Wirtschaftsinformatik II

Wirtschaftsinformatik II

Wirtschaftsinformatik II


J. W.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Themen der Wirtschaftsinformatik ab und richten sich an Studierende im Universitätsbereich. Sie konzentrieren sich auf Prozessmanagement, Modellierung und Automatisierung, wobei Methoden wie Interviews, Dokumentenanalyse und Beobachtung im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten behandeln auch die Nutzung von Prozess-Engines, ERP-Systemen und die Optimierung von Geschäftsprozessen. Besonders hilfreich sind sie für Studierende, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tieferes Verständnis der Prozessoptimierung und -modellierung erlangen möchten.
Cartes-fiches
52
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
04.01.2020 / 08.01.2020

Cartes-fiches

Nenne die 5 Heuristiken zur Soll-Modellierung

  1. Paralellisierung, wo möglich
  2. Schnittstellen minimieren (Wechhsel Verantwortung, Fehlerquelle)
  3. Jeder Prozess hat einen Kunden (intern oder extern)
  4. Selbstkontrolle und Selbstkorrektur (Wo möglich, sollte der Ausführende seine Aktivität kontrollieren und korrigieren)
  5. Motivation und Lerneffekte fördern (Transparenz des Gesamtprozesses schafft Motivation der Beteiligten)

Beschreibe die 5 Heuristiken zur Prozessoptimierung

Nenne die 4 Qualitätsmerkmale eines Modells

  • Konsistenz (Terminologie, Datenverwendung, Strukturelle Einheitlichkeit - Werden strukturell gleiche / ähnliche Abläufe auch gleich modelliert?)
  • Strategie-Struktur-Fit (Wie gut passen die modellierten Strukturen wirklich zur Strategie, Bottom-Up-Ansatz)
  • Zielerreichung (bezogen auf Zielsystem)
  • Umsetzbarkeit (Reichen die Ressourcen für die technicshe Umsetzung aus?)

Nenne 3 Eigenschaften von Prozessen, welche gut automatisierbar sind

  • Wiederholung (der Prozess wird oft wiederholt)
  • Standardisierung (es gelten klare Regeln)
  • Informationslastig

Nenne die 3 Stakeholder-Rollen in der operativen Ebene (2.) des Schichtenmodells

  • Process Participant (Wie muss ich arbeiten?)
  • Process Analyst (Wie wird gearbeitet?)
  • Process Engineer (Was macht die Engine?)

Nenne die 6 Merkmale von ERP Systemen

  1. Datenintegration
  2. Prozessintegration
  3. Operative Functionalität (Unterstützung operative Aufgaben)
  4. Einheitliches Entwicklungskonzept (einheitliches Front-end)
  5. Schichtenarchitektur (N-Tier-Architecture)
  6. Transaktionsorientierung (Verarbeitung von Geschäftsvorfällen, Erfassung Kundenauftrag)

Nenne die 4 Alternativen bei der Softwarebeschaffung

  • Make/Intern: Eigenentwicklung
  • Make/Extern: Fremdentwicklung
  • Buy/Intern: Kauf von Standardsoftware, Maintenance intern
  • Buy/Extern: SaaS

Nennen Sie Anforderungen, die für die Implementierung wichtig sind und die nicht direkt in BPMN ausgedrückt werden können.

  • Parametrieiserung der Standard-Software
  • Modifikation / Ergänzung der Standardsoftware

Nennen und erklären Sie die drei verschiedenen Herangehensweisen zur Prozessautomatisierung

  • Process-Engine (BPMN Modell als "Quellcode", bei Formular-Prozessen sinnvoll)
  • Entwicklung (Als Quelle für Requirements)
  • Standardsoftware (Als Vorlage für die Parametriseriung / Konfiguration z.B. SAP)

Welche Vorteile und Nachteile bietet der Einsatz einer Process-Engine?

Vorteile

  • Formularbasierte Prozesse einfach zu implementieren
  • keine Code-Basis zu unterhalten
  • günstige Implementierung

Nachteile

  • Nicht so individuell anpassbar wie Eigenentwicklung oder Standardsoftware

Nennen Sie Anwendungsfälle bei denen eine Process-Engine mit den gezeigten Fähigkeit nicht ausreichend ist

Bei der implementierung integrierter Prozesse, unternehmensweit. Z.B. Zentrales Recruiting-Tool eines Konzerns, das global genutzt wird und eine sehr hohe Auslastung hat. 

Beschreibe den Gesamtnutzen von S4/Hana

  • Geringerer Speicherbedarf
  • Simpleres Datenbanksystem
  • Schnellere write-ops
  • Einsparung von Zeit & Speicher hinsichtlich Backups

Étudier