung: Frischschlamm, vor Faulung - besser, da Methanbakterien die reduzierten ErregerkonkurrierenNachpasteurisierung: Faulschlamm, nach Faulung
krankmachende Keime werden in biol. Stufe teilweise abgebaut; Mischwasserentlastungen problematisch
Bodenschicht, verwitterte Gesteine
Umfasst den gesamten Lebensraum im freien Wasser
Durchlässigkeit der Membranfilter [l/m2*h*bar]
Klarwasser beim Membranverfahren
Oberbegriff für biologisch hochaktive Substanzen, die zur Bekämpfung von unerwünschten Pflanzen, Tieren und Pilzen eingesetzt werden (Mikroverunreinigungen).