Stichwortverzeichnis

Patrick Holderegger
Study

Patrick Holderegger
Diese Lernkarten decken universitäre Themen der Biologie ab und konzentrieren sich auf Stichworte von G bis Q. Sie behandeln Themen wie Abwasser, Wasser, Energie, Messungen und verschiedene chemische Verbindungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich auf Berufsprüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der biologischen und chemischen Prozesse benötigen.
Flashcards
234
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
14.01.2020 / 03.07.2025

Flashcards

Nachklärbecken; rund, horizontal durchströmt

Zentraleinlauf: Fluss radial nach aussen, Schlammtrichter zentral unter Einlauf, Rundräumer. Turbulent/WirbelRandzufluss (Rim-Flo-Becken): Einlauf von Rand undberuhigt - nicht wie zentral, Tauchwand, Saugräumer,Auslauf zentral

Nachklärbecken; rund, vertikal durchströmt

Trichterbecken, Dortmundbecken: Einlauf zentral, oben via Tauchwand nach unten, Tauchwand, Schlammtrichter mit Abzug mittels Wasserüberdruck. Kleine AnlagenKein mech. Schlammräumersystem notwendigKann mit Misch- und Flockungsraum ergänzt werden

Nachweisgrenze

Kleinste Konzentration einer Probe, die noch nachgewiesen werden kann.

Nanopartikel

sind kleinste, synthetische Festkörper (<100 nm) aus wasserabweisenden Textilien, Beschichtungen.

Nebenschluss

Abwasser gelangt via Regenüberlauf in das Becken dh. der Trockenwetterzulauf verläuft nicht durchs Becken.

Nennweite

Kennzeichnendes Merkmal (NW) zueinander passenden Rohrteile

Nereda-Verfahren

eine sehr fortschrittliche Technologie zur biologischen Reinigung auf Basis des SBR-Verfahrens, welche die Vorteile des aeroben granulierten Belebtschlamms nutzt.

Netztrennung

erforderlich bei möglicher Gefährdung des Trinkwassers; Ursachen, Faktoren, Anforderungen,Massnahmen

Niederschlag

Regenwasser, das auf betrachtetes Einzugsgebiet fällt. 113'000 km3/a (Erde), 60 km3/a (CH), je 1/3 verdunstet, versickert, fliesst ab? Regenwasserabfluss

Niederspannungsnetz

Ortsnetz; 3-Polleiter (L1, L2, L3 - Phasen) + Nullleiter;Hausinstallationen: TN-S Netz und TN-C NetzVoltmeter zwischen Polleiter und Nullleiter: 230 V,Voltmeter zwischen Polleiter L1 und L2: 400 VStrom fliesst über Polleiter (L) zu Verbraucher und über Nullleiter (N) retour.

Nitrat

NO3-; aus Landwirtschaft, kommunalen, gewerblichen&industriellen AbwässernMessung: Küvettentest (Reagenzien für messbaren Stoff (via Nitrit) beigeben), potentiometrisch (nitratselektive Membran)

Nitrit

NO2-; Zwischenprodukte bei Nitrifikation im Wasser oder Boden; für ARA nur kleine Bedeutung.Messung: Küvettentest (Reagenzien für messbaren Stoff (analog Nitrat ohne 1. Teil) beigeben)

Nitrifikation

Stickstoffoxidation: Zusammenfassend für die zweistufige Oxidation von Ammonium (NH4+) via Nitrit (NO2-) zu Nitrat (NO3-). Damit wird verhindert, dass NH4+ in die Gewässer gelangt und sich unter erhöhten pH-Werten (Temperatur) vermehrt zu Ammoniak (NH3) umwandelt (Fischgift).Voraussetzungen: NH4+, O2, Pufferkapazität, Biomasse1. Stufe: Nitritation, Ammonium-OxidationNH4+ + 1.5 O2 g NO2- (Fischgift) + H2O + 2 H+ (Säure)2. Stufe: Nitratation, Nitrit-OxidationNO2- + 0.5 O2 g NO3-Total: NH4+ + 2 O2 g NO3- + H2O + 2 H+Umwandlung wird durch aerob (> 2 mg O2 /l) autotrophe Bakterien ausgeführt (Nitrifikanten).NH4+-Oxidierer: Nitrosomonas, langsames Wachstum (Schlammalter)NO2--Oxidierer: Nitrobacter, vermehren sich schneller (NO2- normalerweise schnell weg), aber empfindlicher gegenüber Temperatur, pH-Wert, Zulaufschwankungen.Hinweise auf schlechte/gehemmte Nitrifikation:Tagesmittelwert NH4+-N > 2 mg/lTagesmittelwert NO2--N > 0.3 mg/lReinigungsleistung NH4+-N < 80%weil z.B. O2 < 2 mg/l oder pH < 6.8

Nitrifikationshemmer

Allylthioharnstoff (ATH)

Nocardia

Bakterien mit langen Verzweigungen (Mycel), welche Blähschlamm verursachen können.

Normalität

Eine Normallösung enthält in 1 l Lösung 1 Mol des gelösten Stoffes geteilt durch seine Wertigkeit.

Normalverteilung

glockenförmige Verteilung um den Mittelwert nach Gauss, 2/3 der Werte liegen innerhalb der Standardabweichung.

Nutzenergie

Teil der Endenergie, welcher vom Endverbrauchereffektiv verwendet wird.Beispiel: Licht (Wirkungsgrad Leuchtmittel)

Nutzwertanalyse

Entscheidungshilfe

Oberflächenbelastung

Oberflächenbeschickung mit einer Fracht [kg/m2*h]:Fracht [kg TS/m2*d] / Oberfläche [m2]

Oberflächenbeschickung

Dem Absetzvorgang entgegenwirkende Strömung [m3/m2*h]Zufluss / Beckenoberfläche: Q [m3/h] / A [m2] oderWassertiefe / Aufenthaltszeit: h [m] / tA [h]Die Beschickungswassermenge pro Oberfllächeneinheit darf nicht grösser sein als die Sinkgeschwindigkeit des zu absetzenden Feststoffteilchens. D.h. max. zulässige Oberflächenbelastung = Sinkgeschwindigkeit des kleinsten, noch auszuscheidenden Korn.Beispiele:- Längsbecken vor Belebtschlamm/Fällung: 4-5 m3/m2*h(bedeutet mehr C in BB, heute C in Faulung ? tiefer)- Längsbecken vor Tropfkörper: 1.5-3 m3/m2*hRundbecken tiefere Werte als Längsbecken

Oberflächenfiltration

Flächenfilter

Ökomorphologie

Strukturelle Gegebenheiten im und am Gewässersowie deren Bewertung bezüglich Funktion des Gewässers als Lebensraum (Sohle, Pflanzen, Abfall, Verbauungen, etc.)

Organisation

Aufbau (Struktur) und Ablauf (Prozesse)

Organische Chemie

Chemie des Kohlenstoffs

Organische Säuren

Bildung während Faulung (2. Phase: Säurebildung); Indikator für Faulturmbetrieb - bei >500 mg/l Anzeichen für Ungleichgewicht (Pufferkapazität aufgebraucht).cSäure [mg/l] = (Vtitriert [ml] * MolSäure [g]) / EinmassProbe [l]Bestimmung durch: Küvettentest (filtrierte Probe, Zugabe Alkohol, 10min kochen, Reaktion zu Estern, Eisenkomplexe fotometrisch messbar), Titration, Wasserdampfdestillation, ChromatographieAVM: 100-200 mg/l

Organohalogene

Organische Verbindungen mit Halogenen aus anthropogener Herkunft (Industrie).Halogene: Fluor, Chlor, Brom, Jod, Astat (ein e- fehlt)Eingebaut in organische Verbindungen ergeben sich toxische Verbindungen: DDT, Chlorofrom, etc.Beispiele: FHKW, FCKW, chlorierte Pestizide, AOX

Oxidation

Elektronenabgabe (Oxidationszahl grösser), Gegenreaktion = Reduktion (siehe Redox-Reaktionen)Früher Reaktionen mit Sauerstoff; Verbrennung

Oxidationszahl

Atome im elementaren Zustand haben immer die Oxidationszahl 0 (O2). Bei einatomigen Ionen entspricht die Oxidationszahl der Ionenladung (Cu2+ = +2).

OxiTop

BSB5-Bestimmung; Respirometrische Methode

PAK

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe; schlecht abbaubar. Bildung aus organischen Stoffen, welche Temperaturen von mehr als 700°C ausgesetzt wurden (Verbrennungsprozesse, Vulkanausbrüche).

Pantoffeltierchen

Protozoen

Passivschicht

Chromstahl: Chromanteil bildet mit Sauerstoff eine widerstandsfähige Deckschicht (0.3 µm).

Pasteurisierung

Verfahren zum Entkeimen/Haltbarmachen von Milch etc.Bei Klärschlamm = Hygienisierung: Erhitzen auf 70-80°C und 30min in Reaktor.Vorpasteurisierung: Frischschlamm, vor Faulung - besser, da Methanbakterien die reduzierten ErregerkonkurrierenNachpasteurisierung: Faulschlamm, nach Faulung

Pathogene Keime

krankmachende Keime werden in biol. Stufe teilweise abgebaut; Mischwasserentlastungen problematisch

Pedosphäre

Bodenschicht, verwitterte Gesteine

Pelagial

Umfasst den gesamten Lebensraum im freien Wasser

Permeabilität

Durchlässigkeit der Membranfilter [l/m2*h*bar]

Permeat

Klarwasser beim Membranverfahren

Pestizide

Oberbegriff für biologisch hochaktive Substanzen, die zur Bekämpfung von unerwünschten Pflanzen, Tieren und Pilzen eingesetzt werden (Mikroverunreinigungen).

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