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Lernende 2 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 22.11.2019 / 29.11.2019
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Was ist Gerechtigkeit im juritsischen KOntext?

Gerechtigkeit im juristischen Kontext, alle Bürger unterstehen in gleicher Weise vor dem Gesetz.

Was beschreibt die Verfahrensgerechtigkeit?

Verfahrensgerechtigkeit: Gleichheit vor dem Gesetz. Gleiches gleich und ungleiches ungleich zu behandeln

Was sind Gründe für den Vorrang des Gleichheitsprinzips?

Gründe für den Vorrang des Gleichheitsprinzips: Zur Sicherung des friedlichen Zusammenlebens, in gleicher Weise einem Regelsystem unterwerfen. Regeln gelten für alle. Bereit sein Entscheidungen zu begründen, Begründungen gelten personeninvariant. Gerechtigkeit ist eine Frage des Vergleichsmaßstabes, was wird verglichen.

Beschreibe den BEgriff Kooperieren 

Kooperation

  • → Mind 2 Personen stimmen ihre Aktivitäten auf ein gemeinsames Ziel  ab (Weil sie davon profitieren, könnten ohne Kooperation nicht überleben)
  • Arbeitsprozesse werden wegen eines gemeinsamen Ziels koordiniert
  • Durch Arbeitsteilung kann sich die Effizienz der Zusammenarbeit erhöhen
  • Es wird dabei ein Minimum an moralischen Regeln eingehalten  (Sonst wäre das friedliche Miteinander gefährdet)  
  • Kooperation findet im materiellen und ideellen Bereich statt.

Ist Kooperation in jeder Situation für alle betroffenen profitabel? Oder gibt es Situationen, in denen sie uns nicht viel bringen?

Ist Kooperation in jeder Situation für alle betroffenen profitabel? Oder gibt es Situationen, in denen sie uns nicht viel bringen?

  • Wenn kooperierende Gruppen schlecht koordiniert oder zu groß sind, erweist sich getrenntes individuelles Vorgehen oft als ergiebiger. „Zu viele Köche verderben den Brei“
  • Jedoch: Problem der fehlenden Akzeptanz individuellen Vorgehens und Problem der Legitimation. „Ist nicht mein Baby“

Wie kann im Sinne einer Kooperation die Trittbrettfahrer Problematik entstehen?

Problem der Trittbrettfahrer

  • Aus Sicht des puren Eigeninteresses: Kooperation bringt mich weiter als Kooperationsverweigerung. Aber am weitesten komme ich wenn ich „Trittbrett fahre“, d.h. wenn ich so tue als kooperierte ich, mich aber zurücklehne und von der Beiträgen der anderen profitiere

Womit unterscheiden sich normative, deskriptive und meta Ethik? Nennen Sie je ein Beispiel!

Normativ: So soll es sein (Sollen). Versucht selbst moralische Urteile zu formulieren

Deskriptiv: So ist es (Sein). Fällt keine Urteile, beschreibt ihren Gegenstand

 

Meta: (Schwebt darüber): Begriffliche Grundlage der normativen und deskriptiven Ethik. „Wissenschaftstheorie der Ethik“

Nennen und erläutern Sie kurz drei Gründe, warum sich Menschen auf Normen einlassen.

Normen = Regeln (Gebote oder Verbote, als positive oder negative Pflichten)

Religion, Angst, Gewohnheit, Vernunft

Was sind Rechte (Definition) Zeigen Sie anhand eines konkreten Beispiels warum in manchen Fällen auf den Schutz durch ein Recht verzichtet werden sollte, weil sonst ein höheres Rechtsgut verletzt werden würde

Schutzwürdige Ansprüche gegenüber anderen Personen, die von anderen anerkannt werden.

VERZICHT auf Schutz/Inanspruchnahme eins Rechts, wenn dadurch ein höheres Recht verletzt würde

Bsp.: Verzicht auf Flugreise wg. Höheren Rechts auf saubere Umwelt.

Welche zwei Bedingungen müssen vorliegen, damit eine Handlung aus ethischer Sicht als böse bezeichnet werden kann.

  1. Absicht, den anderen zu schädigen (Bsp. Ackermann & Kündigungen) Keine Böse Absicht!
  2. Handlung ist gezielt und planmäßig

Moralische Emotionen spielen in der Praxis eine große Rolle. Zeigen Sie anhand eines praktischen Beispiels welche Vorteile es hat, wenn man eine mittlere Haltung einnimmt.

Axhtung entspricht mittlerer Haltung zwischen emotsionsfreien objektiven Einstellung und starken Emotionen der Nähe. Einerseits als fühlendes Wesen mit seinen Bedprfnissen aber auch andererseits mit Distanz um seine Rechte und Pflichten zu wahren zu behandeln oder so. KP Amk

Erläutern Sie den Begriff "Naturalistischer Fehlschluss". Verwenden Sie dabei auch ein Beispiel.

Naturalistischer Fehlschluss (Wenn man normatives und deskriptives nicht unterscheidet. Deskriptiv bedeutet nicht normativ und umgekehrt!)

 

Prämisse 1: Das Klonen von Tieren ist technisch möglich.

Prämisse 2: Die Natur klont alle Tage.

Konklusio: Das Klonen von Tieren ist moralisch in Ordnung.

Praxis Transfer!!!

"Zeigen Sie anhand je eines Beispiels aus der Praxis auf, wie hypothtischer, kategorischer und implikativer Imperativ aufgebaut sind. (9 Punkte)" Diese Aufgabe gilt, wie alle anderen Festlegungen zur Klausur, auch für die Nachklausuren. Die Klausur wird sowohl aus offenen als auch aus Multiple-Choice-Aufgaben bestehen; Beispiele für erstere finden Sie unten, Beispiele für offene Aufgabenstellungen werde ich Ihnen in den Veranstaltungen nennen.

Hypothetischer Imperativ:

  1. Bedingung: Konflikt
  2. Mittel: a) Miteinander reden b) Krieg
  3. Ziel: Frieden
  • Gefahr des „naturalistischen Fehlschusses“
  • Aus dem deskriptiven wird auf das normative geschlossen (Weil es so ist, soll es sein)
  • ABER: Zweck heiligt nicht die Mittel.
    • Datenschutz der Mittel
    • Darf man Krieg führen, nur um eventuell Frieden zu erreichen?
  • Es geht nur um empirisches Wissen

 

  1. 2. Kategorischer Imperativ (Mach das, keine Ausnahme)
    1. Tue b! (absoluter Wert).
    2. Problem, es gibt keine Ausnahmen (Gestapo Fall, Lügen)

 

3. Implikativer Imperativ (Ausnahmen zu begründen)

 

  1. Wenn a, dann b.
  2. Gestapo Juden versteckt -> lügen
  3. Extremer Verlust: Einige Leute entlassen
  • Shareholder- Ansatz: Ausschließliche Berücksichtigung der Eigentümer (Shareholder) Interessen
    • Mitarbeiter wird zu der Human Ressource
    • Problematik der fehlenden Menschenwürde (Art. 1 Grundgesetz)

Nach Kant: Handle jeder Zeit so, dass die Leitlinie deines Handelns Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung sein könnte

Um Ausnahmen zu begürnden

Rahmi?

Salami

Für wen gelten moralische Urteile nicht?

Für die Fläche

Was ist Moral?

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  • System von Regeln, die von den Mitgliedern einer Gruppe oder Gemeinschaft respektiert werden. Das wird auch außerhalb der Gruppe erwartet. Erwartung ist allerdings unrealistisch. Siehe Weltreligionen.

GIlt Moral immer als gleich?

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  • Nein. Gilt Moral als gleich? => Fall Gäffken in Frankfurt als Bsp.

Erläutere den Begriff Ethik

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  • Lehre von dem Guten
  • Gute Sitten
  • Sein ≠Sollen (Ethik = Reflektionstheorie der Moral, Reflektion auf die Differenz von sein und sollen). Kontext beeinflusst ethisches Verhalten
  • Z.B. soziale Regeln gegeneinander abwägen

Was differenziert Ethik

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Sein und sollen

Was bedeutet MEta-Ethik

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Meta-Ethik (Schwebt darüber)

Begriffliche Grundlage der normativen und deskriptiven Ethik. „Wissenschaftstheorie der Ethik“

Was ist normative Ethik?

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Normativ

So soll es sein (Sollen). Versucht selbst moralische Urteile zu formulieren

Was bedeutet Deskriptive Ethik

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Deskriptiv

So ist es (Sein). Fällt keine Urteile, beschreibt ihren Gegenstand

Nenne die drei Punkte, was Ethik sein kann

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  1. Ethik ist die Kunst, unter gegebenen Verhältnisse ein Leben in Glück zu führen.
  2. Ethik steht für kollektive Lebensgestaltung, Ensemble an Sitten
  3. Ethik ist eine Reflektionstheorie der Moral.

Was sind normen?

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Normen = Regeln (Gebote oder Verbote, als positive oder negative Pflichten)

Warum halten wir uns an NOrmen?

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Religion (Gott)

Angst

Vernunft

Gewohnheit

Befolgung von Normen liegt im Interesse Aller

Was sind moralische Normen?

=Vernunft

sind wechselseitige Verhaltenserwartungen  

sind für ein friedliches Zusammenleben wichtig

Was sind juristische Normen?

Juristische Normen sind zeitlich und räunlich stark begrenzt!

Was beinhaltet die Regel des Brauchtums?

Regeln des Brauchtums: Geringe Verbindlichkeit, oft keine gesetzlich geregelte Konsequenzen

Wie definiert sich der hypotherische Imperativ?

  1. Bedingung: Konflikt
  2. Mittel: a) Miteinander reden b) Krieg
  3. Ziel: Frieden

Beschreibe den hypotherischen Imperativ

  • Gefahr des „naturalistischen Fehlschusses“
  • Aus dem deskriptiven wird auf das normative geschlossen (Weil es so ist, soll es sein)
  • ABER: Zweck heiligt nicht die Mittel.
    • Datenschutz der Mittel
    • Darf man Krieg führen, nur um eventuell Frieden zu erreichen?

Es geht nur um empirisches Wissen