Lernkarten

Karten 71 Karten
Lernende 2 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 22.11.2019 / 29.11.2019
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 71 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

Beschreibe kurz verbidlich moralische Regeln

Wir sind an einer Gesellschaft interessiert, in der verbindlich moralische Regeln herrschen. Wir haben ein Interesse daran, diese Regeln selbst zu befolgen

Fenster schliessen

Welche zwei Faktoren haben moralische Regeln?

Trittbrettfahrerproblem

  • Nutzen und Verstoß gegen Regeln, ohne Sanktionen (Steuerhinterziehung und Vermeidung)

 

Moralische Scham (Gefühl des Selbstwertverlustes in den Augen anderer)

Fenster schliessen

Was sind moralische Interessen?

Wert sind an sich nicht sinnlich wahrnehmbar. Das Einschätzen von Werten ist eine intellektuelle Leistung, die unsere Gefühle auf komplexe Weise mit hineinspielen. Einschätzung erfolgt niemals nur auf Grundlage von Sinneswahrnehmungen.

Fenster schliessen

Erläutere das Schaubild zu moralischen Emotionen

Lizenzierung: Keine Angabe
Fenster schliessen

Beschreibe nun  kurz moralische Emotionen

Moralische Emotionen berücksichtigen keine kognitiven Aspekte (denkenden, verhaltensgesteuert). Die Ursachen von Missständen bleiben verborgen. Deshalb keine Lösung des Problems und Gefahr einer Sackgasse der moralischen Emotionen.

Fenster schliessen

Welche drei Aussagen will Blaschke zu Deskriptiv und normativ hören? Nenne jeweils ein Beispiel

Lizenzierung: Keine Angabe
  1. Fakten widerlegen keine Sollensforderung
  2. Sollensforderungen widerlegen keine Fakten!
  3. Prinzipien, die die Welt erklären
Fenster schliessen

gehe die Fallstudie Mannesmann durch

  1. Recht = Schutzwürdige Ansprüche gegenüber anderen

Pro:

  • Formaler Weg wurde eingehalten (Aufsichtsrat trifft Entscheidungen)
  • Gängige Praxis (Hohe Zahlungen an Vorstandsmitglieder)

Contra

  • Keine richtige Leistung erbracht
  • Höhe der Summe (zu Hoch)
  • Zahlung fürs Akzeptieren (Schweigegeld)
  1. 2. Höherrangige Rechte
  • Gleichberechtigung/Gleichbehandlungsgefühl
    • Wieso bekommen nur sehr wenige, sehr viel? (Bekommen ohne hin schon viel)
    • Was ist mit dem Rest?
  • Wird vielleicht die Substanz des Unternehmens geschädigt?
  • Recht der Eigentümer?

3. 

Hypothetischer Imperativ:

Bedingung: Übernahme

Mittel: Zahlung

Ziel: Nutzen fürs Unternehmen

Mit hypothetischem Imperativ nicht begründbar, Ziel wurde nicht erreicht

Kategorischer Imperativ

Nicht begründbar

Implikativer Imperativ (Um Ausnahmen zu begründen)

Nicht begründbar

  1. Böse? Nein!
  2. Naturrecht? Nein!
  3. Moralisch? Nein!

 

Fenster schliessen

Gehe auf die Übersicht zur Freieheit ein. Was bedeutet negative/positive Freiheit?

Lizenzierung: Keine Angabe
Fenster schliessen

Was sind moralische Urteile und wie werden sie aufgestellt?

  1. Zweck
  2. Mittel
  3. Schlussfolgerung (Aus 1 und 2)
  1. Empirische Fakten
  2. Und Beweise
  3. Inkonsistenz (Widersprüche)

Bsp

  1. Friedliches Zusammenleben in Europa
  2. EU
  3. Nationalstaaten weg, nur noch EU
Fenster schliessen

Was sind normativen Aussagen? Nenne ein Beispiel hierzu

NORMATIVE AUSSAGEN (moralische Begründungen) können durch INKONSISTENZ widerlegt werden.

Normative Aussage: Illegale Zuwanderer sollten bei gewissen (für sie typischen) Vergehen strenger bestraft werden als deutsche Begründung: (Zur Aufrechterhaltung des Rechtsstaates)

Fenster schliessen

Was bdeutet Inkonsistez im BEzug auf normative Aussagen?

Inkonsistenz: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Bei Verstoß: Rechtsstaat wird geschädigt. (Aussage in sich nicht logisch bzw. mehrere normative Prämissen widersprechen sich)

Sollensforderungen setzen können voraus

Fenster schliessen

Was befindet sich zwischen dem normativen und deskriptiven Bereich?

Normativer Bereich= Soll, Deskriptiver Bereich= ist

Unabhängigkeit des normativen

Und deskriptiven Bereichs

Fenster schliessen

Gehe auf den Shareholder Ansatz beim normativen Ansatz ein

Ethische Behauptung: Überdurchschnittliche EK-Rentabilität (Für Aktionäre) von 15% ist erforderlich

Prämisse:

  • Shareholderansatz ist ethisch gerechtfertigt
  • EK-Rentabilität liegt derzeit bei 10%

Schlussfolgerung: 15 % erreichen  → Mitarbeiter entlassen

Inkonsistenz: Prämisse des Shareholderansatzes ist ethisch nicht gerechtfertigt

Fenster schliessen

Womit beschäftigt sich die Wirtschaftsethik?

Lizenzierung: Keine Angabe
Fenster schliessen

Was wird als Nullsummenspiel bezeichnet?

Als Nullsummenspiel

  • Bsp. Bundesliga: Die ersten Ränge sind knapp, nicht vermehrbare Güter
  • Knappe Ressourcen
  • Bei nicht wachsenden Märkten (Wachstum eines Unternehmens)
  • Bsp. Kampf um die Führung eines Unternehmens
  • CDU 12 Kandidaten für Parteivorsitz
  • Veränderungswettbewerb (Facebook, Google)
Fenster schliessen

Was wird als Positivsummenspiel bezeichnet

Als Positivsummenspiel

  • Bsp. Echte und ansteckende Begeisterung, Erwerb von Fähigkeiten
  • In einer förderliche UN-Kultur
  • Evtl. durch gemeinschaftliche Aktivitäten erreichbar.
  • Sportliche Wettkampf stimuliert alle, ihre Fähigkeiten zu steigern.
Fenster schliessen

Was wird als Negativsummenspiel bezeichnet?

 

Als Negativsummenspiel

  • Bsp.: Krieg
  • Wettbewerb bei nicht nachwachsenden Ressourcen
  • i.d.R. verlieren alle
  • Vernichtung als Ziel und Nebenfolge
Fenster schliessen

Was beinhaltet der Wettbewerb im Bezug zur Ethik

Wettbewerb

Verhalten des Menschen:

Regeleinhaltung

Position der Gesellschaft (Im Vergleich mit anderen)

Moral=System von Normen (Regeln Kooperationen einer Gruppe)

Moralsysteme konkurrieren

Moralisches Regelsystem

Zusammenarbeit in einer Gruppe

Erfolg der Gruppe

Fenster schliessen

Was beinhaltet Ethik im Bezug auf Wettbewerb

Ethik

  1. Wettbewerb muss eingeschränkt werden
  2. Regeln müssen eingehalten werden (Als moralische Verpflichtung)
  • Hat Ethik wirklich Einfluss auf das Verhalten?

Oder

  • Ist Ethik nur eine unverbindliche Absichtserklärung im Sinne von „Greenwashing“?

VORSICHT vor Instrumentalisierung der Ethik: Ethik nicht als Zweck, sondern nur als Mittel zum Zweck der Erreichung eigennütziger Ziele (Pervertierung der Ethik) z.B. Rüstung? Und Windenergie

Fenster schliessen

Was bedeutet der Tausch?

Tausch

  1. Grundsätzlich wollen beide Parteien gewinnen
  2. Tausch oft unter Wettbewerbsbedingungen (mit Konkurrenten)
  3. „Pacta sunt servada“ → Verträge sind einzuhalten! (Beide Parteien sind daran gebunden)
  • Negativbeispiele
    • EU
    • Ungleiche Marktmacht führt oft zu Nichteinhaltung von Verträgen, z.B. Automobilindustrie
Fenster schliessen

Wie sind die zwei Phasen des Tauschs?

1. Aushandeln: Oft unter Wettbewerbsbedingungen

2. Kooperation

Fenster schliessen

Was sind die wesentlichen Theorieangebote?

Lizenzierung: Keine Angabe
Fenster schliessen

Was sind Markt und Ethik Probleme?

Unethische Geschäfte: Waffen und Menschenhandel usw.

Wettbewerbsbeschränkungen: Kartelle, Monopole und Fusionen usw

Marketing:

Dies alles führt zu notwenidgen Eingriffen des Staats

Fenster schliessen

In wie weit darf man Güter und Dienstleistungen dem Markt unterwerfen?

Dem MArkt unterliegen: Gseundheit, Aufmerksamkteit und Freudesdienste

Öffentliche GÜter sind z.B. Wasserversorgung und BIldung

Keine GÜter auf dem Markt sind: Frieden, öffenliche Sicherheit und saubere Umwelt

Fenster schliessen

Was bedeutet VErteilungsgerechtigkeit?

Verteilungsgerechtigkeit: Zuteilung von knappen Ressourcen (Soziale Leistung und Infrastruktur) Gewährung von Rechten, Ermöglichen von Chancen.

Fenster schliessen

Was ist ausgelichende Gerechtigkeit

Geben und Nehmen Kompensieren: Tauschbeziehungen und Transaktionen des Marktes (A&N), Honorar für erbrachte Leistung und Negative Sanktionen als Außgleichsmaßnahme (Strafe, Schande, Verachtung)

Fenster schliessen

Was ist Gerechtigkeit im juritsischen KOntext?

Gerechtigkeit im juristischen Kontext, alle Bürger unterstehen in gleicher Weise vor dem Gesetz.

Fenster schliessen

Was beschreibt die Verfahrensgerechtigkeit?

Verfahrensgerechtigkeit: Gleichheit vor dem Gesetz. Gleiches gleich und ungleiches ungleich zu behandeln

Fenster schliessen

Was sind Gründe für den Vorrang des Gleichheitsprinzips?

Gründe für den Vorrang des Gleichheitsprinzips: Zur Sicherung des friedlichen Zusammenlebens, in gleicher Weise einem Regelsystem unterwerfen. Regeln gelten für alle. Bereit sein Entscheidungen zu begründen, Begründungen gelten personeninvariant. Gerechtigkeit ist eine Frage des Vergleichsmaßstabes, was wird verglichen.

Fenster schliessen

Beschreibe den BEgriff Kooperieren 

Kooperation

  • → Mind 2 Personen stimmen ihre Aktivitäten auf ein gemeinsames Ziel  ab (Weil sie davon profitieren, könnten ohne Kooperation nicht überleben)
  • Arbeitsprozesse werden wegen eines gemeinsamen Ziels koordiniert
  • Durch Arbeitsteilung kann sich die Effizienz der Zusammenarbeit erhöhen
  • Es wird dabei ein Minimum an moralischen Regeln eingehalten  (Sonst wäre das friedliche Miteinander gefährdet)  
  • Kooperation findet im materiellen und ideellen Bereich statt.