Stichwortverzeichnis

Patrick Holderegger
Study

Patrick Holderegger
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Abwasserbehandlung und Biologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Energie, Schlammbehandlung, Nitrifikation und Denitrifikation, sowie verschiedene Verfahren und ihre Vorteile. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich auf die Berufsprüfung vorbereiten und ein tiefes Verständnis der Prozesse in der Abwasserreinigung erlangen möchten.
Flashcards
214
Students
3
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
14.01.2020 / 02.07.2025

Flashcards

Fliessgewässer

Typ, Vielfalt, Strömung, Licht, Sohle, Ufer

Flockungshilfsmittel

Bei gemeinsamer Dosierung von Fäll- und Flockungs-mittel, wird letzeres Flockungshilfsmittel genannt.

Flockungsmittel

dienen der Flockung von suspendierten Teilchen in Wasser (Filtration) und Schlammkonditionierung (Schlammeindickung, Schlammentwässerung).Heute werden organische (Polymere) den anorganischen Flockungsmittel vorgezogen.

Flockungsmittel, anorganisch

Beispiele: Eisenchlorid, Eisensulfat, Aluminiumsulfat (Fällung), Kalkhydrat.Flüssigdosierung, gute Durchmischung erforderlich, <10°C Auskristallisierung

Flockungsmittel, organisch

Beispiele: hochmolekulare dh. lange Polymere, die eine vernetzende Wirkung haben (elektrostatisch, chemisch).Flüssigdosierung, vor Dosierung Reifezeit beachten, je höher die Viskosität, desto schwerer die Einmischung

Flockung

Durch Beigabe von Flockungsmittel werden feinste suspendierte/kolloidale Fremdbestandteile des Wassers zusammengeballt, um sie so durch Sedimentation oder Filtration besser aus dem Wasser abscheiden und entfernen zu können1. Entstabilisierung von Mikroflocken2. Bildung von Makroflocken

Flotation

Verfahren, bei dem mit Hilfe von Gasblasen in der Flüssigkeit dispergierte Partikeln (Feststoffteilchen, Tropfen, Moleküle, Ionen) Aggregate bilden, die dann aufgrund der geringeren Dichte zur Oberfläche der Flüssigkeit aufsteigen und eine abtrennbare Schaumschicht bilden (Flotat).Störungen: Wenn im Sandfang der Lufteintrag zu gross wird Kohlenstoff bereits abgebaut und fehlt dann in der Biologie (Denitrifikation)siehe auch: Entspannungsflotation

Fotometrie

Zugabe eines bestimmten Stoffes ergibt Farbreaktion. Die Farbintensität ist ein Mass für Konzentration (Kolorimetrie) - je konzentrierter die Lösung desto höher die Absorbtion.

Fouling-Faktor

Mass für die Biofilmbildung auf dem Wärmetauscher.Fouling Faktor = 1 / Übertragungsverlust durch Biofilm? f = 1 / UWT

Fremdwasser

Nicht verschmutztes Abwasser, dass stetig anfälltmindert Reinigungsleistung (Verhältnis Zulauf/Ablauf, Wassertemperatur Biologie, Stromverbrauch)Laufbrunnen, Kühlwasser, Sickerleitungen, ReservoirüberläufeBestimmung: Grafik mit Q und NH4+

Frequenzumformer

elektronisches Stellglied zur frequenz- und spannungsvariablen Regelung der Motorendrehzahl.

Frischschlamm

Schlamm aus Vorklärbecken (Primär- und Überschuss-, Phosphat- und Filterschlamm, Fett aus Sandfang)TS = 4-6% (VKB), kann via Schlammeindickung entwässert werdenGlühverlust (org.): 65 g TS/E*d (65%)Glührückstand (anorg.) : 35 g TS/E*d (35%)Zusammensetzung:Primärschlamm: 60 g TS/E*d oder 1.5 l/E*dÜberschussschlamm: 40 g TS/E*d oder 1 l/E*dPhosphatschlamm: 10 g TS/E*d oder 0.25 l/E*dFilterschlamm: 5 g TS/E*d oder 0.15 l/E*dAbschätzung Trockensubstanz Faulschlamm:TSFaulschlamm = TSFrischschlamm*2 / 3

Führen

Einflussnehmen auf andere Menschen, auf deren Handeln und Verhalten, um mit ihnen gemeinsam betriebliche Ziele zu erreichen (SMART-Prinzip).

Führungsstil

Lenkend, Anleitend, Unterstützend, Delegierend - jenach Zustand/Reife der Mitarbeiter (Bedürfnisse).

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