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Flashcards
Wells-score
Tiefe Bein- und Beckenvenenthrombose
>10 Klinische Charakteristiken
> wenn Score <2 --> Wahrscheinlichkeit für TVT niedrig
VTE: RF
•Akute Krebserkrankung ,
•Frühere unprovozierte VTE nach absetzen der Antikoagulantien
•Frühere reiseabhängige VTE
•Grosse operative Eingriffe während der letzten 4 Wochen
•Nachgewiesene Thrombophilie
•Eingeschränkte Mobilität
•SS und post partale Phase ( bis 6 W. nach der Geburt)
•Alter, Adipositas, Oestrogen Therapie, grössere venöse Varizen,
Herzerkrankung (z.B. HI), sehr grosse oder kleine Passagiere
Lungenembolie Symptome
•Plötzliche unerklärliche Kurzatmigkeit, schnelles Atmen oder Atemnot,
•Plötzliches Auftreten von Husten, ev. mit blutigem Sputum
•Plötzlicher starker Schmerz im Brustkorb, welcher sich bei tiefer Atmung verstärken kann
•Starke Benommenheit Schwindeloder Angstgefühl
•Sehr schneller oder unregelmässiger Herzschlag.
Arteriosklerose
> Krankhafte Veränderung der Arterien durch Fetteinlagerungen und entzündliche Prozesse
> Plaquebildung in den Gefässwänden--> verengung oder Verschluss
> Entwicklung ohne spürbare Anzeichen
> Bemerkung erst im fortgeschrittenen Stadium(zB Angina pectoris, Herzinfarkt,Hirnschlag, NI oder Durchblutungsstörungen in den Beinen.
Crestor
Rosuvastatin
Statine: Wirksamkeit
– Reduktion der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität (Klasseneffekt)
– LDL-Senkung > als mit andern Lipidsenkern
– ↓ LDL (30-50%), ↓ TG (10-20%), ↑ HDL (bis 10%)
– Pleiotrope Wirksamkeit (klinische Relevanz unklar)
Absolute LDL-Chol-Reduktion abhängig von Statin Dosierung (Plateau-Effekt)
Statine: UAW
- Leber: Anstieg der Serumtransaminasen (ALT)
- Skelettmuskel: Muskelbeschwerden
- Tendinopathien (sehnenerkrankung)
- Diabetes (selten. RF: Statindosis, Alter, weitere DM RF. Nutzen der Statine überwiegt)
- Kopfschmerzen
- GIT-Beschwerden
Kontraindiziert in SS
Statine: RF für UAW
>Alter
> Anfangsstadium d. Behandlung
> Hohe Dosis
> 3A4 Inhibitor (Simva & Atorva)
>Gleichzeitige Einnahme andere Lipidsenker (Niacin, Fibrate)
Ezetrol: UAW
– Myalgien und Muskelschwäche, selten Rhabdomyolyse
– Anstieg der Serumtransaminasen
– Allergische Hautreaktionen
– Kopfschmerzen, abdominale Schmerzen, Diarrhö
– Gallensteine, Pankreatitis
Fibrate: UAW
• Myopathie, Myalgie, selten: Rhabdomyolyse
• anormale Leberfunktionswerte (↑ Transaminasen)
• selten Gallensteine (Cholelithiasis)
• Überempfindlichkeitsreaktionen; Hautausschläge, Ekzeme, Haarausfall
• GIT-Beschwerden, Kopfschmerzen
PCSK9 - Inhibitoren
> Lipidsenker (LDL bis zu 60%)
(So effektiv wie Statine)
> sehr teuer --> nur Reservemedis
> mehr LDL wird aus der Blutbahn in Heptozyt eingeschleust
Familiäre Hypercholesterinämie
> Genetische Störung im LDL-Stoffwechsel durch eine Mutation des LDL-Rezeptors
(autosomal dominant)
> CH ca. 1/200 Personen
Folgen:
- Hohe LDL-Cholesterin-Spiegel, bereits in jungem Alter
- Hohes Risiko für Ateriosklerose und folglich thromboembolische Events (MI, CVI, PAVK).
- Oftmals positive Familienanamnese
Folgen Obesitas
> metabolic complications
> CV - Disorders
> Respiratory disease
> Cancers
> GIT
> Reproducitve health
> Psychological / social consequences
> Miscellaneous
Obesitas : Medis
- Orlistat
- Liraglutid
-(Lorcasein, Phentermin-topiramat, Naltrexon-Bupropion (nicht in CH)
--> keine Wundermittel
--> Gewichtsverlust reversibel nach Therapiestopp
Obesitas bei Kinder
>Lebensstilveränderung:
- Altersgerechter, ausgewogener Diätplan
- physische Aktivität
> Pharmakotherapie erst ab 12 Jahren zugelassen und NIE 1. Wahl
Präeklampsie: Symptome
ZNS:
- starke Kopfschmerzen
- sehstörungen (verschwommen, Blitze)
•Starke persistierende Schmerzen direkt unterhalb der Rippen
(Oberbauchschmerzen aufgrund einer Leberbeteiligung
•Erbrechen
•Plötzliche Schwellung Gesicht, Hände oder Füsse
DM Symptome
> Müdigkeit, Leistungsverminderung
> Gewichtsverlust (bei abs. I-Mangel)
> Glukosurie --> Polyurie (Harnausscheidung ↑)
-Polydipsie (Durst ↑)
-Störungen im Elektrolyt und Flüssigkeitshaushalt
•Wadenkrämpfe (Kalium ↓, Magnesium ↓ )
•Sehstörungen (osmotisch bedingtes Aufquellen der Linse)
>Pruritus
hyperglykämisches Koma
Auslöser:
ungenügende Insulinzufuhr; erhöhter Insulinbedarf
Symptome:
• Polyurie, Polydipsie, Dehydratation
• Übelkeit, Erbrechen
• Bewusstseinstrübung
• Bei Ketoazidose zusätzlich Bauchschmerzen, nach Aceton riechender Atem, Kussmaulatmung
Therapie (intensivmedizinisch):
Flüssigkeitssubstitution (NaCl 0.9%); Insulin; ggf. Bicarbonat (Ausgleich der Azidose)
DM: Komplikationen
>hyperglykämisches Koma
> Mikroangiopathie
> Makroangiopathie
> Diabetischer Fuss
DM: Mikroangiopathie
Schädigung der kleinen Gefässe (Arteriolen, Kapillaren)
Folgen:
•Diabetische Nephropathie
– (Mikro -) Albuminurie, später progrediente Niereninsuffizienz
•Diabetische Retinopathie
–Sehverschlechterung bis Erblindung
•Diabetische Neuropathie
–Periphere sensomotorische Polyneuropathie (betrifft v.a. Füsse und Unterschenkel)
Parästhesien, brennende Schmerzen, Sensibilität ↓, Gangunsicherheit
–Autonome diabetische Neuropathie (betrifft vegetatives Nervensystem) Orthostat . Hypotonie,
Herzrhythmusstörungen, Schmerz ↓ bei Koronarischämie , Gastroparese ,
Blasenentleerungsstörungen, erektile Dysfunktion,
DM: Makroangiopaghie
Schädigung der mittleren und grossen Arterien (Form der Arteriosklerose)
Folgen:
•Koronare Herzkrankheit (KHK), Myokardinfarkt (MI)
•Transiente ischämische Attacke (TIA), cerebrovaskulärer Insult (CVI)
•Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)
Diabetischer Fuss
Verletzungen am Fuss --> Ulzera und Nekrosen --> Ausgangspunkt lebensgefährlicher Infektionen --> Amputation
>Auslöser sind häufig Bagatellverletzungen!
Pathogenese multifaktoriell
–Diabetische Neuropathie
–PAVK
–Reduzierte Immunabwehr
Prävention:
–Tägliche Fusspflege
–Verletzungen vermeiden
–Regelmässige Fussinspektion, ggf. fachgerechte Wundbehandlung
Blutzuckerkontrolle: HbA1c
> Zielwert: individuell festgelegt (meistens <7.0% )
> Tiefere HbA1c- Zielwerte gehen mit einem erhöhtem Hypoglykämie-Risiko einher!
Hypoglykämie
• Diabetikern - Hypoglykämie: Blutglukose ≤ 3.9 mmol/
•Der Blutglukosewert, ab dem Symptome auftreten, kann jedoch abhängig von
der Blutzuckereinstellung variieren (geringer bei gut eingestellten, höher bei schlecht
eingestellten Patienten).
• Entscheidend für die Einteilung des Schweregrades und die entsprechende
Therapie ist die Symptomatik
> Leicht: Adrenerge S.
> Mittel: A. & neuroglykopenische S.
> Schwer: Schwere neuroglykopenische Störungen (Verwirrtheit, Bewusstseinsstörung)
Hypoglykämie: Adrenerge Symptome
> Zittern
> Palpitationen
> Schwitzen
>Angst
> Heisshunger
>Übelkeit
> Parästhesien
--> können von bBlocker versteckt werden
Hypoglykämie: neuroglykopenische Symptome
> Konzentrationsschwäche
> Verringerung intellektueller Fähigkeiten
> Reizbarkeit
> Schwäche
> Kopfschmerz
> Sprach- & Sehstörungen
> Verwirrtheit
> Bewusstseinsstörungen, Schwindel
> Krämpfe
> Koma, Tod
DM2: Lebensstilmodifikation
• HbA1c-Senkung von bis zu 2% möglich!
• Ev. initialer Versuch über 3 Monate, bevor Medikamente eingesetzt
werden (bei motivierten Patienten und wenn HbA1c < 8.5%)
– längerfristige Blutzuckerkontrolle alleine durch Lebensstilmassnahmen jedoch nur bei 10-20% aller DM2-Patienten
• Alle Patienten zusätzlich zur Pharmakotherapie
Metformin: KI
> Situationen, bei denen Laktazisode-R erhöht ist:
–Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin Clearance <30 ml/min) und akute Zustände, welche die Nierenfunktion beeinträchtigen können
(Dehydratation z.B. durch Durchfälle od. wiederholtes Erbrechen, schwere Infektionen)
–Leberinsuffizienz
–Alkoholismus
–Krankheiten, welche eine Gewebshypoxie verursachen können
SHS: KI
–Schwere NI
–Schwere LI
–Überempfindlichkeit gegenüber Sulfonamiden (Kreuzallergien möglich mit anderen Sulfonamiden, z.B. Thiazid Diuretika, Cotrimoxazol )
–Schwangerschaft und Stillzeit
Glitazone: KI
–Herzinsuffizienz NYHA III und IV
–Mittlere bis schwere Leberinsuffizienz
–Blasenkrebs in Anamnese
–Schwangerschaft und Stillzeit
Acarbose: KI
–Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin Clearance < 25 ml/min)
–Chronische Darmerkrankungen, die mit deutlichen Verdauungs und
Absorptionsstörungen einhergehen
–Zustände, die sich durch eine vermehrte Gasbildung im Darm verschlechtern
können (z.B. Verengungen des Darms)
Victoza: Limitatio
Kostenübernahme durch die Krankenversicherung nur für Patienten mit BMI ≥ 28 kg/m2
relativ teures Medi...
Inkretine (GLP-1, GIP)
GIT Hormone, die nahrungsabhängig freigesetzt werden und bei normalem od. erhöhtem Blutzucker die Insulinsekretion fördern, während die Glukagonsekretion erniedrigt wird.
Zudem verlangsamen sie die Magenentleerung und bewirken ein Sättigungsgefühl.
Bei tiefem Blutzucker wird weder die Insulin- noch die
Glukagonsekretion beeinflusst!
DM: Wirkstoffwahl
Wirkstoffwahl in Abhängigkeit von Patientenpräferenzen:
•Therapieziel ?
•Applikationsweg ( p.o . versus s.c )
•UAW (Hypoglykämien, Körpergewicht, …)
•Kosten
•Kostenrückerstattung durch die Krankenkassen
Gestationsdiabetes
s•erstmalig in der SS auftretende Hyperglykämie (meist im 2. und 3. Trimenon , klingt üblicherweise nach der Geburt ab)
•Meist asymptomatisch
•Prävalenz in der Schweiz ca. 10
Pathophysiologie:
–Physiologische Insulinresistenz in 2. Schwangerschaftshälfte (Plazentahormone
fungieren als Insulinantagonisten) --> Sicherung der Nährstoffversorgung des Fetus
– tritt auf, wenn die BSD die Insulinresistenz durch
eine erhöhte Insulinausschüttung nicht mehr kompensieren kann.
Gestationsdiabetes: RF
–Übergewicht
–Körperliche Inaktivität
–Frühere Glukoseintoleranz/ früherer Gestationsdiabetes
–DM 2 bei einem Verwandten ersten Grades
–Nicht kaukasische Herkunft
Gestationsdiabetes: Komplikationen
Mögliche Folgen für die Mutter:
– Risiko für Harnwegs und Genitalinfektionen ↑
– Risiko für Präeklampsie/ Eklampsie ↑
– Risiko für Aborte und Frühgeburt ↑
– Makrosomie (Geburtsgewicht > 4 kg) -->ev. Notwendigkeit eines Kaiserschnitts
–Wiederholungsrisiko Gestationsdiabetes in weiteren Schwangerschaften (30 70 %)
–Langfristig erhöhtes Diabetesrisiko (7x häufiger)
Mögliche Folgen für das Kind:
–Reifungsstörung der Organe
–Postnatale Hypoglykämie
–Atemdepression
–Elektrolytstörungen (v.a. Hypocalcämie
–Langfristig erhöhtes Risiko für Übergewicht und Diabetes
Gestationsdiabetes: Therapie
•Basistherapie: Lebensstilmodifikation
Kohlenhydratzufuhr einschränken, Moderate körperliche Aktivität (mind. 30 min/d)
•Medikamentöse Behandlung (notwendig bei 20 60% der Patientinnen)
–Standardtherapie: Insulin (Basalinsulin + Bolusinsulin)
–Metformin: «off label Use »
•Die Therapie kann üblicherweise postpartal beendet werden
Medikation Angina Pectoris
1. Stufe: ASS, b-blocker & Statin
2. Stufe: Calciumkanalblocker
3. Stufe: Langzeitnitrat
Dyslipidämie Ziel-Werte: sehr hohes Risiko
- LDL: <1.8mmol/L
- Non-HDL-C : <2.6mmol/L
- Apo-B : <0.8g/L