HLS


M. B.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Datenwissenschaft auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Datentypen, Datenbanken, statistische Verteilungen und Datenanalyse ab. Die Karteikarten erklären Begriffe wie Normalisierung, Hypothesentests und verschiedene Datenformate. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Datenverarbeitung und -analyse vertiefen möchten.
Karten
75
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
05.01.2020 / 16.08.2024

Lernkarten

1. Was ist der Touring Test

Von Alan Turing gestellte Frage, ob eine Maschine intelligent ist. Der Test ist die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, wenn der Mensch nicht unterscheiden kann ob er mit Mensch oder Maschine kommuniziert, ist der Test bestanden.

2. Was ist ELIZA

Das erste Natural Language Processing Programm aus 1966. Ein Chatbot der Pyschotherapeuten-Konversationen simulieren konnte. Erster Kandidat für Turing Test.

3. Was ist Deep Blue

Von IBM entwickelter Schachcomputer der den Schachweltmeister besiegen konnte.

4. Was ist ein Expert System

Ein Computerprogramm, das den Menschen bei der Lösung komplexer Probleme unterstützt. Indem es Handlungsempfehlungen aus einer Wissensbasis ableitet. Es gibt Fallbasierte, Regelbasierte und Entscheidungsbaum-basierte Systeme.

5. Wo werden Expertensysteme angewendet

Überwachung

Dateninterpretation

Diagnose

Therapie

Planung

Prognose

6. Was ist SNARC

Stochastic Neural Analog Reinforcement Computer

Erstes neurales Netz, das ein Problem aus der realen Welt löste. Schnellsten Weg aus einem Labyrinth finden.

7. Was ist KNN/ANN

Künstliches Neuronales Netz

Eine Form der Wissensverarbeitung, welche von der Biologie inspiriert aber nicht gleich sind wie das menschliche Hirn.

Form der Informationserarbeitung, Interaktion vieler einfacher uniformer Einheiten schicken und empfangen. KNN werden trainiert, nicht programmiert.

8. Was ist Symbolische AI

Das Abbilden von menschlichem Denken mit abstrakten Symbolen, deren Verbindungen und vordefinierter Wenn-Dann-Logik

9. Was ist Neuronale AI

Wissensverarbeitung die von der Biologie (Hirn) inspiriert ist und mit Einheiten (Neuronen) Signale verarbeiten

10. Beispiel von neuronaler AI

Deep Learning (DL) Umsetzung mit Künstlichen Neuronalen Netzen (KNN)

11. Was ist ein Ereignis in der Statistik

Ein Teil einer Menge von Ergebnissen eines Zufallsexperiments mit der Wahrscheinlichkeit P

Bsp: Gerade Zahl würfeln Ereignis A={2,4,6}, P(A)=1/2

12. Was ist ein Ereignisraum

Die Menge aller möglichen Ergebnisse eines Zufallsexperiments.

Bsp. Würfeln: {1,2,3,4,5,6}

13. Was ist die Wahrscheinlichkeit

Wahrscheinlichkeit P(A) eines Ereignisses A ist ein Mass für die Häufigkeit, mit der das Ereignis eintritt

 

14. Was ist Laplace Wahrscheinlichkeit und was nicht

Zufallsexperimente mit endlich vielen Ergebnissen und alle habend die gleiche Wahrscheinlichkeit

Nicht Laplace wäre z.B. ein Reissnagel oder gezinkter Würfel

15. Was ist die Häufigkeit, absolute, relative und prozentuale

Anzahl Ereignisse einer Messung

Absolute ist gezählte Anzahl

Relative ist zwischen 0-1

Prozentuale zwischen 0-100%

16. Was ist der Wahrscheinlichkeitsraum

Verschiedene mögliche Ausgänge eines mehrstufigen Experiments

Bsp. Summe aus zweimaligem Würfelwurf

17. Was ist eine Zufallsvariable

Eine Funktion die einem Experiment oder einen Wert zugeordnet wird

Meistens X

18. Was ist bedingte Wahrscheinlichkeit

Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Ereignisses A unter der Bedingung, dass Ereignis B bereits eingetreten ist

P(A|B)

19. Was gibt es alles für Mengen

20. Was gibt es in Python für Mengen

Set (eindimensionale Collection, unique)

List (eindimensionale Collection, nicht unique)

Tuple (Collection mit Zwei-Paar-Elementen, nicht unique)

Dictionary (Collection, nicht geordnet, änderbar, indexiert, unique)

21. Was ist Kombinatorik, wie wird unterschieden

Wieviele unterschiedliche Möglichkeit sich bei der Anordnung einer bestimmten Anzahl an Objekten ergibt.

Dabei wird unterschieden:

Reihenfolge, Wiederholung, ob alle gezogen werden

22. Was ist Permutation, Bsp.

Eine Anordnung von Objekten in einer bestimmten Reihenfolge

Bsp Permutation drei Kugeln mit drei Farben

23. Was ist Variation

Eine geordnete Stichprobe, Auswahl von Objekten in einer bestimmten Reihenfolge

24. Was ist eine Kombination

Eine ungeordnete Stichprobe, eine Auswahl von Objekten die nicht alle Objekte der Grundmenge erhält. Reihenfolge wird nicht berücksichtigt

25. Was ist eine statistische Variable

Ordner einem Merkmalsträger (Einheit) eine Merkmalsausprägung zu

26. Bsp. Merkmalsträger, Merkmal, Merkmalsausprägung

Träger: Einwohner

Merkmal: Geschlecht

Ausprägung: Weiblich

27. Diskrete und Stetige Merkmale

Diskret: Endlich und abzählbar, z.B. Schulnoten

Stetig: kontinuierlich, nicht abzählbar, z.B. Länge

28. Quantitative und Qualitative Merkmale

Quanti: mess- oder zählbar mit Zahl & Einheit, z.B. Gewicht

Quali: In Worten oder Zahlen beschrieben, immer diskret, z.B. Braune Haare

29. Häufbare und nicht häufbare Merkmale

Häuftbare: jeder Träger hat nur eine Ausbprägung, z.B. Grösse

Nicht häufbar: jeder Träger kann n Ausprägungen haben, z.B. Beruf

30. Was für Skalen gibt es

Skala, Messbare Eigenschaft, Beispiel

Nominalskala, Häufigkeit, Bsp. Geschlecht

Ordinalskala, Rangfolge, Bsp. Schulnote

Intervallskala, Abstand, Bsp. Zeit

Verhältnisskala, Nullpunkt, Bsp. Geschwindigkeit

31. Was ist der Modus/Modalwert

Der häufigste Wert, der in der Stichprobe vorkommt

Es kann auch mehrere geben wenn sie gleich oft vorkommen

Python: max(data, key=data.count)

32. Was ist der Median

Zentralwert, der mittlere Wert einer sortierten Messreihe

Python: np.median(data)

33. Was ist ein Quantil

Grenzwert p einer bestimmten Datenmenge.

Median = 50% Quantil

25%-Quantil, 75%-Quantil etc.

34. Was ist ein Mittelwert

Kennwert für zentrale Tendenz. Oder auch Durchschnitt.

35. Was ist ein Erwartungswert

Das theoretisch erwartete Mittel, der Mittelwert

36. Was ist die Varianz / Standardabweichung

Streuungsquadrat, ein Mass für die Wahrscheinlichkeitsdichte um ihren Schwerpunkt

V = s2 = (Standardabweichung)2

37. Was ist die Wahrscheinlichkeitsfunktion / Verteilungsfunktion

Wahrscheinlichkeitsfunktion f(X) eines Ereignisses X, geht gegen 0

Verteilungsfunktion F(x) Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses X für alle Zahlen. Geht immer gegen 1

38. Was ist die Bernoulli-Verteilung

Ein Zufallsexperiment mit nur zwei möglichen Ausgängen

Bsp. Münze

39. Was ist die Binomialverteilung

N-fache Wiederholung eines Bernoulli-Experiments

40. Was ist hypergeometrische Verteilung

Binomialverteilung ohne Zurücklegen

Bsp. Qualitätskontrolle

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