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Flashcards
Inkretine (GLP-1, GIP)
GIT Hormone, die nahrungsabhängig freigesetzt werden und bei normalem od. erhöhtem Blutzucker die Insulinsekretion fördern, während die Glukagonsekretion erniedrigt wird.
Zudem verlangsamen sie die Magenentleerung und bewirken ein Sättigungsgefühl.
Bei tiefem Blutzucker wird weder die Insulin- noch die
Glukagonsekretion beeinflusst!
DM: Wirkstoffwahl
Wirkstoffwahl in Abhängigkeit von Patientenpräferenzen:
•Therapieziel ?
•Applikationsweg ( p.o . versus s.c )
•UAW (Hypoglykämien, Körpergewicht, …)
•Kosten
•Kostenrückerstattung durch die Krankenkassen
Gestationsdiabetes
s•erstmalig in der SS auftretende Hyperglykämie (meist im 2. und 3. Trimenon , klingt üblicherweise nach der Geburt ab)
•Meist asymptomatisch
•Prävalenz in der Schweiz ca. 10
Pathophysiologie:
–Physiologische Insulinresistenz in 2. Schwangerschaftshälfte (Plazentahormone
fungieren als Insulinantagonisten) --> Sicherung der Nährstoffversorgung des Fetus
– tritt auf, wenn die BSD die Insulinresistenz durch
eine erhöhte Insulinausschüttung nicht mehr kompensieren kann.
Gestationsdiabetes: RF
–Übergewicht
–Körperliche Inaktivität
–Frühere Glukoseintoleranz/ früherer Gestationsdiabetes
–DM 2 bei einem Verwandten ersten Grades
–Nicht kaukasische Herkunft
Gestationsdiabetes: Komplikationen
Mögliche Folgen für die Mutter:
– Risiko für Harnwegs und Genitalinfektionen ↑
– Risiko für Präeklampsie/ Eklampsie ↑
– Risiko für Aborte und Frühgeburt ↑
– Makrosomie (Geburtsgewicht > 4 kg) -->ev. Notwendigkeit eines Kaiserschnitts
–Wiederholungsrisiko Gestationsdiabetes in weiteren Schwangerschaften (30 70 %)
–Langfristig erhöhtes Diabetesrisiko (7x häufiger)
Mögliche Folgen für das Kind:
–Reifungsstörung der Organe
–Postnatale Hypoglykämie
–Atemdepression
–Elektrolytstörungen (v.a. Hypocalcämie
–Langfristig erhöhtes Risiko für Übergewicht und Diabetes
Gestationsdiabetes: Therapie
•Basistherapie: Lebensstilmodifikation
Kohlenhydratzufuhr einschränken, Moderate körperliche Aktivität (mind. 30 min/d)
•Medikamentöse Behandlung (notwendig bei 20 60% der Patientinnen)
–Standardtherapie: Insulin (Basalinsulin + Bolusinsulin)
–Metformin: «off label Use »
•Die Therapie kann üblicherweise postpartal beendet werden
Medikation Angina Pectoris
1. Stufe: ASS, b-blocker & Statin
2. Stufe: Calciumkanalblocker
3. Stufe: Langzeitnitrat
Dyslipidämie Ziel-Werte: sehr hohes Risiko
- LDL: <1.8mmol/L
- Non-HDL-C : <2.6mmol/L
- Apo-B : <0.8g/L
Dyslipidämie-Zielwerte: hohes Risiko
- LDL : <2.6mmol/L
- Non-HDL-C : <3.4 mmol/L
- Apo-B: <1g/L
Dyslipidämie-Zielwerte: Intermediäres Risiko
- LDL: <3mmol/L
- non-HDL-C: <3.8mmol/L
Medis mit UAW Hypoglykämie & KG-Zunahme
> SHS : Diamicron
> Glinide: Starlix
> Insuline: Lantus, NovoRapid