Stichwortverzeichnis

Patrick Holderegger
Study

Patrick Holderegger
Diese Lernkarten decken universitäre Themen der Biologie ab und konzentrieren sich auf Stichworte von G bis Q. Sie behandeln Themen wie Abwasser, Wasser, Energie, Messungen und verschiedene chemische Verbindungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich auf Berufsprüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der biologischen und chemischen Prozesse benötigen.
Flashcards
234
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
14.01.2020 / 03.07.2025

Flashcards

Lipide

Fette; Verbindungen aus Fettsäuren + Glycerin (Alk.),(Energie-)Speicherstoff, Abbau ergibt Säuren; H2, CO2

Lithosphäre

Gesteinsschicht

Litoral

Verschiedene Zone abhängig von Wassertiefe (Sonne)

Lösung

besteht aus gelöstem Stoff und Lösungsmittel; immerklar (homogen) bis Sättigungskonzentration.Mengenverhältnis = Konzentration

Luftreinhalteverordnung

Bekämpfung an der Quelle: Vermeidbare Emissionen verhindern (Abluftbehandlung)Übermässige Immissionen beseitigen: Überwachung, wenn nötig Emissionsbegrenzungen

Makroinvertebraten

Bezeichnet wirbellose, tierische Organismen, die von Auge erkennbar sind: Fliegenlarven, Libellenlarven, Würmer, Egel, Schnecken, Muscheln, Krebse etc.Abbau von Algen usw., Nahrung für Fische;Beurteilung biol. Gewässerzustand (Modul-Stufen-Konzept)

Makrophyten

Höhere (Wasser-)Pflanzen: Armleuchteralgen, FarneBieten Strukturvielfalt und Schutz vor Strömung - mässiger Bewuchs deshalb erwünscht.

MAP

Magnesium-Ammonium-Phosphat; schwarze Ablagerungen in Rohren.Das Eisen aus der Fällung bindet in der Faulung Schwefel, dabei wird Phosphorsäure frei, welche sich mit Ammonium und Magnesium zu MAP verbindet.Diese Reaktion wurde versuchstechnisch auch zur Ammonium-Fällung/-elimination eingesetzt.

Masse

Die Masse [kg] eines Körpers ist vom Messort unabhängig, also überall gleich gross (? Gewicht). Vergleich einer unbekannten Masse mit einer bekannten Masse von Wägestücken.

Masseinheiten

dienen zur Bestimmung des Wertes physikalischer Grössen; messen heisst vergleichen.

Mechanische Energie

pot. Energie: W [J] = m [kg] * g [m/s2] * h [m]kinet. Energie: W [J] = 0.5 * m [kg] * v2 [m/s]

Median

Zahlenreihe nach Grösse ordnen, zentraler Wert = Median, bei gerader Anzahl: Mittelwert der 2 zentralen Werte

Membranverfahren

Biologische Reinigung; durch im Belebtschlamm (Retentat) getauchte Membrane (Platten, Hohlfasern) mit kleinen Porenöffnungen (µm), wird mit Unterdruck das Wasser gefiltert ? Permeat.Dimensionierung:Aufenthaltszeit: 3 - 4 hSchlammalter: 20 - 25 dTrockensubstanz: 8 - 12 g/lPermeabilitätVorteile: kaum Platzbedarf (kein NKB nötig, Filtration inklusive), vollständige CSB-Elimination, einwandfreie und hygienisch einwandfreie Ablaufqualität (Permeat), Versickerung möglichNachteile: regelmässige Rückspülung notwendig (Energie), hohe Investitionen, hohe Betriebskosten (Austausch Membrane 5 - 10 a), komplexe Steuerung, Feinrechen erforderlichBeispiel: ARA Schwägalp, ARA Lauterbrunnen

Messbereich

Konzentrationsbereich, in dem eine Messung mit akzeptabler Präzision, Genauigkeit und Linearität möglich ist.

Messung, off-line

Messung, die mittels manueller Bedienung des Mess-systems durchgeführt wird.Beispiel: Küvettentests

Messung, in-line

Kontinuierliche Messung direkt in einer Leitung oder einem Bypass.Beispiel: TS, CSB (UV; neu), pH, Trübung, O2

Messung, on-line

Kontinuierliche Messung mit abgezweigtem Probewasser und separatem Analizer extern.Beispiel: PO43-, NO3-, NH4

Metabolismus

Metabolismus bezeichnet die Gesamtheit der chemischen Prozesse in Lebewesen (Stoffwechsel). Dabei wandelt der Organismus chemische Stoffe in Zwischenprodukte (Metaboliten) und Endprodukte um.Beispiel: Biologie: NH4+, NO2-, Nonylphenol

Metalimnion

Sprungschicht (See); zunehmende Tiefe = kühler

Methanisierung

3. Stufe der Schlammfaulung.Methanbakterien wandeln H zusammen mit CO2 in Methan um (optimale Temperaturen: 15-40°C):4H2 + CO2 ? CH4 + CO2 + EnergieCH-COOH (Essigsäure) ? CH4 + CO2 + EnergieMethanbakterien reagieren empfindlich auf O2 (und Gifte!) und da keine grosse Vielfalt, kann der Prozess erheblichgestört werden ? Anstieg der Wasserstoff-/Essigsäurekonzentration

MID

Magnetisch induktive Durchflussmessung; vollgefüllt.Magnetfeld, Messstrecke, bekannter Flussquerschnitt, homgenes Fluid, keine Ablagerungen oder Blasenbildung

Mikroorganismen

Tierische, Pflanzliche und andere belebte Organismen, die kleiner als 0.1 mm sind (Reich der Bakterien); es werden Prokaryonten und Eukaryonten unterschieden.In Belebtschlamm 96% Bakterien, 4% Protozoen.

Mikroorganismen; Arten

(Faden-)Bakterien, Amöben (junger Schlamm, Vahlkampfia), Geisseltierchen (Bodo), Glockentierchen (Vorticella), Wimpertierchen (stabiler Belebtschlamm: Sauginfusorie Tocophrya), Rädertierchen (hohes Schlammalter, Rotatoria), Fadenwürmer (Nematoden), Pilze

Mikroorganismen; Wachstum

Zusammenspiel zwischen Wachstum, Abbau, Hydrolyse und Stofftransport.Beispiel: Bei einem typischen Abwasser nimmt die Biomasse in 2 Tagen um das 2.5-fache zu.Wachstum Nitrifikanten zu C-Abbauer = 1:4

Mikroplastik

sind Kunststoffpartikel (<5 mm);- primär: ursprüngliche Grösse (Zahnpasta)- sekundär: in Umwelt mit der Zeit verkleinert

Mikroverunreinigungen

organische Spurenstoffe, die in sehr tiefen Konzentrationen in den Gewässern vorkommen (Milliardstel- bis Millionstel-Gramm pro Liter) - einge-tragen durch Abwässer. Einige von ihnen können bereits in diesen tiefen Konzentrationen auf Wasserlebewesen schädlich wirken.Beispiele: Hormone (Pille), Pestizide, PAK, Medikamentenrückstände, FHKW, VOC, EDTA, Flammschutzmittel, Korrosion- und Brandschutzmittel.Reinigungsverfahren:- Adsorptiv: Pulveraktivkohle mit Filter (15 min)- Oxidativ: Ozonung mit biol. Filter oder GAK (10 min)- Physikalisch: Nanofiltration, Umkehrosmose

Mineralisierung

Abbau von organischen zu anorganischenVerbindungen

Mischkonstruktionen

Rohrleitungssysteme aus hochlegierten Stählen und Armaturen aus Guss und unlegiertem Stahl.Sind diese Materialien elektrisch leitend verbunden und über einen Elektrolyten (Abwasser, Schlamm) inKontakt, liegt ein galvanisches Element vor, wobei der unedle Teil (Anode) aufgelöst wird.

Mischsystem

Gemeinsame Ableitung von Schmutz- und Niederschlagsabwasser- nur ein Sammelkanal erforderlich- keine Fehlanschlüsse von Schmutzwasser- Mischwassereinleitungen- Abwässer von Störfällen werden gefasst

Mischungskreuz

Varianten:Aus bekannter Konzentration verdünnen,mit Wasser (0%)Aus bekannter Konzentration aufkonzentrieren,mit Substanz (100%)Mischen zweier bekannter Lösungen, Ziellösung bekannt, bzw. gesucht

Mittelwert

Summe der Wert / Anzahl der Werte

MLD

Minimale Letaldosis; kleinste für erwachsene Menschen tödliche Dosis.

Modul-Stufen-Konzept

Biologische Gewässeruntersuchung anhand Bioindikatoren. Keine Momentaufnahme da Lebenszyklus.

Molarität

Anzahl Mole (Molekülmasse) einer gelösten Substanz in 1 l Lösung (1 Mol enthält 6.02?1023 Teilchen).Beispiel: eine ein-molare Kochsalz-Lösung (1 mol/l) enthält 1 Mol bzw. 58 g NaCl (23 g + 35 g) in 1 l Wasser.

Molekülmasse

Atommasse

Nachbelüftungszone

A/I-Verfahren; Restnitrifikation, welche verhindert, dass NH4+ in den Ablauf gelangt.

Nachfällung

nach biologischer Reinigung, rest. PhosphatFällung (Mischbehälter), Flockung (Flockungsbecken), Abscheidung (Sedimentation, Lamellenklärer) werden in einem der biologischen Reinigung nachgeschalteten Stufe betrieben. CH: vor FiltrationVorteile: gute Ablaufqualität, keine Rücksicht auf biologische Reinigung, separat regel-/steuerbarNachteile: hohe Investitions- und Betriebskosten (separates Becken)

Nachklärbecken

Absetzbecken für gewachsene Biomasse in BB- Sbtrennung Belebtschlamm von Abwasser- Sammeln, Eindicken und Rückführen in BB- Zwischenspeicherung von Schlamm (hoher Zufluss)Eindick-, Speicher-, Trenn- und KlarwasserzoneBeckentyp bestimmt durch Schlammräumungssystem, Baugrund, Bau-/Betriebskosten, Stand der Technik;Einlauf-/Auslaufgestaltung, TauchwandBeckengeometrie (Rchteckbecken):Wegen Schlammräumung: Bereich von 4x10mmax. 50m lang wegen KettenbeanspruchungBeckengeometrie (Rundbecken):W mind.: 15-20 m, sonst KurzschlussströmungW max.: 50 m, sonst Walzenströmung, WindeinflussW opt.: 30-40 m, max. 5 m WassertiefeSchlammtrichter nicht zu gross - Schlamm soll nicht zulange liegen bleiben, Neigung: mind. 1.7:1Aufenthaltszeit: ca. 2.5 h;Oberflächenbelastung: ca. 1 m/h;nach Tropfkörper: ca. 1.5-2 h und ca. 1.5 m/h

Nachklärbecken; Rechteck, längsdurchströmt

AVM: Einlauf-/Verteilbauwerk, Trichter, Schlammräumer (Boden- und Schwimmschlamm), Tauchwände, Auslaufbauwerk

Nachklärbecken; Rechteck, querdurchströmt

Einlauf-/Verteil- und Auslaufbauwerk längs, Saug(rohr)räumer, Tauchwände, kein Trichter

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