VSA Berufsprüfung 2020 2
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Lernkarten
Mit den Versickerungs- oder Retentionsanlagen für Regenabwasser oder Sickerwasser usw. können Hochwasserspitzen in der Kanalisation oder im unmittelbaren Bereich von kleinen Fliessgewässern vermindert oder das Grundwasser angereichert werden.
Nachteilige physikalische, chemische oder biologische Veränderung des Wassers.
Gebläseleistung darf höchstens der Minimallast der Biologie
Die Vorgänge, die zu einem Zusammenführen von Abwasserinhaltsstoffen und Mikroorganismen führen, um laufen häufiger und rascher ab je besser ein System durchmischt wird. Eine gute Durchmischung, d.h. hohe Turbulenz, in einem biologischen Reinigungssystem gewährleistet demnach den bestmöglichen Kontakt zwischen den beiden Reaktionspartnern.
Warum soll sauberes Abwasser nicht in die Schmutzwasserkanalisation eingeleitet werden?
Sauberes Abwasser hat die geringere Belas-tung, als gereinigtes Abwasser aus der ARA. Die Aufenthaltszeiten z.B. in der Biologie werden verkürz.
Im Gegensatz zur Kanalisation werden die Grundstückentwässerungsanlagen nicht regelmässig gewartet. Die Erfahrung zeigt, dass eine Hauskanalisation erst gereinigt wird, wenn eine Verstopfung aufgetreten ist. Daher werden in diesen Bauwerken grössere Gefälle vorgeschrieben. Normalerweise sollen 3 % eingehalten werden, als Minimalgefälle gilt: 2 % für die Leitungen bis 200 mm Dl und I % für Regenwasserleitungen.
Warum wird das Abwasser nach Vorklärung untersucht, obwohl es für die Überprüfung der Reinigungsleistung nicht relevant ist
Die Wirkung der Vorklärung ermitteln.
Das vorgeklärte Abwasser zeigt die Belastung der Biologie auf und damit kann die Wirkung der Biologie überprüft werden
Warum wird gemessen, analysiert und wichtige Daten wie Stromverbrauch usw. festgehalten
Dauernd optimierten des Betriebs der Anlagen:
- Tiefe Abflusswerte (sicher Grenzwerte ein gehalten)
- Hoher Reinigungseffekt (fernhalten von nicht verschmutztem Abwasser)
- Frühzeitiges Erkennen von Veränderungen und Störungen
- Gute Schlammqualität
- Gesamtökologische Optimierung (Energie, Abluft usw.)
- Wirtschaftlicher Betrieb
- Kontrolle, ob Anforderungen eingehalten sind
- Ermittlung der Ursachen von Störungen
- Auswirkungen des gereinigten Abwassers auf den Vorfluter
- Grundlage für künftige Gewässerschutzmassnahmen
Die äussere Zellwand und die Cytoplasmamembran enthalten sehr viele Lipide (Fette), deshalb sind die Bakterien ausserordentlich empfindlich gegen viele fettlösliche Gifte (chlorierte Kohlenwasserstoffe, Lösungsmittel). Auch starke Oxidationsmittel (Javellewasser, Wasserstoffperoxid) können die Zellumhüllung zerstören und damit die Zelle zum Absterben bringen.
Bei einer chemischen Reaktion wird weder Masse gewonnen, noch geht Masse verloren.
Alle Abwasseranlagen, welche im Haus oberhalb des Kellerbodens verlegt sind, gehören zur Gebäudeentwässerung. Sammelleitunqen übernehmen das Abwasser aus Fall-, Anschluss- und Zweigleitungen. Sie sind horizontal und frei verlegt. Anschlussleitungen sind Leitungen von Entwässerungsgegenständen zur Zweig-, Fall-, Sammel- oder Grundleitung. Fallleitungen sind senkrechte Leitungen, welche durch ein oder mehrere Geschosse führen, über Dach entlüftet sind und das Abwasser einer Grund- oder Sammelleitung zuführen.
Kupplungen sowie Riemenscheiben dürfen nie auf die Motorenwelle aufgeschlagen werden, sondern müssen mit entsprechenden Vorrichtungen aufgepresst werden. Grosse Kupplungen und Scheiben (Schwungräder etc.) müssen dynamisch ausgewuchtet werden. Bei starren Kupplungen ist darauf zu achten, dass die Wärmeausdehnung der Wellen ist durch entsprechendes axiales Lagerspiel gewährleistet
Die Lager sind bei der Lieferung mit Wälzlagerfett geschmiert. Motoren bis Baugrösse 250 haben in der Regel Fettdauer-schmierung. Die im Lager befindliche Fettmenge ist ausrei-chend für einige Jahre Betriebszeit. Ab Baugrösse 280 sind die Motoren mit einer Nachschmiervorrichtung (Schmiernippel) ausgerüstet. Nachschmierfristen nach Angaben des Lieferanten beachten. Bei Dauerbetrieb, korrosiver Atmosphäre oder Aussenmontage verkürzen sich die Nachschmierfristen.
Was ist bei der Wassermengenmessung zu beachten?
- Das Messgerinne ist immer sauber zu halten. Sand und Schlammablagerung ergeben falsche Anzeigen.
- Bei der Lufteinperlmessung gilt wieder das bereits gesagte, Fremdkörper in der Messleitung, auch Kondenswasser, kann zur fehlerhaften Messung führen.
- Die Leitungen sind daher nach Betriebsvorschrift des Messstationslieferanten zu reinigen oder auszublasen.
Was ist bei mengenproportionalen Mischproben zu beachten
- Die Abwassermengenmessung muss stimmen.
- Das Probenmaterial muss bei mindestens 4 °C gekühlt werden
- Die Probenahmevorrichting (Schläuche usw.) und Vorratsgefässe müssen sauber sein
- Am Ende der Probenahme muss genügend Material vorhanden sein.
- Beim Regenereignis dürfen die Vorratsgefässe nicht überlaufen.
- Mischen vor dem Abfüllen der Probe in die Laborflasche
Die Wertigkeit entspricht der Zahl der aufgenommenen oder abgegebenen Elektronen. Sie ist ein Hilfsmittel zur Ableitung von Formeln. Das Anion Sauerstoff ist 2-wertig O2 , das Kation H+ ist einwertig, um den Ausgleich zu schaffen, sind deshalb 2 Wasserstoffe nötig.
Anionen sind durch Elektronenaufnahme negativ geladene Atome, z.B. PO4 3-
Oftmals kann es nötig ein, dass Abwasser unter einem Hin-dernis, z. B. einem Flusslauf, hindurchgeführt werden muss. Das kann in Form eines Dükers erfolgen. Durch spezielle Konstruktion muss erreicht werden, dass im tiefsten Punkt keine Ablagerung erfolgt und dass im Bauwerk die Wassergeschwindigkeit so gross ist, dass die festen Bestandteile des Abwassers mitgeschleppt werden. Die Forderungen der Reinigung und des Unterhaltes müssen berücksichtigt werden.
Kationen sind durch Elektronenabgabe positiv geladene Atome, z.B. Fe3+
Wo die öffentlichen Kanalisationen und die zentralen Abwasserreinigungsanlagen für verschmutztes Abwasser erstellt und wo die davon abweichenden Systeme angewendet werden sollen; In welchen Gebieten nicht verschmutztes Abwasser versickern zu lassen ist. In welchen Gebieten nicht verschmutztes Abwasser in ein oberirdisches Gewässer eingeleitet wird.
Anorganische Anteil in %
Im Pumpwerk sollen so viele Pumpen installiert werden, dass die notwendige Förderleistung auch beim Ausfall einer Pumpe garantiert ist. Der Pumpensumpf soll so ausgebildet werden, dass eine vernünftige Einschaltzahl der Pumpen erreicht wird. Eine Automatik soll das abwechselnde Einschalten der Pumpen steuern. Die Pumpen sollen trocken aufgestellt werden, d.h. sie sollen für die Revision jederzeit zugänglich sein, ohne dass sie aus dem Pumpensumpf herausgehoben werden müssen. Nach Möglichkeit sollten Pumpe und Motor eine Einheit sein. Lange Antriebswellen führen früher oder später zu Reparaturen. Der Pumpen- und Motorenraum sollte überflutungssicher angeordnet sein. Die Pumpenlaufzeit und die Förderzeiten sollten registriert werden. Für wichtige Pumpwerke ist eine Notstromgruppe vorzusehen, damit das Funktionieren immer gewährleistet ist. Ein Notüberlauf für den Pumpensumpf ist notwendig, damit auch beim Reissen aller Stricke der Absi-cherung nicht die ganze Anlage unter Wasser zu stehen kommt. In die abgehende Druckleitung sind Rückschlagklappen und Druckstosssicherungen einzubauen, damit sich die Leitung nicht immer entleert und die beim Schliessen der Klappe auftretenden Stösse aufgefangen werden.
Lösungen sind homogene Gemenge (Mischungen) von zwei oder mehreren Stoffen in einem Lösungsmittel.
Unter dem Begriff Mikroorganismen werden tierische, pflanzliche und andere belebte Organismen verstanden, die kleiner als ca. 0.1 mm sind und deshalb nur mit dem Mikroskop gesehen werden können.
Krankmachende Bakterien, die bei Menschen, Tieren und Pflanzen Schädigungen verursachen.
Die Viren sind keine eigentlichen Lebewesen, sondern sind für ihre Vermehrung auf tierische, pflanzliche oder Protistenzellen angewiesen. Viren sind eher als komplizierte, in vielen Fällen hochgiftige organische Verbindungen anzusehen, da sie für zahlreiche schwere Erkrankungen verantwortlich sind.
Der Zweck des öffentlichen Kanalnetzes ist die Sammlung und Ableitung der Abwässer zur zentralen Abwasserreinigungsanlage. Es umfasst im wesentlichen die Sammelkanäle mit den Schächten und den Sonderbauwerken wie Pumpwerke, Regenbecken, Entlastungen im und ausserhalb des Baugebiets. Die Anlagen sollten sinnvoller weise im öffentlichen Grund liegen. Ihre Lage und die Abmessungen sind in einem Kana-lisationskataster einzutragen. Die Zuständigkeiten für den Bau, Betrieb und Unterhalt sowie das Eigentum dieser Anla-gen sind im Kanalisationsreglement der Gemeinde festge-halten. Das Kanalnetz muss nicht nur seiner Funktion genügen, das Abwasser schnell und schadlos aus dem überbauten Gebiet zur Kläranlage abzuleiten, sondern es ist auch so zu konzipieren, dass die erhöhten Anforderungen zum Schutz der ober- und unterirdischen Gewässer wie z.B. die Dichtheit erfüllt werden. Im weiteren ist auf die Vorgaben im GEP und auf einen einfachen Unterhalt der Anlagen sowie eine lange Lebensdauer (gegen 80 Jahre) der für die Kanäle verwendeten Materialien zu achten.
Abwasser aus Entwässerungsanlagen wie Nacheindicker, Siebbandpressen usw. für ausgefaulten Schlamm
Werden Stoffe verbrannt, so spricht man von einer Oxidation. Stoffe werden in der Regel in einer Flamme mit Sauerstoff verbrannt. Dabei dient der Sauerstoff als Oxidationsmittel, der verbrennende Stoff als Reduktionsmittel. Bei diesen Prozessen werden Elektronen ausgetauscht. Bei der Verbrennung im chemischen Sinn ist jedoch nicht unbedingt Sauerstoff erforderlich. Bei der Atmung des Menschen entsteht in Gegenwart von Sauerstoff aus der Nahrung CO2 und Wasser, genau gleich wie bei der Verbrennung von Holz. Die Umkehrreaktion dieser Verbrennung wird Reduktion genannt.
Früher wurde die Kanalisationen anhand des Generellen Kanalisationsprojektes (GKP) geplant. Dabei wurde nur das entsprechende, zu entwässernde Gebiet berücksichtigt. Es zeigte sich nun, dass im Rahmen der neuen Entwässerungsphilosophien ein gesamthaftes Betrachten nötig ist. Dabei sind zu berücksichtigen: Bestehendes Kanalisationsnetz Zukünftige bauliche Entwicklung Versickerungsmöglichkeiten Bestehende Vorfluter (Öffentliche Gewässer, Meteorwasserleitungen, Reinwasserleitungen usw.)
Die Regenintensität kommt nur alle 5 resp. 10 Jahre vor. Je häufiger der Regen ist, desto kleinere Regenintensität weist er auf. Man kann also einen Zusammenhang zwischen Regendauer und Regenhäufigkeit feststellen. Mit Hilfe von Regenmessungen und Beobachtungen konnten die Zusammenhänge aufgezeichnet werden und es ergaben sich daraus gewisse Gesetzmässigkeiten, welche in der Folge in Kurven aufgezeichnet wurden.
kyrophil (kalt) 4° bis 25°C mesophil (warm) 25° bis 38°C thermophil (heiss) 38° bis 60°C Je wärme je kürzer ist die Ausfaulzeit, resp. je kleiner der Faulraum
Eine Messung kann zeitlich diskontinuierlich durch Probenahme und (Offline)-Laboranalyse oder zeitlich kontinuierlich durch Online-Messung mit automatischem Probentransport, Probenvorbereitung und Prozessanalysatoren erfolgen. Bei der lnline-Analytik werden die Messungen direkt im Prozessmedium durchgeführt.
Der Klärschlamm ist weiterhin auf Schadstoffe, wie AOX und Schwermetalle zu untersuchen Gründe: Erhebung des Normalzustandes, wichtig bei einer auftretenden Störung Langjähriger Vergleich, Feststellung einer zu- resp. Abnahme der Schadstoffe Werden erhöhte Werte an Schwermetallen im Klärschlamm gemessen, so ist davon auszugehen, dass auch der Vorfluter mehr belastet wurde, da die Schwermetalle nur grösstenteils aber nicht vollständig im Klärschlamm zurückgehalten werden.
40 mA resp. 80 mA
Welche Arten von Probenahmen sind möglich und wo sind sie sinnvoll
- Momentanproben (z.B. Belebtschlamm)
- Zeitproportionale Proben (z.B. Mischproben aus dem Faulschlamm über eine gewisse Zeit)
- Zuflussmengenproportionale Proben in der Regel über 24 Stunden (z.B. Ablauf, Zulauf)
Welche elektrischen Schutzeinrichtungen gibt es
1. Schmelzsicherungen
a) Kleinleistungssicherungen b) Normalleistungssicherungen c) Hochleistungssicherungen 2. Schutzschalter a) Leitungsschutzschalter b) Geräteschutzschalter c) Motorschutzschalter d) Leistungsschalter
Welche gesetzlichen Grundlagen sind bei eurer Arbeit hauptsächlich von Bedeutung
- Gewässerschutzgesetz (GSchG) vom 24.1.2001
- Gewässerschutzverordnung (GSchV) vom 28.10.1998
Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff, Lösungsmitteldämpfe